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Rettungshundeprüfung

(Werneuchen) Am 15. & 16. April veranstaltete die BRH Rettungshundestaffel Barnim eine Rettungshundeprüfung für angehende Rettungshundeteams und bereits geprüfte Teams, die ihre Prüfung alljährlich wiederholen müssen. Unter den Augen vom Leistungsrichter-Obmann des Bundesverbandes Rettungshunde, Volker Marx, sowie Leistungsrichter-Anwärter Gabriel Fibinger und Leistungsrichterin Sandra Hoffmeier mussten die Teams ihre Fähigkeiten in der Flächensuche unter Beweis stellen. Die Hundeführer sollten mit ihrem Hund ein unbekanntes Waldgebiet unter Anwendung der  korrekten Einsatztaktik nach vermeintlich vermissten Menschen absuchen. Die Rettungshunde mussten jeden Fund durch eine Anzeige ihrem Hundeführer melden.

18 Teams bestanden die Püfung

Zu den zahlreichen Teams aus Barnim nahmen weiterhin ein Team der BRH Rettungshundestaffel Schleswig-Holstein sowie 4 Teams der BRH Rettungshundestaffel Vier-Tore teil. Insgesamt konnten 18 Teams die Prüfung erfolgreich bestehen. Besondere Freude bereitet der Barnimer Staffel, dass sie nun zu ihren bereits geprüften Teams eine hohe Anzahl an neu-geprüften Teams zum Einsatz zur Verfügung hat.

Aktuell bietet die BRH Rettungshundestaffel Barnim geprüfte Rettungshunde für die Suche nach vermissten Menschen in der Flächensuche, dem Mantrailing, der Wasserortung und der Trümmersuche an. Wer die ehrenamtliche Arbeit unterstützen möchte oder  weitere Informationen zur Rettungshundearbeit sucht, kann sich direkt melden unter der  Telefonnummer: 0152 032 80 189, oder eine E-Mail schreiben an: info@rettungshunde-barnim.de

Weitere Infos zur Rettungshundearbeit gibt es unter www.rettungshunde-barnim.de

Quelle: BRH Rettungshundestaffel Barnim e.V

Zur Rettungshundestaffel des BRH Barnim:

Der BRH Rettungshundestaffel Barnim e.V. betreibt die ehrenamtliche Suche nach vermissten Menschen und steht der Polizei für Sucheinsätze, kostenfrei 24h am Tag und ganzjährig zur Verfügung. Neben zertifizierten Zugführern stehen weiterhin geprüfte Hunde für die Flächensuche, der Trümmersuche, dem Mantrailing und der Wasserortung für Behörden bereit. Bisher wurden mehr als 160 Einsätze durch die Staffel bewältigt und mehrere Menschenleben gerettet seit dem Jahre 2011.

BRH Rettungshundestaffel Barnim e.V.

 

Quelle: BRH Rettungshundestaffel Barnim e.V.

 

An unsere Eberswalder Leser:

Die Rettungshundestaffel des DLRG Barnim braucht Eure Unterstützung!

Wer sind wir?
Wir betreiben die ehrenamtliche Suche nach vermissten Menschen und setzen hierfür unsere vierbeinigen, geprüften Rettungshunde ein. Für diese Suche setzen wir auf unterschiedliche Einsatzsparten der Rettungshundearbeit (Flächensuche, Trümmersuche, Mantrailing und Wasserortung)
Wir sind eine einsatzfähige Staffel, die mittlerweile schon viele wichtige Erfahrungen im Realeinsatz sammeln konnte.

Vermissen Sie einen Menschen? – Dann können Sie uns anrufen! — 0152 032 80 189
Unser Einsatz ist kostenlos d.h. im Falle einer Alarmierung, entstehen keine Kosten. Wir arbeiten unentgeltlich, ehrenamtlich und sind 24h erreichbar und einsatzbereit!

Wobei brauchen wir Eure Unterstützung?
Am Dienstag, den 21.10.2014, wird zwischen 17-18 Uhr im Familiengarten Eberswalde über die Verwendung des Bürgerbudgets 2015 der Stadt Eberswalde abgestimmt. 122 Ideen und Vorschläge wurden dazu von den Bürgern gesammelt und kommen zur Abstimmung. Umgesetzt werden dann die Vorschläge mit den meisten Stimmen.

Bitte stimmt für uns und die Position 106 ab und sichert uns somit die Gelder, die wir als Ehrenamtler brauchen, um die Suche nach vermissten Menschen betreiben zu können Vorschlag POSITION 106!

Was wollen wir damit machen:
Die Rettungshundestaffel der DLRG KV Barnim benötigt für das Training und die Einsätze zur Wasserortung (Suche nach vermissten auf dem Wasser) ein geeignetes Boot. Wir im Barnim haben mit Berner Sennenhund Ado“ den ersten geprüften Hund in Brandenburg und Berlin der den menschlichen Geruch vom Boot aus erschnüffelt. Hierfür benötigen wir ein eigenes Boot, um noch flexibler und schneller am Einsatzort zu sein. Zudem sind wir bemüht noch weitere solcher Hunde auszubilden, dies ist ohne solch ein Boot fast nicht möglich.

