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Es gehört mittlerweile zur guten Tradition in Bernau, dass die Fraktion DIE LINKE seit nunmehr acht Jahren immer am Freitag nach Aschermittwoch zum PAM (Politischen Aschermittwoch) einlädt.

Bereits eine Stunde vor Saalöffnung versammeln sich die Gäste vor der Einlasstür des Ofenhaus Bernau. Denn sie wissen aus Erfahrung, dass der Saal bis auf den letzten Platz gefüllt sein wird. So ist es auch am Freitag, den 3. März 2017. Selbst die Treppenstufen zur Galerie werden besetzt. Die Erwartungen sind nach dem letztjährigen PAM unter der künstlerischen Leitung von Dieter Korczak hoch. Und sie werden nicht enttäuscht. Die dreizehn Ensemble-Mitglieder, alles Laien-Darsteller, brennen ein zweistündiges Feuerwerk an treffsicheren Pointen ab. Der PAM trägt diesmal den Titel „Rathaus-Blues“. Eigens für die Aufführung ist ein Blues komponiert worden, den Ole Gemski mit knorriger Stimme –begleitet von Reiner Schulz an der Gitarre- vorträgt. Herzliches Gelächter brandet durch den Saal. wobei es bei einigen Szenen hörbar stiller wird. So zum Beispiel bei der Szene „Die gelbe Bank“, in der die Ausgrenzung von Flüchtlingen thematisiert wird. Anlass für die Szene ist die Diskussion seit 2016, die in der Stadtverordnetenversammlung einen Tag vor dem PAM erneut aufflammte. Auch die Szene „Friedensmission“, in der es um den deutschen Waffenexport und die deutsche Beteiligung an Kriegshandlungen geht, verbreitet nachdenkliche Stimmung. In solchen Momenten wird deutlich, dass es dem Autorenteam nicht nur um möglichst viele Lacher geht, sondern der Anspruch an ein politisches Kabarett ernst genommen wird.

Köstlich ist die Darstellung des „Schienenersatzverkehrs“, bei dem sich die Darsteller auf der Bühne gründlich durcheinandergeschüttelt eng aneinanderdrängen. Entrüstet ruft Michelle Petroll: „Nehmen Sie die Hände von meinem Hintern. Das ist ja sexistisch!“ – Und erhält zur Antwort: „Das ist nicht sexistisch, das ist Schienenersatzverkehr!“. Das Publikum erkennt seinen Alltag in den Verkehrsverbindungen von und nach Berlin wieder und freut sich. Beim „Gestiefelten Kater“ wirft sich Dagmar Enkelmann in ein herrliches Kostüm, um die Bauleistungen des Bürgermeisters Stahl zu würdigen. Die anderen Darsteller – im Publikum verteilt -brechen immer wieder in Hochrufe aus, denen sich das Publikum munter anschließt. Dem Bürgermeister die Krone setzt ihr Gesangssolo „Ich bau Dir ein Schloss“ auf. Dagmar Enkelman himmelt André Stahl an wie weiland Marilyn Monroe John F. Kennedy. Herr Stahl ist sichtlich erfreut und der Saal tobt. Doch nicht nur bei dieser Szene ist die Begeisterung groß. Der „Ritterschlag“ des Ortsvorstehers Mischewsky, vorgenommen von Dominik Rabe in der Rolle des BM Stahl und der SVV-Vorsitzenden Hildegard Bossmann, gehört ebenfalls zu den Höhepunkten des Abends. Ein Wiedersehen gibt es mit dem „Rumpelstilzchen“, dem Hit des letzten Jahres. Irene Köppe verkörpert diesmal das Rumpelstilzchen und bringt den Saal zum Kochen, als sie ihren Plan verkündet, dass es „unter’m roten Bürgermeister stinken soll in Bernau“. Auf die Frage aus dem Off, was die Einwohner von dieser Aktion hätten, kommt die lapidare Antwort. „Mir doch egal – scheißegal…“ Die Partei der „Unabhängigen“ bekommt nicht nur in dieser Nummer ihr Fett ab, sondern wird durchgängig im Programm durch den Kakao gezogen. Köstlich anzusehen, wie der große Wolfgang Kirsch als „Stresi“ über die Bühne hüpft und völlig verständnislos ist, wenn man ihn für den Lügenbaron Münchhausen hält. Mehr als 30.000 Euro sollen die „Unabhängigen“ für ihre Kampagne gegen das Rathaus ausgegeben haben, deshalb wirft „Dirki“ in der Szene „Die Chaostruppe“ das Geld in Form von glitzernden Schoko-Euros mit vollen Händen ins Publikum. Sebastian Walter widmet sich in seiner brillanten 30-minütigen Büttenrede – neben ausgiebigen Seitenhieben gegen Martin Schulz – ebenfalls der Chaos-Truppe. Der großartige Ole Gemski hat der SPD vorher bereits in seiner Rolle als „Martin Luther“ heftig die Leviten gelesen. Die CDU wird mit ihrer gescheiterten Bürgerbefragung zum Rathaus aufs Korn genommen und die „Bürger für Bernau“ haben dem PAM sogar ihre Krawatten ausgeliehen, damit der Sketch über sie besonders anschaulich wird.

