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Die Schließung der Kindertagesbetreuungsangebote im gesamten Bundesgebiet hat auch Auswirkungen auf das Leben vieler Barnimer Familien. Diese sind vielerorts auf eine private Betreuung angewiesen, oder sie verzichten auf ihr Arbeitsentgelt. Seit Mittwoch ist laut Allgemeinverfügung nun auch die Betreuung von Kindern bei einer Tagesmutter untersagt. „Der Kreisverwaltung ist bewusst, dass dadurch zum Teil starke existenzielle Einschränkungen bei den Eltern auftreten können“, sagt Barnims Sozialdezernentin Yvonne Dankert. Zudem sei noch nicht absehbar, wann die Öffnung der Kindertagesbetreuungsangebote wieder erfolgen könne. „Nach heutigem Kenntnisstand kann die Dauer der Schließung auch nach dem 19. April 2020 weiter Bestand haben“, so die Dezernentin weiter. 

Nach Aussage des Brandenburgischen Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport wird derzeit an einer landesweiten Regelung zum Erlass der Kitabeiträge gearbeitet. Bis zur rechtlichen Klärung, ob das Land für die Kommunen und Eltern eine finanzielle Entlastung schaffen kann, wird der Landkreis Barnim die Elternbeiträge für Kinder in Tagespflege im Landkreis sowie für die Kinderbetreuung im Land Berlin für die Dauer der angeordneten Schließzeit vorläufig aussetzen. Dazu wird die Fälligkeit der Kostenbeiträge für die Monate April und Mai 2020 auf den 15. Mai 2020 für beide Monate festgelegt. Bis dahin soll es eine landeseinheitliche Regelung geben. 

Die Festlegung betrifft die Beitragspflicht für alle zu diesem Zeitpunkt abgeschlossenen Betreuungsverträge, auch für die Eltern, die eine Notbetreuung in Anspruch nehmen. Eltern aus systemkritischen Berufsgruppen, die ein Kind bei einer Tagesmutter haben, können nun einen Antrag auf Notbetreuung über eine Kita oder direkt beim Jugendamt stellen. 

Bislang wurden im Landkreis 1.409 Anträge auf Notbetreuung bewilligt. Insgesamt 350 Anträge mussten abgelehnt werden.

Die Kreisverwaltung mit Hauptsitz in Eberswalde ist für eine Vielzahl von Aufgaben zuständig. Dazu zählen unter anderem Bauaufsicht, Kommunalaufsicht, Schulverwaltung, Jugendamt, Grundsicherung, Bodenschutz, Gesundheitsamt, Strukturentwicklung und Katasteramt. 

Darüber hinaus hat sich der Landkreis zahlreiche freiwillige Aufgaben gegeben. So werden seit Jahren die Nachhaltigkeitsstrategie „Die Zukunft ist erneuer:bar“ und die Bildungsinitiative Barnim verfolgt.
Quelle: Landkreis Barnim, Foto: pixabay.com

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Demenz geht uns alle an – Demenz Partner/in werden!

Die Tagespflege der Hoffnungstaler Stiftung Lobetal in Ahrensfelde bietet in Kooperation mit dem Kompetenzzentrum Demenz für das Land Brandenburg einen Kompaktkurs „Demenz“ an.

Am 11. Oktober stehen von 17:30 bis 19 Uhr Fachleute den interessierten Gästen in den Räumen der Tagespflege in der Lindenbergerstr. 1b (Ortsteilzentrum Ahrensfelde) zur Verfügung und beantworten Fragen wie:

Was heißt Demenz, Formen und Auswirkungen?  Umgang mit der Erkrankung – Wer und was ist hilfreich? Wie begegne ich Personen mit Demenz – Tipps zum Umgang in besonderen Situationen?  Wo finde ich regionale Hilfe.

In Vorträgen, Gesprächen, kleinen Film und Beispielen aus der Praxis wird auf diese Themen eingegangen.

Ziel ist es Wissen über Demenzerkrankungen zu verbreiten und das Verständnis für Menschen mit Demenz und ihre Familien zu fördern und zu unterstützen!

Menschen mit Demenz brauchen eine sensible Nachbarschaft und Umgebung, um möglichst lange zuhause leben zu können. In diesem Kompaktkurs werden Informationen zu den unterschiedlichen Demenzerkrankungen und deren Folgen, Tipps zum Umgang mit Menschen mit Demenz vermittelt und alltägliche Beispiele aufgezeigt, was jede/jeder tun kann, um die Lebenssituation und die der Angehörigen zu verbessern.

In Brandenburg leben derzeit etwa 55.000 Menschen mit Demenz. Wenn in den nächsten Jahren kein Durchbruch bei der Prävention und Therapie gelingt,

kann  die Anzahl bis zum Jahr 2040 auf ca. 91.000 Personen anwachsen. Mit der Initiative Demenz Partner will das Kompetenzzentrum Demenz 2017 möglichst  viele Menschen in Brandenburg erreichen. Denn von dem Wissen aller ist abhängig, ob Menschen mit Demenz und deren Angehörige am gesellschaftlichen Leben teilhaben und soziale Kontakte pflegen können.

