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Unfallgeschehen sinkt leicht – aber acht Verkehrstote und mehr Verletzte

Barnimer Verkehrsunfallkommissionen zieht Bilanz

Die Polizeidirektion Ost hat den Verkehrsunfallkommissionen (VUK) des Landkreises Barnim und der Stadt Eberswalde die vorläufige Unfalllage bis Ende November präsentiert. Demnach sind die polizeilich aufgenommenen Verkehrsunfälle im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 5.157 auf 4.801 gesunken und somit vergleichbar mit den Jahren davor. Darunter waren 664 Unfälle mit Personenschäden und 905 Personen wurden dabei verletzt (+ 1,7 %).

Fotograf / Quelle Pressestelle/LK Barnim

 Der Langzeittrend beim Verkehrsunfallgeschehen zeigt sinkende Unfallzahlen. Seit 2011 stagniert diese Entwicklung jedoch, obwohl in den vergangenen Jahren zahlreiche Unfallhäufungsstellen entschärft werden konnten. „Die Entwicklung zeigt, dass stetig sinkende Unfallzahlen keinSelbstläufer sind, sondern kontinuierliche und große Anstrengungen notwendig sind“, erklärt Marcel Kerlikofsky,Leiter der VUK.

Das Fahrverhalten der Verkehrsteilnehmer im Landkreis Barnim forderte in diesem Jahr bereit acht Todesopfer. Darunter waren zwei Radfahrer und drei Motorradfahrer. Bei den Kradfahrern handelt es sich um Fahrfehler aufgrund von überhöhten Geschwindigkeiten.


Radverkehrsunfallgeschehen

Für Bernau wurden im Hinblick auf den Radverkehr vier Strecken als Schwerpunkt ermittelt. Die Straßenverkehrsbehörde wird diese Strecken überprüfen.

RADVERKEHRSUNFALLGESCHEHEN IN BERNAU BEI BERLIN (5-JAHRESZEITRAUM: 2013-2017)

Strecke VU
1 L 30 (Bernauer Allee, Schönower Chaussee, Mühlenstraße) 46
2 L 200 (Rüdnitzer Chaussee, Jahnstraße, Weißenseer Straße, Schwanebecker Chaussee) 39
3 L 30 (Börnicker Chaussee, Börnicker Straße, August-Bebel- Straße) 37
4 L 314 (Heinersdorfer Straße/Zepernicker Chaussee) 35

Interaktive Ausstellung „Ablenkung im Straßenverkehr“

Etwa ein Drittel der Unfälle ist auf Ablenkungen zurückzuführen. Viele Autofahrer empfinden das Fahren als Routinetätigkeit, so dass ein Gefühl der Unterforderung und das Bedürfnis nach Zusatzbeschäftigung entstehen. Ähnliches gilt für Fußgänger oder routinierte Fahrradfahrer“, so Marcel Kerlikofsky weiter.

Aus diesem Grund will die VUK verstärkt auf dieses Thema aufmerksam machen und präsentiert eine Ausstellung dazu. Die Ausstellung ist eine innovative Verknüpfungvon Informationsvermittlung und Selbsterleben. Dadurch können die Besucher die Gefahren „Ablenkung durch Smartphones“, „Ablenkung durch Gespräche“ oder „Ablenkung durch Kopfhörer“ selbst nachvollziehen. Die Ausstellung ist noch bis zum 14. Dezember 2018 im Haus A erlebbar. Danach bleibt sie bis Ende Januar imWartebereich der Kfz-Zulassungs- und Fahrerlaubnisbehörde in Eberswalde aufgebaut.

Quelle: Pressemitteilung  Bereich Landrat

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Auf der Sicherheitskonferenz stellt der Leiter der Barnimer Polizeiinspektion, Hardy Börner die Statistik vor. Sie umfasst fast 200 Seiten. Erfreulich ist, das aus der Statistik hervorgeht, dass sich die gute Polizeiarbeit auszahlt. Aus ihr geht hervor, das die Kriminalitätsrate sinkt. Trotzdem wurden im Landkreis Barnim 2014 – 12589 Straftaten erfasst, davon in Bernau 2757 und in Eberswalde 4101. Die Aufklärungsquote lag 2014 bei 53,3 Prozent.

„Diese Zahlen sind sehr erfreulich“, zeigte sich Barnims Landrat Bodo  Ihrke  zufrieden.  Dennoch  gebe  es  einzelne  Bereiche,  die er  mit  Blick  in  die  Statistik  durchaus  mit  Sorge  betrachte.  Vor allem über den Vormarsch künstlicher Drogen wie Crystal Meth zeigte sich Ihrke beunruhigt.

„Leider   sind   diese   Drogen   aus   Richtung   Süden   auf   dem Vormarsch“,  bestätigte  Hardy  Börner  in  seinem  Vortrag. Da der Tagesbedarf eines  Crystal  Meth-Abhängigen  etwa 90  Euro beträgt wird die Beschaffungskriminalität weiter zunehmen, so die Einschätzung von Hardy Börner. Bereits  heute  sei  ein  Anstieg  bei  Kellereinbrüchen,  Diebstählen aus Autos und aus Gewerbeeinrichtungen zu beobachten.

An den Schulen soll verstärkt Aufklärungsarbeit geleistet werden. Landrat Bodo Ihrke ist überzeugt; „An  die  Jugendlichen  kommen  wir  noch  heran“.

Belästigt fühlen sich viele Gemeinden über den weiter ansteigenden Lärmpegel der Motorradfahrer. Allerdings  sieht  hier  die  Polizei wenig  Möglichkeiten.  Dennoch  wurde  vereinbart, durch die  Ordnungsämter  vor  Ort  genauer Zeiten  zu erfassen, um  künftig  gezielter kontrollieren zu können.

 

Ansprechpartner Prävention:

Bereich Barnim

Ansprechpartner: Hans-Joachim Scheunert

Adresse: Werner-von-Siemens-Straße 8,16321 Bernau

Telefon: (03338) -361 459

Polizei

Bilanz der Verkehrsunfallentwicklung 2013 der Polizeidirektion Ost (Auszüge)

 

Wie die Polizei informierte ereigneten sich 2013 weniger Verkehrsunfälle. Es gab weniger Tote dafür aber mehr Verletzte. 2013 wurde  im Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion OST, dazu gehören die Polizeiinspektionen Uckermark, Barnim, Märkisch-Oderland und Oder-Spree/Frankfurt (Oder), 23.527 Verkehrsunfälle registriert.

Die Hauptunfallursache ist weiterhin überhöhte Geschwindigkeit. Alkohol am Steuer und Missachten der Vorfahrt gehört ebenso dazu.

4554 Verkehrsteilnehmer haben sich 2013 pflichtwidrig von der Unfallstelle entfernt.

Deutlich weniger Unfälle wurden durch „junge Erwachsene“ verursacht, was bei den Senioren leider nicht zu erkennen war.