Beiträge

Frühjahrsputz 2018 in Lobetal

Am Samstag, dem 7.April fand in Lobetal der Frühjahrsputz statt. Insgesamt beteiligten sich daran 40 Personen aller Altersgruppen. Mit dabei waren auch 3 geflüchtete Menschen, die in Lobetal leben.

Von altem Laub, herunter gebrochenen Zweigen und Müll gereinigt wurden die Bereiche um den Mechesee, die Bodelschwinghstraße in Richtung Rüdnitz und Richtung Woltersdorf bis zum Waldrand, die Fahrradstraße nach Ladeburg bis zum Tierheim und die Flächen an der Alten Schmiede.

Beim anschließenden Imbiss in der Schmiede mit leckeren Suppen, Kuchen und Kaffee war Gelegenheit zu weiteren Begegnungen und Gesprächen. Insgesamt war das gemeinsame Arbeiten und Essen eine lohnende Erfahrung – in jeder Hinsicht!

Ein herzlicher Dank gilt allen, die sich daran beteiligt haben!

 

Dr. Hans-Günther Hartmann

Ortsvorsteher Lobetal

Foto: Lutz Weigelt

Beim Frühjahrsputz daran denken: Sachspenden helfen in Lobetal

 

Am 20.3. ist Frühlingsanfang.

Zeit für den Frühjahrsputz. Viele machen sich daran, ihre Schränke und Kisten auszuräumen. Darunter sind oft Kleider und Gegenstände, die noch gut zu gebrauchen sind. Diese können in der Hoffnungstaler Stiftung Lobetal helfen. Menschen mit Behinderung erhalten Beschäftigung, Arbeit und Auskommen.

 

In der Brockensammlung Lobetal

können Sachspenden wie Kleidung, Bücher, Haushaltartikel, noch funktionstüchtige technische Geräte und Kleinmöbel abgegeben werden. Dort werden die gebrauchten Dinge zum Teil wieder aufgewertet und bei Bedarf bedürftigen Bewohnern unentgeltlich zur Verfügung gestellt. Nicht benötigte Dinge werden für kleines Geld in der Brockensammlung an Kunden weiterverkauft. Viele dieser Kunden haben nur einen schmalen Geldbeutel. Falls beim Frühjahrsputz Briefmarken- und Münzspenden in den Schränken und Schubladen gefunden werden, so können auch diese ebenso gut verwendet werden. Die Ware wird gesichtet und geht in den Weiterverkauf an Briefmarken- und Münzhändler. Der Erlös kommt jeweils der Arbeit den Hoffnungstaler Werkstätten für Menschen mit Behinderung zugute.

 

Wichtiger Hinweis:

Die Sachspenden sollten noch so erhalten sein, dass sie für eine weitere Verwendung gut geeignet sind. Unbrauchbare Artikel müssen teuer entsorgt werden.

 

Was das Gute daran ist:

Menschen mit Behinderung erhalten eine sinnvolle Beschäftigung, Arbeit und Auskommen. Nicht zu vergessen: Sachspenden sind ein Beitrag zum Umweltschutz. Diese werden wieder dem Gebrauch zugeführt und bekommen ein zweites Leben.

 

Sachspenden können persönlich abgegeben werden in der

Hoffnungstaler Stiftung Lobetal

Dankort Lobetal

Bodelschwinghstraße 5

16321 Bernau bei Berlin

 

in der Zeit von

 

montags bis freitags 7 Uhr bis 15 Uhr

mittwochs und donnerstags jeweils bis 17 Uhr

jeden letzten Sonnabend im Monat 10.00 – 13.00 Uhr

 

oder als Paket/Päckchen zugeschickt werden:

 

Hoffnungstaler Stiftung Lobetal

Dankort Lobetal

Bodelschwinghstraße 5

16321 Bernau bei Berlin

 

Quelle: Hoffnungstaler Stiftung Lobetal

Wir veröffentlichen hier den ungekürzten Brief von Anwohnern des Lobetaler Gebietes -Einsame Kiefer-.

Das Bauvorhaben des Windrades ist zwar abgeschlossen und wahrscheinlich unumkehrbar, aber auch lief vieles im Vorfeld wohl nicht richtig, wie dieser Brief beweist. Was ist los in Bernau? Anwohner beschweren sich über nichtinformation im Vorfeld von Bauvorhaben. Was kann die Stadt da besser machen? Wie können Ein- und Anwohner in Entscheidungen einbezogen werden?

