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Lok-Basketballer beenden „perfektes Jahr“ ohne Niederlage
Der SSV Lok Bernau konnte trotz großer Personalsorgen im letztem Spiel des Jahres triumphieren und verabschiedet sich aus 2015 gänzlich ohne Niederlage. Gegen die Hannover Korbjäger setzten sich die Bernauer vor heimischer Kulisse dank einem überragendem Dreierfeuerwerk mit 93:82 (52:38) durch. Aus der starken Mannschaftsleistung ragte am Ende Sebastian Fülle mit 22 Punkten heraus.

Rund 500 Zuschauer kamen am Samstag in die Erich-Wünsch-Halle, um den Weihnachtsheimsieg des SSV Lok Bernau mitzuerleben. Dabei standen die Vorzeichen alles andere als gut. Alexander Rosenthal war unter der Woche im Training umgeknickt und musste seinen Einsatz bei der ohnehin dünnen Personaldecke zum letzten Spiel des Jahres absagen. Neben Rosenthal fehlte auch Jonas Böhm verletzungsbedingt. Kapitän Felix Schekauski und Thiemo Williams waren beruflich verhindert. Lok-Headcoach René Schilling rekrutierte allerdings Thomas Krausche in den Mannschaftskader und ging mit acht Spielern in die Partie. Nach einem vorsichtigen Abtasten zu Beginn legten drei Dreier von Sebastian Fülle den Grundstein für den 13. Saisonsieg der Lok (15:6, 6. Minute). Die Hannoveraner konnten ihre Vorteile unter den Körben gegen die dezimierten Hausherren ausnutzten und blieben auf Tuchfühlung. Allerdings brannte der SSV mit seinen Distanztreffern ein wahres Offensivfeuerwerk ab. Laut umjubelt sorgten Nico Adamczak, Friedrich Lotze und Pierre Bland mit ihren Dreiern für die verdiente 28:10 Führung nach dem ersten Viertel. Als Sango Niang ebenfalls zwei Dreier in Serie einstreute, riss es nahezu jeden Zuschauer von den Sitzen (34:18, 11. Minute). Bis zur Halbzeit pendelte sich der Vorsprung bei 14 Zählern ein, auch weil Kalvis Sprude die Gäste immer wieder im Spiel hielt. 52:28 hieß es beim Seitenwechsel.

Nach Pause suchten die Gastgeber in Brettnähe Oumar Sylla, der das Punktepolster ausbauen konnte. Bis auf 22 Punkte zogen die Bernauer im dritten Viertel davon (67:45, 27. Minute). Die kleine Rotation zeigte nun langsam aber ihre Wirkung. Die Korbjäger aus Hannover kämpften sich Punkt um Punkt zurück und bewiesen, dass sie in dieser Saison zu den Topteams der Liga zu zählen sind. Kalvis Sprude und Rads Rassmussen brachten ihre Mannschaft vor dem Schlussviertel wieder ins Spiel. Die Aufholjagd ging weit bis ins vierte Viertel, als Rassmussen bis auf 75:71 verkürzen konnte (35. Minute). Friedrich Lotze und Sebastian Fülle gaben per Dreier eine eindrucksvolle Antwort. Den zweistelligen Vorsprung verteidigten die Schützlinge von René Schilling souverän über die Zeit und hielten die weiße Weste für das Jahr 2015 absolut sauber. Mit dem 93:82 gegen die Hannover Korbjäger bleibt der SSV weiter ungeschlagen und hält die ziemlich genau 400 Tage andauernde Siegesserie bis ins neue Jahr hinein aufrecht. Entsprechend glücklich und stolz zeigte sich der Bernauer Trainer nach dem Spiel in der Analyse. „In der ersten Halbzeit haben wir offensiv eine wahre Meisterleistung gezeigt. Angesichts unserer Personalsorgen, haben wir die Aufgabe sehr sehr gut gelöst. Unsere 17 getroffenen Dreier sprechen für sich. Jeder Spieler hat sich heute nahtlos gefügt und Verantwortung übernommen. Ich bin einfach nur stolz“, sagte René Schilling. „Wir haben uns die Weihnachtspause absolut verdient und werden die Tage zur Erholung nutzen. Im Namen des Teams geht ein großes Danke an alle Fans für die tolle Unterstützung“.

Mit 22 Punkten ragte am Samstag einmal mehr Sebastian Fülle heraus. Der 23-jährige Berliner traf fünf Dreier, genauso viel wie Friedrich Lotze, der auf 15 Zähler kam. Pierre Bland überzeugte mit einem Double-Double (zweistellige Werte in zwei Statistikkategorien) und kam auf überragende 17 Punkte, sechs Rebounds sowie zehn Assists.

Nach einer einwöchigen Weihnachtspause steigt der ungeschlagene Tabellenführer der 1. Regionalliga Nord noch vor dem Jahreswechsel wieder ins Training ein und nimmt die Vorbereitung auf die Rückrunde auf. Am 9. Januar gastieren die Bernauer bei Schlusslicht BBC Magdeburg. Das nächste Heimspiel gegen den BBC Cottbus findet am 31. Januar um 16.00 Uhr statt.

