Beiträge

69 Nussknacker erobern Hoffnungstaler Stiftung Lobetal und schenken Weihnachtsfreude

Im Spätsommer überraschte uns ein Anruf aus dem Erzgebirge: 69 Nussknacker sind für Lobetal abzugeben. Schnell muss es passieren, denn schon übermorgen muss die Wohnung geräumt sein. „Ich ziehe um in ein Haus für Betreutes Wohnen. Ich möchte, dass die Nussknacker Menschen aus der Hoffnungstaler Stiftung Lobetal erfreuen“, so der ältere Herr.

Die Nussknacker kurz nach ihrer Ankunft im Lobetaler Dankort. Dort warten sie auf die weitere Verteilung Fotos: © Hoffnungstaler Stiftung Lobetal

Also fuhren wir kurz entschlossen nach Lengefeld ins Erzbebirge und packten das Auto voll mit Nussknackern. Rechtzeitig zu Weihnachten stehen sie nun in unseren Häusern in Lobetal und Eberswalde, in Bad Kösen und Waltershofen, in Reichenwalde und Dreibrück und erfreuen ältere Menschen und Menschen mit Behinderung. Wir sagen: „Ein herzliches Dankeschön an den netten Herrn aus Lengefeld.“

 

Hinweis zu Sachspenden

Sachspenden unterstützen die Aufgaben der Hoffnungstaler Stiftung Lobetal. Die gesammelten Spenden werden zum Teil wieder aufgewertet und dann bedürftigen Bewohnern oder den verschiedenen Wohnbereichen zur Verfügung gestellt. Der andere Teil wird kostengünstig im Secondhand-Basar der Brockensammlung Lobetal an interessierte Kunden verkauft. Die Käufer freuen sich über das Lobetaler Angebot. Auch wir freuen uns: Denn der Gewinn des Secondhand-Basars kommt der Arbeit unserer Werkstatt für behinderte Menschen zugute.

Alle Sachspenden sollten noch so erhalten sein, dass sie für eine weitere Verwendung gut geeignet sind. Unbrauchbare Artikel müssen teuer entsorgt werden.

Die Brockensammlung Lobetal wird seit 2007 unter dem Dach der Hoffnungstaler Werkstätten gGmbH als Integrationsbetrieb betrieben. Hier haben im Bereich der Kleidersammlung, -aufbereitung und -sortierung Menschen mit geistiger und körperlicher Behinderung einen festen Arbeitsplatz.

Öffnungszeiten (Sachspendenannahme)

Mo – Fr   08:00 – 15:00 Uhr
Mi + Do  08:00 – 17:00 Uhr

 

Paket- und Hausanschrift

Hoffnungstaler Stiftung Lobetal
Dankort Lobetal
Bodelschwinghstraße 5
16321 Bernau bei Berlin

 


Anzeige

Brillenstudio Reusner – Partner von Barnim plus

Beim Frühjahrsputz daran denken: Sachspenden helfen in Lobetal

 

Am 20.3. ist Frühlingsanfang.

Zeit für den Frühjahrsputz. Viele machen sich daran, ihre Schränke und Kisten auszuräumen. Darunter sind oft Kleider und Gegenstände, die noch gut zu gebrauchen sind. Diese können in der Hoffnungstaler Stiftung Lobetal helfen. Menschen mit Behinderung erhalten Beschäftigung, Arbeit und Auskommen.

 

In der Brockensammlung Lobetal

können Sachspenden wie Kleidung, Bücher, Haushaltartikel, noch funktionstüchtige technische Geräte und Kleinmöbel abgegeben werden. Dort werden die gebrauchten Dinge zum Teil wieder aufgewertet und bei Bedarf bedürftigen Bewohnern unentgeltlich zur Verfügung gestellt. Nicht benötigte Dinge werden für kleines Geld in der Brockensammlung an Kunden weiterverkauft. Viele dieser Kunden haben nur einen schmalen Geldbeutel. Falls beim Frühjahrsputz Briefmarken- und Münzspenden in den Schränken und Schubladen gefunden werden, so können auch diese ebenso gut verwendet werden. Die Ware wird gesichtet und geht in den Weiterverkauf an Briefmarken- und Münzhändler. Der Erlös kommt jeweils der Arbeit den Hoffnungstaler Werkstätten für Menschen mit Behinderung zugute.

 

Wichtiger Hinweis:

Die Sachspenden sollten noch so erhalten sein, dass sie für eine weitere Verwendung gut geeignet sind. Unbrauchbare Artikel müssen teuer entsorgt werden.

 

Was das Gute daran ist:

Menschen mit Behinderung erhalten eine sinnvolle Beschäftigung, Arbeit und Auskommen. Nicht zu vergessen: Sachspenden sind ein Beitrag zum Umweltschutz. Diese werden wieder dem Gebrauch zugeführt und bekommen ein zweites Leben.