Insgesamt 29 Szenen gehören diesmal zum Programm. Besonders hervorzuheben sind dieses Jahr die Gesangseinlagen. Den Schlusspunkt zum PAM 2017 liefert die Umdichtung des Gassenhauers „Am Sonntag will mein Süßer mit mir wählen (segeln) gehn“ und ein Aufruf, am 5. März mit „Nein“ zu stimmen, damit ein neues Rathaus gebaut werden kann. Sehr positiv für das Gelingen des PAM 2017 sind die von Herbert Klage gelieferten Leinwandprojektionen, die die einzelnen Nummern mit Bildmaterial unterstützen. Reinhard Neumann spielt auf seinem Keyboard kleine Musikstücke während des Bühnenumbaus zwischen den Nummern. Auch diese Neuerung trägt zu dem großen Erfolg des PAM 2017 bei, der vom Publikum mit anhaltendem Applaus für das gesamte Ensemble und auch für jeden einzelnen Darsteller bedacht wird.

Die Leistung der Akteure wird von der Ersten Bernauer Braugenossenschaft e.G. auf der Bühne zusätzlich mit dem Geschenk einer Flasche „Braugenosse Rathaus“ an jeden einzelnen Mitwirkenden belohnt.

Zum Ensemble des PAM 2017 gehören Hildegard Bossmann, Konrad Bossmann, Dagmar Enkelmann, Ole Gemski, Mattias Holz, Bernd Jaiser, Michael Junghans, Wolfgang Kirsch, Irene Köppe, Michelle Petroll, Dominik Rabe, Heidi Scheidt, Thomas Sohn, Margot Ziemann. In Gastrollen treten Kerstin Kühn und Sebastian Walter auf. Die Texte schrieben Dagmar Enkelmann, Herbert Klage, Dieter Korczak und Margot Ziemann. Die künstlerische Leitung liegt wie im Vorjahr in den Händen von Dieter Korczak.

Text: © Heinrich Müller 2017

Fotos: Barnimplus

Lutz Weigelt für Barnim-plus.de / Joy Fleming im Ofenhaus Bernau

Begeistert wurde Joy Fleming am Sonntag Abend im Bernauer Ofenhaus empfangen. Die Karten waren schon kurz nach der Ankündigung verkauft. Das Ofenhaus bis auf den letzten Platz besetzt. Stimmgewaltig wie wir sie kennen riss sie die Zuhörer mit. Die Mischung aus Rock, Jazz, Blues von bekannten Künstlern sowie eigene Kompositionen begeisterte.

Lutz Weigelt für Barnim-plus.de / Tina Tandler mit Band im Ofenhaus Bernau. Förderer und Sponsor u.a. die siko-bernau-vermögensverwaltung GmbH

Tina Tandler (Saxophon) & Band „Saxophon verliebt“ – Jazz, Blues, Balladen

Sie  gehört zu den bekanntesten Musikerinnen der Hauptstadt.  Tina spielte gestern wie von einem anderem Stern. Das Publikum im ausverkauften Ofenhaus ging mit jedem Ton mit. Berührend war ihr Akkordeonstück in Gedenken an die Opfer in Frankreich.
Sie spielte eigene Kompositionen und bekannte Klassiker – und animierte ihre bestens aufeinander abgestimmte Band zu flirrenden Höhenflügen.
Tina Tandler – das ist Saxophonmagie, kraftvoll zelebriert aus den unergründlichen Tiefen der weiblichen Seele.

