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Um allen Barnimer Schülerinnen und Schülern rechtzeitig den Fahrausweis zustellen zu können beziehungsweise die Spezialbeförderung zu gewährleisten, weist die Kreisverwaltung darauf hin, dass die Neubeantragung der Schülerfahrausweise sowie der Schülerspezialbeförderung für das Schuljahr 2019/2020 schnellstmöglich erfolgen sollte. Der Termin zur Abgabe der Unterlagen lag bereits Mitte April, noch immer gibt es jedoch zahlreiche Nachzügler.

Für Schülerinnen und Schüler, die in die 1. Klasse aufgenommen werden beziehungsweise den Bildungsgang wechseln (von Klasse 6 in Klasse 7, von Klasse 10 in Klasse 11) gilt als Antragsfrist der 5. Juli 2019.

Im Falle einer verspäteten Antragstellung, bei unvollständig ausgefüllten Anträgen oder nicht beschrifteten Passbildern kann die rechtzeitige Bearbeitung und damit die termingerechte Bereitstellung der Schülerfahrausweise beziehungsweise die Organisation der Schülerspezialbeförderung zum Schuljahresbeginn nicht sichergestellt werden. 

Die Unterlagen müssen unter folgender Adresse eingereicht werden: Landkreis Barnim, Strukturentwicklungs- und Bauordnungsamt, Am Markt 1, 16225 Eberswalde. 

Foto: Torsten-Stapel

Die Antragsformulare sind in den Schulen oder im Internet unter www.barnim.de erhältlich. Sie können sich mit Nachfragen an das Amt für nachhaltige Entwicklung, Bau, Kataster und Vermessung des Landkreises Barnim wenden. 

Email
schuelerbefoerderung@kvbarnim.de

Die Kreisverwaltung mit Hauptsitz in Eberswalde ist für eine Vielzahl von Aufgaben zuständig. Dazu zählen unter anderem Bauaufsicht, Kommunalaufsicht, Schulverwaltung, Jugendamt, Grundsicherung, Bodenschutz, Gesundheitsamt, Strukturentwicklung und Katasteramt. 

Darüber hinaus hat sich der Landkreis zahlreiche freiwillige Aufgaben gegeben. So werden seit Jahren die Nachhaltigkeitsstrategie „Die Zukunft ist erneuer:bar“ und die Bildungsinitiative Barnim verfolgt.

Quelle: LK Barnim

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Wir waren die Tage beim Bürgermeister von Bernau eingeladen. Er zeigte auf, wie sich die Stadt bis 2022 planmäßig entwickeln wird. Viele Aufgaben liegen vor den Mandatsträgern.

Eins ist für André Stahl klar, neue Wohngebiete auf der sogenannten „grünen Wiese“ werden nicht mehr entstehen. Wohl aber, werden vorhande Bauprojekte zu Ende und die Lückenbebauung weiter geführt. So entspricht er auch einem Wunsch der Bernauer Bürger, deren Anzahl sich seit der Wende, durch Eingemeindung und Zuzug, verdoppelt hat.

Gesund wachsen – gesund leben

Die Entwicklung der Stadt wird weiter in geordneten Bahnen erfolgen. Noch vor der erfolgreichen Fertigstellung der Wohnungsbauvorhaben wird der Fokus auf den verstärkten Ausbau der Infrastruktur gelegt.
So z.B. Verkehr, Soziales, Grün/Natur
Die Lebensqualität für die Bewohner Bernaus soll erhalten und weiter ausgebaut werden.
So haben die Stadtverordneten in der mittelfristigen Planung beschlossen:

  • Ausbau der Verkehrsinfrastruktur
  • Ausbau der sozialen Infrastruktur
  • Aufwertung der Grünflächen
  • Aufwertung der naturnahen Areale
  • Qualifizierung des Wirtschafts- und Gesundheitsstandortes
  • Anpassung der Daseinsfürsorge
  • und vieles mehr

konkrete Maßnahmen bis 2022 – Verkehrsinfrastruktur – Strassen, Rad- u. Gehwege

  • Bau der Ladestraße
  • Ausbau der Kriemhildstrasse
  • Bau einer Verbindung vom Schönfelder Weg zur Albrechtshofer Chaussee
  • Errichtung Innenstadtring mit Öffnung der Eberswalder Strasse
  • Ausbau der August Bebel Strasse
  • Errichtung eines Kreisverkehrs Rüdnitzer Chaussee/Jahnstr/Eberswalder Strasse/Pankstrasse
  • Errichtung von 2000 Parkplätzen in Parkhäusern
  • Sanierung von Gewehgen
  • Fertigstellung des Radweges an der L200
  • Bau eins Geh-/Radweges an der Zepernicker Chaussee
  • Radwegverbingung Birkholzaue-Birkenhöhe-Bernau
  • Radweg L 30 (Schönow-Bernau)
  • und vieles andere mehr.