An den

Bürgermeister der Stadt Bernau

Herrn A. Stahl

Marktplatz 2

16321 Bernau bei Berlin

 

 

 

Betr.:   Entfernung der illegal errichteten Windanlage am Ladeburger Weg,

16321 Bernau Ortsteil Lobetal

 

 

  1. November 2017

 

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Stahl,

 

Wir bitten Sie um Beseitigung der Belästigung in folgender Angelegenheit.

 

Im November 2016 wurde am Ladeburger Weg, 820 m von der Siedlung Einsame Kiefer am  Ortseingang von Lobetal entfernt, eine riesige Windkraftanlage (WKA) mit einer Gesamthöhe von gut 200 m er­stellt. Diese Aktion wurde weder in Rücksprache mit den Anwohnern der Sied­­­lung Einsame Kiefer, noch in Abstimmung mit der Gemeinde Lobetal durchgeführt. Das Windrad wurde am 26.11.2016 endgültig fertiggestellt und in Betrieb genommen.

Wir Anwohner der Siedlung Einsame Kiefer leiden seit der Errichtung dieser riesigen WKA permanent unter Lärmbelästigungen, die die gesetzlich zulässige Höchstgrenze für Schall­­-Im­mis­sion von 35dB beträchtlich überschreiten. Für diese große WKA mit einer Leistung von 2400 kW ist nach TA-Lärm (Technische Anleitung zum Schutz gegen Lärm) eine Immissionsschutzprüfung erforderlich, die uns nicht be­kannt ist.

Zudem ist unser Wohn­ge­biet vom Schlagschatten der WKA betroffen. Zum Mindestabstand von Windrädern zu Wohngebieten gibt es den „Gemeinsamen Erlass des Ministeriums für Infrastruktur und Raumordnung und des Ministeriums für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Verbraucherschutz“ vom 16. Juni 2009. Darin werden unter Ab­schnitt II. Hinweise für die Regionalplanung, 2. Voraus­setzun­gen,  c) Abstand zur Siedlungs­nutzung, die Abstände der Windeignungsgebiete zu Wohnsied­lungen ganz klar mit mindestens 1000 Me­tern ange­ge­ben. Darin sind sowohl der Vorsorgegrundsatz als auch vor­handene Vorbela­stun­gen ganz deutlich hervorgehoben.

Der öffentlichen Diskussion über den Mindestabstand von Windrädern zu Wohngebieten fol­gend werden diese Mindestabstände ständig vergrößert statt verringert. Im Bundesland Bay­ern wird be­reits ein Mindestabstand L von 10xH vorgeschrieben (H Nabenhöhe des Wind­­rads plus ½ Rotordurchmesser, L Min­destabstand vom Windrad zur Wohnbebauung). Das würde für das o. g. Windrad am La­deburger Weg einen Abstand von 2000 m erforderlich machen!

Laut Mitteilung des Ministeriums für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Branden­burg vom 18.01.2012 sind künftig Windanlagen in einem geringeren Abstand als 1000 m nur zulässig, wenn die Eigen­tü­mer einverstanden und regionalplanerische Voraussetzungen ge­geben sind“!

Tatsächlich sind in dieser Angelegenheit weder wir Anwohner, noch der Ortsvorstand der Ge­meinde Lo­be­tal jemals befragt, ge­schwei­ge denn um Zustimmung gebeten worden!

Bezüglich der zu gewährleistenden „regionalplanerische Voraussetzungen“ möchten wir da­rauf hinweisen, dass sich in der Gemein­de Lobetal die Hoffnungsthaler Stiftung befindet, in der viele be­hin­derte und kranke Menschen be­treut werden, die WHO-Grundsätzen zufolge beson­derer Pflege und Ruhe bedürfen. Allein dieser Umstand verbietet eine Errichtung eines riesigen Wind­rades, noch dazu in einem zu geringen Mindestabstand.

Außerdem möchten wir als Anwohner der Siedlung An der einsamen Kiefer – die 1997 unter der Voraussetzung eines Wohngebietes ohne Windräder errichtet ­wor­den war – darauf hin­wei­­­sen, dass wir durch die Errichtung der WKA von einem beträchtlichem Vermögensverlust be­troffen sind, den wir nicht hinzunehmen gewillt sind.

Schließlich sind einige Unstimmigkeiten in dieser Angelegenheit offenkundig.

