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 Lok Bernau siegt mit Offensivfeuerwerk gegen Oldenburg

Mit einem 95:79 (58:52) Heimsieg gegen die Baskets Akademie Weser-Ems/OTB hat der SSV Lok Bernau die Tabellenführung in der 2. Basketball-Bundesliga ProB verteidigt. Die beiden offensivstarken Mannschaften boten sich am Samstag lange einen offenen Schlagabtausch. Die Bernauer profitierten von einer überragenden Trefferquote aus der Distanz. Ferdinand Zylka war mit 24 Punkten bester Werfer und setzte eine persönliche Bestmarke.

 

Zufriedene Gesichter beim Bernauer Trainergespann René Schilling und Sebastian Trzcionka gab es am Samstag nach dem Spiel. Die Lok-Korbjäger setzten

ferdinand zylka , Foto Ricardo Steinicke

ferdinand zylka , Foto Ricardo Steinicke

sich mit einer starken Offensivleistung gegen Oldenburg durch und sicherten sich den 29. Heimsieg in Folge. Dabei fand die Bernauer Defensive erst in der zweiten Halbzeit ins Spiel. Lok-Headcoach René Schilling musste im Spiel gegen den Tabellenvierten auf Jonas Böhm verzichten, der unter der Woche im Training umgeknickt war. Nach der Spielpause am Samstag, soll er aber wieder ins Training einsteigen können. Für Böhm rückte aus der ALBA Jugend Centerspieler Jacob Knauf in den Bernauer ProB-Kader.

 

Beide Teams kamen offensiv sehr schnell in Fahrt und boten sich ein offenes Spiel. Dabei zeigten sich sowohl bei den Oldenburgern als auch bei den Bernauern die Youngster als besonders treffsicher. Haris Hujic und Ferdinand Zylka sammelten bereits im ersten Viertel eine zweistellige Punkteausbeute. Neben Hujic bereitete Routinier Philip Zwiener der Lok große Probleme. Der ehemalige Nationalspieler zeigte seine Klasse und war in Korbnähe nur schwer zu stoppen. Neun Mal wechselte die Führung in den ersten zehn Minuten. Das zweite Viertel eröffnete Nico Admamczak für die Lok mit seinem zweiten Dreier im Spiel. Oldenburgs Trainer Artur Gacaev rief nach 23 gespielten Sekunden seine Mannschaft zur Auszeit (30:28, 11. Minute). Adamczak legte wenig später mit zwei weiteren laut umjubelten Dreiern in Folge nach. Bernau konnte sich damit kurzeitig etwas absetzen (38:32, 13. Minute). Unter den Körben ackerte auf Bernauer Seite TJ Parker-Rivera. Er sammelte bis zur Halbzeit nicht nur acht seiner insgesamt elf Rebounds. Durch sein beherztes Nachgehen im Angriff, sorgte er mit zwei Abstaubern vor der Pause für die 58:52 Führung.

 

Nach dem Seitenwechsel kamen die Hausherren wacher aus der Kabine. Bernau zeigte sich vor allem defensiv stärker als in der ersten Hälfte. Ferdinand Zylka und Tim Schneider schraubten die Führung erstmals in den zweistelligen Bereich (69:56, 24. Minute). Der Vorsprung hielt bis ins Schlussviertel hinein. Allerdings zeigten die Oldenburger, warum sie als „Comeback-Mannschaft“ so gefürchtet sind. Mit einem 9:0-Lauf brachten sich die Niedersachsen noch einmal gefährlich nah auf Schlagdistanz heran (75:71, 34. Minute). Nico Adamczak konnte per Dreier zwar den Oldenburger Lauf stoppen, die Gäste blieben aber auf Tuchfühlung. In den letzten fünf Spielminuten lief dann die Bernauer Offensive noch einmal heiß. Ferdinand Zylka, Tim Schneider und Pierre Bland stellten die zweistellige Führung wieder her und sorgten für die Vorentscheidung (90:77, 39. Minute). Mit einem krachenden Dunking sorgte Timajh Parker-Rivera auf Bernauer Seite für den Schlusspunkt zum 95:79 Heimsieg über die Baskets Akademie Weser-Ems/OTB. Parker Rivera besiegelte damit auch sein Double-Double mit 16 Punkten und elf Rebounds. Insgesamt kamen bei der Lok fünf Spieler auf eine zweistellige Punkteausbeute. Mit einer Trefferquote von fast 60 Prozent bei den Dreiern (16 von 27) sowie einer Feldwurfquote von über 50 Prozent erwischte die Bernauer Offensive einen ganz starken Tag. Youngster Ferdinand Zylka traf fünf seiner sieben Dreierversuche und stellte am Ende mit 24 Punkten eine persönliche Saisonbestleistung auf.

 

Lok-Headcoach René Schilling: „Wir sind ganz klar mit dem Ergebnis und dem Spiel zufrieden. Es war ein sehr offensiv geprägtes Spiel, vor allem am Anfang. Oldenburg hat sich als individuell und mannschaftlich sehr starker Gegner präsentiert. Wir konnten uns defensiv nach der Halbzeit deutlich steigern und haben es geschafft sie in den entscheidenden Phasen des Spiels zu stoppen.“

 

Nach zehn Spielen führt der SSV Lok Bernau punktgleich vor den Artland Dragons die Nordstaffel der ProB an. Der haushohe Ligafavorit ist nach holprigem Saisonstart auf Kurs und inzwischen seit sechs Spielen ungeschlagen. Zum Abschluss der Hinrunde reisen die Bernauer Basketballer in kommenden Woche zum ärgsten Rivalen der vorletzten Saison, wo man sich in der Regionalliga mit dem MTV Herzöge Wolfenbüttel ein Kopf-an-Kopf-Rennen um den Aufstieg bot. Momentan liegt das Team von Trainer Ralf Rehberger mit nur drei Siegen auf dem zehnten Tabellenplatz. Am Sonntag um 17.00 Uhr kommt es auswärts in der Lindenhalle zu einem Wiedersehen (Halberstädter Straße 1a, 38300 Wolfenbüttel).

