Der Kampfmittelräumdienst der Polizei wird am kommenden Dienstag, 18. Dezember, voraussichtlich in der Zeit zwischen 9 und 12 Uhr eine weitere Sprengung von Munition im Wandlitzer See durchführen. Nach bisherigem Stand sollen 12 Gewehrgranaten gesprengt werden – wahrscheinlich in zwei Abschnitten. Der Kampfmittelräumdienst rechnet mit einer größeren Sprengwirkung als bei derSprengung im 18. Oktober, da einerseits mehr Munition gesprengt wird und auch die Menge des verwendeten Sprengstoffes größer ist.   

 Sowohl die Jugendherberge, als auch das Altenpflegeheim und die Surfschule wurden informiert. Am Dienstag wird der gesamte Strandbereich im Umfeld der Jugendherberge  großräumig gesichert, zusätzlich werden Mitarbeiter des Wandlitzer Ordnungsamtes die Sprengung personell absichern. 

Bereits seit dem 20. August wird der Strandabschnitt vor der Jugendherberge Wandlitz systematisch nach alter Weltkriegsmunition abgesucht. Bis Ende November wurden insgesamt durch Taucher 76  Hand-undGewehrgranaten, mehr als 800 Gewehr-und Pistolenpatronen,

17  Zündmittel, fünf 2-cm-Granaten, 12  Granat-undHandgranatenzünder und diverse Bruchstücke von Granaten, Waffen und Munition geborgen. Das Gesamtgewicht der geborgenen Kampfmittel beträgt bisher fast 74 Kilogramm, zusätzlich wurden noch fünf Kilogramm Schrott aus dem See geholt.

Zwischen dem 21. Dezember und dem 6. Januar 2019 wird die Maßnahme unterbrochen und die Absperrungen entfernt. Danach gehen die Taucher wieder ans Werk – zumindest solange der See eisfrei ist. Insgesamt hat derKampfmittelräumdienst der Polizei 110 Arbeitstage für die Beräumungsaktionein geplant.

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