Die Gemeinde Lobetal hat mit Datum vom 09.07.2015 eine Bebauungsfläche für ein neues Wohngebiet genehmigt bekommen, das noch dichter an das errichtete Windrad angren­zen würde, nämlich im Abstand von nur 750 m. Erst an demselben Tag wurde gemäß Amts­blatt 11/2015 die „Aufstellung des Bebauungsplanes Windeignungsgebiet Ladeburger Weg ein­schließlich Durchführung einer Umweltprüfung“ beschlossen. Wie kann die offizielle Bau­geneh­migung an demselben Tag erteilt worden sein? Wie wurde die erforderliche Umwelt­prüfung durch­geführt? Welche Behörde hat diese Genehmigung überhaupt erteilt? Wo kön­nen wir rechtskundig in diese Unterlagen Einsicht nehmen?

Völlig unverständlich ist schließlich die Tatsache, dass laut Amtsblatt der Stadt Bernau 27. Jahrg. vom 31. Juli 2017, Nr. 6, 2017 die Stadtverordnetenversammlung beschlossen hat, den „Bebau­ungs­plan Windeignungsgebiet Ladeburger Weg“, Ortsteil Lobetal und Ladeburg „wie­der aufzu­he­ben.“

Im Jahr 2016 hat die Hoffnungstaler Stiftung Lobetal (HStL) zu dem geplanten Wohngebiet ein Schall-Gutachten und ein Schat­tenwurf-Gutachten in Auf­trag gegeben. Diese Gutachten liegen vor. Im Ergebnis wurden  beim Schallschutz zu hohe Schall-Immis­si­ons-Werte für das gesamte geplante neue Wohn­gebiet ausge­wiesen. Zulässig sind lediglich 35 dB für Are­ale, die ausschließlich als Wohn­gebiete genutzt werden. Ebenso zeigt der Schattenwurf-Plan, dass ein Großteil des neuen Wohngebietes ebenfalls in unzulässiger Weise betroffen wäre.

Das vorhandene Wohngebiet „An der einsamen Kiefer“ ist von den unzulässigen, d.h. zu ho­hen Immissionswerten in gleicher Weise betroffen.

Die Leitung der Hoffnungstaler Stiftung (HStL) hat verständlicherweise nach Zur-Kennt­nis­nahme der Erstel­lung des Windrades die Vorbereitungen für den  Bau der geplanten neuen Sied­­lung wieder eingestellt. Die geplan­te Ortsentwicklung Lobetals, nämlich eine ge­schlos­­­sene Bebauung für den gesamten Ort zu entwickeln, ist damit verhindert worden.

 

Aus den genannten Gründen fordern die Unterzeichner den Abbau der WKA am Lade­burger Weg, die gesetzwidrig und ohne Befragung bzw. Zustimmung der Anwohner errichtet wor­den ist.

Wir bitten Sie, die Beseitigung des beschriebenen Schadens umgehend zu veranlassen.

 

Mit vorzüglicher Hochachtung

 

Gez. Dr. habil. Klaus Lunkenheimer

Gez. Kurt Sommerfeld

Gez. Burkhard Wilcke

Menschen mit Behinderungen aus Lobetal freuen sich über ihr Intranet 

Teilhabe für Menschen mit Behinderung ist in aller Munde und im gesellschaftlichen wie politischen Fokus. Auftrieb erhielt das Thema vor über 10 Jahren durch die UN-Behindertenrechtskonvention. Diese wurde von den Vereinten Nationen im Dezember 2006 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen beschlossen und in Deutschland zweieinhalb Jahre später ratifiziert.

 

Die UN-Behindertenrechtskonvention beinhaltet

– neben der Bekräftigung allgemeiner Menschenrechte auch für behinderte Menschen – eine Vielzahl spezieller, auf die Lebenssituation behinderter Menschen abgestimmter Regelungen. Teilhabe am öffentlichen und gesellschaftlichen Leben ist dabei ein zentraler Aspekt.

Ein weiterer Schritt in diese Richtung wird das Gesetz zur Stärkung der Teilhabe und Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderungen, kurz Bundesteilhabegesetz (BTHG) bringen, das am 01.01. 2017 in Kraft getreten ist. Damit verbindet der Gesetzgeber das Ziel, auch im Hinblick auf die UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK), eine zeitgemäßere Gestaltung mit besserer Nutzerorientierung und Zugänglichkeit sowie eine höhere Effizienz der deutschen Eingliederungshilfe zu erreichen.