Viertelstände: 28:18, 52:38, 70:57, 93:82

SSV Lok Bernau: Sebastian Fülle (22 Punkte), Pierre Bland (17), Friedrich Lotze (15), Sango Niang (14), Oumar Sylla (12), Nico Adamczak (11), Nino Valentic (2), Thomas Krausche (0)

Hannover Korbjäger: Kalvis Sprude (20 Punkte), Vinent Garrett (14), Mads Rassmussen (14), Zygimantas Simonis (13), Arminas Kelmenis (10), Leonhard Öhlmann (4), Tim Brauner (4), Ishmael Fontaine (3), Samuel Mpacko (0), Bart Zents (0)

Ricardo Steinicke

Mit einem ungefährdeten 101:68-Heimsieg am Sonntagnachmittag über den ASC 46 Göttingen bleibt die Siegesserie des SSV Lok Bernau bestehen. Seit mehr als einem Jahr haben die Bernauer kein Pflichtspiel mehr verloren. Neuzugang Sango Niang gab ein starkes Debüt im Lok-Trikot. Mit 26 Punkten war Sebastian Fülle einmal mehr Topscorer beim SSV.

 

Die Mannschaft von Lok-Headcoach René Schilling hat ihrer Ankündigung vor dem Heimspiel Taten folgen lassen. „Im Gegensatz zum letzten Spiel gegen Thiemo Williams_Lok-ASCAschersleben, wollen wir diesmal von Anfang an mehr in die Verteidigung investieren und schneller ins Spiel finden.“, waren die Worte des Trainers vor dem Spiel. Nach dem Heimsieg am Sonntag gegen den ASC Göttingen sprach Schilling vom „wohl besten Spielviertel überhaupt“ in dieser Saison. Mit 33:8 überrannten die Lok-Basketballer die Gäste förmlich in den ersten zehn Minuten und sorgten sofort für klare Verhältnisse auf dem Feld. Mit einer starken Defensive und großen Vorteilen beim Rebound dominierte Bernau das Spiel. Für eine Schrecksekunde sorgte Pierre Bland, der nach einem Korbleger unglücklich mit dem Hinterkopf aufs Feld prallte und liegen blieb. So kam Sango Niang schneller als vom Trainer geplant zu seinem ersten Einsatz. Und er gab dem Spiel auf Anhieb gute Impulse und wirbelte die Göttinger Verteidigung mit seiner Schnelligkeit eindrucksvoll durcheinander. Pierre Bland konnte nach Verschnaufpause und Behandlung weiterspielen. Auch im zweiten Viertel hielten die Hausherren die Intensität hoch und schraubten den Vorsprung auf 33 Punkte (44:11, 16.Minute). Angesichts der hohen Führung schalteten die Bernauer Korbjäger einen Gang zurück und leisteten sich kleinere Fehler, die die Gäste mehr und mehr ins Spiel brachten. Bis zur Halbzeit verkürzte der ASC dank zehn Punkten am Stück von Philipp Hadenfeldt auf 51:29.

 

Nach dem Seitenwechsel erhöhten die Bernauer wieder den Druck. Sie konnten sich schnell auf 30 Punkte absetzen und den Vorsprung souverän bis zum Schluss verteidigen. Neben Sebastian Fülle, der mit 26 Punkten davon sechs Dreier, auf Bernauer Seite bester Werfer war, konnte auch Thiemo Williams mit einem starken Auftritt überzeugen. Williams kam am Ende auf 13 Zähler und punktete genau wie Pierre Bland sowie Jonas Böhm ebenfalls zweistellig. Dennoch wollte der Bernauer Headcoach keine Einzellobe verteilen. „Es war eine ganz starke Mannschaftsleistung, die wir heute gezeigt haben. Wir können mit dem Ergebnis zufrieden sein. Natürlich gab es aber auch Phasen im Spiel, die mir als Trainer nicht so gut gefallen haben und an denen wir arbeiten müssen. Das ist aber Jammern auf hohem Niveau“, resümierte René Schilling. Unter tosendem Jubel konnte Pierre Bland in der letzten Spielminute per Dreier den lautstark geforderten hundertsten Punkt einnetzen und die Bernauer Fans von den Sitzen reißen. Mit 101:68 fährt der SSV Lok Bernau den achten Saisonsieg ein und bleibt weiter ungeschlagener Tabellenführer der 1. Regionalliga Nord.

Am nächsten Sonntag reisen die Lok-Basketballer zum VfL Stade zu einem echten Spitzenspiel. Stade rangiert mit nur einer Niederlagen derzeit auf dem dritten Platz und bildet mit Rot-Weiß Cuxhaven das Verfolgerduo in der Regionalliga. Den SSV erwartet an der Elbe also ein echter Prüfstein.

Viertelstände: 33:8, 51:29, 75:45, 101:68

SSV Lok Bernau: Sebastian Fülle (26 Punkte), Pierre Bland (13), Thiemo Williams (13), Jonas Böhm (10), Oumar Sylla (9), Nico Adamczak (9), Sango Niang (6), Nino Valentic (6), Alexander Rosenthal (5), Felix Schekauski (3), Friedrich Lotze (1)

ASC 46 Göttingen: Philipp Hadenfeldt (17 Punkte), Nick Boakye (12), Anthony Okao (12), Alexander Bruns (8), Philipp Sprung (7), Daniel Borchers (5), Fredrik Kramp (4), Johannes Menzel (3), Lukas Jörgens (0)

 

Lok zeigt heißen Tanz mit Aschersleben Tigers

Der SSV Lok Bernau setzte sich am Samstagabend mit 87:69 (40:39) gegen die BG Aschersleben Tigers durch. In einem offenen und spannenden Spiel konnten sich die Bernauer dank einer Leistungssteigerung verdient durchsetzen. Sebastian Fülle und Nico Adamczak waren mit 18 Zählern die erfolgreichsten Werfer bei den Hausherren.

