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Mal kurz Strom bezahlen

Stadtwerke Bernau installieren Kassenautomat im KundenCentrum – erhöhter Komfort und Transparenz beim Begleichen von Energie- und Wasserrechnung

 

BERNAU BEI BERLIN. Ab sofort können Kunden der Stadtwerke Bernau ihre Energie- oder Wasserrechnung am Kassenautomaten bezahlen: einfach

14.07.2015 Bernau. Kassenautomat im Kundencentrum, Marina Petzel.

14.07.2015 Bernau. Kassenautomat im Kundencentrum, Marina Petzel.

und schnell. Das geht in drei Schritten und funktioniert ähnlich wie die Fahrkartenautomaten am Bahnhof. „Die ersten Kunden haben es bereits ausprobiert und festgestellt: Es ist wirklich so einfach, wie es sich anhört“, erklärt Sven Anders, Leiter des Kundenservice bei den Stadtwerken. Nachdem die eigene Kundennummer eingetippt ist, kann der Kunde zwischen Stadtwerken Bernau und Wasser- und Abwasserverband Panke/Finow (WAV) wählen. Da sich die Stadtwerke im Auftrag des Zweckverbandes um die Abrechnung kümmern, können sie diesen Service anbieten. Im Anschluss sieht man eine Übersicht, welche Posten derzeit offen sind und kann auswählen, welchen Betrag man ausgleichen möchte. Der Automat nimmt Münzgeld und Scheine bis zu 500 Euro-Noten. Am Schluss gibt es eine Quittung, auf der auch Name und Kundennummer vermerkt sind. „An unserem Automaten sind auch Teilzahlungen möglich“, informiert Sven Anders und ergänzt: „Bei uns können Kunden – im Gegensatz zu vielen anderen Anbietern – auch heute noch bar bezahlen, wenn sie wollen. Und viele nutzen diese Flexibilität nach wie vor.“ Alle anderen Zahlungswege – ob per Überweisung, Sepa-Lastschriftmandat oder Dauerauftrag – gehen bei den Stadtwerken Bernau natürlich auch und bleiben weiterhin bestehen. Nicht nur beibehalten, sondern weiter ausbauen wollen die Stadtwerke Bernau ihren persönlichen Kundenservice: „Unsere Mitarbeiter beraten unsere Kunden gerne und beantworten Fragen rund um das Thema Energie“, betont der Leiter des Kundenservice, „sie helfen auch beim ersten Bedienen des Kassenautomats und auch, wenn ein Kunde seine Kundennummer mal nicht parat hat – natürlich nach vorheriger Identitätsprüfung.“

 

Der Kassenautomat ermöglicht eine zügige Erledigung von Routinevorgängen. Das ist für den Kunden in doppelter Hinsicht ein Vorteil: Der Servicemitarbeiter hat mehr Zeit für individuelle Beratungen und Wartezeiten entfallen weitgehend.

 

Der Automat steht in einer Nische im hinteren Teil des KundenCentrums und kann zu den regulären Öffnungszeiten des KundenCentrums genutzt werden. Diese sind montags bis donnerstags von 7.45 Uhr bis 16 Uhr, dienstags bis 18 Uhr und freitags von 7.45 Uhr bis 14.15 Uhr. So sparen sich die Kunden den Weg in den zweiten Stock zur bisherigen Kasse. Die Einführung des Kassenautomats ist Teil der Umstrukturierung im Rahmen der Strategie 2025. Sie dient dazu, die Prozesse und Geschäftsfelder so zu gestalten, dass die Stadtwerke fit sind für die Herausforderungen der Zukunft. „Ein wesentliches Element der Strategie ist die kontinuierliche Weiterentwicklung des Kundenservices“, erklärt Sven Anders.

