Beiträge

Vor dem Hintergrund der gegenwärtig sehr geringen Niederschlagsmengen und in Erwartung weiterer, extrem trockener Monate bittet der Eigenbetrieb Kommunalservice Panketal die Bewohnerinnen und Bewohner der Gemeinde um einen sparsamen Umgang mit Wasser. Statt den Garten mit Trinkwasser zu versorgen, sollte vorher gesammeltes Regenwasser verwendet werden. Der Eigenbetrieb rät darüber hinaus dringlich von privaten Brunnen sowie der Nutzung von Rasensprengern, Poolanlagen und Badelandschaften ab.

Der Eigenbetrieb weist darauf hin, dass die Versorgung der Einwohner Panketals mit Trinkwasser für die Haushalte gesichert ist. Für die übermäßige Bewässerung der Gärten dagegen sind bei extremer Trockenheit und stetig steigenden Einwohnerzahlen in Panketal die Kapazitätsgrenzen schnell überschritten. Alle Mitarbeiter des Eigenbetriebes arbeiten zwar an der Schaffung weiterer Kapazitäten, doch das nimmt Zeit in Anspruch. Der Zuzug und die geringen Niederschlagsmengen überschreiten in ihrer Dynamik die Investitionspläne.

„Helfen Sie mit, den Erlass eines Sprengverbotes und die damit in Zusammenhang stehenden Bußgeldverfahren zu vermeiden. Nur gemeinsam können wir dafür sorgen, dass sauberes Trinkwasser nicht zum Luxusgut wird“, appelliert Werkleiterin Heidrun Rinne an die Panketalerinnen und Panketaler.

Quelle: Pressestelle Panketal

Pressemitteilung der Stadtwerke Bernau
!! Leitungswasser sprudelnd aufkochen in der ganzen Stadt !!

Bernau: Vorsorglich Leitungswasser abkochen
Nach Verunreinigungen im Trinkwassernetz von Lindow: Stadtwerke Bernau weiten Gebiet aus, in dem Wasser nur abgekocht verwendet werden soll

BERNAU BEI BERLIN. Nach dem Fund von Bakterien im Trinkwassernetz des Bernauer Ortsteil Lindow muss in weiteren Teilen Bernaus das Leitungswasser abgekocht werden. Darauf weisen die Stadtwerke Bernau als Geschäftsbesorger des zuständigen Wasser- und Abwasserverbands „Panke/Finow“ hin. Die Stadtwerke Bernau hatten nach Bekanntwerden der Verunreinigung am Donnerstag umgehend weitere Proben gezogen. Weil diese an einer Druckerhöhungsanlage ebenfalls positiv ausgefallen sind, weitet das Unternehmen die sogenannte Abkochanordnung auf das Stadtgebiet Bernau aus. „Dies ist zunächst eine Vorsichtsmaßnahme, die wir in enger Absprache mit dem Gesundheitsamt getroffen haben“, betont Jürgen Alscher, Technischer Leiter bei den Stadtwerken.

Das Gebot, Leitungswasser abzukochen, gilt für das gesamte Stadtgebiet Bernau. Es gilt bis auf weiteres. Ausgenommen sind Schönow, Waldfrieden, Ladeburg, Waldsiedlung und Lobetal. Diese Ortsteile werden über einen anderen Versorgungsstrang beliefert. Dort ist das Trinkwasser in Ordnung. „Wir setzen aktuell alle verfügbaren Kräfte ein, um einerseits die Bevölkerung zu informieren und andererseits die Ursache weiter einzugrenzen“, informiert Jürgen Alscher. Die Stadtwerke Bernau spülen derzeit die betroffenen Leitungsabschnitte und entnehmen weitere Proben, um die Verunreinigung einzugrenzen.

Sprudelnd Aufkochen
Das Leitungswasser soll nur abgekocht genutzt werden, das gilt sowohl für die Nahrungszubereitung als auch für das Zähneputzen. Dazu das Wasser einmal für 3 Minuten sprudelnd aufkochen und langsam über mindestens 10 Minuten abkühlen lassen. Zum Duschen, für die Toilettenspülung und zum Wäsche waschen ist das Trinkwasser aus der Leitung ohne Einschränkung nutzbar. Für Fragen steht der Geschäftsbesorger auch unter den Rufnummern 03338 61-350 / 61-360 und 61-370 oder 03338 61-333 zur Verfügung.

Hintergrund
Im Trinkwassernetz von Lindow wurden bei einer Routinekontrolle am Donnerstag (29. Juni) coliforme Bakterien festgestellt. Sie sind ein Hinweis auf organische Stoffspuren. Wie diese Stoffspuren in das Trinkwassernetz gekommen sind, ist noch nicht bekannt.