 

Mit einer gruselig bunten Spieleröffnung überraschte das Cheerdance-Team der Blue White Swans die Bernauer Fans und Spieler zur Mannschaftsvorstellung. Zu Gast war am Samstag mit den Aschersleben Tigers jene Mannschaft, die den Bernauer Basketballern in der Vorsaison die letzte Heimniederlage bescherte. Zum Halloween-Tag hatten sich die Schützling von Lok-Headcoach René Schilling viel vorgenommen. Die Tigers glaubten gegen den ungeschlagenen Tabellenführer ganz fest an eine Überraschung und reisten gut vorbereitet nach Bernau. Die Hausherren mussten auf ihren Neuzugang Sango Niang verzichten, der die Freigabe aus Argentinien nicht mehr rechzeitig vor dem Spiel bekam.

 

Die Gäste kamen gut ins Spiel und boten sich mit den favorisierten Bernauern einen offenen Schlagabtausch. Dabei sahen die Zuschauer ein hochklassiges Spiel. Die Bernauer zeigten sich in Person von Sebastian Fülle besonders treffsicher. Neun Punkte, allesamt von der Dreierlinie, sammelte der Berliner allein im ersten Viertel. Die Gäste hielten mit ihren beiden Routiniers Sebastian Harke und Ljubisa Markovic dagegen, die ihre Größe am Korb problemlos ausspielen konnten (22:24, 10. Minute). Vor allem in der Defensive tat sich die Lok schwer. Und auch beim Rebound fehlte es an der gewohnten Durchschlagskraft. So zogen die Gäste nach einem Dreier von Sharif Hudson auf acht Punkte davon (24:32, 13. Minute). Mit deutlichen Worten mahnte und weckte der Bernauer Trainer sein Team auf, das sofort eine Reaktion zeigte. Die Verteidigung wurde stärker und ließ bis zur Halbzeit nur noch sieben Punkte zu. Auf der anderen Seite markierten Sebastian Fülle, Nico Adamczak und Friedrich Lotze mit einem laut umjubelten Dreierpack die knappe 40:39 Halbzeitführung. Das Spiel, das eigentlich zu Gunsten der Gäste lief, war gekippt.

 

Und auch nach dem Seitenwechsel blieben die SSV-Korbjäger am Ball. Die Aschersleben Tigers ließen sich zwar nicht abschütteln, aber zumindest auf Distanz halten. „Es war eine sehr anspruchsvolle Aufgabe, an der wir heute gewachsen sind. Aschersleben war definitiv ein sehr starker Gegner“, analysierte Lok-Headcoach René Schilling. Die Bernauer erspielten sich jetzt mehr und mehr Chancen am Brett. Als Jonas Böhm seinen Korbleger zur ersten zweistelligen Führung traf, kochte Stimmung in der Halle (60:50, 28. Minute). Allerdings stemmten sich Gäste noch einmal mit aller Kraft gegen die drohende Vorentscheidung. Aschersleben-Trainer Christian Schäfer musste seinen Topscorern nun Verschnaufpausen auf der Bank geben. Harke und Markovic hatten bis hierhin durchgespielt. Und die Tigers kämpften sich sogar no einmal bis zum 69:69 Ausgleich heran (33. Minute). Allerdings behielt Friedrich Lotze einen kühlen Kopf und legte mit sieben Punkten nach. Auch defensiv konnten die Lok-Korbjäger nun noch einmal nachlegen und sämtliche Chancen von müden Ascherslebenern verhindern. So konnten Sebastian Fülle und zweimal Felix Schekauski per Dreier den Sack zu machen. Fülle zeigte sich mit insgesamt sechs verwandelten Dreiern besonders treffsicher. Der SSV Lok Bernau gewann am Ende auch wegen einer geschlossenen Mannschaftsleistung verdient mit 87:69 und kann seine Heimserie verteidigen.

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FelixSchekauski_Lok-ASL Foto: R.Steinicke

Der Bernauer Trainer war mit dem Endergebnis zufrieden. „Wir haben uns im Spiel klar steigern können. Und das war auch ausschlaggebend, um gegen die Mannschaft von Aschersleben am Ende zu bestehen. Es gibt immer Dinge, wir noch besser machen können. In den wichtigen Phasen haben wir heute als Einheit auf dem Feld die richtigen Entscheidungen getroffen. Aber auch die Stimmung und die Unterstützung der Fans haben uns heute nach vorn gepeitscht“, sagte Schilling. Am kommenden Wochenende haben die Bernauer Basketballer spielfrei und können das Ligageschehen als Tabellenführer entspannt beobachten. Am 15. November empfängt die Lok dann in einem Sonntagsheimspiel den ASC 46 Göttingen.

 

Viertelstände: 22:24, 40:39, 65:59, 87:69

 

SSV Lok Bernau: Sebastian Fülle (18 Punkte), Nico Adamczak (18), Friedrich Lotze (12), Jonas Böhm (10), Pierre Bland (8), Felix Schekauski (6), Oumar Sylla (6), Alexander Rosenthal (5), Thiemo Williams (2), Nino Valentic (2)

 

Aschersleben Tigers: Sebastian Harke (20 Punkte), Ljubisa Markovic (18), Sharif Hudson (15), Mikhel Kurg (6), Pascal Wolfram (4), Kurt Morris (4), Marko Primorac (2), Aleks Correira (0), Richard Wache (0), Karl Democh (dnp), Sebastian Knippertz (dnp)

 

Wir danke Ricardo Steinicke für Text und Bild
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Lok holt ohne Mühe den vierten Saisonsieg

Der SSV Lok Bernau bleibt in der Erfolgsspur und erteilte dem BBC Cottbus im Brandenburg-Derby am Samstag eine Lehrstunde. Die Bernauer Basketballer gewannen mühelos 102:41 (57:21). Gleich fünf Spieler punkteten zweistellig. Mit 18 Zähler war Friedrich Lotze der beste Lok-Werfer.