 

Der Countdown läuft

Stadtwerke Bernau bereiten Integration der neuen Fernwärmeleitung in ihr Netz vor – keine Fernwärme vom 26. Juni bis 3. Juli – Ersatzversorgung mit Warmwasser

 

BERNAU BEI BERLIN. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren: Was die Stadtwerke Bernau zwischen dem 26. Juni und 3. Juli 2015 vorhaben, ist eine logistische Herausforderung. In dieser einen Woche wollen sie die erneuerte Fernwärmeleitung – die zum Teil auch unter den Bahngleisen verläuft – in ihr Fernwärmenetz einbinden. Diese ist inzwischen fertig verlegt. Für die komplexen Arbeiten der sogenannten Umbindeaktion darf kein Wasser in den Rohren fließen, die miteinander verbunden werden. Die logische Konsequenz daraus: Abschalten der Fernwärmeerzeugung. Denn über den betreffenden Leitungsabschnitt wird normalerweise fast ganz Bernau mit Fernwärme beliefert. Die Stadtwerke Bernau haben die Integration der neuen Leitung deshalb bewusst in den Sommer gelegt, da dann die Heizungen außer Betrieb sind und der Wärmebedarf wesentlich geringer ist. Für die Versorgung mit Warmwasser haben sie ein ausgeklügeltes Ersatzkonzept erarbeitet. Dieses gewährleistet, dass über 95 Prozent der betroffenen Haushalte, Gewerbebetriebe und sozialen Einrichtungen auch während der abgeschalteten Fernwärmeerzeugungsanlage warmes Wasser haben werden. „Wir werden unsere Kunden in dieser Woche mit einem Schreiben über die Details der Fernwärmeabschaltung und Ersatzversorgung informieren“, kündigt Bärbel Köhler, Geschäftsführerin der Stadtwerke Bernau, an.

 

Warmes Wasser aus Containern

„Wir stellen an geeigneten Stellen Containeranlagen auf, über die der Grundbedarf an Fernwärme für warmes Wasser gedeckt werden kann“, erklärt die Stadtwerke-Chefin die Situation. Die Wassertemperatur könnte bei dieser Ersatzversorgung jedoch etwas niedriger sein als gewohnt – und auf ausgiebige Wannenbäder sollten Verbraucher in diesen Tagen aus Rücksicht auf andere auch verzichten. Sie bedauert, dass es technisch bedingt leider nicht möglich ist, 100 Prozent der betroffenen Verbraucher mit solchen Provisorien zu versorgen: Bewohner im Schönfelder Weg und im Gieses Plan werden eine Woche kein warmes Wasser haben. Bärbel Köhler bittet um Verständnis. „Unsere Mitarbeiter werden so zügig wie möglich arbeiten, um die Einschränkungen für unsere Kunden zu minimieren. Vielleicht gelingt es uns ja sogar, den angesetzten Zeitraum etwas zu verkürzen“, betont die Geschäftsführerin.

Die Stadtwerke Bernau haben im Vorfeld vor allem die Versorgung sensibler Einrichtungen wie Krankenhäuser sorgfältig analysiert und mit diesen Kunden Vereinbarungen getroffen. So wird das Krankenhaus beispielsweise auf Eigenversorgung umschalten, warmes Wasser wird in gewohnter Wärme und Menge verfügbar sein. Auch im Sportforum mit Schwimmbad wird es zu keiner Beeinträchtigung kommen.

Versorgungssicherheit hat Vorrang

Die Erneuerung der Fernwärmeleitungen in der Nähe des Bahndamms war notwendig, weil die bestehenden in diesem Abschnitt Korrosionsschäden aufwiesen. Das ist bei einer Routinekontrolle im vergangenen Jahr festgestellt worden. „Wir investieren rund 1,6 Millionen Euro in die aktuelle Baumaßnahme“, informiert Bärbel Köhler und fügt an: „Der Austausch der angegriffenen Rohre sichert unseren Kunden langfristig eine zuverlässige Versorgung, was uns sehr wichtig ist.“ Nur durch kontinuierliche Investitionen in die Netze könne eine so hohe Versorgungsqualität wie in Bernau gewährleistet werden. Die Unterquerung des Bahndamms ist im November 2014 in einer spektakulären Wochenendaktion mit rund 52 Stunden Dauereinsatz vorbereitet worden: Damals wurden die Bahngleise auf einer Länge von 25 Metern entfernt. Dort wurde eine Grube ausgehoben, in die Leerrohre mit 1 Meter Durchmesser verlegt und anschließend in Beton gegossen wurden. Durch diese Leerrohre sind inzwischen Fernwärmeleitungen gezogen worden.

