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Das städtische Ordnungsamt nimmt ab dem 15. Mai 2020 wieder die Kontrollen des ruhenden Verkehrs auf.

Botschafter für Bernau - Barnim-plus


In den vergangenen Wochen, wo sehr strenge Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen im gesamten Land herrschten, fanden nur eingeschränkt Kontrollen des ruhenden Verkehrs in Bernau bei Berlin statt. Zum einen, weil sich die Bürgerinnen und Bürger an die Einschränkungen hielten und wenig unterwegs waren. Zum anderen lag die Schwerpunktaufgabe des Ordnungsamtes in den vergangenen Wochen darin, die Bürgerinnen und Bürger mit den unterschiedlichen Regelungen der Eindämmungsverordnung vertraut zu machen und gegebenenfalls auf die einzuhaltenden Hygienevorschriften etc. hinzuweisen.

Mit der neuen Verordnung des Landes Brandenburg vom 8. Mai 2020 und den damit einher gehenden Lockerungen herrscht wieder mehr Betrieb auf den Bernauer Straßen, weshalb die regulären Kontrollen zur Aufrechterhaltung der Verkehrssicherheit wieder notwendig werden.

Umfragestart

Im Juni 2018 begann die Umfrage der CDU-Bernau zu dem Thema –Bernau wir hören zu–

Vorgegeben waren 8 Fragen und ein frei zu beschreibendes Feld. 20.000 Bernauer Haushalte bekamen das Umfrageformular mit der Post.

Antworten

Geantwortet haben 819 Bernauer Haushalte. Teils mit der Antwortkarte, teils per Internet. Dies ist laut den Umfrageerstellern ein gutes Ergebnis.

Konkret

Weit vorn lag bei den Befragten

  • mit 64,59% der 10 Minuten Takt der S-Bahn, gefolgt von
  • mit 52,87% ein funktionierender Verkehr in der Stadt
  • mit 48,23 % kein weiterer Windradausbau um Bernau
  • mit 47,50 % der Bau einer Schwimmhalle
  • mit 44,81 % keine weiteren Großwohngebiete in Bernau
  • mit 44,69% gute Schulen und bezahlbare Kita´s
  • mit 42,74% beitragsfreiheit bei Straßenausbau
  • mit 38,46% eine bessere fachärztliche Versorgung

desweiteren kamen über 300 Einzelhinweise, wie z.B.

  • mehr Pflege und Sauberkeit der Stadt
  • mehr kostenfreie Parkplätze in der Stadt
  • vertretbare Mietpreise
  • und ein besserer Busverkehr

Die Prozente sind jeweils auf die zurückgekommenen Antworten gerechnet.

Was ist zu Tun?

Daniel Sauer (CDU), wir werden die Aufgaben mit in den Kommunalwahlkampf nehmen und auch in die Landespolitik (Abschaffung der Beiträge für den Straßenausbau) .

 


 

 

Brillenstudio Reusner Partner von Barnim+

Bernau: 2000 Parkplätze in drei Jahren

Die angespannte Parksituation in Bernau soll in den kommenden zwei bis drei Jahren deutlich entschärft werden. Gemeinsam wollen die Stadt, die Stadtwerke und die WOBAU Parkhäuser und Parkplätze bauen, um für Autofahrer mehr (legale) Möglichkeiten zum Abstellen ihres Fahrzeugs zu schaffen.

 

Im nächsten Jahr plant die WOBAU, ein Parkhaus für 160 Fahrzeuge in der Heinersdorfer Straße/Karl-Marx-Straße zu errichten; die Stadtwerke wollen mit 380 Stellplätzen auf ihrem Grundstück an der Breitscheidstraße ebenfalls ihren Beitrag durch den Neubau eines Parkhauses leisten. Ab 2020 sollen zudem auf dem Ladeburger Dreieck 600 Stellplätze in einem Parkhaus entstehen.

 

Neben diesen klassischen Parkhäusern sollen auch so genannte Park&Ride-Stellplätze geschaffen werden, die den Umstieg auf den Schienenverkehr ermöglichen: am S-Bahn-Haltepunkt Friedenstal plant die Stadt ein Parkhaus für rund 800 Fahrzeuge und an der Ladestraße in der Nähe des Bahnhofs noch einmal rund 60 zusätzliche Parkplätze.

 

„Wir wollen mit diesen kurzfristig zu realisierenden Maßnahmen die Parksituation in der Stadt deutlich entschärfen und der Entwicklung des Verkehrs in Bernau Rechnung tragen“, so Bürgermeister André Stahl.

 

Quelle: Stadt Bernau