 

2015-10-11-SebastianFülle_Lok-CBMit einem so deutlichen Unterschied hatte im Vorfeld des Brandenburg-Derbys kaum einer gerechnet. Gastgeber Cottbus ist erst vor einer Woche in die Saison gestartet und hatte bereits in Cuxhaven eine deutliche Niederlage kassiert. An der Motivation der Hausherren hatte es sicher nicht gelegen, dass die Bernauer sich schnell absetzen konnten und sich als Favorit präsentierten. BBC-Trainer Steven Herfurth rief seine Mannschaft schon früh zur ersten Auszeit zusammen, konnte aber in der Folge nicht viel ausrichten (10:4, 5. Minute). Die Bernauer ließen sich nicht aufhalten und zeigten eine starke Defensivleistung. Auch offensiv punkteten die Schützlinge von René Schilling aus allen Lagen hochprozentig. Nach zehn Minuten führte der SSV mit 26:12. Vor allem beim Rebound dominierte Bernau mit das Spiel und bestrafte die Cottbusser Fehler. Die Gastgeber kamen im zweiten Viertel nur noch auf neun Punkte, während die Bernauer weit vor der Halbzeit die 50er Marke knackte und die Vorentscheidung herbeiführten. Der SSV war in allen Belangen überlegen und führte zum Seitenwechsel verdient mit 57:21. Bereits hier führten Friedrich Lotze, Pierre Bland und Sebastian Fülle das Scouting mit zweistelligen Punkten an.

 

Die zweite Hälfte konnte Lok-Headcoach Schilling recht entspannt im Sitzen verfolgen. Seine Mannschaft hielt den Druck in der Defensive hoch und schraubte die Führung direkt nach der Pause mit einem 12:0-Lauf unaufholbar nach oben (21:69, 23. Minute). Bernau ließ nicht locker und suchte immer weiter den Weg zum Korb gegen sichtlich unterlegene Lausitzer. Die „White Devils“ kamen im dritten Viertel in eigener Halle nur auf vier erzielte Punkte. Mit Einzelaktionen betrieben die Hausherren im Schlussviertel noch Ergebniskosmetik, kamen aber nicht über ein 102:41 heraus.

 

Der Bernauer Trainer war mit dem Auftritt seines Teams zufrieden, weil „wir unserer Favoritenrolle gerecht geworden sind. Alle Spieler haben ihren Anteil an diesem sehr deutlichen Sieg. Es war sicherlich ein Pflichtsieg, dennoch haben wir es geschafft, das gesamte Spiel zu kontrollieren und den Fokus hochzuhalten“, analysierte René Schilling. Der SSV Lok Bernau bleibt nach dem vierte Saisonsieg ungeschlagener Tabellenführer in der 1. Regionalliga Nord. Jetzt gilt es sich auf die nächste Aufgabe vorzubereiten. „Nächste Woche erwartet uns ein ganz anderes Kaliber. Ab morgen werden wir unsere Konzentration auf das Heimspiel gegen Königs Wusterhausen legen.“ Das zweite Brandenburg-Derby dieser Saison verspricht ein spannendes Spiel zu werden. Die Red Dragons gelten als unangenehmer Gegner und kommen mit einem Auswärtssieg gegen ALBA Berlin nach Bernau. Das Heimspiel beginnt am Samstag um 19.00 Uhr in der Erich-Wünsch-Halle (Heinersdorfer Straße).

Viertelstände: 26:12, 57:21, 85:26, 102:41

 

SSV Lok Bernau: Friedrich Lotze (19 Punkte), Pierre Bland (16), Ouar Sylla (16), Sebastian Fülle (15), Nico Adamczak (11), Jonas Böhm (6), Alexander Rosenthal (6), Thiemo Williams (5), Felix Schekauski (4), Nico Valentic (4)

 

BBC Cottbus: Chris Iles (14), Luis Taya (6), Daniel Krausche (5), Christopher Thomas (5), Michael Möbes (4), Mario Lindner (4), Marcel Stölzel (3). Yuriy Vasylyev (0), Karim El-Sayed (0)

 

Wir danken Ricardo Steinicke für Text und Bild

Basketballprojekttag an der evangelischen Grundschule in Bernau

Am Mittwoch, dem 30.09.2015 gab es die zweite Auflage des Basketballprojekttages an der evangelischen Grundschule in Bernau. Initiiert wurde diese Aktion durch den sportlichen Leiter vom SSV Lok Bernau e.V. – René Schilling und seinem ehemaligen Trainerkollegen und jetzigen Sportlehrer der evangelischen Grundschule Bernau – Jan Heide.

Insgesamt waren 150 Kinder der 1. bis 6. Klasse der evangelischen GS an diesem Tag in der Sporthalle Ladeburger Chaussee aktiv dabei. Neben den beiden Trainern René Schilling und Siegfried Wollanik von Lok Bernau waren noch die beiden Spieler der ersten Herrenmannschaft Omar Sylla und der amerikanische Aufbauspieler Pierre Bland mit von der Partie.2015-10-06-Projekttag ev. GS 30.09.15-2

Von 8:00 Uhr bis 09:30 Uhr waren die Kinder der 1. – 3. Klasse an vier verschiedenen Stationen, betreut durch Trainer und Spieler, motiviert und konzentriert dabei.

