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Sonnige Aussichten: 395 Solaranlagen im Bernauer Netzgebiet

Stadtwerke Bernau ziehen zum Tag der Sonne Bilanz bei der Solarstromerzeugung – Bernauer Anlagen erzeugten 5,3 Millionen Kilowattstunden in 2017

 

BERNAU BEI BERLIN. Sie ist überlebenswichtig für Mensch, Tier und Natur. Und wir nutzen sie zur Stromerzeugung. Die Rede ist von der Sonne, die am Donnerstag (3. Mai) ihren Ehrentag hat. „Der Tag der Sonne dient auch dazu, auf das Potenzial der Sonne als Energielieferant aufmerksam zu machen. Sie ermöglicht nicht nur die Solarstromerzeugung. Ohne sie gäbe es zum Beispiel auch keinen Windstrom“, führt Bettina Römisch, Pressesprecherin der Stadtwerke Bernau, aus. Letztlich sei es die Sonneneinstrahlung, die globale Winde erst entstehen lässt – diese erwärmt die Luftmassen, die dadurch in Bewegung kommen. Den besten Überblick über Anzahl und Leistung der Photovoltaik-Anlagen in der Hussitenstadt haben die Stadtwerke Bernau: „Wir integrieren jede einzelne Anlage in unser Netz und kümmern uns darum, dass jeder auch bei wenig Eigenerzeugung immer Strom hat“, erklärt Bettina Römisch. Insgesamt gibt es 395 Solaranlagen im Netzgebiet der Stadtwerke – also in Bernau, Ladeburg, Lobetal, Waldfrieden, Börnicke, Birkholz und Birkholzaue sowie Schönow. Im vergangenen Jahr erzeugten sie zusammen durch die Energie der Sonne rund 5,3 Millionen Kilowattstunden Strom. „Diese Menge reicht rein rechnerisch aus, um rund 2.120 Haushalte ein Jahr lang mit Energie zu versorgen“, erläutert Bettina Römisch. Das kommunale Unternehmen selbst betreibt fünf eigene Anlagen mit einer installierten Leistung von 177,3 Kilowattstunden. „Wo immer möglich installieren wir auf unseren eigenen Liegenschaften Solaranlagen, um unseren Beitrag zur Energiewende auch auf diese Weise zu leisten“, betont Bettina Römisch. Zwei weitere Anlagen sind derzeit in Planung. Auf dem Stadtwerke-Gelände steht ein Solar-Carport zum Laden von Elektroautos, der zusätzlich über einen Batteriespeicher verfügt.

 

 Die Photovoltaik-Anlage auf dem Dach des Blockheizkraftwerkes (BHKW) am Schönfelder Weg verfügt über 162 Module auf 660 Quadratmetern. Sie gehört zu den größeren Anlagen, die die Stadtwerke Bernau selbst betreiben.

 Pressemitteilung der Stadtwerke Bernau

 

http://www.kanzlei-bernau.de/

Platz für neue Ziele und Aufgaben

Stadtwerke Bernau beziehen planmäßig Anbau – Solaranlage auf dem Dach liefert Strom für den Eigenbedarf des Verwaltungsgebäudes

 

BERNAU BEI BERLIN. Mehr Platz und bessere Arbeitsbedingungen für alle: Die Stadtwerke Bernau haben den neuen Anbau am Gebäude in der Breitscheidstraße bezogen. Bei einem Rundgang überzeugten sich die Mitarbeiter gemeinsam mit der Geschäftsführung am Mittwoch von Funktionalität und Ästhetik der Erweiterung. Auf drei Etagen beherbergt der neue Teil 915 Quadratmeter Nutzfläche. Die Fotovoltaik-Anlage auf dem Dach des Anbaus produziert rund 15 Prozent des laufenden Strombedarfs des Firmensitzes. „Die Dachneigung ist optimal auf den Bau einer Solaranlage ausgerichtet. Nachhaltigkeit ist uns ein Anliegen“, erklärte Bärbel Köhler, Geschäftsführerin der Stadtwerke Bernau, bei einem Empfang der Mitarbeiter im KundenCentrum der Stadtwerke.

 

„Wir danken insbesondere dem Ingenieurbüro Hübler für die gute Zusammenarbeit und die rasche Umsetzung des Bauvorhabens“, hob die Stadtwerke-Chefin hervor. Alles blieb im Plan – sowohl die Bauzeit von rund einem Jahr, als auch die Baukosten von etwa zwei Millionen Euro. Die Fotovoltaik-Anlage stammt von einer Firma aus der Region, sie erzeugt im Jahr etwa 14.300 Kilowattstunden (kWh) Strom. Die Stadtwerke verwenden den erzeugten Solarstrom fast ausschließlich für den Eigenbedarf des Firmensitzes.

 

Kosten und Bauzeit nach Plan

Für die Stadtwerke-Mitarbeiter ist die Zeit der Provisorien nun vorbei, in der Besprechungszimmer in Büroräume umgewandelt und selbst im Archiv Platz für Schreibtische abgezweigt worden waren: Nun gibt es wieder ausreichend Platz für alle. „Die Stadtwerke befinden sich auf Wachstumskurs. Die Erweiterung schafft die räumlichen Bedingungen für ein zukunftsorientiertes Handeln und Wirtschaften“, betonte Bärbel Köhler. Mit der Bevölkerungszahl von Bernau, wachsen nach ihren Worten die Herausforderungen an die Netz-Infrastruktur der Stadtwerke. „Auch durch die Entwicklung neuer Geschäftsfelder schaffen wir Arbeitsplätze. Nun haben wieder alle Mitarbeiter optimale Arbeitsbedingungen“, fügte die Stadtwerke-Chefin hinzu.

 

Mit der Vertriebsabteilung der Stadtwerke Bernau ziehen auch andere Nutzer in den Neubau in der Breitscheidstraße. Einerseits habe man diesen so großzügig geplant, dass der Anbau nicht in wenigen Jahren wieder aus allen Nähten platzt, andererseits sollen keine Räume leer stehen. Vom alten in den neuen Bereich umgezogen sind der Wasser- und Abwasserverband „Panke/Finow“ (WAV), deren Geschäftsbesorger die Stadtwerke Bernau sind, sowie ein Notariat. Neu hinzugekommen sind eine Sicherheitsfirma und die Bernauer Stadtmarketing GmbH.

 

 

Pressemitteilung der Stadtwerke Bernau

 

 

 

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