Damit ist auch die Hoffnungstaler Stiftung Lobetal gefordert, die Teilhabemöglichkeiten von Menschen mit Behinderung zu verbessern. Ein zentrales Element dabei ist die Entwicklung bzw. die Bereitstellung barrierearmer Informations- und Kommunikationsstrukturen.  Hier kommen die digitalen Medien in das Spiel. Eine wichtige Plattform bildet künftig das Intranet der Eingliederungshilfe.

 

„Dieses Intranet ist ein wichtiges Instrument, um Teilhabe von Menschen mit Behinderung zu ermöglichen. Es schafft einen neuen Raum der gegenseitigen Information, des Austausches und der Freizeitgestaltung“, erläutert Arvids Schaub, Leiter der Eingliederungshilfe der Hoffnungstaler Stiftung Lobetal. „Wir haben das Intranet unter Beteiligung der Leistungsberechtigten entwickelt und konsequent nach deren Bedürfnissen und Möglichkeiten ausgerichtet.“ Von Leistungsberechtigten auch zukünftig weiterentwickelt wird das Intranet von uns als ein „lernendes System“ verstanden.

 

Doch wie mit Leben füllen?

Die Antwort darauf war der Fotowettbewerb „Mein Leben, hier“. Dieser sollte die Leistungsberechtigten mit dem Intranet vertraut machen. Dort sollten die Bilder präsentiert werden und ein Voting stattfinden. Im Herbst 2016 wurde der Wettbewerb gestartet. Innerhalb eines Monats entstanden mit 33 Kameras mehr als 3.000 Bilder. In einem mehrstufigen Auswahlverfahren wurden schließlich 10 Gewinnerbilder gewählt und am 30. September 2017 prämiert. Über den ersten Preis konnte sich Herr Liese aus der Einrichtung in Blütenberg freuen.

 

Eine weitere Aktion kam hinzu.

Alle Bereiche der Eingliederungshilfe wurden motiviert, ihr Können zu zeigen. Sie waren aufgefordert, anhand eines Fragenkatalogs Konzepte für die zukünftige Redaktionsarbeit zu entwickeln. Dabei winkten Sachpreise von 500 bis 3.000 Euro, die die Teams in ihrer journalistischen Arbeit verwenden können. Es wurden 14 Redaktionsteams gegründet. Das Team der Wohnstätte Sydower Feld machte dabei das Rennen.

Zugang finden die Leistungsberechtigten über ein Passwort. Bei der Gestaltung und der Konzeption des Intranets für Leistungsberechtigte wurden folgende Grundsätze als Ausgangspunkt definiert:

  • Die Ziele des Intranets für Leistungsberechtigte sind in erster Linie die Vernetzung der Einrichtungen und der begleiteten Menschen untereinander, die einfache Verfügbarmachung von Information sowie die Animation zur aktiven Teilnahme an dem Projekt.
  • Dabei muss die Nutzung des Intranets für Leistungsberechtigte sehr einfach und verständlich aufgebaut und gestaltet sein.
  • Die unterschiedlichen Nutzergruppen müssen klar definiert und in geeigneter Weise angesprochen werden.
  • Die Mitarbeiter müssen als Mittler und Botschafter für das Intranet in die Arbeit mit einbezogen werden.

Konzeptionell und inhaltlich begleitet wurde die Einführung des Intranets durch die Agenturen wissensWert (Strategie) und designenergie Werbeagentur (Kommunikation und Gestaltung). „Selten begegnen uns im Agenturalltag so besondere und spannende Zielgruppen. Das ist lehrreich und das Aufbrechen alter Gewohnheiten – und das macht einfach Spaß.“

„Wir sind überwältigt vom Erfolg des Wettbewerbs“, so Arvids Schaub am Ende der Preisverleihung. Eine Wiederholung des Fotowettbewerbs in 2018 ist deshalb jetzt schon fest geplant.

Träger der Eingliederungshilfe ist die Hoffnungstaler Stiftung Lobetal im Verbund der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel. Sie verfügt über Angebote der Altenhilfe, der Eingliederungshilfe, der Ausbildung in sozialen Berufen, der Migration, der Beschäftigung von Menschen mit Behinderung, der Medizinischen Versorgung, der Suchthilfe sowie der Kinder- Jugendhilfe mit Standorten in Berlin, Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt.