Es gab eine Station, wo man sich im 4 gegen 4 beim Turmbasketball probieren konnte. Bei der zweiten Station wurde viel Wert auf die Grundlagen des Passen und Fangens des Basketballs gelegt. Die dritte Station diente der Schulung des Dribblings und der 1 gegen 1 Fähigkeit der Kinder. Bei der vierten Station ging es um Geschicklichkeit und Koordination. Diese wurde in verschiedenen Staffelspielen überprüft und geschult.

Von 10 – 12 Uhr waren die Schüler und Schülerinnen der 4. – 6. Klasse am Ball. Es wurden ähnliche Stationen wie in der ersten Einheit aufgebaut, doch gab es andere Schwierigkeitsgerade als bei den „Kleinen“.

Im Anschluss gab es noch eine 45 minütige Englischunterrichtseinheit mit den beiden Spielern von Lok Bernau. Die Schüler und Schülerinnen der evangelischen Grundschule bereiteten sich mit englischen Fragen auf ihre beiden Gäste vor und konnten nicht nur viel über das Leben der beiden Profisportler erfahren, sondern erhielten auch noch von Omar Sylla eine einzigartige (spontane) Trommelshow geboten.

Der Basketballprojekttag war wie auch im vergangenen Jahr ein voller Erfolg. Lok Bernau verteilte Freikarten und Flyer mit Informationen zum Trainings- und Spielbetrieb. Viele Kinder zeigten großes Interesse und wollen sich in den kommenden Wochen unbedingt ein Spiel der ersten Herrenmannschaft von Lok Bernau anschauen.

 

Wir danken Lok Bernau

Lok gewinnt in der ausverkauften Halle gegen Alba Berlin.

 

Vor dem Spiel überreichte der Lionsclub Bernau einen Scheck in Höhe von 1000,00 Euro für Lok Bernau Kids Nachwuchsarbeit

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Dann ging das Super-Spiel los, Spielbericht folgt noch:

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Lok siegt vor ganz großer Kulisse gegen ALBA

Der SSV Lok Bernau kann seine Heimfestung weiter verteidigen. In einem spannenden Spiel vor ausverkauftem Haus gewannen die Bernauer am Samstag in der 1. Regionalliga Nord gegen ALBA Berlin 71:59 (29:32). In der zweiten Halbzeit erkämpfte sich der SSV die Spielkontrolle und konnte sich absetzen. Beste Werfer waren Pierre Bland (18 Punkte) und Sebastian Fülle (14 Punkte).

 

Mehr als 500 Zuschauer sind am Samstag dem „Lokruf“ in die Erich-Wünsch-Halle gefolgt. Entsprechend meldete der SSV Lok Bernau kurz nach Spielbeginn ein ausverkauftes Haus im Derbyheimspiel gegen die Nachwuchsbasketballer von ALBA Berlin. Lok-Headcoach René Schilling schickte zu Beginn Pierre Bland, Felix Schekauski, Friedrich Lotze, Jonas Böhm und Sebastian Fülle aufs Feld, der sein Heimspieldebüt beim SSV feierte. Gegen die Basketballtalente aus der Hauptstadt taten sich die Bernauer anfangs schwer. Vor allem in der Offensive fehlte der Lok sprichwörtlich Dampf auf dem Kessel. So führte ALBA Berlin schnell mit 7:2 (4. Minute), konnte sich aber gegen die gut stehende Bernauer Defensive nicht absetzen. Mit einem 11:0-Lauf, den Alexander Rosenthal mit seinem ersten umjubelten Dreier in dieser Saison krönte, gaben die Hausherren Mitte des ersten Viertels auch in der Offensive ein Lebenszeichen von sich. Es blieb aber ein offenes Spiel, auch weil Bernau das Wurfglück fehlte und die Berliner energischer zum Rebound gingen. Zur Halbzeit führten die Gäste knapp mit 29:32.

 

Auch nach dem Seitenwechsel ließen die Bernauer einige Punkte liegen. Auf der anderen Seite sorgten Ferdinand Zylka und Robert Glöckner für die höchste ALBA-Führung des Spiels (31:39, 23. Minute). Insgesamt war die Bernauer Wurfquote vor allem aus der Distanz schwach. Und auch an der Freiwurflinie zeigten die Hausherren Nerven. Angetrieben von der lauten Kulisse drehte der SSV nun auf. Mit 12 Punkten binnen zwei Minuten kippte das Spiel. Und wieder war es Alexander Rosenthal, der vom Halbkreis traf (43:41, 26. Minute). Aber auch Sebastian Fülle legte gegen seine ehemaligen Mannschaftskollegen nach. Ihm gelang zum Ende des dritten Viertels die spektakulärste Szene des Spiels. Bei weniger als einer Sekunde Spielzeit bekamen die Bernauer noch einen Einwurf. Der Ball ging zu Fülle, der direkt abdrückt und von der Dreierlinie zum umjubelten 55:46 trifft. Berlin wehrte sich in den Angriffen immer wieder über Robert Glöckner, der am Korb nur schwer zu stoppen war und bei den Gästen mit 17 Punkten und acht Rebounds herausragte. ALBA stoppte die Bernauer Angriffe früh mit Fouls und schickte die Hausherren an die Linie, wo die Hände trotz Führung noch immer zitterten. Der Vorsprung hielt aber bis zum Schluß. Nico Admaczak machte dann per Dreier den Sack zu (67:59, 38. Minute). In den letzten Minuten lief bei den jungen Berlinern dann nichts mehr zusammen, so dass die Lok-Basketballer das Ergebnis verwalten konnten und verdient mit 71:59 gewannen.

