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Freigabe der Oberheide

 

Freigabe des Waldgebietes Oberheide: damit ist nun auch das zweite der ursprünglich drei gesperrten Waldgebiete wieder freigegeben und der Stadtwald ist nun fast wieder für die Öffentlichkeit nutzbar.

Ursprünglich war eine Sperrung der Waldgebiete „Macherslust“, „Die Höllen“ und „Oberheide“ bis zum 30. April 2018 vorgesehen. Grundlage hierfür war eine Allgemeinverfügung des Landesbetriebs Forst Brandenburg als untere Forstbehörde.

Herbststurm „Xavier“

Nötig wurde sie aufgrund des Herbststurms „Xavier“ der am 5. Oktober 2017 sehr deutliche Spuren der Verwüstung im Eberswalder Stadtwald hinterlassen hatte. Die Schadmengen beliefen sich insgesamt auf mehr als 6000 Festmeter Holz. Die Stadt Eberswalde als Waldbesitzer hatte direkt nach dem Sturm zum Schutz der Waldbesucher die Allgemeinverfügung beantragt.

Waldgebiete geräumt

Der Stadtförster, sein Team und die zusätzlich hinzugezogenen Kräfte haben in den letzten fünf Monaten ununterbrochen die Waldgebiete geräumt. „Die Freigabe der Oberförsterei bedeutet aber nicht, dass wir alle Aufräumarbeiten im Wald erledigt haben, nichtsdestotrotz sind wir auf einem Stand, wo die Sperrung nicht mehr nötig ist“, so Stadtförster Mattes Krüger. Er bittet die Bewohner dennoch um Vorsicht, denn Holztransporte und ähnliches finden nach wie vor im Waldgebiet zwischen Lutherplatz und Waldcampus statt.

Waldgebiet „Die Höllen“

Das Waldgebiet „Die Höllen“ ist nach wie vor gesperrt. Hier werden der Stadtförster und sein Team erst tätig, wenn alle Arbeiten in der „Oberheide“ abgeschlossen sind.

 

Quelle: Stadt Eberswalde

Erneute Warnung: den Wald nicht betreten

 

Sturmtief „Xavier“ fegte am vergangenen Donnerstagabend durch die Region und hinterließ in Eberswalde wie andernorts eine Spur der Verwüstung. Die ersten Überprüfungen haben die schlimmsten Befürchtungen von Stadtförster Mattes Krüger wahr werden lassen. Die Schäden im Stadtwald sind so groß, dass die Aufräumarbeiten die nächsten Monate andauern werden.

So lange das Absperrband reichte, hat es der Förster am zweiten Tag nach „Xavier“ angebracht. 4.500 Festmeter Wald liegen am Boden und zehn bis zwanzig Prozent der geschädigten Bäume hängen noch in den Kronen anderer Bäume und können durch Windstöße jederzeit hinunter gestoßen werden.  „Hier besteht Lebensgefahr. Der Stadtwald sollte jetzt und demnächst nicht betreten werden“, so der Stadtförster. Er warnt noch einmal eindringlich, da er während seiner Überprüfungen auf diverse Pilzsammler gestoßen ist. „Dafür habe ich kein Verständnis. Wir hatten noch nie eine solch gefährliche Situation im Wald“, so Mattes Krüger.

Besonders in der Oberheide, das Gebiet zwischen dem Behördenzentrum in Südend und dem Waldcampus der Hochschule für nachhaltige Entwicklung, und in den so genannten Höllen bei Kaufland sind die Schäden besonders groß. Zum Teil sind 10 Hektar große Flächen kahl gefegt.

Der Stadtförster, der normalerweise mit drei weiteren Waldarbeitern im Einsatz ist, hat sofort Firmen beauftragt und ist nun in einer Stärke von bis zu zwölf Mann im Einsatz. „Ohne große Forstmaschinen wie dem Harvester geht bei den Ausmaßen gar nichts“, so der Stadtförster. Er hofft auf die Vernunft der Bürgerinnen und Bürger und appelliert, den Wald auf unbestimmte Zeit nicht zu betreten.

Quelle: Pressestelle Eberswalde

 

 

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