 

Viertelstände: 27:28, 58:52, 73:62, 95:79

 

SSV Lok Bernau: Ferdinand Zylka (24 Punkte), Timajh Parker-Rivera (16), Nico Adamczak (15), Pierre Bland (13), Tim Schneider (12), Kevin Wohlrath (6), Robert Kulawick (5), Nino Valentic (2), Jacob Knauf (2), Jannes Hundt (0), Konstantin Kovalev (dnp)

 

Baskets Akademie Weser-Ems/OTB: Haris Hujic (23 Punkte), Till Isemann (15), Philip Zwiener (13), Lucien Schmikale (10), Marko Bacak (6), Armin Musovic (5), Robert Drijencic (5), Piet Niehus (2), Jacob Albrecht (0), Jacob Hollatz (0)

 

 

Ricardo Steinicke

Eisvergnügen mit den Stadtwerken Bernau: Schlittschuhlaufen in der Stadt2014-09-22 - logo stadtwerke bernauBotschafter für Bernau - Barnim-plus

Eisbahn der Stadtwerke öffnet am 25. November mit Überraschungsparty, Kufenstars und Mitmachaktionen – Spaß auf dem Eis bis zum 1. Januar 2017

 

BERNAU BEI BERLIN. Alle Jahre wieder laden die Stadtwerke Bernau zum Eisvergnügen. Am Freitag, 25. November 2016, um 15 Uhr beginnt die Eislaufsaison mit der traditionellen Eröffnungsparty in der Eishalle auf dem Stadtwerke-Gelände. „Vor einem Jahr sind wir damit in das Jubiläumsjahr zum 25. Geburtstag der Stadtwerke gestartet“, erinnert sich Bärbel Köhler, Geschäftsführerin der Stadtwerke Bernau. Zur diesjährigen Eröffnungsparty wartet der Energieversorger mit einigen Überraschungen auf. Bevor es aufs Eis geht können sich engagierte Bernauer noch über eine Spende freuen – im Jubiläumsjahr erfüllen die Stadtwerke einige Spendenwünsche der Bürger an Vereine, die an den Wunschbaum angeheftet wurden. Anschließend können kleine und große Besucher ihre Runden auf dem Eis drehen – mitten in Bernau, in der Breitscheidstraße 45. Am Eröffnungstag sind Eintritt und Parken kostenfrei. Die Eisbahn ist bis 1. Januar jeweils montags bis samstags von 14 bis 20 Uhr, an Sonn- und Feiertagen von 11 bis 20 Uhr geöffnet. Schulklassen und Hortgruppen können von Montag bis Freitag in der Zeit von 9 bis 13 Uhr die Eisbahn buchen. Infos gibt es auch unter www.bernau-feiert.de.

Spaß auf dem Eis für jeden
In diesem Winter lockt die 300 Quadratmeter große Eisfläche zum achten Mal die Bernauer auf die Kufen. Zur Eröffnung zeigen die Fußballer des FSV Bernau gemeinsam mit Kindern bei einem Staffelspiel, dass sie auch auf dem Eis den Ball ins Tor treffen. Eisschnellläufer Nico Ihle erzählt von seinen Erfolgen bei Olympia und Weltmeisterschaften und gibt Autogramme. Auf der Eisstockbahn und am Skiflugsimulator kann jeder sein Talent testen und bei weiteren Aktionen Spaß neben der Eisfläche haben. Glühwein und weihnachtliche Leckereien sorgen für die kleine Stärkung zwischendurch.

Das Gelände ist sowohl mit den öffentlichen Verkehrsmitteln als auch zu Fuß oder mit dem Auto gut erreichbar. Der Eintritt kostet pro Stunde für Erwachsene 2,50 Euro, für Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre 1,50 Euro. Schlittschuhe gibt es vor Ort zu leihen, pro Stunde für Erwachsene für 2 Euro, für Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre für 1 Euro.

 

Schlittschuhtraining und Disco – Veranstaltungen auf dem Eis

Beim Eisstock-Cup am Mittwoch, 7. Dezember, ab 17 Uhr treten lokale Unternehmen an. An den Sonntagen , 4. und 18. Dezember, können alle in der Eislaufschule vormittags ab 11 Uhr mit einem zertifizierten Trainer vom Eissportverband Berlin-Brandenburg ihre Fähigkeiten auf den Kufen verbessern. Und am Freitag, 30. Dezember tanzen Schlittschuhbegeisterte zu Disco-Musik übers Eis.
Am 7. Dezember, 24. Dezember  und 31. Dezember 2016 bleibt die Eisbahn ganztägig geschlossen.

 

Quelle: Stadtwerke Bernau

Bernau nach Heimsieg gegen Iserlohn wieder Tabellenführer Botschafter für Bernau - Barnim-plus

Der SSV Lok Bernau bleibt in eigener Halle weiter ungeschlagen. Gegen die Iserlohn Kangaroos feierten die Bernauer Basketballer einen ungefährdeten 91:74 (47:29) Heimsieg und klettern damit wieder an die Tabellenspitze der 2. Basketball-Bundesliga ProB Nord. Vor allem defensiv präsentierte sich der SSV im Vergleich zur Vorwoche stark verbessert. Pierre Bland führte die Lok mit 16 Punkten, sechs Rebounds sowie sechs Assists an.