Gebt uns Eure Stimme! Wir zählen auf Euch!

Wenn Ihr Fragen habt, könnt ihr uns gern kontaktieren.
Gern könnt Ihr uns auch beim Training der Hunde besuchen und uns kennenlernen!

http://www.rettungshundestaffel-barnim.de
andre.winkler@rettungshundestaffel-barnim.de
Tel.: 0172 42 84 632

 

Hier noch ein paar Fotos

DLRG Rettungshundestaffel beim -Regionalen Tag der Feuerwehren-

der Region Teltow – Kleinmachnow – Stahnsdorf mit dabei.

2 Kameraden-innen vertreten die Rettungshundestaffel. Ihr Stand ist gut besucht. Viele Gäste zeigen reges Interesse an der Arbeit der Hundestaffel und sind erstaunt was die Hunde alles können. Hier einige Fotos – unser Dank gilt Peggy für die schönen Fotos

Pressemitteilung der Rettungshundestaffel der DLRG Barnim

 

DLRG Rettungshundestaffel Barnim bringt ersten Wasserortungshund in Brandenburg und Berlin hervor!

Das Rettungshundeteam der DLRG Barnim Petra Nentwig-Zimmermann und ihr Berner Sennenhund „Ado“ bestehen erfolgreich die Prüfung für die biologische Ortung nach Vermissten zu Wasser.

FOTO: Rettungshundestaffel DLRG Barnim

FOTO: Rettungshundestaffel DLRG Barnim

Als Wasserrettungsorganisation ist die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) prädestiniert für das blaue Element. Ihre dazugehörige Rettungshundestaffel des Kreisverbandes Barnim beschäftigt sich neben der Vermisstensuche an Land ebenso mit der Suche auf dem Wasser. Neben den bisherigen geprüften Hunden für die Flächensuche im Wald und Feld, der Personensuche in der Stadt (Mantrailing) sowie der Trümmersuche, können die Barnimer eine weitere Einsatzsparte mit ihren Hunden bedienen. Die als Wasserortung bezeichnete Sparte, welche die Arbeit der Polizei und Feuerwehren unterstützt, dient der Lokalisierung eines Ertrunkenen im Wasser.
Wie der Name es verrät, spielt sich eine solche Spürleistung des Hundes auf einem Boot ab. Nicht jeder Hund ist für diese spezielle Aufgabe geeignet. Die Wasserortungshunde werden mit den besonderen Geruchsbildern vertraut gemacht und lernen diese dem Hundeführer, erst an Land und dann auf dem Wasser, anzuzeigen. Die Gewöhnung der Arbeit aus dem Boot heraus ist ein wesentlicher Bestandteil. Die Vorteile einer Wasserortung mittels Hund liegen hierbei auf der Hand. Die Tauchzeiten der Einsatztaucher verringern sich durch die gezielte Suche, dadurch lässt sich für sie weiterhin Atemluft einsparen und das planlose und manchmal gefährliche absuchen des Grundes wird ebenso vermindert. Es reichen winzige, aufsteigende Geruchsmoleküle in den Luftströmungen aus, um eine Reaktion des geschulten Hundes dafür auszulösen.
„Ein ausgebildeter Wasserortungshund kann vom Boot aus Personen bis zu 50 Meter und mehr unter Wasser orten und dem Hundeführer anzeigen, wo der menschliche Geruch an die Oberfläche steigt. Auf diese Weise kann man den Einsatztauchern Anhaltspunkte für ihre Suchen geben.“ So die erfahrene Hundeführerin Petra Nenntwig-Zimmermann von der DLRG Barnim.  Sie betreibt schon Jahrelang diese Arbeit mit ihrem Hund und weiß um die Besonderheiten und Schwierigkeiten der Ausbildung. „Man muss bei seiner Suchtaktik alle Umwelteinflüsse des Wassers berücksichtigen, dazu gehören unter anderem: Lufttemperatur, Wind und Strömung, Wassertemperatur sowie die Beschaffenheit des Wassers an sich.“

FOTO: Rettungshundestaffel DLRG Barnim

FOTO: Rettungshundestaffel DLRG Barnim

An die zwei Jahre dauerte die umfangreiche Ausbildung des Teams, denen eine erfolgreiche Ausbildung in der Flächensuche zuvor liegt. Zur Prüfung fuhren Petra und Ado nach Halle an der Saale, wo die Prüfung durch zwei Oberprüfer der DLRG abgenommen wurde. Es galten jeweils einen See oder ein fließendes Gewässer abzusuchen, dies unter Berücksichtigung der Einsatztaktik auf dem Wasser. Entscheidend sind die Suchrichtungsangaben und Kursvorgabe an den Bootsführer sowie die Markierung der Anzeige mittels GPS auf dem Wasser. Nachdem sie den See abgesucht hatten musste Petra nun ihre Markierungspunkte auf der Karte setzen und am Computer auswerten. Ein Hauptkriterium ist die Entfernung der Anzeige des Hundes zum Geruchsstoff, der vor der Suche, für die Prüflinge unwissend, versenkt wurde. An diesem Wochenende konnten Petra und Ado alleinig diese Prüfung für sich entscheiden, indem Ado sogar als einziger Hund punktuell über dem Geruchsstoff Anzeigte.
Petras Fazit über die Prüfung: „Vertraue Deinem Hund!“
Die DLRG Barnim gratuliert dem Team besonders herzlich und ist stolz auf diese Leistung.