Tina Tandler – Saxophon/ Akkordeon/ Gesang
Matthias Falkenau – Piano/Organ
Simon Anke – Bass
Sebastian Trupart – Schlagzeug

 

Lutz Weigelt für Barnim-plus.de / Mathias Eick mit Trompete und Band gab gestern im Ofenhaus Bernau eine wunderbare Vorstellung. Von einheimelden Trompetenklängen bis zum Jazz begeisterte er die Zuhörer

Mathias Eick mit Trompete und Band gab gestern im Ofenhaus Bernau eine wunderbare Vorstellung. Von einheimelden Trompetenklängen bis zum Jazz begeisterte er die Zuhörer

Das Motto der 9. Musikfestspiele ist

Königinnen – Solo

 

Seien Sie herzlich willkommen bei den 9. Bernauer Musikfestspielen Siebenklang
und freuen Sie sich auf ein mehrfaches „Königinnen-Solo“.

 

Wer kommt?

Lyambiko und Band „Muse”

Lyambiko und Band „Muse”

Sonntag, 26. April, 19.00 Uhr, Großer Saal im Ofenhaus Bernau am blauen Gaskessel

Seit 2001 leiht LYAMBIKO ihren Namen dem er-
folgreichen Quartett. Sie gehört mit ihrer Band seit über zehn Jahren zum Besten und Erfolgreichsten in Sachen Jazz aus Deutschland.
Die deutsche Sängerin Lyambiko hat ihre Laufbahn als Jazzsängerin angefangen, sich aber längst einer künstlerischen Ofenheit verschrieben, bei der es viel mehr um persönliche Timbres, spontane Stimmungen und subjektive Perspektiven geht als um festgelegte Kategorien oder gar Ausgrenzungen. Ohne viel Aufwand zu betreiben, erzählt sie Geschichten, die aufgrund ihres Understatements eine unerwartete Tiefenwirkung entfalten. Unablässig nimmt sie vokale Farbwechsel vor, die nicht nur Überraschungen verheißen, sondern in ihrer emotionalen Feinabstimmung den Hörer auf eine Reise mitnehmen.
Die Stücke ihres neuen Programms „Muse“ stammen ausschließlich von Frauen. Und das sind Songs, die unter ganz unterschiedlichen Bedingungen, teilweise gegen höchste Widerstände geschrieben wurden. Lyambiko macht sie durch ihre Interpretation zu ihren eigenen Geschichten. Der Song „Horacio“ z.B. stammt von Jutta Hipp, einer Leipziger Pianistin, die Anfang der fünfziger Jahre als Europas „First Lady in Jazz“ galt.
„Landslide“ aus der Feder von Stevie Nicks war 1977 ein Hit der erfolgreichen Pop-Band Fleetwood Mac.

Anna Mateur & The Beuys „Protokoll einer Disko“

Anna Mateur & The Beuys „Protokoll einer Disko“

Samstag, 2. Mai, 19.00 Uhr, Bauhaus-Ensemble Bundesschule Bernau, Aula im Meyer-Wittwer-Bau

Dem Siebenklang-Publikum ist Anna Mateur keine
Unbekannte. Begeistert hat es sie und ihre sie damals im Schloss Börnicke begleitenden Musiker aufgenommen und gefeiert. Eine erneute Einladung
musste irgendwann erfolgen. Nun ist es soweit.
Anna Mateur wird mit ihren „Beuys“ ihr neues Programm vorstellen – „Protokoll einer Disko“.
„Kunst ist alles ist Kunst ist alles ist Kunst ist alles istMusik.“
In ihrem neuen Programm macht Anna Mateur nichts anderes als sonst, nur anders.
Also Lieder. Und Cover. Und Chaos.
Sprich Kunst.
Hier nun eine Kurzübersicht über das zu Erwartende:
Umgeben von virtuosen Musen fegt die Antidiva erneut über die Bühne.
Sie tanzt.
Sie schreit.
Sie spontant.
Sie macht Musik.
Viel Musik. Und Pausen.
Denn Pausen sind auch Musik.
Geben sie sich ihren Gefühlen hin. Selbst wenn sie
diese nicht verstehen. Schmelzen Sie.
Wie Plastik. Wenn alle mitmachen, ist das sogar sozial.
Wenn keiner mitmacht, stirbt ein Cis.
Alles ist Kunst.
Alles ist Musik.
Sogar Sie.
Und Anna.
Und so.