 

Sachspenden können persönlich abgegeben werden in der

Hoffnungstaler Stiftung Lobetal

Dankort Lobetal

Bodelschwinghstraße 5

16321 Bernau bei Berlin

 

in der Zeit von

 

montags bis freitags 7 Uhr bis 15 Uhr

mittwochs und donnerstags jeweils bis 17 Uhr

jeden letzten Sonnabend im Monat 10.00 – 13.00 Uhr

 

oder als Paket/Päckchen zugeschickt werden:

 

Hoffnungstaler Stiftung Lobetal

Dankort Lobetal

Bodelschwinghstraße 5

16321 Bernau bei Berlin

 

Quelle: Hoffnungstaler Stiftung Lobetal

Vier Freiwillige der Jugendbildungs-und Freizeitinitiative Bernau e.V. starteten am 25.Oktober von Bernau aus Richtung Balkan. Mit zwei Transportern und Anhängern, bepackt mit Hilfsmaterialien, wie warme Bekleidung, Decken, Schlafsäcke und Lebensmitteln für die auf der Flucht befindlichen Menschen in Südosteuropa. Die Sachspenden wurden von vielen engagierten Leuten, dem Drucksyndikat Straußberg, dem Alternativen Jugendprojekt 1260 e.V. und der Brockensammlung Lobetal bereitgestellt. Mit Spendengeldern der Brunnenapotheke Bernau, Fog Media und vielen privaten Spenderinnen und Spendern konnten wir die lange Reise an einige Brennpunkte der Europäischen Grenzen antreten und auch Lebensmittel, Getränke und verschiedene Bedarfsgegenstände für die Menschen in Not vor Ort kaufen.
Unser erstes Ziel war ein Hostel in Brežice an der Slowenisch/Kroatischen Grenze. Dort trafen wir auf einige Freiwillige, die sich rund um das Camp in Rigonce und Dobova organisierten (siehe: iha.help). Die Lage vor Ort war von überforderten und teilweise unkooperativen örtlichen Sicherheitsbehörden geprägt. Sie kontrollierten die Grenzübertritte, behielten die Flüchtlinge in Lagern und versuchten für deren schnelle Weiterreise zu sorgen. Den teils sehr geschwächten Menschen war es ohne Essen und Trinken und nach vielen schlaflosen Nächten in eisiger Kälte kaum möglich weiter zu kommen. Aus Angst vor Aufständen und unkontrollierbaren Situationen wurde es den Freiwilligen sehr schwer bis unmöglich gemacht den Menschen Hilfe zukommen zu lassen. Trotzdem haben die sehr engagierten Freiwilligen vor Ort permanent versucht medizinische Versorgung zu organisieren, für Essen und Trinken zu sorgen und Möglichkeiten zu schaffen die Nächte zu überstehen. Wir Bernauer konnten mit den mitgebrachten Trockenlebensmitteln eine Feldküche von Food For Action, welche außerhalb Johannades Camps in Rigonce aufgebaut war, unterstützen.

Unsere Gruppe hatte den Eindruck dass von den großen Organisationen sehr wenig bis keine Hilfe zu sehen bzw. dort zu erwarten war.

Die in Brežice koordinierenden Freiwilligen erzählten uns von der prekären Lage an der Serbisch/ Bulgarische Grenze in Dimitrovgrad. Dort waren zu der Zeit nur zwei Freiwillige vor Ort und unsere Unterstützung von größerer Notwendigkeit. Also machten wir uns am nächsten Tag auf den Weg nach Dimitrovgrad.

Dort angekommen konnten wir feststellen, dass die Situation deutlich geordneter und menschenwürdiger wirkte. Allerdings wurden wir schnell mit einigen bürokratischen Hürden konfrontiert. Eine Berechtigung zur freiwilligen Hilfe im Camp bedurfte eines größeren Aufwands mit dem wir nicht gerechnet hatten. Somit war es uns nicht möglich im Camp zu helfen. Mit dem Campingbus und dem Wohnanhänger konnten wir eine Freiwilligen-Infrastruktur ermöglichen. Wir bereiteten Essen zu und kauften immer wieder frische Lebensmittel, Getränke und andere Bedarfsgüter. Personen mit Zugang zum Camp konnten diese dort verteilen. Zusätzlich haben wir unzählige Lunchpakete gepackt und damit die flüchtenden Menschen auf ihrer Weiterreise versorgt.

Alle Sachspenden haben wir dem serbischen roten Kreuz übergeben. In der Nähe des Flüchtlingscamps haben sie Lagermöglichkeiten und werden sich in den nächsten Tagen und Wochen um deren Verteilung kümmern.

Zum Beginn unserer siebentägigen Fahrt war es für uns eine Reise ins Ungewisse. Uns war es wichtig zu helfen! Nach der Rückkehr können wir sagen dass wir um viele wichtige Erfahrungen reicher sind und vor Ort ein Netzwerk von Freiwilligen vorgefunden haben. Jetzt wissen welche Hilfe wie und wo gut ankommt und sinnvoll ist.
Für Vermittlung von Kontakten und Erfahrungsaustausch stehen wir gern zur Verfügung unter: druschba@dosto.de

 

Danke Johanna für Text und Foto

 

PS.

Barnim-plus.de hat sich mit einer Spende an der Aktion beteiligt