Presse-Info der Stadtwerke Bernau

Heizung, Strom und Wasser: einfach Verbrauch senken

Stadtwerke Bernau geben Tipps anlässlich des Internationalen Energiespartags – Strommessgerät kostenlos leihen – Energieberatung und praktische Hilfe mit BernauPlus

BERNAU BEI BERLIN. Energiesparen, das ist mehr als nur das Licht ausknipsen: Zum Internationalen Energiespartag

Auch eine gute Dämmung von Heizungsrohren verringert Wärmeverluste und damit Heizkosten. Diese und weitere Tipps kennt Energieberater Boris Fleischhauer. (Bild: Stadtwerke Bernau)

am Sonntag (05. März) hat Energieberater Boris Fleischhauer von den Stadtwerken Bernau hilfreiche Tipps auf Lager, um den Verbrauch von Strom, Wärme und Wasser mit einfachen Mitteln zu reduzieren. „Wir versorgen Bernau und die Region nicht nur mit Energie, sondern sehen uns auch als Dienstleister rund um das Thema Energieeffizienz“, erklärt er. Denn wer seinen Verbrauch reduziert, tut Gutes für Klima und Geldbeutel. Unter dem Namen BernauPlus haben die Stadtwerke außerdem praktische Dienstleistungen zusammengestellt – von Energieausweis, über Thermografie bis hin zur umfassenden Beratung in Sachen Energie- und Wasserverbrauch. Kunden können auch ein Strommessgerät bei den Stadtwerken kostenlos ausleihen und so unentdeckten Verbrauchern zu Hause auf die Spur kommen.

Tipp 1: Strom

Bei der Beleuchtung empfiehlt Boris Fleischhauer den Umstieg auf moderne LED-Technik. LED – kurz für Licht emittierende Dioden – sind besonders sparsam und kommen im Vergleich zu Energiesparlampen auf bis zu 35 Prozent weniger Stromverbrauch bei gleicher Lichtausbeute. „Wer nicht gleich im ganzen Haus tauschen möchte, der kann auch einfach in den Räumen beginnen, wo besonders häufig das Licht brennt“, sagt der Energieberater. Außerdem lohne es sich, Geräte ganz auszuschalten statt im Stand-by-Modus zu lassen. Eine Steckdosenleiste mit Schalter schaffe Abhilfe, wenn Geräte nicht über einen richtigen Aus-Knopf verfügen.

Tipp 2: Heizen

Fürs Heizen fällt im privaten Haushalt mehr als die Hälfte des gesamten Energieverbrauchs an. Wer sparen will, braucht aber nicht gleich eine neue Heizung. „Ich rate, die Raumtemperatur einfach um ein Grad abzusenken, das spart bereits sechs Prozent Energie“, sagt Boris Fleischhauer. Auch elektronische Thermostatventile sind eine praktische Alternative. Mit wenigen Handgriffen angebracht, regeln sie die Heizung rauf und runter – je nach eingestellter Tageszeit. „Bei vielen Modellen können die Wochentage programmiert werden; perfekt für Berufstätige, die tagsüber nicht da sind und es zum Feierabend trotzdem warm haben wollen“, verrät der Experte.

Tipp 3: Wasser

Zum Internationalen Energiespartag lohnt es auch den Wasserverbrauch unter die Lupe zu nehmen. „Ein kleines Bauteil mit großer Wirkung sind Perlatoren. Sie begrenzen die Durchflussmenge an den Hähnen“, informiert Boris Fleischhauer.

 

 

 

Alles dicht im Untergrund  2014-09-22 - logo stadtwerke bernau

Internationaler Tag des Wassers: Stadtwerke Bernau kümmern sich im Auftrag des Wasser- und Abwasserverbandes Panke/Finow um das lebenswichtige Gut Wasser.

Am Sonntag (22. März) jährt sich der internationale Tag des Wassers zum 22. Mal. „Mit diesem Gedenktag wollen die Vereinten Nationen auf die Bedeutung von Trinkwasser und Gewässerschutz aufmerksam machen“, sagt Bärbel Köhler, Geschäftsführerin der Stadtwerke Bernau. Diese kümmern sich im Auftrag des Wasser- und Abwasserverbandes Panke/Finow um eine sichere Versorgung mit qualitativ hochwertigem Trinkwasser sowie um die Reinigung des Abwassers in Bernau, Biesenthal, Rüdnitz, Danewitz und Melchow. „Jeder Deutsche lässt pro Tag rund 120 Liter Wasser aus dem Hahn laufen – der geringste Teil davon wird zum Trinken und zur Lebensmittelzubereitung verwendet“, informiert die Stadtwerke-Chefin und fügt an: „Ich denke nicht, dass uns immer gegenwärtig ist, dass es sich bei dem Wasser, das wir zum Putzen, Waschen und für die Toilettenspülung benutzen, um erstklassiges Trinkwasser handelt, das nach getaner Arbeit wieder gereinigt werden muss.“ Ein dichtes Abwassernetz ist die wichtigste Voraussetzung für den Grundwasserschutz, denn aus Grundwasser wird wieder Trinkwasser gewonnen, das Lebensmittel Nummer 1. Das Trink- und Abwassernetz des Verbandes Panke/Finow ist insgesamt 655 Kilometer lang.