konkrete Maßnahmen bis 2022 – Verkehrsinfrastruktur – ÖPNV

  • Verdreifachung der Nahverkehrsleistungen
  • Verdopplung der Stadtbuslinien und deren Ausweitung
  • Sanierung Bahnhofsgebäude
  • Verdichtung RE und RB-Linien
  • Elternhaltestellen
  • bessere Verfügbahrkeit von Taxis und vieles weitere mehr


konkrete Maßnahmen bis 2022 – Verkehrsinfrastruktur – Wirtschaft/Gewerbe

  • Umfassende Bebauung der Gewerbegebiete in Schönow und Albertshofer Chaussee
  • An den Autobahnausfahrten Bernau Süd und Nord Ausweisung neuer Gewerbeflächen
  • Ausweitung der Handelsflächen der Bahnhofspassage und Edeka im Forum
  • Erweiterung/Neubau Aldi (Schönow) Norma (Zepernicker Ch,)
  • Entwicklung des ehem. GAN Geländes an der Schwanebecker Chaussee
  • Gastronomie im neuen und alten Rathaus
  • und vieles weiteres mehr

konkrete Maßnahmen bis 2022 – soziale Infrastruktur – Jugend/Sport/Schulen/Kitas

  • Neubau einer 4-zügigen Grundschule und 4-zügigen Oberschule am Rollberg mit Hort
  • Kapazitätserweiterung der Grundschule Schönow
  • Neubau evangelische Grundschule
  • Neubau Kitas „Pankewichtel“ und „Sternekiecker“
  • wird das Wohngebiet an der Schwanebecker Chaussee realisiert, DANN Neubau einer 4-Zügigen Grundschule mit Sporthalle, Neubau von 2 Kitas, Anlegen eines Bolzsportplatzes
  • Neubau des Jugendclubs „Frischluft“
  • Erweiterung des Sozialgebäudes Sportplatz Rehberge
  • Neue Beleuchtung, Sanierung des Kunstrasens, Neuerrichung eines Sozial-/Vereinsgebäudes Sportplatz am Wasserturm
  • Neubau einer Sport/Veranstaltungshalle am Ladenburger Dreieck
  • Sanierung der alten Brennerei in Börnicke
  • Errichtung eines Dorfgemeinschaftshauses in Birkholzaue
  • Neubau von Seniorenheimen in der Waldsiedlung und „An der Tränke“
  • Nutzung der Gebäude Güterbahn/Lockschuppen
  • und weites mehr


konkrete Maßnahmen bis 2022 – soziale Infrastruktur – Grünflächen

  • Bau des Pankeparks (19 ha)
  • weitere Entwicklung der Panke als mäandrierendes Gewässers als „Grüne Lebensader durch die Stadt“
  • Bau des Parks im Venusbogen
  • Aufwertung und Pflege bestehender Grünanlagen
  • Durchführung des Projektes „1000 Bäume für Bernau“
  • und weiteres mehr

Dies sind die Grundgedanken die der Bürgermeister der Stadt Bernau bei Berlin, André Stahl, vorgetragen hat. Es ist zu erkennen, das er sich viel Gedanken gemacht hat und auf die Bedenken und Vorschläge der Bürger eingegangen ist. Viel Arbeit liegt an.

Straßenverkehrsbehörde will Schulwege sicherer machen

Neue Straßenverkehrsordnung erlaubt mehr Geschwindigkeitsbeschränkungen vor Schulen

Kinder sind im Straßenverkehr besonders gefährdet. Allein im vergangenen Jahr ereigneten sich Landkreis Barnim 58 Verkehrsunfälle an den Kinder (Altersgruppe 6 bis 14 Jahre) beteiligt waren. Aus diesem Grund macht die Verkehrsunfallkommission des Landkreises zu Beginn des neuen Schuljahres auf diese Problematik noch einmal besonders aufmerksam.