Quelle: Stadtwerke Bernau

2014-09-22 - logo stadtwerke bernauDamit die Lichter anbleiben Bernau_Logo

 

Partielle Sonnenfinsternis ist eine logistische Herausforderung: Stadtwerke Bernau haben sich gegen mögliche Auswirkungen des Naturschauspiels gewappnet.

 

BERNAU BEI BERLIN. Am 20. März schiebt sich der Mond vor die Sonne und stellt damit die Sicherheit unserer Stromversorgung auf die Probe: je nach Witterung mehr oder weniger. „Warum das denn?“, wird sich der eine oder andere fragen. Die Stadtwerke Bernau als regionaler Verteilnetzbetreiber wissen warum: Grund hierfür ist die Energiewende. Inzwischen sind in Deutschland Photovoltaikanlagen mit 39 Millionen Kilowatt Leistung installiert. „Bei blauem Himmel und strahlender Sonne bricht mit Beginn der Sonnenfinsternis die Einspeisung von Solarstrom ins Netz rapide ein. Das führt zu Leistungsschwankungen im Stromnetz, die blitzschnell aufgefangen müssen“, erklärt Bärbel Köhler, Geschäftsführerin der Stadtwerke Bernau und fügt an: „Sonst drohen Stromausfälle“. Bei klarem Wetter sind das bis zu 13 Millionen Kilowatt, für die andere Kraftwerke in Sekundenschnelle einspringen und die Erzeugung übernehmen müssen. Dazu werden Reservekraftwerke vorgehalten – für diesen Fall eignen sich Pumpspeicherkraftwerke und Gasturbinenkraftwerke am besten. Sie sind sehr schnell regelbar.

 

Zum Ende der Sonnenfinsternis steht der Solarstrom dann binnen weniger Minuten wieder zur Verfügung; die Reservekraftwerke müssen heruntergefahren werden. Da die Sonne nach Ende der Finsternis höher steht als zu Beginn, produzieren die Photovoltaikanlagen mit bis zu 19 Gigawatt mehr Strom als zu Beginn der Sonnenfinsternis.

 

„Wir sind bereit“

„Bei trübem Wetter ist das alles kein Problem“, sagt die Stadtwerke-Chefin, „scheint aber die Sonne, decken die Solaranlagen bereits zu Beginn der Sonnenfinsternis etwa 25 Prozent des Stromverbrauchs. Dann werden auch wir als Verteilnetzbetreiber gefordert sein.“ Die Stadtwerke Bernau sind auf den schlimmsten Fall vorbereitet: Mit einer 24-Stunden-Bereitschaft sowie einer rund um die Uhr besetzten Netzleitstelle können sie bei Bedarf schnell reagieren. In das Stromnetz der Stadtwerke Bernau speisen insgesamt 229 Photovoltaikanlagen elektrische Energie ein; die installierte Leistung dieser Anlagen summiert sich auf insgesamt 4410 Kilowatt. „Wir sind bereit und können die Vorgaben der vorgelagerten Verteilnetz- und Übertragungsnetzbetreiber sofort umsetzen und bei Bedarf die Leistung hoch oder runter regeln“, betont Bärbel Köhler, „unser Stromnetz ist keine Insel, Verteil- und Transportnetze sind europaweit vermascht; Bedarf und Erzeugung müssen exakt aufeinander abgestimmt sein, damit die Stromversorgung stabil funktioniert. Das wird durch die Zunahme an Solar- und Windenergieanlagen immer mehr zur logistischen Herausforderung.“  Mit Blick auf ihre Mitarbeiter sieht sie der Sonnenfinsternis jedoch entspannt entgegen: „Unsere Mitarbeiter sind fachlich fit, erfahren und entsprechend sensibilisiert.“

 

437 Kilometer Kabel

Seit 1999 betreiben die Stadtwerke Bernau das Stromnetz im Stadtgebiet Bernau. Mit Jahresbeginn 2012 gehören auch die Bernauer Ortsteile dazu. Für Schönow haben die Stadtwerke bereits die Konzession erhalten, die Netzübernahme ist in Verhandlung. Das Netzgebiet umfasst zudem auch die Ortsteile Ladeburg, Lobetal, Börnicke, Birkholz und Birkholzaue. Die Stadtwerke Bernau betreiben ein rund 180 Kilometer langes Mittelspannungsnetz und ein 257 Kilometer langes Niederspannungsnetz.