 

Der SSV Lok Bernau bleibt somit seit einem Jahr zu Hause ungeschlagen. Nach dem dritten Spieltag führen die Bernauer die Tabelle der 1. Regionalliga Nord zusammen den BSW Sixers an. Lok-Headcoach René Schilling zeigte nach der Schlusssirene erleichtert und lobte die Defensiveinstellung seiner Mannschaft. „Das war die Grundlage für den Sieg heute. ALBA hat wie erwartet stark aufgespielt. Offensiv hätten wir uns noch souveräner präsentieren können“, analysierte er kurz nach dem Spiel. Beim SSV fehlten verletzungsbedingt Nino Valentic und Islem Ajmi. Zumindest Valentic wird in der kommenden Woche wieder ins Training einsteigen.

 

Am nächsten Samstag steht ein weiteres Derby an. Der SSV Lok Bernau gastiert in Cottbus bei den White Devils, die erst gestern in die Saison gestartet sind. Bei RW Cuxhaven war für die Brandenburger aber nichts zu holen. Cottbus kassierte eine deutliche 97:54-Niederlage.

 

Viertelstände: 16:14, 29:32, 55:46, 71:59

 

SSV Lok Bernau: Pierre Bland (18 Punkte), Sebastian Fülle (14), Nico Adamczak (9), Friedrich Lotze (8), Oumar Sylla (8), Jonas Böhm (7), Alexander Rosenthal (7), Felix Schekauski (0), Thiemo Williams (0), Christoph Meiling (dnp)

 

ALBA Berlin: Robert Glöckner (17 Punkte), Ferdinand Zylka (11), Benedict Turodic (8), Moses Pölking (7), Tim Schneider (5), Aleksandar Dimitrijevic (4), Rijad Avdic (3), Marco Krstanovic (2), Lukas Herwig (2), Jannes Hundt (0), Filip Stanic (dnp)

Ricardo Steinicke

Lok begeistert Fans zur Saisoneröffnung

Der SSV Lok Bernau zeigte sich am Samstag in einem Testspiel gegen ProB-Ligist MTV Herzöge Wolfenbüttel bereits in guter Form. Die Bernauer setzten sich am Ende deutlich mit 81:63 (41:28) durch. Am kommenden Wochenende beginnt die Saison in der 1. Regionalliga Nord. Ob das Heimspiel gegen den BBC Magdeburg stattfindet ist allerdings noch offen.

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Foto: R-Steinicke-Lok-Teams2015

 

R-Steinicke-NicoAdamczak

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Bereits zwei Stunden vor Spielbeginn war das Spielfeld der Erich-Wünsch-Halle nahezu komplett voll. Beim traditionellen Einlauf aller Mannschaften hatten in diesem Jahr weit mehr als 200 Nachwuchsspieler ihren großen Auftritt. Anschließend präsentierte sich das Regionalligateam um Lok-Headcoach René Schilling erstmals in Aktion. Sechs Wochen Vorbereitung liegen bereits hinter den Spielern. Am kommenden Wochenende startet dann der Ligabetrieb. Ob das Heimspiel gegen den BBC Magdeburg stattfinden wird ist noch offen. Durch das laufende Insolvenzverfahren des Vereins und durch Verbindlichkeiten gegenüber der Regionalliga ist Magdeburg derzeit gesperrt. Diese Sperre kann aber kurzfristig durch Zahlung der wohl knapp 2.000 Euro an die Liga aufgelöst werden. Das Spiel würde am Samstag um 19.00 Uhr in der Erich-Wünsch-Halle stattfinden. Bereits um 15.00 Uhr startet an gleicher Stelle auch Lok II in die Saison. Die Lok-Reserve trifft in der 2. Regionalliga Ost auf die Baskets Wolmirstedt.

 

Im Testspiel gegen Wolfenbüttel standen Pierre Bland, Felix Schekauski, Nino Valentic, Friedrich Lotze und Jonas Böhm von Beginn an auf dem Feld. Und die Formation legte direkt los mit hoher Intensität los und gab den Takt an. Die Gäste wurden anfangs mit einem 9:0-Lauf förmlich überrannt, konnten den Rückstand im Spielverlauf aber auch nicht mehr entscheidend verkürzen. Bereits nach zehn Minuten leuchtete ein 26:10 auf der Anzeige, ein Auftritt den keiner in der Halle so erwartet hatte, selbst der Trainer nicht. „Im ersten Viertel lief für uns fast alles zusammen. Das war eine sehr souveräne Phase. Je länger das Spiel aber dauerte, desto mehr Kleinigkeiten haben unseren Spielfluss immer wieder ins Stocken gebracht“, sieht René Schilling keinen Grund zur Euphorie. Noch vor der Halbzeit kamen die Niedersachsen besser in Fahrt und konnten das Spiel ausgeglichen gestalten. Vor allem beim Rebound ließen die Bernauer etliche Bälle liegen. Dennoch konnten die Hausherren dank starker Dreierquoten einen 41:28 Vorsprung in die Halbzeitpause nehmen.