 

Die Bernauer Heimserie wächst weiter. Seit nunmehr 28 Spielen und über 25 Monate ist der SSV Lok Bernau in eigener Halle ungeschlagen. Dass diese Serie auch am Samstag gegen die Iserlohn Kangaroos nicht reißen sollte, machten die Schützlinge von Lok-Headcoach René Schilling schnell klar. Zwar dauerte es geschlagene zwei Minuten ehe die Bernauer Offensive Fahrt aufnehmen konnte, in der Verteidigung waren die Brandenburger aber hellwach. Bernau startete in einer kleinen Formation mit Pierre Bland, Ferdinand Zylka, Robert Kulawick, Tim Schneider und Timajh Parker-Rivera und war gut auf den Gegner eingestellt. In der zunächst offenen Partie, setzten sich die Hausherren nach einem Zylka-Dreier erstmals ab (12:8, 6. Minute). Die Lok nahm weiter Fahrt auf und führte nach zehn Minuten bereits 24:15. Durch die beherzte Bernauer Verteidigung gelang es das Iserlohner US-Duo Harris und Kone in der ersten Halbzeit komplett aus dem Spiel zu nehmen. Die beiden Topscorer der Kangaroos kamen in den ersten 20 Minuten zusammen nur auf magere sechs Punkte. Auf der anderen Seite sahen die über 500 Zuschauer in der Erich-Wünsch-Halle die vom Trainer eingeforderte mannschaftliche Offensive. Dank starker Wurfquoten aus allen Lagen wuchs der Vorsprung deutlich an. Mit 47:29 ging es in die Halbzeit.

Foto: Ricardo Steinicke

Foto: Ricardo Steinicke

 

Nach dem Seitenwechsel stach Robert Kulawick mit einem schnellen Dreier aus deutlich mehr als sieben Metern ein weiteres Mal direkt ins Herz der Kangaroos. Der SSV dominierte das Heimspiel auch im dritten Viertel. Die Iserlohn Kangaroos mühten sich den Vorsprung zu verkleinern, fanden aber keinerlei Mittel die rollende Lok zu stoppen. Timajh Parker-Rivera ließ es nach Pass von Kevin Wohlrath krachen und schraubte die Führung mit Dunking erstmals auf 30 Punkte (71:40, 28. Minute). Die Weichen waren damit endgültig auf Heimsieg gestellt. Bis Mitte des vierten Viertels hielten die Bernauer die Intensität hoch (82:53, 34. Minute). Nun zeigte sich auch Terrell Harris auf Iserlohner Seite. Mit zehn Punkten von ihm in den letzten Minuten gestatte man den Gästen noch Ergebniskosmetik. Am Ende holte der SSV Lok Bernau mit 91:74 den siebten Sieg der laufenden ProB-Saison und konnte sich an den punktgleichen Artland Dragons vorbei wieder an die Tabellenspitze schieben. Auf Bernauer Seite unterstreichen die insgesamt 27 Assists das starke Mannschaftsspiel. Gleich fünf Spieler kamen zugleich auf eine zweistellige Punkteausbeute. Pierre Bland (16 Punkte) und Robert Kulawick (13 Punkte) waren am Samstag die erfolgreichsten Werfer.

 

Lok-Headcoach René Schilling: „Ich bin mit der gezeigten Leistung meiner Mannschaft heute sehr zufrieden. Wir haben über weite Strecken des Spiels, sowohl defensiv wie offensiv, genau das umgesetzt, was wir im Vorfeld besprochen haben. Durch die guten Wurfquoten konnten wir uns dann schnell absetzen und das Spiel kontrollieren.“

 

Bereits am nächsten Samstag steht für die Lok der nächste Heimspiel-Kracher an. Die Baskets Akademie Weser-Ems/OTB mit dem ehemaligen Bundesliga- und Nationalspieler Philip Zwiener gastiert in Bernau. Das Nachwuchsteam der EWE Baskets Oldenburg (BBL) liegt in der ProB nach einem knappen Heimsieg gegen Bochum auf dem vierten Tabellenplatz. Das Heimspiel gegen die Baskets Akademie Weser-Ems startet am Samstag um 19.00 Uhr in der Erich-Wünsch-Halle (Heinersdorfer Straße).

 

Viertelstände: 24:15, 47:29, 75:42, 91:74

 

SSV Lok Bernau: Pierre Bland (16 Punkte), Robert Kulawick (13), Ferdiand Zylka (12), Jonas Böhm (12), Tim Schneider (11), Timajh Parker-Rivera (8), Kevin Wohlrath (8), Nico Adamczak (4), Nino Valentic (4), Jannes Hundt (3), Konstantin Kovalev (0)

 

Iserlohn Kangaroos: Yannick Opitz (16 Punkte), Terrell Harris (15), Moussa Kone (11), Joshua Dahmen (8), Thomas Reuter (8), Sören Fritze (6), Ruben Dahmen (5), Kristof Schwarz (2), Deion Giddens (2), Gabriel de Oliveira (1)

 

 DAnke an Ricardo Steinicke für Text und Bild

Der FSV lässt Pritzwalk keine Chance

Am 11. Spieltag kamen aus dem hohen Brandenburger Norden der Aufsteiger Pritzwalker FHV 03 nach Bernau auf Rehberge. Es war eine kleine Premiere für die Prignitzer, die in der Landesliga zuvor noch nie gegen den FSV Bernau spielten.