 

Quelle: Pressemitteilung der Stadtwerke Bernau

 

Stadtwerke Bernau: Kundeninformation zur Jahresrechnung

Für Fragen zur Jahresrechnung Zusatzschichten am Telefon – Abschläge einfach online ändern

 

BERNAU BEI BERLIN. Wenn die Jahresrechnungen für Energie und Wasser kommen, beschäftigen sich Verbraucher intensiver mit ihrem Bedarf und ihren Tarifen. Dann steigt die Zahl der Anrufe beim Versorger, auch bei den Stadtwerken Bernau. Sie erhöhen deshalb auch jetzt wieder ihre telefonische Erreichbarkeit , im Februar werktags von 8 Uhr bis 18 Uhr durchgehend für Fragen rund um die Jahresrechnungen.  „Wir verschicken in der ersten Februarwoche die Rechnung für Gas, Strom und Wärme; eine Woche später die Bescheide im Auftrag des Wasser- und Abwasserverbands Panke/Finow für Wasser und Abwasser“, informiert Sven Anders, Leiter des Kundenservice bei den Stadtwerken Bernau, und fügt an: „Wir sind gerne und persönlich für unsere Kunden da. Deshalb ist es uns wichtig, dass möglichst wenige auf besetzte Leitungen stoßen. “ Wenn die zehn Mitarbeiter des Kundenservice in einer persönlichen Beratung oder am Telefon sind, beantworten Mitarbeiter eines regionalen Dienstleisters den Anruf. Sie nehmen das Anliegen auf und leiten es umgehend an den betreffenden Sachbearbeiter der Stadtwerke weiter, der es schnellstmöglich bearbeitet.  „Jeder Kunde hat bei uns einen persönlichen Ansprechpartner, der sich um alles kümmert. Er ruft bei Bedarf auch zurück“, erklärt Sven Anders und verweist auch auf die Online-Dienste im Internet: „Dort sind wir rund um die Uhr erreichbar. Unsere Kunden können dort beispielsweise Abschläge ganz einfach selbst ändern. Und unser Preisrechner unterstützt bei der richtigen Tarifwahl“, führt er aus. Auf der Internetseite der Stadtwerke gibt es auch einen Rückrufservice: einfach ausfüllen und die Stadtwerke rufen an. So spart man sich die Warteschleife.

 

Nachzahlungen vermeiden

Mit der Jahresrechnung passen die Stadtwerke die monatlichen Abschlagszahlungen an. Der Verbrauch für Gas und Wärme im zurückliegenden Jahr liegt wegen der außergewöhnlich milden Temperaturen rund 15 Prozent unter dem Durchschnittswert der vergangenen Jahre. „Würden wir die Abschlagszahlungen in 2015 am Verbrauch des Jahres 2014 orientieren, würden auf viele Haushalte im nächsten Jahr Nachzahlungen zukommen. Vorausgesetzt, das milde Jahr wiederholt sich nicht“, erklärt Sven Anders, „da wir von vielen Kunden wissen, dass sie keine Nachzahlungen wollen, passen wir die Abschlagszahlung für 2015 an den Verbrauch eines eher durchschnittlichen Jahres an und korrigieren sie um zehn Prozent nach oben.“ Wer das nicht wolle, könne seinen Abschlag gern auch nach eigenem Ermessen ändern. „Ein Anruf oder ein paar Klicks auf unserer Internetseite genügen“, erläutert der Leiter des Kundenservice. Den Stadtwerken liege viel daran, ihre Kunden preiswert und fair mit Energie zu versorgen und einen guten Service zu bieten.