Weitere Infos zur Wasserortung und der Rettungshundearbeit: www.rettungshundestaffel-barnim.de

Zur Rettungshundestaffel der DLRG Barnim:       Alarmierung: 0152 032 80 189
Die Rettungshundestaffel der DLRG Barnim wurde im Jahre 2011 gegründet. Sie betreibt die ehrenamtliche Suche nach vermissten Menschen und steht der Polizei für Sucheinsätzen, kostenfrei 24h am Tag und ganzjährig zur Verfügung. Zurzeit gehören 26 Hundeführer-, und Führerinnen zur Staffel, davon stehen geprüfte Hunde sowie zertifizierte Einsatzleiter zur Verfügung. Die Staffel ist mitunter die alleinige in Brandenburg und Berlin, die geprüfte Hunde jeder Einsatzsparte zur Verfügung stellen kann. Es stehen geprüfte Hunde für die Flächensuche, der Trümmersuche, dem Mantrailing und der Wasserortung den Behörden zur Verfügung. Bisher wurden mehr als 30 Einsätze durch die Staffel bewältigt und mehrere Menschenleben gerettet.

Zur Wasserortung:

Wasserortungshunde suchen vom Boot aus nach menschlichem Geruch eines Ertrunkenen, der aus dem Wasser aufsteigt. Dabei sind bereits Ortungstiefen von 50 und mehr Metern beschrieben worden. Dies ist notwendig, damit ertrunkene Personen in Gewässern gefunden und durch Taucher geborgen werden können. Sie ermöglichen einen effektiveren Einsatz von Taucherteams.
Wir danke Swantje Krüger für die freundliche Zusammenarbeit

der Rettungshundestaffel

Rettungshundestaffel

Gestern Nachmittag war Herr Joachim Klein, Vorsitzenden des Ortsverbandes Bernau des Brandenburgischen Seniorenverbandes e.V., zu der Rettungshundestaffel (Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft), Kreisverband Barnim. Er übergab eine Spende von 170 Euro. Kennen gelernt hatten sie sich auf einer  Mitgliederversammlung des Ortsverbandes. Zwei Hundeführer, konnten gewonnen werden  kurzfristig einen Vortrag zu ihrer Arbeit

der Rettungshundestaffel

Rettungshundestaffel

zu halten. Danch gab es eine  kleine Vorführung. Beim nächsten Treffen des Ortsverbandes, wollten dann alle unbedingt noch einmal etwas geben. „Wir wollen damit diese wichtige ehrenamtliche Arbeit, die Suche nach vermissten Personen, würdigen“, so der Ortsverbandschef, der die Spende während eines Trainings der Staffel zur Freude der Hundeführer übergab.

Die anwesenden Mitglieder der Rettungshundestaffel waren sehr erfreut und bedanken sich nochmals auf deisem Wege.

der Rettungshundestaffel

Rettungshundestaffel

Kurz nach der Übergabe wurde noch eine kleine Übung druchgeführt. Der Hund musste einen vermissten Mann(mich)  suchen – und hat ihn gefunden.

 

„Mutig, mutig…“  Gemeinsames Training der Bernauer Feuerwehr und der Rettungshundestaffel der DLRG

Die Rettungshundestaffel des DRLG-Kreisverbandes Barnim und die Freiwillige Feuerwehr Bernau absolvierten am Sonnabend einen gemeinsamen Trainingstag. Auf dem Programm standen das Abseilen von Hundeführern und Hund sowie die Zusammenarbeit beim Finden und Retten von vermissten Personen in einer Bunkeranlage. So mancher Hundeführer und sein Vierbeiner mussten sich erst überwinden, um sich in zehn Meter Höhe ziehen zulassen. Dennoch meisterten alle Teams diese Aufgabe mit Bravour. Auch für die Feuerwehrmänner aus dem Bereich Höhenrettung war diese Trainingseinheit eine neue Erfahrung, die allen viel Freude bereitete.

Bei der anschließenden Zusammenarbeit beim Durchsuchen eines Bunkers lernten beide Seiten voneinander, die Feuerwehrleute erlebten die Arbeit der Rettungshunde, die Hundeführer, wie die verletzte Person aus den Tiefen des Bunkers durch die Höhenretter der Wehr geborgen wurde.

Für die Rettungshundestaffel und die Feuerwehr stand danach fest: Es wird noch weitere gemeinsame Trainingstage geben, um die Zusammenarbeit zu vertiefen. Ein großes Dankeschön geht an die Bernauer Feuerwehr für die tolle Aufnahme und die fantastische Versorgung.

Wir danken Anjuta Klauke RHS Barnim für den Text