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Die Rieselfeldlandschaft Hobrechtsfelde wurde als Projekt der UN Dekade Biologische Vielfalt ausgezeichnet.

Zu diesem Anlass kamen am 22. August 2019 Vertreter aus Politik und Wirtschaft auf dem Mustergut Hobrechtsfelde zusammen. Brandenburgs Umweltminister Jörg Vogelsänger und Dr. Michael Gödde, Referatsleiter Naturschutz, Landschaftsplanung und Forstwesen in der Berliner Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, übernahmen die Ehrung. Sie überreichten Romeo Kappel (Forstamt Pankow), Petra Bierwirth (Förderverein Naturpark Barnim e.V.) und Dr. Peter Gärtner (Naturparkverwaltung) einen „Vielfalt-Baum“, eine Urkunde und ein Auszeichnungsschild. Darüber hinaus wird das Projekt ab sofort auf der Webseite der UN Dekade vorgestellt.

Da sich ein Stück der 850 Hektar großen Fläche auf dem Gebiet der Gemeinde Panketal befindet, gratulierte auch ihr Bürgermeister Maximilian Wonke zu der Auszeichnung. „Hobrechtsfelde wird wachgeküsst“, sagte er in seiner Rede. Er hob hervor, dass dieser „einmalige Ort“ an verschiedenen Enden wiederbelebt wird. Dabei bezog er sich nicht nur auf die ehemaligen Rieselfelder, sondern auch auf den alten Kornspeicher, der sich zu einer touristischen Attraktion entwickelt hat.

Die Freude ist bei allen Beteiligten groß: Die Rieselfeldlandschaft Hobrechtsfelde wurde kürzlich als Projekt der UN Dekade Biologische Vielfalt ausgezeichnet.

Er freut sich auch darüber, dass das inzwischen artenreiche Areal bestens zur „grünen Gemeinde“ Panketal passt. Sie ist seit diesem Jahr Mitglied im bundesweit agierenden Bündnis „Kommunen für biologische Vielfalt“ und stellt gemeindliche Flächen als Insektenwiesen zur Verfügung.

Darüber hinaus ermutigt die Verwaltung die Bürgerinnen und Bürger dazu, in ihrem Garten insektenfreundliche Flächen anzulegen und verteilt Samentütchen zur Aussaat von Sommerblumen.

Ein Vorschlag, der im Rahmen des Bürgerbudgets umgesetzt wird. Das sei ein Beweis dafür, dass das Thema Biodiversität auch in den Köpfen der Einwohnerschaft angekommen sei.

Auf den Rieselfeldern in Hobrechtsfelde wurde rund 90 Jahre lang Berliner Abwasser verklappt. Das führte dazu, dass die Lebensgrundlage für Tiere und Pflanzen zerstört wurde. Um das zu ändern, startete der Förderverein Naturpark Barnim e.V. im Jahr 2011 das größte Waldweideprojekt Deutschlands. Ziel war es, die nahezu unbrauchbare Fläche auf natürliche Art und Weise wiederzubeleben. Durch extensive Beweidung sollte eine halboffene Waldlandschaft entstehen – ein Landschaftstyp, der Wald- und Ackerflächen in Einklang bringt und in Deutschland sehr selten geworden ist. Dieses Vorhaben wurde wissenschaftlich begleitet.

Einer Auswertung der Hochschule für Nachhaltige Entwicklung Eberswalde zufolge hat sich die Anzahl der Arten in diesem Zeitraum signifikant erhöht: Es siedelten sich Organismen und Käfer an, die als Nahrungsbasis für gefährdete Vogel- und Fledermausarten dienen und sie dementsprechend anlocken. Während der vierjährigen Laufzeit des Projekts zeichnete sich der Förderverein Naturpark Barnim dafür verantwortlich, seit Auslaufen wird es durch die Berliner Forsten in Kooperation mit dem Naturpark Barnim weiter geführt.

Quelle/Foto: Gemeinde Panketal

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Die Heidekinder vom Heideverein Schönow, waren zahlreich dem Aufruf gefolgt. sich an einer Baumpflanzaktion

am „Alten Bernauer Heerweg“ zu beteiligen. Unter Anleitung von den Junior-Rangern der Naturwacht Brandenburg waren sie eifrig bei der Sache. Über 2o Kinder waren, z.T. mit ihren Eltern, gekommen. Die meisten von ihnen natürlich mit dem Fahrrad. Nach einer kurzen Erklärung ging es los. 4 Gruppen wurden gebildet. Die Stellen waren schon markiert. Um sie herum wurde das Gras gerodet, ein ordentliches Loch gegraben. Andere Kinder holten mit dem Ranger die Bäume und Dünger. Die Bäume wurden dann ordentlich an Pfähle gebunden und mit einem Drahtkäfig umhüllt. So sind sie vor Wind nund Wild geschützt. Nach dem Angießen war die Pflanzaktion beendet. Getränke waren vor Ort. Sonnenschein hatte der Heideverein wohl vorbestellt und gute Laune hatten alle Beteiligten mitgebracht. Am Ende waren die Kinder stolz auf das Erreichte. Der Heideverein übernahm die Finanzierung der Bäume die Dirk Krone von der Naturwacht beschafft hatte.

Der Heiderverein: Der Schönower-Heide-Verein e.V. hat sich seit seiner Gründung im Jahre 2006 dem Schutz und Erhalt dieses Gebietes verschrieben.
Zusammen mit den Berliner Forsten, als Eigentümer von mehr als 400 ha Heide und dem Naturpark Barnim, als Verwalter der Flächen, setzen wir uns für diesen wertvollen Lebensraum ein.
Wir organisieren Arbeitseinsätze auf der Heide (Entbuschungsaktionen), sind mit unserer Kindergruppe in der Umweltbildung aktiv und machen auf verschiedenen Veranstaltungen (z.B. Schönower Heidefest, Naturparkfest) auf uns aufmerksam.
Außerdem unterstützen wir die Berliner Forsten bei der Umsetzung ihres ehrgeizigen Wildtierprojektes. Auf 140 ha Heide werden seit Sommer 2009 Rot-, Dam- und Muffelwild geschützt durch einen Zaun als Freiflächen-pfleger eingesetzt, um die halboffene Landschaft zu erhalten. (Quelle: Heideverein )