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Botschafter für Bernau - Barnim-plus

Mit Nervennahrung und anerkennenden Worten schaute Bernaus Bürgermeister André Stahl am 20. März 2020 bei denjenigen vorbei, die sich in der derzeitigen Ausnahmesituation um die Versorgung anderer kümmern. „Ich danke den Bernauern, die jetzt im Krankenhaus oder im Pflegeheim arbeiten, die in den Lebensmittelgeschäften und Drogerien an den Kassen sitzen. Ich danke allen, die helfen, diese Situation zu meistern“, so André Stahl.

Im Pflegeheim der GGAB Gemeinnützige Gesellschaft für Alten- und Behindertenpflege mbH Bernau übergab der Bürgermeister einen ganzen Schwung Dankeskarten und Nervennahrung für die gut 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Zudem informierte er sich bei Geschäftsführerin Sabine Preußner über die aktuelle Situation in der Einrichtung, den Umgang mit der besonderen Situation in der Pflegeeinrichtung. In der Bäckerei Cornelius und im Edeka dankte der Bürgermeister ebenfalls symbolisch. Überall herrsche Hochbetrieb, um den Mehrbedarf der Kunden zu decken.

„Erfreut bin ich über die vielen guten Vorsorgemaßnahmen zum Schutz der Kunden, Patienten. Überall wird der Corona-Virus sehr ernst genommen“, zeigte sich der Bürgermeister erfreut. Gleichzeitig appelliert er an die Bernauer, weiterhin gewissenhaft die Hygienemaßnahmen und die Verordnungen des Landes und des Landkreises einzuhalten. „Wir wissen, dass alle Einschränkungen belasten, aber die Einschränkungen sind Schutzmaßnahmen und gelten auf Zeit. Bitte bleiben Sie so viel wie möglich zuhause und reduzieren Ihre sozialen Kontakte auf das absolute Minimum“, so der Bürgermeister. Weiterhin bittet er alle Familien, Kinder und Jugendlichen, die Spiel- und Sportplätze nicht zu nutzen. „Diese Einschränkung trifft uns alle hart. Aber es gilt einfach, die Kontakte und damit mögliche Übertragung von Viren zu vermeiden. Deshalb halten Sie bitte diese Vorsichtsmaßnahmen ein“, so der Bürgermeister.

Quelle/Foto: Stadt Bernau

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Stadtwerke Bernau als Grundversorger bestätigt

Aufgabe der Grundsicherung mit Energie für weitere drei Jahre an kommunales Unternehmen übertragen – es genießt das höchste Vertrauen bei Haushalten

BERNAU BEI BERLIN. Die Stadtwerke Bernau beliefern knapp 70 Prozent der Haushaltskunden in der Stadt Bernau und deren Ortsteilen mit Strom und Gas: Damit bleiben sie für weitere drei Jahre Grundversorger. Das hat der Netzbetreiber zum Jahreswechsel festgestellt. Die Aufgabe des sogenannten Grundversorgers hat laut Gesetz immer derjenige Strom- oder Gaslieferant zu übernehmen, der die meisten Haushaltskunden in einem Gebiet unter Vertrag hat. Mit dieser Regelung stellt der Gesetzgeber sicher, dass jedermann stets mit den elementaren Gütern versorgt werden kann. Denn ohne Energie geht nichts in unserer modernen Gesellschaft. „Diese wichtige Aufgabe ist Verpflichtung, freut uns aber auch sehr. Sie zeigt, dass wir uns erneut im scharfen Wettbewerb behaupten konnten“, sagt Bärbel Köhler, Geschäftsführerin der Stadtwerke Bernau. „Wir sind ein kommunales Unternehmen und fühlen uns der Region und den Menschen hier verbunden. Der erneute Status des Grundversorgers ist ein Beleg dafür, dass unsere Arbeit für die Zukunft des Lebens- und Wirtschaftsstandorts Bernau Früchte trägt“, erläutert sie. Die Stadtwerke Bernau haben sich vor 5 Jahren eine Zukunftsstrategie gegeben und setzen diese konsequent um. In der Kernstadt vertrauen nach wie vor gut 80 Prozent der Haushaltskunden auf ihre Stadtwerke; in den Ortsteilen ist die Entscheidung für die Stadtwerke als Grundversorger knapper ausgefallen.

Keiner muss im Dunkeln sitzen
Die Grundversorgungsverordnung des Energiewirtschaftsgesetzes regelt, wie Menschen Zugang zu Strom und Gas erhalten, wenn sie aktuell keinen Vertrag mit einem Lieferanten haben – etwa bei einem Umzug oder wenn ein Lieferant ausfällt, zum Beispiel wegen Insolvenz. „Das kommt bei unseriösen Anbietern leider immer wieder vor. Aber auch dann muss in Deutschland keiner im Dunkeln sitzen“, sagt Bärbel Köhler.

Quelle: Stadtwerke Bernau


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