 

Quelle:

Hoffnungstaler Stiftung Lobetal

 

 

 

** Maßhemden kauft man im Barnim **

Dank für alle gute Gabe – traditionelles Erntedankfest in Lobetal gefeiert

 

Erntedankchoräle und Volkslieder wie  „Muss i denn zum Städtele hinaus“: Mit Musik und Gesang bewegte sich der Festumzug vom Seniorenwohnpark Am Kirschberg einmal durch Lobetal und dann auf den Festplatz. Erntedankfest in Lobetal war am 24. September wieder angesagt und viele waren gekommen, um dabei zu sein. Eingeläutet worden war das Fest am Samstagabend mit einem Laternenumzug durchs Dorf. Am Sonntagvormittag wurde der Erntedankgottesdienst in der Lobetaler Kirche im festlichen Rahmen gefeiert.

 

Herzlich willkommen hieß Ortsvorsteher Hans-Günther Hartmann die Besucherinnen und Besucher. Eine Jury stand bereit, um die drei bestgeschmückten Teilnehmer des Festumzuges, allen voran ein moderner Claas-Traktor, zu prämieren.

 

Fröhliche Menschen überall in festlicher Stimmung, denn mit dem Erntedankfest wurde auch der Abschied vom Sommer begangen, der in diesem Jahr nicht sonderlich sonnenreich war. Hinter dem Wagen des Bläserchors und einem Elektromobilhttp://www.massaufmass.de/welcome/ folgten ein Jungrind, geführt von Josi Simowski, und ein geschmücktes Pferdegespann. Weitere landwirtschaftliche Fahrzeuge folgten, u.a. ein Kartoffelroder, ein schwerbeladener Fendt-Traktor und zwei Lanz Alldog der Fünfziger Jahre. Kleinwagen, liebevoll mit Erntegaben hergerichtet, Teilnehmer in geschmückten Rollstühlen, Erntewagen, gefüllt mit Säcke voller Lupine, Winterroggen und Hafer. Ein Löschzug der Lobetaler Kameradinnen und Kameraden der FFW Bernau bildete schließlich das Finale des Umzugs. „Und nun  machen Sie es sich gemütlich an Ständen, Mitmach-Angeboten, bei Spielen, Speis und Trank“, richtete der Ortsvorsteher das Wort an die Gäste und dankte den vielen fleißigen ehrenamtlichen Helfern bei der Ausrichtung des Festes. Musik, Kaffee, Kuchen und Bratwurst – überall bildeten sich rasch Schlangen an den Ständen.

 

Gedränge auch beim Trödelbasar mit Büchern, Schmuck sowie hübschen selbstgefertigten Filz- und Keramikarbeiten aus dem Tagesförderbereich Am Glockenberg. „Der Apfel-Walnuss-Kuchen schmeckt besonders lecker“, riet eine Besucherin am Kaffee-Ausschank in der Alten Schmiede. Gerade machte eine Gruppe geselliger Rollstuhlfahrerinnen mit Begleitung vor der Alten Schmiede Halt für Kaffee und Kuchen. Der Erlös des Verkaufs ging an die Ukraine-Hilfe-Lobetal. Auch auf dem Festplatz herrschten inzwischen nahezu volksfestartige Zustände. Soeben zeigte Anna-Lätizia Dehn aus Lobetal eine sportliche Klettereinlage bis ganz hinauf zur aufgestellten Erntekrone – eine leckere Bratwurst vom Grill gab‘s dafür gratis.

 

Und während  sich die Besucher am Frozen-Joghurt-Stand die sahnige Köstlichkeit mit Mango-Sauce schmecken ließen, verkündete Hans-Günther Hartmann die Preise für die schönsten Umzugswagen: Der erste Platz ging an Hartmut Zenker mit seinem toll geschmückten Fendt-Traktor. Über Platz zwei freute sich die „Handwerker-Gruppe“, dargestellt von Familie Bunk,  mit Sense, Heu und Rechen. Auch „Kuhmutti“ Josi Simowski bekam für ihr Umzugsbild mit der Färse den zweiten Platz, wie auch der musizierende Jäger Joachim Stolz mit seinem Jagdhorn. Für ihren prächtig geschmückten Kürbiswagen bekamen Mitarbeiter und Beschäftigte der Gärtnerei den dritten Platz. Doch auch alle anderen hatten sich viel Mühe gegeben.

„Es ist immer schön, wenn man nach Lobetal kommt“, so eine Besucherin. „Hier wird man immer freundlich und mit einem Lächeln empfangen – da fühlt man sich gleich wohl.“

Unser Foto:

Ein prächtig geschmückter Claas-Traktor fuhr an der Spitze des Festumzuges, der sich im Seniorenwohnpark Am Kirschberg formierte.