 

„Kinder sind aufgrund ihres Alters, ihrer geringen Größe und mangelnden Erfahrungen mit dem Straßenverkehr auf dem Schulweg besonders gefährdet. Sie erleben den Verkehr völlig anders als Erwachsene. Die Kleinen nehmen ihn eher spielerisch und beiläufig wahr, ohne dass ihnen die Gefahren immer bewusst sind“, weiß Marcel Kerlikofsky, Leiter der Barnimer Straßenverkehrsbehörde, aus Erfahrung. Geschwindigkeiten und Entfernungen etwa könnten Kinder oft nicht richtig einschätzen.

 

Deshalb ist für Kerlikofsky klar: „Das verkehrssichere Kind gibt es nicht, vielmehr kann die Sicherheit für Kinder auf dem Schulweg nur dann verbessert werden, wenn der Verkehrsraum und Verkehrsfluss kindersicher organisiert und gestaltet wird.“

 

Der Gesetzgeber hat unlängst mit der Änderung der Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) die hohe Anordnungshürde für Beschränkungen des fließenden Verkehrs abgesenkt. Dadurch hat die Barnimer Straßenverkehrsbehörde nun mehr Spielraum, um etwa die zulässige Höchstgeschwindigkeit vor schutzbedürftigen Einrichtungen an innerörtlichen Hauptverkehrsstraßen auf 30 km/h zu begrenzen. Die Schulstandorte im Landkreis wurden bereits überprüft. „Die letzten Schilder werden bis zum Schulstart aufgestellt sein“, ist sich Kerlikofsky sicher.

Schulen können sich für Projekt „Mit Rücksicht für mehr Sicherheit“ anmelden

Darüber hinaus wird der Landkreis Barnim in den ersten Schulwochen die Einhaltung der zulässigen Höchstgeschwindigkeiten im Umfeld von Schulen verstärkt kontrollieren.

 

Schulen haben zudem die Möglichkeit, sich an die Straßenverkehrsbehörde des Landkreises zu wenden, um an dem Schulwegsicherheitsprojekt „Mit Rücksicht für mehr Sicherheit“ teilzunehmen. Das Projekt fördert das Bewusstsein für den sicheren Schulweg, die Einhaltung von Verkehrsregeln sowie die Reduzierung von Problemstellen. Dabei werden die Schüler, Lehrer, Eltern und zuständigen Behörden eingebunden.

 

Mehr Informationen über das Projekt sind im Internet unter www.barnim.de/ruecksicht zu finden

 

Quelle: KV-Barnim


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Polizei

Blitzmarathon

Am 19. April 2017 findet der nächste europaweite Blitzmarathon statt. Der Landkreis Barnim beteiligt sich auch in diesem Jahr an der Aktion.

24-Stunden-Blitzermarathon im Barnim

Landkreis beteiligt sich an bundesweiter Aktion

Bei der Verkehrsüberwachung geht es in erster Linie um die Verkehrsunfallprävention. Grund für den einheitlichen europäischen Blitz-Marathon sind die Verkehrsunfälle und deren Unfallfolgen durch zu schnelles Fahren. Die gefahrene Geschwindigkeit hat einen erheblichen Einfluss auf den Bremsweg und auf die schwere der Unfallfolgen.

Polizei

Verkehrssicherheit liegt in der Verantwortung einer Vielzahl unterschiedlicher Akteure. Eine entscheidende Rolle spielt das Verhalten des einzelnen Verkehrsteilnehmers. Das System Straßenverkehr in seiner weiterhin wachsenden Bedeutung und Komplexität ist nur mit Hilfe aller Beteiligten beherrschbar. So kann jeder Fahrzeugführende mit Rücksicht, Umsicht und einer angemessenen Geschwindigkeit seinen Beitrag für mehr Verkehrssicherheit leisten.

 

Messstellen Geschwindigkeitskontrollen

Am 19. April werden durch den Landkreis Barnim an folgenden Messstellen Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt:

 

Nr. Örtlichkeit Grund
1 Ahrensfelde OT Lindenberg,

Ahrensfelder Straße

Unfallhäufungsstelle
2 Ahrensfelde OT Lindenberg,

Lindenberger Weg

Kindertagesstätte
3 Bernau,

Blumberger Chaussee (L 31)

Unfallhäufungsstelle (UHS)

 

Durch den Blitzmarathon Unfälle rückläufig

Bei der Aktion zum europaweiten Blitzmarathon beteiligen sich sowohl die Polizei, als auch die Kommunen. Mit der gemeinsamen Durchführung des 24-Stunden-Blitz-Marathon wird ein wichtiger Beitrag zur Stärkung der Verkehrssicherheit geleistet. Seit Einführung der Aktion sind die geschwindigkeitsbedingten Unfälle rückläufig.