 

Nach dem Seitenwechsel setzten die Herzöge mit fünf Zählern durch Sid Theis ein Achtungszeichen und zwangen die Bernauer zu einer schnellen Auszeit. Die

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Antwort folgte im Doppelpack per Dreier durch Friedrich Lotze und Nico Adamczak (47:35, 23. Minute). Auch in der Defensive zogen die Bernauer noch einmal die Zügel an. Bis zum Schlussviertel wuchs der Vorsprung noch einmal auf 20 Punkte (63:43, 30. Minute). Im letzten Abschnitt ließen die Hausherren nichts mehr anbrennen und verwalteten den Vorsprung über die Zeit. Am Ende stand ein „etwas zu deutliches“ 81:63, wie Lok-Headcoach Schilling resümierte. „Das Ergebnis lässt sich schwer einordnen. Bei Wolfenbüttel fehlten mit Demetrius Ward und Marcel Schwarz krankheits- und verletzungsbedingt zwei wichtige Spieler. Bei uns waren mit Alex Rosenthal und Thiemo Williams auch zwei Spieler verhindert“, berichtet Schilling. „Am Ende konnten wir unsere Fans mit einem kleinen Vorgeschmack auf die anstehende Saison einstimmen.“

 

Viertelstände: 26:10, 41:28, 63:43, 81:63

 

Punkteverteilung: Friedrich Lotze (21 Punkte), Pierre Bland (19), Nico Adamczak (9), Felix Schekauski (8), Oumar Sylla (4), Nico Valentic (4), Thomas Krausche (3), Islem Ajmi (2), Christoph Meiling (0)

 

 

Ricardo Steinicke

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Vertrag mit Patrick Carney aufgelöst

Zwei Wochen vor Saisonbeginn muss der SSV Lok Bernau den Abgang eines Schlüsselspielers vermelden. Patrick Carney bat den Verein unter der Woche aufgrund einer familiären Angelegenheit um Auflösung seines Vertrages.

 

Foto R. Steinicke

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Erst im Juli wechselte der „European Player of the Year“ von Schalke 04 Basketball in die Hussitenstadt und sollte dem SSV auf, aber auch neben Feld in der Nachwuchsarbeit als Jugendtrainer helfen. Jetzt muss über beide Positionen neu nachgedacht werden. “Die Situation ist für uns nicht schön. Es gibt aber manchmal im Leben Wichtigeres als Basketball. Insofern haben wir für Patricks Bitte vollstes Verständnis. In den vergangenen Wochen haben wir ihn als einwandfreien Basketballprofi und Teamplayer kennengelernt und wären sehr gerne mit ihm in die Saison gestartet“, sagt Teammanager Thomas Schönhoff. Der SSV Lok Bernau wünscht Patrick Carney sowie seiner Familie alles erdenklich Gute. Ob der Mannschaftskader kurzfristig noch verstärkt werden wird, ließ Schönhoff offen. „Das entscheiden wir in den nächsten zwei Wochen.“

Patrick Carney zu seiner Entscheidung: „Aufgrund einer unglücklichen Familienangelegenheit ist es mir leider nicht möglich, in dieser kommenden Saison für Lok Bernau zu spielen. Vielmehr sehe ich mich gezwungen nach Nordrhein Westfalen zurückzukehren, um das Beste aus der Situation für mich und meine Familie zu machen. Ich bin dem Verein sehr dankbar für das mir entgegen gebrachte Verständnis und die geleistete Hilfe. Ich wünsche meinen Mannschafskollegen und dem Verein viel Erfolg in der Saison. Ich wünschte, unter anderen Umständen Teil dieses Teams sein zu können.“

 

Der Bernauer Mannschaftskader sieht aktuell wie folgt aus: Nico Adamczak, Christoph Meiling, Berkan Özcan, Islem Ajmi, Alexander Rosenthal, Pierre Bland, Nino Valentic, Friedrich Lotze, Thiemo Williams, Felix Schekauski, Oumar Sylla, Jonas Böhm

 

 

Ricardo Steinicke

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Noch ein Kracher: Nico Admaczak für Lok am Start

Der SSV Lok Bernau legt beim Mannschaftskader für die neue Saison in der 1. Regionalliga noch einmal nach. Der BBL- und ProA-erfahrene Nico Adamczak wird seine Basketballstiefel künftig für die Lok schnüren. Der 25-jährige Flügelspieler wechselt aus der ProA von den MLP Academics Heidelberg nach Bernau.

 

Der Bernauer Neuzugang hat bereits eine steile Profikarriere hingelegt und spielte zuletzt sieben Jahre lang in der ProA oder 2015-08-29-Ricardo Steinicke-NicoAdamaczakder ProB. Für die BG Göttingen absolvierte er sogar 13 Spiele in der BBL. Seine Basketballlaufbahn startete der 1,91m große, gebürtige Berliner beim TV Waidmannslust. Über die Jugendmannschaften der Weddinger Wiesel, der Marzahner Basket Bären und dem VfB Hermsdorf spielte er sich bis in die deutsche Jugendnationalmannschaft. Von 2006 bis 2009 spielte Adamczak in der Nachwuchsbasketball-Bundesliga (NBBL) für ALBA Berlin und die IBBA. Seine Karriere krönte er 2009 unter Henrik Rödl mit dem Deutschen Meistertitel, zu dem er im Schnitt 15 Punkte und acht Rebounds beisteuerte. Seine Profikarriere startete der damals 19-jährige in Essen (ProA). Bereits zu Saisonbeginn wechselte er eine Klasse tiefer nach Weißenhorn, von wo er unzufrieden Anfang 2010 zu den Veilchen nach Göttingen wechselte. Bei der BG Göttingen blieb Adamczak bis 2012 und spielte mit Doppellizenz in der Regionalliga und der BBL. Während seiner sechs Bundesligaeinsätze in der Saison 2011/12 kam Adamczak auf rund vier Zähler und einen Rebound. Der kantige Flügelspieler gilt als rebound- und defensivstark, der auf dem Feld stets mit vollem Einsatz kämpft. Nach einer Saison bei den Giants Düsseldorf in der ProA und dem sportlichen Aufstieg unter Murat Didin wechselte Nico Adamczak vor zwei Jahren an den Neckar zu den MLP Academics Heidelberg. Hier legte er in der vergangenen Saison als Mannschaftskapitän neun Punkte und drei Rebounds auf. Zuletzt wurde der Berliner mit den Trierer Basketballern in Verbindung gemacht. Der 25-jährige will „nach einigen Profijahren wieder zurück in die Heimat und da Bernau der attraktivste Verein in der Region ist, fiel mir die Entscheidung sehr einfach“, berichtet Adamczak zu seinem Wechsel nach Bernau. „Ich freue mich unter René in einer guten Organisation zu spielen und Bernau beim Aufstieg zu helfen“.

