Beiträge

Der Verein Bernau-Stadtmitte e.V. fordert die Stadtpolitik aus aktuellem Anlass dazu auf, endlich Regelungen dafür zu schaffen, dass die Innenstadt von Wahlwerbung politischer Parteien und Gruppierungen freigehalten wird. Die Wahlwerbung hat in der Innenstadt Ausmaße angenommen, die die Attraktivität der Bernauer Innenstadt erheblich beeinträchtigt. Städte, wie Beeskow, Bad Freienwalde und Neuruppin haben die Wahlwerbung in den Innenstädten bereits eingeschränkt. Berlin-Köpenick hat per Bezirksamtsbeschluss in seiner Altstadt Plakatwerbung politischer Parteien untersagt, um die Blickachsen im Gebiet der mittelalterlichen Stadtinsel und historisch sensible Punkte im Bezirk zu schützen. 

Angesichts der Diskussion um die Klimaveränderungen sollten zudem die Einwegplastikplakate in der Stadt Bernau verboten werden. Dass dies möglich ist, zeigt der Gemeinderat der Stadt Unterhaching, der mit großer Mehrheit aus Gründen des Umweltschutzes beschlossen hat, nur noch Werbemittel aus recycelbaren Materialien und nachwachsenden Rohstoffen wie Pappkarton zu genehmigen. Die Stadt Bernau hat sich mit dem geförderten Projekt „Bernau.Pro.Klima“ dazu bekannt, ihre Anpassungsfähigkeit an den Klimawandel zu verbessern und so die Attraktivität der Stadt Bernau für ihre Einwohner und Besucher zu steigern. Vor diesem Hintergrund wäre eine geordnete und aus recycelbaren Materialien gefertigte Wahlwerbung ein erster und einfacher Schritt, diesem Ziel näher zu kommen. Inwieweit auch die Inhalte recycelbar sind, müssen dann die werbenden Parteien und Gruppierungen selbst entscheiden.

Die Ausstellung Plakate aus der DDR In Kooperation mit der Stiftung Plakat OST zeigt der Kulturbahnhof Biesenthal im Oktober und November 2016 die Ausstellung »Plakate aus der DDR«. Die 2009 gegründete gemeinnützige Stiftung, die derzeit über einen geschätzten Bestand von 40.000 Plakaten besitzt, hat sich zur Aufgabe gemacht, Plakate der DDR zu sammeln, zu bewahren und einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. In der Ausstellung werden Beispiele aus allen Themenbereichen des Plakates in der DDR gezeigt, von der Kultur, Politik, zu sozialen Themen und Produktwerbung. In der Ausstellung sind Arbeiten von so renommierten Grafikern wie z. B. Hans Baltzer, Helmut Brade, Albrecht von Bodecker, Heinz Handschick, John Heartfield, Dietrich Kaufmann, Werner Klemke, Rolf F. Müller, Volker Pfüller, Hubert Riedel, Thomas Schleusing, Gerhard Voigt, Klaus Wittkugel und Gert Wunderlich zu sehen. Plakate aus der DDR sind nicht nur bemerkenswerte künstlerische Arbeiten sondern auch interessante Zeitzeugen. Sie spiegeln den Zeitgeist wieder und belegen, wie Künstler ihren Alltag abbildeten. Sie zeigen klar aufbereitete Informationen, emotionale Erzählungen oder intelligente, künstlerische Kommentare zur Gesellschaft. Gelegentlich vermittelten sie versteckte subversive Botschaften. Sie sind dabei nicht frei von Klischees, nahmen aber ebenso traditionelle oder neuere internationale Gestaltungstendenzen in Typografie, Fotografie oder Zeichnung auf. Einige von Ihnen haben an Aktualität kaum etwas eingebüßt.

Die Ausstellung Plakate aus der DDR

 

In Kooperation mit der Stiftung Plakat OST zeigt der Kulturbahnhof Biesenthal im Oktober und November 2016 die Ausstellung »Plakate aus der DDR«.

Die 2009 gegründete gemeinnützige Stiftung, die derzeit über einen geschätzten Bestand von 40.000 Plakaten besitzt, hat sich zur Aufgabe gemacht, Plakate der DDR zu sammeln, zu bewahren und einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren.

In der Ausstellung werden Beispiele aus allen Themenbereichen des Plakates in der DDR gezeigt, von der Kultur, Politik, zu sozialen Themen und Produktwerbung. In der Ausstellung sind Arbeiten von so renommierten Grafikern wie z. B. Hans Baltzer, Helmut Brade, Albrecht von Bodecker, Heinz Handschick, John Heartfield, Dietrich Kaufmann, Werner Klemke, Rolf F. Müller, Volker Pfüller, Hubert Riedel, Thomas Schleusing, Gerhard Voigt, Klaus Wittkugel und Gert Wunderlich zu sehen.

 

Plakate aus der DDR sind nicht nur bemerkenswerte künstlerische Arbeiten sondern auch interessante Zeitzeugen. Sie spiegeln den Zeitgeist wieder und belegen, wie Künstler ihren Alltag abbildeten. Sie zeigen klar aufbereitete Informationen, emotionale Erzählungen oder intelligente, künstlerische Kommentare zur Gesellschaft. Gelegentlich vermittelten sie versteckte subversive Botschaften. Sie sind dabei nicht frei von Klischees, nahmen aber ebenso traditionelle oder neuere internationale Gestaltungstendenzen in Typografie, Fotografie oder Zeichnung auf. Einige von Ihnen haben an Aktualität kaum etwas eingebüßt.

 

Eine Ausstellung im Kulturbahnhof Biesenthal in Zusammenarbeit mit der Stiftung Plakat OST

 

Die Ausstellung läuft bis zum 27. November 2016 und ist immer Samstag und Sonntag geöffnet von 14 bis 17 Uhr.

 

Weitere Termine

 

  1. Oktober 2016

14 Uhr Führung durch die Ausstellung mit der Kuratorin Dr. Sylke Wunderlich

16 Uhr – Dokumentarfilm

»Treffpunkt Erasmus – Die Kriegsjahre von Werner Klemke«

Regie: Annett Betsalel

 

  1. November 2016

14 Uhr Führung durch die Ausstellung mit der Kuratorin Dr. Sylke Wunderlich

16 Uhr – Künstlergespräch zu Plakaten in der DDR,

Moderation: Dr. Sylke Wunderlich