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Schulanfang ist Tempo 30-Zeit und nicht nur dann!

Die Urlaubszeit geht zu Ende. Das neue Schuljahr startet in wenigen Tagen. Für alle Schulanfänger an den Bernauer Grundschulen, aber auch für alle anderen Schüler beginnt der Morgen wieder mit dem täglichen Schulweg. Dabei gehören Schulkinder, ob zu Fuss oder mit dem Fahrrad unterwegs, zu den schwächsten Verkehrsteilnehmern.

Die CDU Bernau möchte darauf wieder mit einer Plakataktion aufmerksam machen. Nach der positiven Resonanz im Vorjahr weisen die Christdemokraten auch in diesem Jahr vor allen Grundschulen mit großen, leuchtend orangenen Plakaten auf die Einhaltung von Tempo 30 hin. Solche Aktionen finden in diesen Tagen auch in Panketal, Joachimsthal, Marienwerder, Grüntal und Biesenthal statt.
„Gerade in den hektischen Morgenstunden erlebe ich immer wieder, dass Verkehrsteilnehmer Tempo 30 vor den Schulen nicht einhalten.

Leider sind dies manchmal auch Eltern, die ihre Kinder zur Schule bringen. Deswegen ist es eine tolle Sache, nochmals für dieses Thema zu sensibilisieren und für mehr Aufmerksamkeit zum Schutz unserer Kinder zu werben. Übrigens nicht nur wichtig zum Schulanfang, sondern an jedem Tag des Jahres“, meint Sven Grosche, selbst Familienvater und Polizist aus Schönow, beim Aufhängen der letzten Plakate an der Grundschule in Schönow.

Ihm pflichtet der Bernauer CDU-Vorsitzende Daniel Sauer bei: „Es sind auch die kleinen Dinge, die Verkehrssicherheit für alle besser machen können. Deshalb bringen wir uns mit eigenen Ideen und Anträgen in die Stadtverordnetenversammlung ebenso ein, wie wir mit konkreten Aktionen zeigen, dass uns Bernau und seine Menschen am Herzen liegen.“
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CDU Bernau | 15. August 2018 | Pressemitteilung

Foto: Barnim-plus

 

Schüler aus Oderberg erkunden Schulumfeld

So sind Tim, Luca, Josie und ihre Klassenkameraden aus der 5. Klasse der Grundschule in Oderberg ihren Schulweg ganz sicher noch nie gelaufen. Mit Zollstock, Stoppuhr und Klemmbrett haben sie sich ausgerüstet, um ihr Schulumfeld einmal ganz genau unter die Lupe zu nehmen.

Die Grundschule Oderberg ist in diesem Schuljahr die erste Einrichtung in dem die Barnimer Straßenverkehrsbehörde das Projekt „Mit Rücksicht für mehr Sicherheit“ durchführt. „Wir haben damit bereits in den vergangenen Jahren gute Erfahrungen gesammelt“, weiß Lisa Krampitz, Mitarbeiterin der Straßenverkehrsbehörde zu berichten. Ziel sei es zunächst, Kinder auf Gefahrensituationen aufmerksam zu machen. Aber auch Eltern und Lehrer würden bei der Befragung zu Problemstellen mit eingebunden.

 

Über die Ergebnisse der Begehungen werden in einem weiteren Schritt dann auch Behörden und Baulastträger informiert. In Oderberg etwa sei in Folge eines Projekttages an einer Problemstelle ein Tempo-30-Verkehrsschild aufgestellt worden, so Lisa Krampitz weiter. „Zudem haben wir vor der Schule zwei neue Geschwindigkeitsmessstellen eingerichtet.“

Nominierung für den Deutschen Engagementspreis

Neben Oderberg wurden die Projekte in den vergangenen Jahren an 26 weiteren Schulen mit insgesamt fast 600 Schülern durchgeführt. Der Aufwand zahlt sich aus. Die Aktion Kinder-Unfallhilfe würdigte das Projekt bereits mit dem „Roten Ritter“. Mittlerweile ist die Barnimer Straßenverkehrsbehörde sogar für den Deutschen Engagementspreis nominiert.

 

„Wir freuen uns natürlich, dass unser Projekt so gut angenommen wird. Das ist für uns Ansporn, es in den nächsten Jahren für neue Schülergenerationen weiterzuführen und auszubauen“, sagt Lisa Krampitz. Es gebe auch noch einige Problemstellen, auf die wir weiterhin hinweisen wollen.

 

In Oderberg ist das ganz konkret die Kreuzung B158/L29. Hier fehlt es an einer besseren Querungsmöglichkeit für die Schulkinder. Die Straßenverkehrsbehörde unterstützt dabei die Einrichtung einer Querungshilfe in Form einer Mittelinsel.

 

Quelle: kvbarnim