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Ende Januar ging bei uns die 2000. Unterschrift für das Bürgerbegehren Heegermühler Straße ein.

2000 Unterschriften geschafft

 

Der Januar endete für die Bürgerinitiative »Radwege in Eberswalde« mit einer positiven Nachricht. Am 31. Januar ging die 2000. Unterschrift für das »Bürgerbegehren zur Wiederherstellung der bis Herbst 2016 geltenden Verkehrsführung in der Heegermühler Straße« ein. Unser herzlicher Dank gilt allen Bürgerinnen und Bürgern, die bisher das Bürgerbegehren unterschrieben haben.

Den bald beginnenden Frühling werden wir aktiv nutzen, um die erforderlichen zehn Prozent der Wahlberechtigten zügig zu erreichen. Wer mithelfen möchte, ist gern gesehen.

Inzwischen liegen die Unterschriftslisten in 50 Sammelstellen im Stadtgebiet aus.

(Siehe http://radwege.alternative-eberswalde.de/sammelstellen.html)

Wir wollen nicht, daß in Eberswalde Radfahrer sterben, weil sogenannte »Radschutzstreifen« ihrem Zweck nicht entsprechen und wie in der Heegermühler Straße eher zu »Radgefährdungsstreifen« werden.

Ohne, daß der Radverkehr irgendwelche Vorteile hat, wird hier infolge der Fahrspurreduzierung der übrige Verkehr, einschließlich der Obusse, stark behindert.

Wie »Radschutzstreifen« zu »Radgefährdungsstreifen« werden, wird demnächst direkt vor dem Eberswalder Rathaus demonstriert. Nach Abschluß der Baumaßnahmen sollen in der Breiten Straße, die dort entgegen ihrem Namen ziemlich schmal ist, ebenfalls »Radschutzstreifen« auf den Asphalt gemalt werden. Mit rund 14.000 Fahrzeugen pro Tag gehört dieser Abschnitt mit zu den am höchsten belasteten Straßen in Eberswalde. Die Fahrspuren für den Kraftverkehr werden sich durch die Streifen bis auf

2,30 Meter verengen. Für LKW und Busse im Begegnungsverkehr reicht das nicht aus. Selbst für PKWs wird es knapp.

Die Bürgerinitiative  »Radwege in Eberswalde« ist gegen »Radgefährdungsstreifen« – in der Heegermühler Straße und in der gesamten Stadt.

Wir wollen sichere Wege für die Radfahrer!

Wir bitten die Bürgerinnen und Bürger, das mit ihrer Unterschrift zu unterstützen.

 

Gerd Markmann und Dr. Ulrich Pofahl

(Sprecher der Bürgerinitiative »Radwege in Eberswalde«)

 

Weitere Informationen unter http://radwege.alternative-eberswalde.de.

Kontakt: radwege@alternative-eberswalde.de, Tel: 03334/356542

 

 

 

http://radwege.alternative-eberswalde.de/

Pressemitteilung

Gute Nachricht für Radfahrer – Ernüchterung für Pendler

Die gute Nachricht zuerst: Mit dem Bau des letzten Teilstücks des Radweges entlang der L200, einem rund 2,46 km lange Abschnitt, der Bernau mit dem Panketaler Ortsteil Gehrenberge verbinden wird, geht es bald los. Im 3. Quartal 2016 soll Baubeginn sein. Diese Botschaft brachte Brandenburgs Infrastrukturministerin Kathrin Schneider am vergangenen Donnerstag mit nach Panketal. Eingeladen hatte sie die SPD-Landtagsabgeordnete Britta Stark, gemeinsam mit den Bernauer und Panketaler Sozialdemokraten. Sowohl die Bernauer als auch die Panketaler Genossen hatten sich in ihren Kommunen seit Jahren für den Bau dieses Radweges engagiert. Zufriedenheit deshalb bei Ursula Gambal-Voß, Vorsitzende der SPD-Fraktion in der Gemeindevertretung Panketal und Cassandra Lehnert, Chefin der Bernauer SPD.

Weniger erfreulich aber die Botschaft, die Ministerin Schneider in puncto 10-Minuten-Takt bei der S2 zu verkünden hatte: In absehbarer Zeit sind hier keine Verbesserungen für die Pendler zu erwarten. Zwar könnten noch in diesem Jahr die technischen Voraussetzungen für die Verkürzung des Taktes durch die Bahn geschaffen werden, es mangelt aber an „rollendem Material“ – sprich, die notwendigen Züge sind nicht vorhanden und können in absehbarer Zeit auch nicht beschafft werden. So verhelfen die technischen Veränderungen, u.a. der für Oktober 2016 geplante Einbau einer neuen Weiche bei Karow und die Verlängerung des Ausfahrtsgleises am Endbahnhof Bernau der S-Bahn zwar zu einem größeren Zeitpolster, nicht aber zu einem neuen Wagenpark, der Voraussetzung für eine Verdichtung des Takts wäre. Nach Auskunft der Ministerin ist vor 2021 diesbezüglich nicht mit Veränderungen auf der S-Bahn-Line 2 zu rechnen. Augenblicklich nimmt das Land Potenzialanalysen und Korridoruntersuchungen im Bereich der Bus/Bahn-Konzepte vor. Auf einen einfachen Nenner gebracht soll damit die Frage geklärt werden, wo überall Busse und Bahnen fahren müssten/könnten, wenn man sie denn hätte.

Landtagsabgeordnete Britta Stark will sich dennoch nicht entmutigen lassen: „Wir müssen weiter dranbleiben und alle Partner an einen Tisch holen. Nur so können wir klären, was geht und was nicht“, ist sie überzeugt. Dass die Bernauer und Panketaler Sozialdemokraten in dieser Frage nicht allein stehen, sondern von allen anderen Parteien unterstützt werden, wertet Britta Stark als Erfolgsgarantie, die sich früher oder später beim 10-Minuten-S-Bahn-Takt ebenfalls auszahlen wird – auch wenn Ministerin Schneider bei ihrem Vor-Ort-Besuch in Panketal einer zeitnahen Einführung erst einmal eine Absage erteilt hat. „Beharrlichkeit und das gemeinsame Ziehen an einem Strang“, so Britta Stark, „werden uns zum Erfolg führen. Das hat auch das Projekt Radweg L 200 gezeigt, dass wir dann hoffentlich noch in diesem Jahr zu einem guten Abschluss bringen können.“