Der Bernauer Trainer Christian Städing wahrte zu dem Heimspiel mit einer kleinen Überraschung auf. Der Torhüter Florian Brüggemann durfte von Beginn an ran. Augenscheinlich setzte sich Brüggemann im Training durch und verdrängte den Stammkeeper für das Spiel aus dem Kasten. Der verletzte Bernauer Lukas

Foto:  Marco R.

Foto: Marco R.

Bianchini, den wir im Stadion erblickten, fieberte im Stadion mit und drückte sichtlich seiner Mannschaft die Daumen. Bernau als Favorit in die Partie gestartet, fackelte nach Anpfiff nicht lange. Bereits in der 5. Minute führte der FSV mit 1-0. Nikola Vujicic netzte nach einem lange Ball von Maximilian Schröder ein. Mit der Führung spielte Bernau seinen Stiefel herunter. In der 22. Minute kam der Torjäger Justin Pehl zum Zuge. Ümit Ejder setzte mit einem Doppelpass seinen Mitspieler Justin Pehl in Szene. Mit der Führung ging es in die Halbzeitpause. Nach Wiederanpfiff kam Pritzwalk besser aus der Kabine. Viktor Branimirov Mateev verkürzte in der 50. Minute für die Prignitzer zum 2-1. Christian Amuri, bisher wenig in der Bernauer Abwehr gefordert, ließ sich bei dem Tor von seinem Pritzwalker Gegenspieler austanzen. Ein Wachrüttler, so die einhellige Meinung der Bernau Fans, war der Pritzwalker Anschlusstreffer. In den letzten 25 Minuten packte Bernau ihren Offensivhammer aus. In der 67. Minute war Nicolai Heidrich zur Stelle. Ein Steilpass von Ümit Ejder in die Spitze, wo Nicolai Heidrich – sonst gelernter Abwehrspezialist – im Stile eines Vollstreckers seinen Gegenspieler abschüttete und an den Pritzwalker Keeper Marcus Boldt sein Spielgerät vorbeischob. Er stellte damit den alten Abstand zum 3-1 erneut her. Ümit Ejder, sonst als gefährlicher Torjäger unterwegs, glänzte in der 71. Minute wieder als Vorlagengeber. Seinen Zuckerpass nahm der Stürmer Nikola Vujicic auf und schob mit dem Außenriss über den Pritzwalker Schlussmann zum 4-1. Der Name Nikola Vujicic hallte erneut in der 75. Minute durch die Lautsprecher auf Rehberge, als er zum 5-1 einnetzte. Ein Pressschlag von der Mittellinie durch Maximilian Schröder, den noch ein Pritzwalker ablenkte, fiel dem Torjäger vor die Füße. In einer Kombination aus Hackentrick und verrutschtem Torschuss ließ Nikola Vujicic den Ball im 16-Meter-Raum ins Prignitzer Tor kullern. Den Kantersieg rundete Justin Pehl mit seinem Treffer in der 87. Minute ab. Aus kurzer Distanz bediente Lenny Canalis Wandel den Offensivmann. Mit dem Treffer erhöhte Justin Pehl sein Torekonto auf 10 Treffern und führt aktuell die Torjägerliste mit Ümit Ejder zusammen an. In Lauerstellung auf Platz 3 findet sich Nikola Vujicic mit heutigen drei Treffern wieder. „Ich bin mit dem Ergebnis meiner Mannschaft sehr zufrieden“, rundet Christian Städing den erfolgreichen Spieltag ab.

Statistik

  1. Spieltag, Landesliga Nord, 19.11.2016

FSV Bernau

Brüggemann – Toepfer, Schröder (76. Bosharat), Amuri, Heidrich (80. Troschke), Bemmann, Mahnke, Pehl, Canalis Wandel, Ejder, Vujicic

Pritzwaker FHV 03

Boldt – Schulz, Münch, Meteev, Reiter, Roskot, Niemann, Rohde, Will, Lange, Blohm

Tore:

1-0 Vujicic (5.), 2-0 Pehl (22.), 2-1 Mateev (50.) 3-1 Heidrich (67.), 4-1 Vujicic (71.), 5-1 Vujicic (75.), 6-1 Pehl (87.)

HSV Bernauer Bären : SV Jahn Bad Freienwalde

29 : 13;   (9 : 7)

 

Die Handballer des HSV Bernauer Bären hatten am Sonntag die Reserve aus Freienwalde zu Gast. Alle Vorzeichen standen eindeutig auf Sieg für die Gastgeber. Zum einen ist da der wichtige Heimvorteil und zum anderen die derzeitige Tabellensituation.

Bernau, in der Tabellenmitte mit 8:4 Punkten platziert, während die Freienwalder, bisher ohne Sieg und ohne Remis, im Moment im Tabellenkeller stehen.

Also eine klare Sache für die Heimmannschaft?

Nein, zumindest in der 1. Halbzeit, man erkennt es deutlich am Pausenstand, hielten die Gäste gut mit. In der Saison 2015/16 gewannen die Bären in Freienwalde nur knapp mit 25:23, das Rückspiel im Januar allerdings deutlich mit 39:24 Toren und waren deshalb am Sonntag klarer Favorit. Doch der „Favorit“ tat sich schwer, fand nicht in sein gewohntes Spiel und machte Fehler ohne Ende.

Die Summe der vergebenen „Torchancen“, teilweise frei vor dem Torhüter, war riesengroß. Dazu kam, dass beim Angriffsspiel die gewohnt präzisen Vorlagen auf enteilte Mannschaftskameraden so ungenau waren, dass sie der Gegner mühelos abfangen und kontern konnte. So hielt das Gäste-Team das Ergebnis und damit den Spielausgang lange offen.