Die Bücherzelle der Hoffnungstaler Stiftung Lobetal befindet sich in der Eberswalder Schneiderstraße 4 und lädt zum Entdecken ein.

Erste Bücherzelle der Hoffnungstaler Stiftung Lobetal eingeweiht

„Bring eins- Nimm eins…“

 

Eberswalde. Am vergangenen Mittwoch wurde die erste Bücherzelle der Hoffnungstaler Stiftung Lobetal in der Eberswalder

Die Bücherzelle der Hoffnungstaler Stiftung Lobetal befindet sich in der Eberswalder Schneiderstraße 4 und lädt zum Entdecken ein.

Die Bücherzelle der Hoffnungstaler Stiftung Lobetal befindet sich in der Eberswalder Schneiderstraße 4 und lädt zum Entdecken ein.

Schneiderstraße 4 eingeweiht. Eine ausgediente Telefonzelle wurde dazu zum öffentlichen Bücherschrank umfunktioniert.

Die Zelle ist mit den Farben und Signets der Hoffnungstaler Stiftung Lobetal beklebt und kann von den Anwohnern der Seniorenwohnanlage „Marie-Jonas-Stift“ und der Umgebung der Eberswalder Schneiderstraße sowie Menschen, die einfach Lust darauf haben, sich ein Buch zu nehmen, zu tauschen oder zu bringen, genutzt werden, gemäß dem Motto: „Bring eins – Nimm eins…“

Ganz nebenbei leistet die Bücherzelle einen Beitrag zum nachhaltigen Wirtschaften. Statt einfach wegzuwerfen können Bücher getauscht werden und somit länger Verwendung finden. „Neben einem praktischen Nutzen, ist dies auch ein aktiver Beitrag zum Umweltschutz,“ betont Katja Möhlhenrich-Krüger, Verbundleiterin der Altenhilfe Eberswalde.

Quelle: Hoffnungstaler Stiftung Lobetal

 

 

 

 

 

zu einem besonderen Theaterstück laden wir Sie hiermit sehr herzlich am 2. September nach Lobetal ein: es geht um  „Zwei arme Irre ! ? – Luther und Bodelschwingh in einer Therapeutischen Wohngemeinschaft“.

 

Die Betreuer der Therapeutischen Wohngemeinschaft „Sonnenschein“ nehmen es gelassen: zwei Neuankömmlinge halten sich für Luther und Bodelschwingh – aber die folgende Unterhaltung zwischen den beiden lässt den Zuschauer nachdenklich werden… Im Reformationsjahr und im Jahr der 150- Jahr- Feiern Bethels kommen nicht nur das segensreiche Wirken der beiden Protagonisten, sondern auch ihre Schattenseiten zur Sprache. Und was halten sie eigentlich von unserer heutigen Zeit ?

 

Die kleine Theatergruppe des Gemeindepsychiatrischen Verbundes und Altenhilfe GPVA – Betreute und Betreuer – sowie die Singgruppe wollen dies vergnüglich, aber auch nachdenklich machend vermitteln in ihrem kleinen Stück, das am 2. September 2017 um 17.00 Uhr im Lobetaler Saal Alt-Lobetal aufgeführt wird.

 

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

 

Zwei neue Fahrzeuge für die Feuerwehr

Über zwei neue Mannschaftstransporter kann sich seit heute die Bernauer Feuerwehr freuen. Sie sind für die Löschgruppen Birkholz und Lobetal bestimmt und ersetzen zwei rund zwanzig Jahre alte Fahrzeuge. Mit Allradantrieb, Funktechnik und Handscheinwerfer ausgerüstet kosten die Exemplare jeweils rund 57.000 €.

Quelle: Stadt Bernau

Lobetal: Pastor Dr. Johannes Feldmann nach 23 Dienstjahren herzlich in den Ruhestand verabschiedet

 

Mit einer festlichen Veranstaltung in Lobetal wurde am 15. Juni Pastor Dr. Johannes Feldmann, Vorstand und Vorsitzender der Geschäftsführung der Hoffnungstaler Stiftung Lobetal, nach 23 Dienstjahren in den Ruhestand verabschiedet. Dazu konnte der Lobetaler Geschäftsführer Martin Wulff im Saal Alt-Lobetal Persönlichkeiten aus Diakonie und Kirche, dem politischen Raum, aus dem Wirtschaftsleben, langjährige Weggefährten, Mitarbeitende sowie Betreute aus den einzelnen Einrichtungen und Diensten begrüßen. Anwesend waren der Landrat des Landkreises Barnim, Bodo Ihrke, Bürgermeister aus Städten und Gemeinden der Region, die Vorsitzende des Verwaltungsrates, Dr. Ingeborg von Schubert, sowie alle Mitglieder des Vorstandes der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel.