 

 

Pressemitteilung der Stadtwerke Bernau

 

Stadtwerke Bernau lösen e.dis ab

Übernahme zum Jahreswechsel – neue Ansprechpartner für Kunden

 

BERNAU BEI BERLIN. Die Stadtwerke Bernau GmbH ist seit Neujahr für den Betrieb des Stromnetzes in Lobetal verantwortlich. Pünktlich zum Jahreswechsel erfolgte die Übergabe von der e.dis AG auf die Stadtwerke Bernau. Die Verbraucher haben davon nichts gemerkt; Uhren, Kühlschränke und andere Stromverbraucher liefen einfach weiter. Dennoch werden die Bürgerinnen und Bürger des Bernauer Ortsteils Lobetal von dieser Änderung profitieren: Künftig haben sie für Strom und Gas nur noch einen zentralen Ansprechpartner – und das ganz in ihrer Nähe. „Die Stadtwerke Bernau sind ein kommunales Unternehmen, das mit der Region fest verwurzelt ist und sich für ihre Entwicklung einsetzt. Deshalb freuen wir uns, nun in einem weiteren Ortsteil von Bernau für eine sichere Stromversorgung sorgen zu können“, sagt Oliver Gorski, Leiter Technisches Management bei den Stadtwerken. Die Stadtwerke Bernau haben im Jahr 2013 die Ausschreibung für den Stromnetzbetrieb der Stadt Bernau gewonnen. Die Übernahme des Netzbetriebs zum 1. Januar 2015 war der letzte Schritt des Konzessionswechsels. Davor hatten die Stadtwerke der e.dis AG das Netz abgekauft. Umbauarbeiten waren nicht erforderlich, denn der Strom für die 53 Anschlüsse in Lobetal floss bereits über die Trafostationen der Stadtwerke Bernau. „Die separaten Messstellen in unseren Trafostationen erfassten die Strommengen, die nach Lobetal ins e.dis-Netz flossen. Diese werden jetzt – nach erfolgter Ablesung und Endabrechnung – zurückgebaut“, erklärt Oliver Gorski weiter. Die Stadtwerke betreiben nun sowohl das Gas- als auch das Stromnetz. Die Anschlüsse in Lobetal werden von der Netzleitstelle der Bernauer Stadtwerke aus gemanagt. Rund um die Uhr steuern und überwachen dort die Mitarbeiter das gesamte Netz der Stadtwerke und haben nun auch Lobetal fest im Blick. Mit Lobetal umfasst das Netzgebiet der Stadtwerke Bernau jetzt 579 Kilometer Stromleitungen. Bei Fragen rund um die Energienetze – und bei eventuellen Störungen – sind die Stadtwerke Bernau für Verbraucher erreichbar unter den zentralen Telefonnummern 03338 61 333 und 0171 6441 333.

 

Wir danken den Stadtwerken Bernau für diese Info

Infrarot macht Energieschlupflöcher sichtbar

Thermografie-Aktion der Stadtwerke Bernau – Anmeldung ab sofort möglich

 