Bären-Coach Christopher Metzdorf muss in der Pause klare Worte und das richtige Rezept gefunden haben, denn mit dem Anpfiff zur 2. Halbzeit spielte und traf nur noch eine Mannschaft und die bisher enttäuschten Zuschauer erlebten nun ein besseres Bärenteam. Ab der 31. Spielminute sahen sie konzentriert vorgetragene Angriffsaktionen ihrer Bären, die mit den 5 in Folge und ohne Gegentor erzielten Treffern aus dem 9:7 ein 14:7 machten und damit den Grundstein für den am Ende deutlichen Sieg legten. Die Abwehrformation agierte sowohl in Halbzeit 1 als auch in der 2. Halbzeit sehr aufmerksam, beide Torhüter waren in guter Form und konnten u.a. jeder einen 7-m-Strafwurf unschädlich machen. Im Angriff wurde endlich schneller und druckvoller, vor allem aber konzentrierter gespielt.

Den Freienwaldern muss man zu Recht zugestehen, dass sie sich nie aufgegeben haben und so die Bären zwangen, ihre laxe Spielweise abzulegen. Gerade mit dem Wissen um die nächste Begegnung am kommenden Sonntag gegen den bisherigen ungeschlagenen Spitzenreiter aus Angermünde sind höchste Konzentration, mannschaftliche Geschlossenheit und der Einsatz aller Handballtugenden von Beginn an gefragt. Das erwarten die Freunde von der Landesliga-Männermannschaft des HSV Bernauer Bären und dann am Ende auch ein achtbares Ergebnis.

Im Spiel gegen Freienwalde konnte Christopher Metzdorf 12 Spieler aufbieten; 2 Torhüter und 10 Feldspieler, von denen sich 8 in die Torschützenliste eingetragen haben. Dennis Bohne gefiel in Angriff und Abwehr, Maximilian Prüfer war trotz Verletzung wieder erfolgreichster Werfer, der kampfstarke Krishan Gunawan und Schütze vom 7m-Punkt und auch kompromissloser Fels in der Abwehr. Markus Lenz hat an diesem Tag gezeigt, dass er mit mehr Mut mehr Tore erzielen, aber auch ein guter Anspieler für seine Nebenleute sein kann.

 

Für den HSV traten an:

Jens Schönstädt und Max Fietz im Tor, Andre Billeb (2), Holger Findeisen (2), Heiko Manzke (2), Eric Wolf (5), Krishan Gunawan (3), Markus  Lenz (4), Dennis Bohne (5), Dirk Brendel, Theo Hildebrand  und Maximilian Prüfer (6).

 

Günter Herzberg

Lok Bernau bleibt auch in Wedel auf Erfolgskurs

Der SSV Lok Bernau verteidigt mit einem Auswärtssieg beim SC Rist Wedel die Tabellenführung in der 2. Basketball-Bundesliga ProB Nord. Die Bernauer setzten sich am Ende mit 85:76 (53:41) durch. Dank einer phasenweise starken Defensive konnte sich der SSV auf 18 Punkte absetzen. Pierre Bland war mit 19 Zählern einmal mehr erfolgreichster Werfer der Lok.

 

Bereits vor dem Abschlusstraining am Freitag hatte Lok-Headcoach René Schilling die Gewissheit, dass ihm beim Auswärtsspiel in Wedel Ferdinand Zylka fehlen wird. Der 18-Jährige hatte sich Anfang der Woche im Training an der rechten Hand verletzt und wurde als Vorsichtsmaßnahme geschont. Auf Seiten der Gastgeber wurde der 20-jährige Spanier Damian Cortes kurzfristig mit einer Doppellizenz ausgestattet. Cortes ist einer der Leistungsträger auf der anderen Elbseite beim VfL Stade in der 1. Regionalliga Nord. Er gab bei Rist Wedel mit 14 Punkten einen starken Einstand in die ProB.

 

Bei den Bernauern stand in dieser Saison erstmals Konstantin Kovalev in der Startaufstellung. Und anders als in den letzten Partien waren die Lok-Basketballer von Beginn an hellwach und kamen zumindest offensiv gut in die Partie. Auch die Hausherren vom SC Rist Wedel deuteten schnell an, dass sie sich nach der knappen Heimniederlage vor einer Woche rehabilitieren wollten. Wedel zeigte sich treffsicher und stemmte sich selbstbewusst gegen die zwischenzeitliche 21:13 Führung der Bernauer. Mit Ende des ersten Viertels konnte Wedel angeführt durch ihren US-Aufbau Will Barnes (15 Punkte und 13 Assists) nicht nur ausgleichen. Leon Bahner staubte per Tip-Dunk sogar eine knappe Führung ab (25:27, 10. Minute). Im zweiten Viertel erfüllten die Brandenburger die Vorgabe ihres Trainers und steigerten sich in der Defensive. Sie hielten die Rister bei nur 14 Punkten. Auch gegen die Zonenverteidigung der Hausherren fanden die Schützlinge von René Schilling weiter geduldig den freien Mann. Die Führung wuchs schon vor der Halbzeitpause auf 17 Punkte (51:34, 19. Minute). Will Barnes sendete per Dreier aber direkt den Startschuss für einen 7:0-Lauf. Kevin Wohlrath sorgte von der Freiwurflinie für die 53:41 Halbzeitführung. Bei einer unglücklichen Aktion im Kampf um einen Rebound krachten Timajh Parker-Rivera und Damian Cortes mit den Köpfen zusammen. Beide zogen sich jeweils eine Platzwunde an Stirn beziehungsweise Auge zu und mussten behandelt werden, konnten in der zweiten Hälfte aber weiterspielen.