 

Qualität hat ihren Preis

Die Qualität des Trinkwassers und der Abwasserreinigung in Deutschland ist im internationalen Vergleich sehr hoch, der Aufwand dafür enorm. Im Rahmen der Geschäftsbesorgung  fördern die Stadtwerke Bernau für die gut 45.000 Einwohner im Versorgungsgebiet des Wasser- und Abwasserverbandes Panke/Finow rund 2 Millionen Kubikmeter Wasser. Dieses bereiten sie in neun Wasserwerken des Verbandes auf und wird den Bürgern über Leitungen ins Haus geliefert. „Das ganze System – von Brunnen über Wasserwerke und Leitungen bis Klärwerk – muss regelmäßig gepflegt und auf dem Stand der Technik gehalten werden“, erklärt Bärbel Köhler, „für diese Aufgaben hat uns der Verband beauftragt“. Die Geschäftsführerin freut sich, dass die Bürgerinnen und Bürger im Gebiet des Verbandes Panke/Finow Trinkwasser in hervorragender Qualität kostengünstig erhalten. Sie zahlen am wenigsten in ganz Brandenburg. „Wasser wird nicht ver-braucht, sondern ge-braucht. So wird nach der Reinigung eines Teils des anfallenden Abwassers in der Kläranlage Lobetal dieses wieder dem natürlichen Wasserkreislauf zugeführt. Wir leiten das Wasser in eine Vorflut Uppstallfließ ein“, informiert Bärbel Köhler, „Wir können Wasser nicht produzieren, sondern müssen den Vorrat der Erde immer wieder verwenden.“ Der Gewässer- und Grundwasserschutz sei deshalb für eine langfristig sichere Versorgung entscheidend.

 

Nicht alles lässt sich herausfiltern

Zwar gibt es in Brandenburg ausreichend Wasser. Einwandfreies Grundwasser ist jedoch keine Selbstverständlichkeit. Jeder kann durch sorgsamen Umgang mit Stoffen, die dem Grundwasser gefährlich werden können, dazu beitragen, dass es gesund bleibt. Perfluorierte Verbindungen (PFC) etwa, die beispielsweise in Löschschäumen vorkommen und für die Herstellung von Antihaft-Pfannen und wasserdichter Kleidung verwendet werden, können zum Problem werden. Oder Dünger, der falsch dosiert auf Feldern ausgebracht wird. „In den Wasserwerken ziehen wir regelmäßig Wasserproben, die von unabhängigen Laboren und dem Gesundheitsamt untersucht werden“, führt die Geschäftsführerin aus.

 

Auch für die Entlastung der Kläranlagen kann jeder etwas tun: zum Beispiel Waschmittel und Haushaltsreiniger niedrig dosieren und keine Öle oder Medikamente über die Toilette entsorgen. Für ein dichtes Abwassernetz sorgen ebenfalls die Stadtwerke Bernau im Auftrag des Verbandes. „Dafür sind jährlich erhebliche Aufwendungen notwendig. Wir müssen die bestehenden Leitungen, die teilweise schon über 80 Jahre alt sind, den aktuellen technischen Standards anpassen. Dies geschieht wo immer möglich in Abstimmung mit den Mitgliedsgemeinden im Rahmen von Straßenbaumaßnahmen“, erläutert Bärbel Köhler.

 

11.000 Liter Wasser für eine Jeans

Durch die Nutzung von Nahrungsmitteln, Textilien und Industriegütern verbraucht jeder Bürger zusätzlich zum direkten Wasserverbrauch noch indirekt Wasser, „virtuell“ sozusagen. Experten haben ausgerechnet, wie viel das ist: Pro Tag kommen durch Konsum pro Person über 4.000 Liter zusammen. In diesem Wert ist beispielsweise das Nass enthalten, das ein Apfel braucht, bis er im Supermarktregal liegt. Für ein Kilo heimische Äpfel sind das rund 213 Liter, für ein Kilo aus Neuseeland 820 Liter. Eindrücklich ist auch das Beispiel einer Jeans-Hose: Bereits der Rohstoff Baumwolle braucht beim Anbau viel Wasser: Während des Wachstums sind es über 4.500 Liter Wasser. Dazu kommen Wasser zum Aufbereiten des Rohstoffs, zur Herstellung des Stoffs und der Farben, zum Färbe- und Nähprozess sowie für den Transport. Bis die Jeans im Regal liegt, hat sie bereits rund 11.000 Liter Wasser „gekostet“.

Quelle:  Pressemitteilung der Stadtwerke Bernau

 

 

Veranstaltungen

Es konnte leider nichts gefunden werden

Entschuldigung, aber kein Eintrag erfüllt Deine Suchkriterien