BERNAU BEI BERLIN. Die Stadtwerke Bernau haben auch in diesem Jahr ein Aktionspaket geschnürt, um Energieschlupflöchern auf die Spur zu kommen. Bereits zum dritten Mal findet im Februar die Thermografie-Aktion des kommunalen Energieversorgers statt. Ab sofort können sich Hausbesitzer dafür anmelden; Anmeldeschluss ist der 16. Januar 2015. „Thermografie macht sichtbar, wo Energie verloren geht, wie gut Fenster, Fassade und Dach gedämmt sind und wo dringend Handlungsbedarf besteht“, erklärt Boris Fleischhauer, Energieberater bei den Stadtwerken Bernau. Dazu werden mit einer Infrarotkamera Bilder eines Gebäudes aus verschiedenen Blickwinkeln aufgenommen. Das Aktionspaket enthält neben den Aufnahmen fachliche Erläuterungen und Tipps zum Beheben der Schwachstellen sowie zur neuen Energieeinsparverordnung. „Die Energieeffizienz von Gebäuden ist ein Baustein der Energiewende. Ihr Stellenwert wurde durch den neuen Klimaschutz-Aktionsplan der Bundesregierung sogar noch gestärkt“, informiert der Energieberater weiter. Hier setze das Paket der Stadtwerke an, um interessierte Bürger bei der Umsetzung zu unterstützen. „Die Stadtwerke Bernau verstehen sich als Energiedienstleister. Diese und weitere Angebote unserer Energieberatung sind damit auch ein Beitrag zum Klimaschutz“, beschreibt Boris Fleischhauer das Engagement der Stadtwerke. Die Thermografie-Aktion kostet 79 Euro, Kunden und Neukunden bekommen sie zum Vorzugspreis von 69 Euro. Bernauer Hausbesitzer haben bereits über den Postweg einen Prospekt mit Antwortkarte erhalten. Sie können sich aber auch unter der Telefonnummer 03338 61-456 anmelden. Die Termine für die Außenaufnahmen finden im Februar in den Morgen- und Abendstunden statt. Denn für aussagekräftige Thermografie-Fotos sollte der Wärmeunterschied zwischen dem beheizten Gebäude und der Umwelt möglichst groß sein.

 

Großes Einsparpotenzial bei Wärme
Heizen ist der Energieverbraucher Nummer eins im Haushalt. „Rund 80 Prozent der Energie in Privathaushalten wird für die Bereitstellung von Wärme eingesetzt“, sagt Boris Fleischhauer. Deshalb sei es wichtig, Energie dort zu halten, wo sie auch gebraucht wird: im Haus. „Im Idealfall kann man sich die gesamte Außenhülle eines Gebäudes wie eine Isolierkanne vorstellen, drinnen warm, draußen kalt“, erklärt er und fügt an: „In dieser Isolierhülle sind jedoch Löcher – in Form von Fenstern, Türen, Balkonverankerungen oder beim Übergang zum Dach. Dort sind mögliche Schwachstellen in der Wärmeisolierung.“ Auch durch defekte Fensterdichtungen, schlecht gedämmte Scheiben oder Risse im Bauwerk kann Wärme entweichen.

 

Rot zeigt Wärmeverlust
Die Thermografie-Aufnahmen machen diese Lücken in der Außenhülle von Gebäuden sichtbar: Wo Wärme entweicht, sind die Stellen gelb, orange oder rot. Die Umgebung und gut gedämmte Gebäudeteile werden je nach Temperatur blau bis grün dargestellt. Um eine bessere Analyse der Fotos zu ermöglichen, sollte das Gebäude außerdem aufgeheizt, die Fenster geschlossen und die Rollläden geöffnet sein. Die Thermografie-Aktion richtet sich vor allem an Besitzer von Ein- und Zweifamilienhäusern. Mieter sollten vor der Anmeldung mit dem Eigentümer des Gebäudes Rücksprache halten. Die Aufnahmen werden zwischen dem 2. und dem 6. Februar von einem Dienstleister angefertigt, mit dem die Stadtwerke Bernau schon seit drei Jahren zusammenarbeiten. Die individuellen Termine dafür werden etwa fünf Tage vorher bekanntgegeben.

 Wir bedanken uns bei Frau Bettina Römisch/Öffentlichkeitsarbeit der Stadtwerke Bernau GmbH

Gemeinsame Pressemitteilung der Wobau mbh Bernau und Stadtwerke Bernau GmbH Bernau bei Berlin, 29. Oktober 2014

Bernauer Bürger zahlen im landesweiten Vergleich wenig

BBU‐Preisspiegel 2014 belegt: Stadtwerke Bernau zählen zu den günstigen Ver‐ und Entsorgern Brandenburgs – Preise für Energie und Wasser im niedrigsten Drittel BERNAU BEI BERLIN. Die Stadtwerke Bernau schneiden beim Preisvergleich 2014 des Verbands Berlin‐Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V. (BBU) gut ab: die Kosten für Erdgas, Strom, Fernwärme liegen unter dem Landesdurchschnitt, bei der Wasserver‐ und Abwasserentsorgung sind sie sogar die günstigsten in ganz Brandenburg. Ausgerechnet hat
der BBU die Kosten für ein Modellhaus mit 30 Parteien in den 61 Städten des Landes
Brandenburg (ohne Potsdam). Bärbel Köhler, Geschäftsführerin der Stadtwerke Bernau, und
Jens Häßler, Geschäftsführer der Bernauer Wohnungs‐ und Baugesellschaft (WoBau), freuen
sich über die vergleichsweise niedrigen Nebenkosten für Mieter.