 

Dass Wedel sich in solche Spiele mit Rückstand zurückkämpfen kann, haben sie in dieser Saison bereits unter Beweis gestellt. Entsprechend vorgewarnt blieben die Bernauer weiter fokussiert. Die Holsteiner kamen allerdings auch mit einer gestärkten Defensive aus der Kabine. In dieser Phase konnte Nico Adamczak mit seinen zwei Dreiern die lauter werdende Steinberghalle beruhigen und den Vorsprung verteidigen (70:57, 30. Minute). Die Lok-Korbjäger kontrollierten auch im vierten Viertel über weite Strecken das Spiel und konnten sich nach Punkten von Pierre Bland und einem Dreier von Konstantin Kovalev bis auf 18 Punkte absetzen – die höchste Führung des Spiels (81:63, 37. Minute). Der Wedeler Kampfgeist war aber immer noch nicht gebrochen. Fabian Strauß, Will Barnes und Jens Hirschberg ließen die Stimmung in der Halle noch einmal aufkochen, auch weil sich die Bernauer in der Schlussphase einige unnötige Ballverluste erlaubten. Rund 80 Sekunden vor dem Ende verkürzt Leon Bahner für die Gastgeber sogar noch auf 83:76. Am Ende rettet der SSV Lok Bernau mit 85:76 den dritten Auswärtssieg über die Zeit und verteidigt somit auch die Tabellenführung in der Nordstaffel der 2. Basketball-Bundesliga ProB. Bei den Bernauern konnten am Ende alle Spieler punkten. Mit Pierre Bland (19 Punkte), Nico Adamczak (17 Punkte) und Timajh Parker-Rivera (13 Punkte) kamen drei Akteure auf eine zweistellige Ausbeute.

 

Lok-Headcoach René Schilling: „Wir haben uns diesen Sieg mit einer guten Mannschaftsleistung verdient. Wedel ließ sich bis zum Ende nicht entscheidend abschütteln und blieb auch in Schlagdistanz. Ich freue mich, dass jeder unserer Spieler heute offensiv seinen Teil zum Erfolg beitragen konnte. Ab dem zweiten Viertel haben wir uns auch in der Defensive gesteigert und in etwa das gezeigt, was wir uns vorgenommen hatten.“

 

Nächstes Wochenende steht für den Tabellenführer aus Bernau ein weiteres Auswärtsspiel auf dem Plan. Am 8. Spieltag reist die Lok zu den VfL AstroStars Bochum (12. November, 19.00 Uhr).

 

Viertelstände: 25:27, 53:41, 70:57, 85:76

 

SSV Lok Bernau: Pierre Bland (19 Punkte), Nico Adamczak (17), Timajh Parker-Rivera (13), Robert Kulawick (8), Jonas Böhm (8), Tim Schneider (5), Konstantin Kovalev (4), Kevin Wohlrath (4), Nino  Valentic (4), Jannes Hundt (3)

 

SC Rist Wedel: Moritz Hübner (16 Punkte), Will Barnes (15), Damian Cortes (14), Jens Hirschberg (11), Fabian Strauß (7), Leon Bahner (6), Thierno Agne (5), Aurimas Adomaitis (2), Marius Behr (0), Marcel Hoppe (0), Osaro Igbineweka (dnp)

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Text und Foto: Ricardo Steinicke

Startberechtigt waren Judoka der Altersklassen U11/U13/U15/U18 sowie Männer und Frauen mit einem gültigen Judopass und mindestens dem weiß-gelben Gürtel. Viel war los in der Bernauer Dreifelderhalle. Wir haben euch ein paar Fotos mitgebracht.

Am 9. Spieltag kam der FSV Forst Borgsdorf nach Bernau und gastierte beim aktuellen Tabellenführer der Landesliga Nord. Gegen Borgsdorf konnte der FSV Bernau in der letzten Saison nur ein Punkt für sich verbuchen. Nun hieß es an diesem Samstag nach über drei Jahren wieder einen Heimsieg anzustreben.

Bevor der Ball rollte, legten die Spieler, Fans und Funktionäre anlässlich des kürzlich verstorbenen Spieler und Anhänger vom FSV Bernau Dieter Kehlenbach eine Schweigeminute ein. Nach der Anteilname pfiff der Schiedsrichter Cornelius Grigoleitis die Spielbegegnung an. Bernau in gewohnter blau-weißer Spielkleidung griff gleich hartnäckig das Borgsdorfer Tor an. Lange mussten die Fans nicht auf den ersten Treffer warten. In der 10. Minute versenkte Justin Pehl nach Vorarbeit durch Ümit Ejder den Ball zum 1-0 und bescherte Bernau die Führung. Keine 120 Sekunden später jubelte erneut Bernau. Justin Pehl schlenzte die Kugel über die Torlinie nach einem weiten Einwurf durch Lukas Bianchini. Bernau führte früh nun bereits mit 2-0. Dann gab es jedoch den