Im vergangenen Jahr wurden im Landkreis Barnim an drei verschiedenen Standorten in 10 Stunden 1 806 Fahrzeuge gemessen. Von diesen Fahrzeugen konnte bei 69 eine Geschwindigkeitsüberschreitung festgestellt werden. 61 Überschreitungen befanden sich im Verwarngeldbereich und 8 im Bußgeldbereich. Im Jahr 2015 wurden 1 147 Fahrzeuge gemessen. Von diesen Fahrzeugen hatten 176 die zulässige Höchstgeschwindigkeit überschritten. 149 Überschreitungen befanden sich im Verwarngeldbereich und 27 im Bußgeldbereich.

Wirkung des Blitzmarathon deutlich zu erkennen

Die erfolgreiche Wirkung des Blitzmarathons ist am Aktionstag deutlich zu erkennen. Die geringe Anzahl der Geschwindigkeitsüberschreitungen und das umsichtige Fahren sind auf die flächendeckende Überwachung sowie auf die überdurchschnittliche mediale Begleitung zurückzuführen. Eine Verringerung dieser Faktoren führt gleichbedeutend zu einer Verringerung der Regelakzeptanz. So war im Verlauf des letzten Jahres an den ausgewählten Messstellen ein Anstieg der Überschreitungsquoten zu verzeichnen.

 

Nr. Örtlichkeit Grund Überschreitungen Blitzmarathon

am 21. April `16

Überschreitungen

Aktionstag

13. Juli `16

Überschreitungen

Aktionstag

14. September `16

1 Lindenberg, Lindenberger Weg Kita 6,14 % 10,94 % 19,62 %
2 Bernau,

Ladeburger Chaussee

Schule 5,04 % 5,90 % 8,86 %
3 Bernau,

Blumberger Chaussee (L 31)

UHS 1,40 % 1,35 %

 

Die Messstelle an der Unfallhäufungsstelle (UHS) Blumberger Chaussee (L 31)/ Börnicker Landweg zählte mit 16 Messtagen zu den Schwerpunkten im vergangenen Jahr. Durch den regelmäßigen Einsatz der mobilen Geschwindigkeitsüberwachung war es möglich im vergangenen Jahr die Überschreitungsquote konsequent unter 3 Prozent zu halten.

Infolge der Jahresauswertung 2016 wird die Verkehrsbehörde für dieses Jahr die  Überwachungen vor Schulen und Kitas verstärken ohne die Präsenszeiten an den Unfallhäufungsstellen zu minimieren.

 

Besondere Schwerpunkte Schule und Kita

 

Nr. Örtlichkeit Grund Durchschnittliche Überschreitungsquote

im Jahr 2016

1 Amt Britz-Chorin-Oderberg

Oderberg, Schwedter Straße (B 158)

Schulweg

Bushaltestelle, Straßenquerung

20,8 %
2 Gemeinde Wandlitz

Lanke, Lanker Dorfstraße 2

Kindertagesstätte 19,7 %
3 Ahrensfelde OT Lindenberg,

Lindenberger Weg

Kindertagesstätte 15,2 %
4 Sydower Fließ OT Grüntal,

Dorfstraße (L 29)

Schule 13,6 %
5 Gemeinde Schorfheide

Groß Schönebeck, Berliner Straße (L 100)

Schule 9,8 %

 

 

Quelle: Landkreises Barnim

Verantwortung für Schule, Kita und Horte im Blickpunkt der Asylthematik

Klausurtagung 2015 der SPD-Stadtfraktion Eberswalde

Eberswalde. Am Samstag den 7.11. traf sich DIE SPD-Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung Eberswalde zu ihrer jährlichen

Hardy Lux

Hardy Lux

Klausurtagung – traditionell mit Gästen und Interessierten aus den beiden Eberswalder Ortsvereinen.