Me and my Drummer „Heavy weight“, Chiang-Mei Wang und Jaspar Libuda

Me and my Drummer „Heavy weight“, Chiang-Mei Wang und Jaspar Libuda

Samstag, 9. Mai, 19.00 Uhr, Ehemaliges Heeresbekleidungsamt am Schönfelder Weg / Klang-Raum-Performance

Im Frühjahr 2012 waren sie plötzlich da. Mit ihrer Single „You‘re A Runner“ sendeten Me And My Drummer ihr erstes Lebenszeichen in die Welt – und das schlug ein. Es folgte ihr hoch gelobtes Debüt Album „The Hawk, The Beak, The Prey“ und ein intensives Jahr mit europaweit 100 Konzerten. Die Band spielte Club-Touren und Festivals unter anderem in London, Paris, Island, dem Baltikum und in Osteuropa. Charlotte Brandi und Matze Pröllochs sind schon immer durch ihre starken Konzerte aufgefallen. Nur zu zweit erschaft diese Band live die ganz große Popmusik, die mit alten Strukturen bricht, strahlt, fesselt und an Herz und Nieren geht ...
Dabei entstand eine Art Dream-Pop, der in dieser Form noch nicht existierte und die Band etablierte sich als feste Größe in der Indiemusik-Szene. Die prägnante und reine Stimme von Charlotte Brandi macht die Songs geheimnisvoll und sphärisch, der Drumsound von Matze gibt ihr Kontur und Kraft. Me And My Drummer haben häuig betont, dass es wichtig ist, sich weiter zu entwickeln und nicht stehen zu bleiben. So hat sich bei den Arbeiten zum zweiten Album nun auch stilistisch etwas verändert.
Das Album, das noch 2015 veröffentlicht werden soll, ist opulent und nachdenklich, irgendwo ist da der Blues, irgendwo ist da Pink Floyd, irgendwo ist da Kate Bush ...........

 

Sinéad O‘Connor „I‘m not Bossy, I‘m The Boss” , Support: Polyana Felbel

Sinéad O‘Connor „I‘m not Bossy, I‘m The Boss” , Support: Polyana Felbel

Sonntag, 17. Mai, 20.00 Uhr, Open Air in der Waldkirche Bernau-Lobetal am Mechesee

Die wundervolle Streiterin, emotionale Kämpferin, laut
schreiende Engelsstimme Sinéad O‘Connor kommt mit neuem Album zurück nach Deutschland. Nach längerer Auszeit war sie schon 2013 auf gefeierter Welttour unterwegs, hat aber damals den deutschsprachigen Raum ausgelassen. 2015 wird einer ihrer drei Deutschlandauftritte in Bernau sein!
Sinéad O‘Connor ist weit mehr als die „Stimme einer Generation“. Sie macht nach wie vor keinen Halt vor der Musikindustrie, Popsternchen oder Staatspräsidenten.
Sie war, ist, und wird immer sein: Die Stimme, die sich einmischt. Und was für eine Stimme!
Die gefeierte, irische Sängerin Sinéad O‘Connor veröffentlichte im Sommer ihr brandneues Studioalbum. „I‘m not bossy, I‘m the boss“ ist der Nachfolger des von
Kritikern hoch gelobten „How about I be me (and you be you)?“ aus dem Jahr 2011. „I‘m not bossy, I‘m the boss“ beinhaltet zwölf neue Songs, die das Beste von Sinéad Foto: Donal Moloney und das, was sie so besonders macht, demonstrieren; leidenschaftlich und direkt, aber mit einer allumfassenden zerbrechlichen Schönheit durchzogen.