Bärbel Köhler sieht die Unternehmenspolitik der Stadtwerke Bernau bestätigt: „Es ist uns ein
Anliegen, unsere Kunden stets so günstig wie möglich mit Energie zu versorgen“, sagt sie und
fügt an: „Das gilt auch für Dienstleistungen, die wir im Auftrag der Stadt oder eines Verbands
übernehmen wie die Versorgung mit Trinkwasser und die Entsorgung von Ab‐ und
Niederschlagswasser.“ Die Stadtwerke Bernau sind hierfür vom Wasser‐ und
Abwasserverband Panke/Finow beauftragt. Für die WoBau ist das rundum günstige Ergebnis
auch eine Bestätigung, mit dem  richtigen Energiepartner zusammen zu arbeiten.

Bei Wasser liegt Bernau in der Skala der günstigsten auf Platz 1 von 40 Städten. Bei Erdgas
erzielten die Stadtwerke Bernau Platz 9 von 57 Versorgern, bei Strom Platz 11 von 59 und bei
Fernwärme Platz 12 von 27. Auch die  Müllentsorgung kostet in Bernauer
Mehrfamilienhäusern vergleichsweise wenig – sie ist so günstig wie sonst nirgendwo im
Land. Zuständig ist hierfür die BDG Barnimer Dienstleistungsgesellschaft mbH aus
Eberswalde. Dass nicht für alle 61 Städte in Brandenburg sämtliche Durchschnittspreise für
die Ver‐ und Entsorgung vorliegen, liegt daran, dass die Bestätigung von manchen
Kommunen zu allen oder manchen Werten aussteht. Laut BBU erhöht sich die Beteiligung
jedoch von Jahr zu Jahr.

Mit dem Preisspiegel will der BBU für mehr Transparenz der Betriebskosten sorgen und
damit den Mietern die Einordnung ihrer Kosten ermöglichen. Die Betriebskosten machen
nach Angaben des Verbands heute ein Drittel der Warmmiete aus. Sie halten es deshalb für
wichtig, dass die Menschen wissen, wie hoch die durchschnittlichen Preise für Energie,
Wasser und Müll sind und wie sie sich entwickeln. Das sieht man auch bei den Stadtwerken
Bernau so.

Vertrauen in die Stadtwerke Bernau
Die Stadtwerke Bernau versorgen in der Stadt die meisten Miethäuser mit Strom,
Fernwärme und Gas. Darüber hinaus sind sie im Auftrag des Wasser‐ und Abwasserverbands
Panke/Finkow für die Versorgung mit Wasser und die Entsorgung des Abwassers der Stadt
Bernau verantwortlich. Bei Strom und Gas sind die Stadtwerke in Bernau Grundversorger. Sie
beliefern insgesamt die meisten Anschlüsse in ihrem Netzgebiet, bei Strom und Gas sind es
zirka 90 Prozent. Die Wechselquoten sind gering, sie liegen bei Strom und Gas unter dem
Bundesdurchschnitt. „Das ist für uns ein Zeichen, dass unsere Kunden unsere Leistungen
sehen – ob bei den Preisen oder beim Service“, sagt Bärbel Köhler dazu und ergänzt: „Das ist
uns auch ein Ansporn, uns weiter zu verbessern.“ Die Stadtwerke bauen sukzessive ihren
Kundenservice aus – vor allem um nützliche Dienstleistungen. „Zum Beispiel bieten wir eine
fundierte kostenlose Energieberatung an, die auf die individuelle Situation des Kunden
eingeht“, informiert die Stadtwerke‐Chefin.

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