Der Vormittag stand ganz im Zeichen eines für die Kommunen höchst aktuellen Themas, nämlich der „Verantwortung für Schule, Kita und Horte im Blickpunkt der Asylthematik“. Als Gäste konnte die Fraktion dazu in den Räumen des Kontakt e.V. den Sozialdezernenten der Stadt, Herr Gatzlaff, die Amtsleiterin für Jugend, Bildung und Sport, Frau Ladewig, sowie die für den Paritätischen Landesverband Brandenburg zuständige Migrationsreferentin, Frau Schwarz-Fink, begrüßen.

Der Fraktionsvorsitzende Hardy Lux fasst den Vormittag wie folgt zusammen: „Ursprünglich wollte sich die Fraktion mit dem Thema Verantwortung für Schule, Kita und Horte ohne den Asylschwerpunkt beschäftigen. Aufgrund der aktuellen Ereignisse haben wir unsere Themenstellung jedoch rasch aktualisiert. Auf der Klausurtagung haben wir uns daher u.a. mit Asylrechtsgrundlagen und aktuellen Unterbringungszahlen, gerade auch mit Fokus auf Kinder und Jugendliche, beschäftigt. Klar ist, dass verlässliche Prognosen der zukünftigen Asylbewerberzahlen, sowohl von Erwachsenen als auch von Minderjährigen, nahezu unmöglich zu treffen sind. Bisher ist nur eine relativ geringe Anzahl von Kindern in den städtischen Kitas zu verzeichnen. Die Stadt muss, bei allen Kompetenzfragen zwischen Stadt und Landkreis, aber eine möglichst gelingende Integration der hier vor Ort Angekommenen erreichen. Wir Eberswalder müssen mit unseren neuen Mitbürgern zusammen die erfolgreiche Integration schaffen. Als Fraktion werden wir daher die Bemühungen der Stadt, etwa die Schaffung von 20-MAE-ähnlichen Stellen für Flüchtlinge, ganz klar im Rahmen unserer Möglichkeiten unterstützen. Interessant ist für unsere Fraktion die Einschätzung unserer Gast-Experten, dass man für eine gelingende Integration von Flüchtlingen mit ca. 5-7 Jahren rechnen müsse. Spracherwerb, Orientierung, Qualifizierung, das dauert natürlich. Wir haben also noch eine Menge Arbeit vor uns. Die intensive Beschäftigung auf unserer Klausurtagung ist daher der nächste Schritt gewesen, den die Fraktion bei der konstruktiven Bewältigung dieser großen Herausforderung gehen wird. i.A. Richard Bloch Fraktionsgeschäftsführer

Foto: Lutz Weigelt für www.Barnim-plus.de - 3. Bauabschnitt der Georg-Rollehagen-Grundschule in Bernau

Seit 2014 verfügen die Schulen im Landkreis Barnim über ein eigenes Budget um Vertretungspersonal für erkrankte Lehrerinnen und Lehrern einzustellen. Dieses Budget ist dotiert mit 140.000 Euro. Damit konnten, um Unterrichtsausfälle zu minimieren, 92 Arbeitsverträge abgeschlossen werden.

Die  Landtagsabgeordnete  Britta  Müller  (SPD)  wertet  dies  als  einen  großen  Erfolg:    „Den Schulleiterinnen  und  Schulleitern  in  unserer  Region  ist  es  dank  ihres  großen  Engagements und  einer  guten  Zusammenarbeit  mit  der  Schulaufsicht  in  erheblichem  Umfang  gelungen, auf  die  Erkrankung  von  Lehrerinnen  und  Lehrern  schnell  zu  reagieren.  Dadurch  konnte  der Unterrichtsausfall reduziert werden.“

Das Land Brandenburg, hat um für kurz- oder mittelfristig  erkrankte  Lehrerinnen  und  Lehrern  Vertretungspersonal  einstellen  können seit 2014 5 Millionen Euro zur Verfügung gestellt.

„Es  zeigt  sich“,  so  Britta  Müller,  „wie  richtig  die  Entscheidung  des  Landes  war,  jeder  Schule ein  Vertretungsbudget  zur  Verfügung  zu  stellen.  Solche  Investitionen  in  die  Bildung  sind wichtig  sowohl  für die  Zukunft    unserer  Kinder  und  Jugendlichen  als  auch  für  die  Zukunft unserer Region. Wir müssen alles zu tun, damit Unterricht soweit möglich garantiert werden kann.   Da   zählt   jede   einzelne   Stunde.   Darum   freue   ich   mich   über   Einführung   des Vertretungsbudgets  ebenso  wie  über  die  86  Neueinstellungen  in  unserer  Region  zu  Beginn des Schuljahres. “

Nach diesem Erfolg geht es nun darum, in Gesprächen mit den Schulen und der Schulaufsicht die Erfahrungen auszuwerten. Das Vertretungsbudget soll noch effizienter und unbürokratischer genutzt werden.