Bobo und Herzfeld „Liederseelen”

Mittwoch, 20. Mai, 20.00 Uhr, Kleiner Saal (Tanzsaal) im Ofenhaus Bernau

Mit ihrem neuen Programm „Liederseelen“ wandeln Bobo und Herzfeld weiter auf den Pfaden deutscher Dichtung. Waren es bei „Lieder von Liebe und Tod“ vor allem deutsche Volkslieder, mit deren innovativen Arrangements sie traditionelles Liedgut zu Weltmusik machten, verschreiben sich die beiden Musiker nun ganz dem Geist der Romantik. Denn hier inden sie ihre spirituelle Heimat; ein Lebensgefühl, das im Wandel der Zeiten in seinem Wesen doch dasselbe geblieben ist.
Und so trägt Bobo die Gedichte von Friedrich Rückert, Conrad Ferdinand Meyer oder Joseph v. Eichendorf auf den Flügeln ihres klaren und kraftvollen Gesanges
in unsere heutige Zeit. Ihr langjähriger musikalischer Weggefährte Sebastian Herzfeld orchestriert mit ungewöhnlichem Instrumentarium wie Präpariertem Klavier, Harmonium, Bass und Metallinstrumenten einen magischen Soundtrack zu diesen Liederseelen. Denn jedes Lied hat eine Seele. Und sie wird manchmal, irgendwann, wieder geboren. Bobo und Herzfeld verbindet eine jahrelange musikalische Freundschaft, die einst in einer Band in Halle begann und sich viele Jahre später zu dem gemeinsamen Herzensprojekt „Lieder von Liebe und Tod“ entwickelte, bei dem die beiden Musiker ihre musikalischen Wurzeln ausgruben und Volkslieder und Texte der Romantik neu vertonten. Dafür bekamen sie 2008 den Deutschen Weltmusikpreis. Nun werden Bobo und Herzfeld mit ihren wundervollen Liedern nach Bernau kommen und zeigen wie wahr, wie schön und bewahrenswert die Texte alter deutscher Dichter sind!
Christiane Hebold genannt „Bobo“ wuchs in Sachsen Anhalt als Tochter eines Pfarrers und einer Kirchenmusikerin mit Chorälen und Liedern der Romantik auf, bevor sie Singer/Songwriter, Bands und ihre eigene Leidenschaft für das Singen entdeckte............

 

Ruth Hohmann und Lukas Natschinski, „Jazz ohne Grenzen”

Ruth Hohmann und Lukas Natschinski, „Jazz ohne Grenzen”

Donnerstag, 28. Mai, 19.30 Uhr, Wasserturm Bernau, Oranienburger Chaussee

Lukas Natschinski hat im Sommer 2013 das
Abitur auf dem Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Musik-Gymnasium in Berlin abgeschlossen. Die Schule ist liiert mit der Universität der Künste und der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“, seine Instrumentallehrer waren Dozenten dieser Hochschulen. Auch das Jazzinstitut-Berlin gehört dazu und ermöglichte Lukas schon früh eine gezielte Ausbildung seiner Spezialbegabung. Und auch wenn Jazz eine Rolle in seiner bisherigen Ausbildung gespielt hat, ist sein Stil nicht nur darauf beschränkt.
Mit seinem Können und seiner Leidenschaft beeindruckt und begeistert er stets das Publikum und erntet regelmäßig stürmischen Applaus. Dies hat er schon bei vielen Veranstaltungen an den verschiedensten Orten bewiesen, ob mit Klavier oder Gitarre, ob Solo, als Begleitung oder mit Bands. In der besonderen Atmosphäre des Wasserturms wird das Musizieren dieser beiden Ausnahmekünstler zum unvergesslichen Erlebnis.
Erinnert sei an dieser Stelle an viele großartige Jazz-Duos, die hier bereits gastierten, wie Markus Stockhausen und Tara Boumann, Youn Sun Nah und Ulf Wakenius oder Friend´n Fellow mit Constance Friend und Thomas Fellow.