Foto: Marco Ritzki

Foto: Marco Ritzki

großen Schock beim Bernauer Trainerteam um Christian Städing. In der 17. Minute trat Lukas Bianchini falsch auf und verdrehte sich das Bein. Er musste verletzt mit der Trage vom Feld verbracht werden. Für ihm kam Samuel Troschke ins Spiel. Die frühe Auswechslung störte den Spielfluss jedoch nicht. In der 30. Minute jubelte wieder die Bernauer Mannschaft. Justin Pehl traf zum dritten Mal für Bernau. Georg Machut bediente den Torjäger auf der rechten Seite mit einem langen Ball, der seinen lupenreinen Hattrick vollendete. Mit der Führung ging es später in die Halbzeit. Anzumerken ist, dass Borgsdorf in der ersten Halbzeit zu keiner wirklichen Torchance kam. So hatte der Bernauer Torhüter Eric Niendorf weniger zu tun. Nach Wiederanpfiff rollte der Ball wieder für Bernau. In der 61. Minute erhöhte Bernau sein Torekonto. Der Mann des Tages traf erneut. Justin Pehl vollstreckte nach Vorlage durch Nikola Vujicic zum 4-0. Mit der sicheren Führung spielte Bernau seinen Stiefel runter. Zweimal kam Borgsdorf noch gefährlich vor dem Bernau Tor. Erst scheiterten die Förster an Eric Niendorf und später verhinderte der Pfosten den Borgsdorfer Anschlusstreffer. So hieß es nach 90 Minuten 4-0 für den FSV Bernau. Bernau baute mit dem 8. Sieg in Folge die Tabellenführung aus. Der heutige Torjäger Justin Pehl antwortete nach Spielende auf die Frage, wann er das letzte Mal vier Tore in einem Spiel schoss, „Es ist mein erster lupenreinen Hattrick in einem Pflichtspiel. Ich komme auch immer besser ins Spiel, da die Mannschaft und der Trainer mir das Vertrauen aussprechen. Vor allem an Tagen, wenn man mal schlechter spielt und einem nichts gelingt.“ Man on the Match Justin Pehl erhöht mit den vier Buden sein Torekonte auf 8 Treffern und führt zusammen mit Ümit Ejder die Torjägerliste an. Am nächsten Spieltag geht es nach Prenzlau zum Spitzenspiel. Hier trifft der FSV als Tabellenführer auf den zweiten der Landesliga Nord.

Statistik

  1. Spieltag, Landesliga Nord, 29.10.2016

FSV Bernau

Niendorf – Amuri (66. Heidrich), Toepfer, Mahnke, Bemmann, Machut, Ejder, Pehl (85. Brüggemann), Canalis Wandel, Bianchini (17. Troschke), Vujicic

 

FSV Forst Borgsdorf

Strehk – Kühl, Vom-Hoff, Borchert (9. Buer), Kula (80. Kleeblatt), Mielke, Ratajczak, Hoppe, Ben Abdallah (46. Wittenberg), Mäder, Lipp

 

Tore:

1-0 Pehl (10.), 2-0 Pehl (12.), 3-0 Pehl (30.), 4-0 Pehl (61.)

 

Quelle; FSV Bernau

Lok reist als Favorit ins Ruhrgebiet zu Citybasket Recklinghausen

Der SSV Lok Bernau tritt am Samstag in der 2. Basketball-Bundesliga ProB bei Citybasket Recklinghausen an. Die Bernauer Korbjäger reisen nach einem gelungenen Saisonstart als Favorit ins Ruhrgebiet, wo die Recklinghäuser erst einen Saisonsieg einfahren konnten. Mit an Bord bei der Lok ist am Samstag erstmals in dieser Saison auch Nico Adamczak.

 

Nach dem Heimsieg gegen die Artland Dragons am vergangenen Samstag hat sich der SSV Lok Bernau wieder in das Spitzentrio der ProB Nord eingereiht.

Credits: Ricardo Steinicke

Credits: Ricardo Steinicke

Ganz oben in der Tabelle stehen punktgleich mit jeweils drei Siegen und einer Niederlage die Mannschaften aus Iserlohn, Itzehoe und Bernau. Ganz anders verlief der Saisonstart beim Gastgeber für das kommende Auswärtsspiel. Citybasket Recklinghausen musste erst vor einer Woche einen herben 93:58 Dämpfer im Revierderby gegen die AstroStars Bochum hinnehmen. Am Ende stand für die Recklinghäuser die dritte Saisonniederlage zu Buche, mit der man nicht nur die eigenen Fans, sondern auch sich selbst, enttäuschte.

 

Beim ersten von drei Auswärtsspielen im Ruhrgebiet in dieser Saison treffen die Bernauer in den Reihen von Citybasket Recklinghausen auf ein bekanntes Gesicht aus der Regionalliga. Chris Isles war letzte Saison Topscorer der White Devils Cottbus und zieht nun im Recklinghäuser Angriff seine Kreise. Auch bei Citybasket ist der US-Amerikaner mit knapp 15 Punkten und sieben Assists pro Spiel ein entscheidender Faktor auf dem Feld. An der Seitenlinie hat man im Sommer mit Maik Berger einen jungen Trainer nach Recklinghausen geholt, der die ProB aus seiner aktiven Zeit noch sehr gut kennt. Der 32-Jährige kam als Spieler auf 138 Zweitliga-Partien für Herten (ProB) und Schalke 04 (ProA), aber auch auf Kurzeinsätze in der Bundesliga für Bayer Leverkusen. Nach drei Jahren als Trainer beim BSV Wulfen in der Regionalliga hat Berger nun bei Citybasket Recklinghausen das Amt übernommen. Neben Chris Isles setzt er auf die Dienste von drei weiteren Importspielern. Der 2,07 Meter große Flügelspieler Dalton Patten (USA) markiert im Schnitt elf Zähler. Dabei trifft er bemerkenswert sehr effektiv fast 60 Prozent seiner Versuche. Ebenfalls aus den USA kommt Dallis Johnson (13 Punkte pro Spiel), der unter den Brettern für Ordnung sorgt. Der athletische Flügelspieler ist zwar nur 1,98 Meter groß, sammelt aber rund sieben Rebounds pro Spiel und führt damit das Ranking seines Teams an. Der 31-jährige Kroate Fahri Breca gibt dem ansonsten mit vielen jüngeren Spielern besetzen Team die nötige Erfahrung im Spielaufbau. Eines der Talente ist zum Beispiel der 18 Jahre alte Oliver Pahnke (3,5 Punkte und 1,5 Assists), der von Trainer Maik Berger regelmäßig eingesetzt wird.

