André Nedlin, Amtsdirektor Biesenthal-Barnim (l.), Barnims Landrat Daniel Kurth und Frank Krüger vom Landesamt für Umwelt überprüfen die neue Dichtung im Werbellinkanal.

Die Sanierung des Werbellinkanals liegt voll im Zeitplan. Das Landesamt für Umwelt prüfte nun in Anwesenheit von Barnim Landrat Daniel Kurth und Biesenthals Amtsdirektor André Nedlin die Innenseiten des Bauwerkes (Kanalsohle und Böschung) – und zeigte sich mit der Bauausführung „sehr zufrieden“. Die beanstandete Dichtung sei durch eine neue ersetzt worden, erklärte Frank Krüger, der das Vorhaben für das Landesamt für Umwelt begleitet.


Foto: Pressestelle LK Barnim/Oliver Köhler

„Nach der schwierigen Entscheidung zugunsten der Sanierung sind alle Beteiligten jetzt zufrieden, dass die Sanierungsmaßnahmen im Zeit- und Kostenplan sind“, stellte auch Barnims Landrat Daniel Kurth fest. Er dankte in diesem Zusammenhang allen Verantwortungsträgern in der Gemeinde, aber auch im Landkreis und im Land für ihren Mut und ihre Weitsicht, die Sanierung auf den Weg zu bringen. „Eine entscheidende Zwischenetappe im Ringen um die Wiederinbetriebnahme haben wir nun geschafft“, sagte er. Bereits 2011 war die zugeschüttete Verbindung zwischen dem Finowkanal und dem Werbellinsee wieder hergestellt worden. Die Sanierung war dann in Folge von gutachterlich festgestellten Mängeln erforderlich, wegen derer keine wasserbauliche Abnahme des Kanals durch das Land erfolgen konnte und dieser gesperrt werden musste. Zudem drohte der Gemeinde Marienwerder eine Fördermittelfrückforderung der ILB in Millionenhöhe. Auf Grund dieser besonderen Problemlage wird die Sanierung der rund ein Kilometer langen Teilstrecke seit Beginn eng durch das Landesamt für Umwelt sowie durch den Landkreis begleitet.


Die Fertigstellung ist für den 28. Februar 2019 avisiert, die Verkehrsfreigabe soll dann bis 31. März 2019 erfolgen, so dass der Werbellinkanal ab Saison 2019 wieder führerscheinfrei durchgängig zwischen Finowkanal und Oder-Havel-Kanal befahrbar ist. Dadurch wird sich auch die Attraktivität des wassertouristischen Revieres im Brandenburger Nordosten weiter erhöhen.

Quelle: Pressestelle LK Barnim/Oliver Köhler

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