Wieviel Schule darf´s denn sein? – Ortsverein diskutierte zur Panketaler Schulproblematik
Pressemitteilung Panketal, 8. April 2014

Wieviel Schule darf´s denn sein? – Ortsverein diskutierte zur Panketaler Schulproblematik

Rund 30 interessierte Panketalerinnen und Panketaler waren am 7. April um 19:00 Uhr zu der vom SPD-Ortsverein organisierten Gesprächsrunde im Zepernicker AWO-Klub erschienen.

Ortsvereinsvoritzender Olaf Mangold führte zunächst mit Zahlen und Grafiken in die Materie ein. „Wir haben keine ansteigenden Schülerzahlen und werden aller Wahrscheinlichkeit nach auch künftig keine bekommen!“, resümierte er zum Abschluss seines Vortrages. Allenfalls kurzfristige Spitzen könnten bis 2019 vereinzelt auftreten, räumte der Ortsvereinsvoritzende mit Blick auf die tatsächlichen Geburtenzahlen ein. „Aber ob es dafür gerechtfertigt ist, einen XXL-Schulneubau hinzustellen, kann man hinterfragen“, ergänzte Mangold, der selber Vater zweier Kinder ist und die Bedingungen an der Grundschule Zepernick noch aus beengteren Tagen kennt.

Die anwesenden Vertreter der Bürgerinitiative „Pro 3. Grundschule“, die im Herbst letzten Jahres kein ausreichendes Quorum für ihre Forderung erhalten hatten, machten ihren Unmut über den erneut gestoppten Ergänzungsbau an der Möserstr. deutlich.

Bürgermeister Rainer Fornell erläuterte sein Vorgehen und den Planungsstopp wiefolgt: „Die vom Architekten in Absprache mit den Nutzern vorgelegten Planungen entsprachen nicht mehr der Beschlusslage der Gemeindevertretung. Sowohl die geplante Bruttogeschossfläche als auch die Kosten gehen weit über das hinaus, was in die Gemeinde beschlossen und bestellt hat. Insofern war mein „Veto“ auch so etwas wie ein „Hilferuf“, dass hier etwas aus dem Ruder läuft. Dies ist die Ursache der erneuten Verzögerung.“

Axel Kruschinski, Vorsitzender des Sozialausschusses, machte deutlich, dass bei allem Hin und Her das eigentliche Ziel, den Schülern und den Lehrern zeitnah bessere Lern- und Arbeitsbedingungen zu schaffen, aus den Augen verloren wird und man deshalb eine rasche Einigung in der Arbeitsgruppe Bildung erwarten müßte. Allerdings seien bei inzwischen vier Treffen der AG kaum nennenswerte Ergebnisse erzielt worden.

Das die Panketaler Schullandschaft nicht im luftleeren Raum agiert, sondern nur einen Teil der verschiedenen (Pflicht-)Aufgaben einer Kommune darstellt, hoben mehrere Anwesende hervor und widersprachen damit auch Elternvertetern, die die Forderung erhoben hatten, dass ein Schulneubau in jedem Fall kommen müsse, weil sich die Bedingungen für die Schüler damit verbessern ließen. Die Finanzierung sei dann Sache des Finanzauschusses, hatte ein Vater erklärt.

„Die Zahlen liegen auf dem Tisch. Diese sind inzwischen kaum strittig. Deren Auslegung allerdings unterscheidet sich je nach Betroffenheit doch stark“, resümierte Olaf Mangold und forderte die Beteiligten auf, bei ihrer Entscheidungsfindung die Nachhaltigkeit und Finanzierbarkeit – auch im Sinne der Generationengerchtigkeit – nicht aus den Augen zu verlieren.

 

Olaf Mangold
Vorsitzender
SPD OV Panketal

Anlage: Foto
(SPD Panketal): Diskussion um Bildungsstandort Panketal im AWO-Klub Zepernick