Wenn die 84-jährige Grand Dame des Jazz, Ruth Hohmann, auf den 20-jährigen, hochbegabten Newcomer Lukas Natschinski stößt, ist sofort ein interessantes
Spannungsfeld abgesteckt. Über 60 Jahre liegen zwischen diesen beiden exzellenten Musikern, seit sechs Jahren verbindet sie eine musikalische Freundschaft.
Ruth Hohmann: Geboren in Eisenach, Schauspielausbildung in Erfurt, Umzug nach Berlin mit Anfang 20, schlug bald die Laufbahn als Sängerin ein. „Die Hohmann“, in der man bald eine »Ella Fitzgerald des Ostens« erkannte, wurde zur ersten Jazzsängerin der DDR mit »Pappe«, also mit Berufsausweis. Von 1976 bis 1996 war sie an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin als Gesangsdozentin für die Ausbildung in Jazz und Chanson zuständig. Bis heute steht sie auf der Bühne und sie kümmert sich um die nächste Generation des Jazz..........

Queenz of Piano „Tastenspiele”

Queenz of Piano „Tastenspiele”

Samstag, 30. Mai, 19.00 Uhr, Bauhaus-Ensemble Bundesschule Bernau, Audimax

Feinfühlig, großartig aufeinander abgestimmt, korrespondieren die Queenz of Piano in den Passagen, bei denen sie sich an die „klassischen“ Vorlagen halten. Doch was Anne Folger und Jennifer Rüth den beiden Instrumenten auf spielerische Weise entlocken, ist sehr viel mehr, als es Pianisten üblicherweise tun. Mit sprühendem Witz und einem Hang zur Selbstironie schaffen sie ein Klavierkonzert, das Jung und Alt gleichermaßen begeistert und dem angestaubten Image klassischer Klavierkonzerte einen neuen Anstrich gibt. Nicht auf, sondern mit den Instrumenten agieren sie virtuos: sie entlocken den Flügeln Töne, von denen man nicht einmal ahnt, dass es sie gibt. Denn eigentlich ist „Schwarzweißspielerei“ so gar nicht die Sache der beiden jungen Frauen, die nicht nur mit ihren Kleidern Farbe ins Spiel bringen. Es sind nicht nur die Tasten, die bei Michael Jacksons Thriller, im James Bond-Medley oder bei Zaquineus Tico Tico zur musikalischen Unterhaltung taugen. Die Flügel werden zu Percussionsinstrumenten, die Saiten werden mit Plektren für Gitarrenrifs benutzt. Vom Cembalo bis zur Bouzouki, vom chinesischen Gong bis zur alpenländischen Zither. Egal ob Holz, Saiten, Dämpfer oder Rahmen, jedem Teil entlocken die Queenz of Piano klangvolle Effekte und vereinen diese zu einer nie dagewesenen Art des Klavierspiels............

Veranstalter: Kulturreich Barnim e.V.  Ausrichter: Public. Agentur für Marketing und Kommunikation

 Informationen und Tickets: Telefon: 03337 425730     www.siebenklang.de

 

Programm als Pdf

 

„Schon 10 Jahre Vermögensverwaltung in Bernau“, unter diesem Motto dankten die Geschäftsführer der siko-bernau-vermögensverwaltung GmbH ihren Mandanten und Partnern für eine erfolgreiche Zusammenarbeit. Mit Livemusik und Showprogramm wurde im Ofenhaus Bernau gefeiert. Mit dabei auch Mitarbeiter der Partnerbank Cortal Consors aus Nürnberg.

„Schon 10 Jahre Vermögensverwaltung in Bernau“, unter diesem Motto dankten die Geschäftsführer der siko-bernau-vermögensverwaltung GmbH ihren Mandanten und Partnern für eine erfolgreiche Zusammenarbeit. Mit Livemusik und Showprogramm wurde im Ofenhaus Bernau gefeiert. Mit dabei auch Mitarbeiter der Partnerbank Cortal Consors aus Nürnberg.

Hier ein paar Fotos von dem stimmungsvollen Abend

Foto: Lutz Weigelt für Barnim-plus.de - Caronlin No im Ofenhaus Bernau

Ihr Plus für den Barnim Carolin No im  Ofenhaus Bernau

Am Sonntagabend begeisterte Carolin No das zahlreich im Ofenhaus erschienene Publikum. Sie spielte Stücke aus dem neuen Album “Backstage”. Sehr gefühlvoll Stücke, die Geschichten erzählen.

Einzelne Stücke und die Liedbeschreibung des neuen Albums hier  –Carolin No–

 

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