Das Kompetenzzentrum Demenz für das Land Brandenburg, das im Rahmen der Pflegeoffensive vom MASGF, den Pflegekassen und der privaten Krankenversicherung gefördert wird, hat sich der Initiative Demenz Partner angeschlossen (s. Flyer). Mit dieser Initiative wollen wir 2017 ein gesellschaftliches Zeichen setzten und der breiten Öffentlichkeit Grundwissen über Demenz vermittelt.

Träger der Initiative ist die Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V., die die Kampagne am 06.09.2016 zusammen mit dem Bundesgesundheitsministerium und dem Bundesfamilienministerium gestartet hat. Damit verbunden ist die Teilnahme an einem Kompaktkurs, für die alle Teilnehmenden ein unterschriebenes Zertifikat von Manuela Schwesig und Hermann Gröhe erhalten.

Anmeldungen/Kontakt

Tagespflege Ahrensfelde: Elisabeth Damme (Leitung)

Tel.: 030/9302098910; E-Mail: e.damme@lobetal.de

 

20 Jahre Tagespflege Marie-Jonas-Stift der Hoffnungstaler Stiftung Lobetal in Eberswalde.

Alpakas feiern mit

Eberswalde. 20 Jahre Tagespflege Marie-Jonas-Stift in Eberswalde – ein besonderes Jubiläum mit besonderen Gästen konnte die Tagespflege Marie-Jonas-Stift der Hoffnungstaler Stiftung Lobetal am 13. September feiern.

„Es war eine mutige Entscheidung, dieses Angebot vor 20 Jahren zu starten“, blickte Katja Möhlhenrich-Krüger, Verbundleiterin der Altenhilfe Eberswalde, in ihrer Begrüßung zurück. Damals sei das Angebot von den Eberswaldener Bürger eher zurückhaltend aufgenommen worden. Inzwischen seien die 14 Plätze stark nachgefragt und 25 ältere Menschen nutzen unter der Woche die Einrichtung. Dieter Döbler, Bereichsleiter Altenhilfe der Hoffnungstaler Stiftung Lobetal, betonte, dass Tagespflegeeinrichtungen mehr und mehr von älteren Menschen geschätzt werden, bieten diese doch soziale Kontakte und die Möglichkeit der gesellschaftlichen Teilhabe.

Pfarrer Hanns-Peter Giering der Evangelischen Stadtkirchengemeinde Eberswalde ging in seiner Andacht auf den Namen der Tagespflege ein. Dieser gehe zurück auf die Marie Jonas Stiftung, die 1888 durch Ernst Jonas, motiviert durch den frühen Tod seiner Frau Marie, errichtet wurde. Ernst Jonas war ab 1880 Oberpfarrer in der Marie-Magdalena-Kirche Eberswalde und mit seiner Frau engagiert für ältere Menschen. So war dann auch Zweck der Stiftung, ältere Menschen in Eberswalde zu pflegen und zu versorgen und führte zur Errichtung des Alten- und Pflegeheims.

Die Tagespflege befindet sich im Altenpflegezentrum „Marie-Jonas-Stift“ in der Nachbarschaft von  altersgerechten Wohnungen,  der Diakonie-Station Eberswalde sowie einer Seniorenbegegnungsstätte. Aufgrund wirtschaftlicher Schwierigkeiten suchte die Stiftung im Jahre 2007 für ihre Einrichtungen einen neuen Träger und fand ihn in der Hoffnungstaler Stiftung Lobetal.

Die Gäste der Tagespflege werden morgens von zu Hause abgeholt und nachmittags wieder zurückgebracht. Dabei ist ein täglicher Besuch der Einrichtung nicht verpflichtend. Das Angebot richtet sich nach den persönlichen Vorlieben und Bedürfnissen. So wird gemeinsam gekocht, gesungen oder gespielt. Es gibt professionelle Anleitung zur altersgerechten Bewegung, gemeinsame Ausflüge oder Bewegungsspiele. Hin und wieder kommen auch Alpakas vom Kloster Chorin zu Besuch und waren auch diesmal zur großen Freude der älteren Menschen die Attraktion.

Die Tagespflege Marie-Jonas-Stift ist ein teilstationäres Angebot der Hoffnungstaler Stiftung Lobetal im Verbund der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel. Die Hoffnungstaler Stiftung Lobetal verfügt über Angebote der Altenhilfe, der Eingliederungshilfe, der Ausbildung in sozialen Berufen, der Migration, der Beschäftigung von Menschen mit Behinderung, der Medizinischen Versorgung, der Suchthilfe sowie der Kinder- Jugendhilfe mit Standorten in Berlin, Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt.

© Hoffnungstaler Stiftung Lobetal

Die Tagespflege Marie-Jonas-Stift der Hoffnungstaler Stiftung Lobetal feierte ihr 20-jähriges Bestehen. Mit dabei auch Alpakas vom Kloster Chorin, die regelmäßig die Gäste der Tagespflege besuchen.

 

 

 

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