 

Auch Lok-Headcoach René Schilling freut sich über die Verpflichtung. „Nico hat bereits viel Erfahrung gesammelt und sich als Leistungsträger bewiesen. Dennoch ist er mit 25 Jahren noch recht jung und passt perfekt in unser Team. Er wird uns definitiv helfen, uns in der Spitzengruppe der Regionalliga zu behaupten“. Nico Adamaczak wird dem SSV nicht nur auf dem Feld zur Verfügung stehen. Er wird als Jugendtrainer zwei Mannschaften sowie auch Schul-AGs und Basketballcamps betreuen.

 

Der Bernauer Mannschaftskader sieht aktuell wie folgt aus: Nico Adamczak, Christoph Meiling, Berkan Özcan, Islem Ajmi, Alexander Rosenthal, Pierre Bland, Nino Valentic, Friedrich Lotze, Thiemo Williams, Patrick Carney, Felix Schekauski, Oumar Sylla, Jonas Böhm

 

 

Ricardo Steinicke

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Zwei Youngsters für die Lok
Christoph Meiling und Berkan Özcan werden in der kommenden Saison zum Regionalliga-Kader von Headcoach René Schilling gehören. Der SSV Lok Bernau setzt damit konsequent die Nachwuchsförderung der letzten Jahre fort. Die beiden 2015-08-28-Lok_BerkanOezcan-ChristophMeilingNachwuchsspieler werden mit Doppellizenz auch in der 2. Regionalliga Ost für Lok II auflaufen.

Ein echtes Bernauer Urgestein ist Christoph Meiling. Der 18-jährige Abiturient spielt seit elf Jahren beim SSV Lok Bernau Basketball. Er hat in Bernau sämtliche Jugendmannschaften durchlaufen und ist für den Verein auch abseits des Feldes besonders engagiert. Er betreut als Trainer den u10-Nachwuchs und zusammen mit Patrick Carney als Co-Trainer die u16-Jungen. Zudem betreut er zusammen mit dem Cottbusser Michael Fahrentz beim Brandenburgischen Basketballverband die weibliche Landesauswahl. Meiling hat aber auch eine Schiedrichterausbildung absolviert. Er wird in der kommenden Saison sowohl mit der Regionalliga-Mannschaft als auch mit der Lok-Reserve trainieren. „Ich möchte mich verbessern und viel lernen. Als Trainer hoffe ich, dass ich mit der u10 einige Erfolge feiern kann und sich die Kids weiterentwickeln. Vielleicht darf ich ja auch einmal bei Lok eingesetzt werden“, gibt sich der Bernauer Schüler bescheiden und hoffnungsvoll. Neben seinem großen Hobby Basketball wird Christoph Meiling im neuen Schuljahr am Barnim Gymnasium sein Abitur ablegen.

Das zweite neue Gesicht im Lok-Kader gehört dem Berliner Berkan Özcan. Er ist ebenfalls 18 Jahre alt und hat 2006 das erste Mal den orangenen Ball in die Hand genommen. Das Basketball Einmaleins erlernte Özcan beim DBV Charlottenburg. Von den Minis spielte er sich bis zur u16 hoch und machte auch den Berliner Landesverband auf sich aufmerksam. Zwei Jahre lang trainierte der Aufbauspieler in der Berliner Auswahl. Zuletzt spielte Berkan Öczan in den Jugendmannschaften beim ASV Moabit. Für den Berliner Schüler mit türkischen Wurzeln ist der SSV seine dritte Vereinsstation. Er gibt sich motiviert und hofft auf seine Chance im Team. „Als junger Spieler will ich mich sportlich weiterentwickeln. Die erfahrenen Spieler helfen mir auch sehr mit ihrer motivierenden Art. Ich freue mich die Mannschaft künftig besser kennen zu lernen und meinem Platz im Team zu finden. Momentan ist noch alles relativ neu für mich“, berichtet Özcan. Der Youngster wird ebenfalls mit einer Doppellizenz ausgestattet und soll auch bei Lok II in der 2. Regionalliga Ost zum Einsatz kommen.

Der Bernauer Mannschaftskader sieht aktuell wie folgt aus: Christoph Meiling, Berkan Özcan, Islem Ajmi, Alexander Rosenthal, Pierre Bland, Nino Valentic, Friedrich Lotze, Thiemo Williams, Patrick Carney, Felix Schekauski, Oumar Sylla, Jonas Böhm

DAnke Ricardo Steinicke

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