In seiner Dankansprache würdigte Martin Wulff das langjährige Engagement Pastor Dr. Johannes Feldmanns zum Wohle der Stiftung, der vertrauensvollen Zusammenarbeit im Verbund der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel und der Entwicklung der Verbandsarbeit im Rahmen der Diakonie:

Nahezu der gesamte Immobilienbestand der Hoffnungstaler Anstalten sei ab den frühen 1990er Jahren und bis heute andauernd saniert oder erneuert worden. „So konnten die für zahlreiche neu geschaffene Angebote notwendigen Räumlichkeiten errichtet werden. Bis heute wirkt für mich in diesem Zusammenhang die Idee der damaligen Brandenburger Sozialministerin Regine Hildebrandt, die Ziele und die Förderung des sozialen Wohnungsbaus auch für Menschen mit Behinderungen zu erschließen“, erklärte Martin Wulff.

„Zeitgleich zu den baulichen Erfordernissen gab es die Um- und Neugestaltung der sozialrechtlichen und ökonomischen Rahmenbedingungen auf der Grundlage des neuen bundesdeutschen Sozial-, Rechts- und Wirtschaftssystems“, so Martin Wulff weiter. Die Umgestaltung des betrieblichen Handelns auf die neuen Grundlagen hin zu organisieren, gleichzeitig weiterhin diakonische Werte zu befördern und drittens bewährte Trägertraditionen nicht zu verlieren, sei eine jahrelange beständige Herausforderung und manchmal auch ein ziemlich großer Spagat gewesen.

Martin Wulff betonte: „Menschen in Not gibt es heute wie auch in den vergangenen Jahrzehnten, zur Gründungszeit unserer Stiftung und auch davor. Und auch die Bedingungen, diesen Menschen zu helfen, könnten besser sein, damals wie heute. Das hat Sie, lieber Pastor Dr. Feldmann, in den vergangenen Jahrzehnten aber nicht mutlos gemacht sondern war Ansporn für neues Denken und mutiges Handeln.“

Pastor Dr. Feldmann hatte und habe „einen weiten Blick und ein weites Herz für Lobetal“. Wulff dankte ihm von Herzen für die vertrauensvolle Zusammenarbeit und wünschte ihm und seiner Gattin für den neuen Lebensabschnitt Gottes Segen. Anschließend überreichte er ihm ein persönliches Erinnerungsgeschenk und eine Bildchronik.

Der Vorstandsvorsitzende der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel, Pastor Ulrich Pohl, hob hervor, Dr. Feldmann habe sich im Verlaufe seiner Tätigkeit große Verdienste um die Entwicklung der Hoffnungstaler Stiftung erworben und sie seit 1994 maßgeblich mitgeprägt. Er zog Parallelen zur biblischen Geschichte, in der Mose mit großen und schwierigen Aufträgen Gottes konfrontiert worden sei. Eine der Aufgaben, vor die Pastor Dr. Feldmann gestellt wurde, sei der 2010 vollzogene Übergang der Hoffnungstaler Anstalten Lobetal in die Rechtsform einer Stiftung gewesen.  Als eine der vier v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel setzt sie seitdem ihren diakonischen Auftrag fort.

2011 wurde Dr. Feldmann Mitglied im Vorstand der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel. Im Rahmen des Netzwerkes „Bethel in Berlin, Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt“ war er in weiteren Leitungsämtern tätig, darunter auch als Geschäftsführer des Evangelischen Krankenhauses Königin Elisabeth Herzberge in Berlin.

In seinem Festvortrag zum Thema „Diakonie und öffentliche Theologie“ unterstrich Prof. Dr. Ulrich H. J. Körtner, Universität Wien, unter dem Beifall der Anwesenden, dass Theologie und Religion in der modernen Gesellschaft aufgerufen sind, eine aktive Rolle bei der Beantwortung drängender Lebensfragen zu spielen. Dieses Thema hat das berufliche Engagement Pastor Dr. Feldmanns im Haupt- und Ehrenamt zu allen Zeiten und an allen Stationen in besonderer Weise geprägt.