 

„Recklinghausen hat viele erfahrene Spieler und auch starke Talente aus der Region im Kader. Getragen wir die Mannschaft momentan noch von den Importspielern. Genau deshalb dürfen und werden wir sie aber auch nicht unterschätzen. Wir wollen unsere Stärken ausspielen und uns auf unser Spiel konzentrieren“, sagt Lok-Headcoach René Schilling. „Nach der deutlichen Niederlage am letzten Wochenende, wird sich Citybasket in eigener Halle ganz anders präsentierten.“ Diese Vorahnung zieht der Bernauer Trainer unter anderem aus dem Gastspiel der Recklinghäuser in Itzehoe, wo sie trotz großem Halbzeitrückstand in der zweiten Hälfte Moral zeigten und den Eagles bis zum Schluss Paroli boten.

 

Das Spiel beginnt am Samstag um 19.30 Uhr in der Vestischen Arena (Campus Blumenthal 5, 45665 Recklinghausen).

 

Quelle: Ricardo Steinicke

FSV Bernau setzt sich ab
Am heutigen 7. Spieltag war beim Tabellenführer aus Bernau der Tabellenletzte, die Falkenthaler Füchse, der Landesliga Nord zu Gast. Ein leichtes Spiel sollte es trotzdem nicht werden.
Bernau ging nach dem letzten torreichen Auswärtsspiel mit breiter Brust in die Partie. Die Füchse aus Falkenthal waren gewarnt, da sie noch das 8-1 aus der letzten Saison im Hinterkopf hatten. So machten sie in ihrem Spielaufbau genau das, was eine Mannschaft gegen einen Tabellenführer machen sollte. Sie rührten den sprichwörtlichen Beton an. Bemerkbar machte sich der Falkenthaler Beton von der ersten Minute an. Bernau stürmte und flanke, meist über die rechte Seite kommend, in den Falkenthaler 16-Meter-Raum, jedoch fanden die Flanken nicht ihre Bernauer Mitspieler. In der 18. Minute durchbrachen die FSV Fußballer die Abwehrreihen der Oberhavelländer. Ümit Ejder verlängerte mit dem Kopf eine Flanke von Justin Pehl auf Georg Machut, der mit dem Fuß aus halbrechter Position den Ball in die Maschen unterbrachte. Bernau führte mit 1-0. Nach der Führung sahen die 63 Zuschauer zunehmend stürmende Bernauer. Jedoch konnte auch Falkenthal in der 30. Minute Akzente setzen. Der Bernauer Torhüter Eric Niendorf machte den Raum zu, so dass der Falkenthaler Schuss links am Bernauer Gehäuse vorbei ging. Die Füchse waren nach dem Torschuss jedoch mehr aufs verteidigen fixiert, da sie kaum aus ihrer Hälfte herauskamen. Es war ein Spiel mit viel Kampf, Tricks und auch dem einen oder andern Foulspiel. Falkenthal mühte sich, Bernau auf Distanz zu halten. Nach Wiederanpfiff drückten die Bernauer weiter. In der 63. Minute belohnen sie sich selber. Eine Flanke von links durch Georg Machut in den Falkenthaler Strafraum fand den Torschützen Lenny Canalis Wandel. Der kleinste Bernauer Feldspieler baute mit dem Kopfball die Bernauer Führung zum 2-0 aus. Weiter ging es. In der 72. Minute knackte Bernau erneut die Falkenthaler Abwehrreihen. Ein langer Pass von der rechten Seite durch Justin Pehl nutzte Georg Machut aus halblinker Position mit seinem 6. Saisontreffer zum 3-0. Zehn Minuten sahen die Fans erneut einen Bernauer Treffer. Georg Machut flankte von linker Seite in den Strafraum, fand zunächst Ümit Ejder, der den Ball für Lukas Bianchini abtropfen ließ und zum 4-0 vollstreckte. Wenig später beendete der Unparteiische Fabian Schulte die Spielbegegnung. Falkenthal bleibt nach dem Spiel im Tabellenkeller stecken. Bernau setzt sich als Tabellenführer weiter ab. Wir fragen Lenny Canalis Wandel, kleinster Bernauer Feldspieler und Torschütze zum 2-0, wann ihm sein letztes Kopfballtor gelang. Es brachte sogar ihn zum Grübeln. „Ich kann mich nicht mehr erinnern, wann ich das letzte Kopfballtor machte. Aber auf jeden Fall liegt es schon ein paar Jahre zurück“, entgegnete er mit einem Lächeln nach dem Sieg.
Statistik
7. Spieltag, Landesliga Nord, 15.10.2016, 14:00 Uhr
FSV Bernau
Niendorf – Bemmann (79. Hamze), Toepfer, Amuri, Mahnke, Pehl (73. Troschke), Canalis Wandel, Ejder, Pehl, Bianchini, Vujicic
FC Falkenthaler Füchse 1994
Jäger – Krämer, Nickel (80. Beutz), Herfort, Presch, Schmidt (73. Ahr), Schindler (70. Hagenbach), Franz, Ludwig, Bruse, Theel
Tore:
1-0 Machut (18.), 2-0 Canalis Wandel (63.), 3-0 Machut (72.), 4-0 Bianchini (82.)

01Quelle: FSV BERNAU

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