Das Wirken Pastor Dr. Feldmanns genießt in der Diakonie hohe Wertschätzung. Ausdruck hierfür war u.a. 2015 seine Wahl zum Vorsitzenden des Diakonischen Rates des Diakonischen Werkes Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (DWBO). Seit 1996 ist er Vorstandsvorsitzender des Verbandes für Altenhilfe und Pflegerische Dienste im DWBO. Diese Ämter wird er bis zum Ende der Wahlperiode weiter wahrnehmen.

Unser Foto:

Verabschiedung in Lobetal: Pastor Dr. Johannes Feldmann (Mitte) und seine Frau nehmen aus den Händen von Geschäftsführer Martin Wulff ein Erinnerungsgeschenk entgegen.

Foto: Hoffnungstaler Stiftung Lobetal/Stephan Bertheau

„Wir sind viele“ – beeindruckende Porträtausstellung im

Deutschen Bundestag eröffnet

 

Jim Rakete fotografierte auch Klienten aus Lobetaler Einrichtungen

 

„Wir sind viele“ – so lautet der Titel einer Porträtausstellung, die der weltbekannte Fotograf Jim Rakete anläßlich des 150jährigen Jubiläums der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel zusammengestellt hat. Menschen aus den verschiedensten Einrichtungen und Diensten Bethels, darunter auch aus Einrichtungen der Hoffnungstaler Stiftung Lobetal, sind von ihm porträtiert worden.

50 Porträts – 50 Menschen – 50 Leben. „Die Bilder fangen ein, schnörkellos und authentisch, was der Fotograf vorgefunden hat: Menschliches Leben. In seiner ganzen Vielfalt“, sagte Bundestagsvizepräsidentin Ulla Schmidt (SPD) bei der Eröffnung der zutiefst beeindruckenden Schau im Paul-Löbe-Haus in Berlin.  „Menschen, die lieben, die fröhlich oder nachdenklich sind. Im Vordergrund dieser Arbeiten stehen die Menschen. Nicht die Behinderung.“ Diese sei, so die Politikerin, lediglich eine von vielen Facetten menschlichen Lebens.

In dem Fotoprojekt richtet Jim Rakete seinen Sucher nicht auf die prominentesten Vertreter unserer Gesellschaft, sondern auf diejenigen, die im öffentlichen Leben immer um Wahrnehmung kämpfen müssen. Menschen mit Behinderungen, mit Epilepsie, mit psychischen Leiden, mit Gewalt- und Suchterfahrungen, mit unheilbaren Krankheiten. Menschen, die obdachlos und schutzbedürftig sind.

Viele prominente Gäste besuchten die Ausstellung, mit der Bethel in sein Jubiläumsjahr 2017 startet, unter anderem Regisseur Wim Wenders, die Schauspielerin Martina Gedeck oder die Verlegerin Friede Springer.

Entstanden sei die Ausstellung während einer „stillen und unaufgeregten Reise“, so Bethels Vorstandsvorsitzender Pastor Ulrich Pohl. Über Monate hinweg habe Jim Rakete die unterschiedlichsten Bethel-Einrichtungen besucht, von Bielefeld bis Berlin, von Hannover bis Dortmund und von Freistatt über Lobetal bis Blütenberg. „Einfach so fand Begegnung statt“, blickte Pastor Pohl in seiner Rede zurück. „Begegnung, die geprägt war von Offenheit und Geduld und echter Herzlichkeit.“ Der berühmte Fotograf nahm sich Zeit, hörte zu, lernte die Menschen zunächst kennen, die er vor seine Linse bat. „Da wurde keiner in Szene gesetzt oder gestellt. Kein Druck. Kein ‚Lach doch mal!‘, oder ‚Guck noch mal so wie eben!‘“

Im Gegenzug kamen viele der von Jim Rakete fotografierten Menschen zur Eröffnungsfeier, um ihre großformatigen Porträts an den Wänden des Deutschen Bundestags zu bewundern.

 

Die Ausstellung kann noch bis zum 10. Februar in der Zeit von montags bis freitags 9 bis 17 Uhr im Paul-Löbe-Haus, Eingang West, Konrad-Adenauer-Straße 1, 11011 Berlin nach vorheriger Anmeldung unter: ausstellungen@bundestag.de besichtigt werden

 

Im angeregten Gespräch: Barbara Eschen, Direktorin des Diakonischen Werkes Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, Martin Wulff, Lobetaler Geschäftsführer, und Hubert Handke, Mitglied des Betheler Verwaltungsrates.

Veranstaltungen

Es konnte leider nichts gefunden werden

Entschuldigung, aber kein Eintrag erfüllt Deine Suchkriterien