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Im Laufe der Jahre hat die Zahl der Rettungseinsätze zugenommen. Mit Inbetriebnahme der neuen Wache reagierte nun der Lankreis Barnim auf diese Situation. So sollen die Rettungszeiten minimiert werden. Viel Zeit hatte die Suche nach einem Standort für die neue Wache eingenommen. Als idealer Platz erwies sich der Standort in Sandkrug. Dieser wird den Anforderungen an Rettungszeiten gerecht. „Nun haben wir hier aber optimale Arbeitsbedingungen“ so Landrat Ihrke. Durch den Bau des  Gebäudes verbesserten sich auch die Arbeitsbedingungen der Mitarbeiter.  Im Juni 2015 wurde die Baugenehmigung erteilt und schon im Dezember ist das Gebäude durch den Bauherren und Eigentümer Max-Haus-GmbH aus Marienwerder fertiggestellt und übergeben worden. Der Rettungsdienst hat einen Mietvertrag für 10 Jahre abgeschlossen, mit der Option der Verlängerung.

Foto: Pressestelle

Foto: Pressestelle

Kinder- und Jugendgesundheitsdienst des Lankreises Barnim untersucht Schüler der 10. Klassen

Jährlich werden die Schüler der 10. Klassen untersucht. Sie erfolgen nach § 32 Abs. 1 des Jugendarbeitsschutzgesetzes. Dabei wurde festgestellt, dass viele 10. Klässler im Landkreis Barnim unter einer falschen Körperhaltung leiden. Daraus können Kopf- sowie Rückenschmerzen resultieren, die bedingt durch Wirbelsäulenfehlstellungen entstanden sein können. Diese Fehlstellungen treten nicht plötzlich auf, sondern werden im Laufe der Zeit „erworben“. Deshalb werden sie häufig erst bei Untersuchungen festgestellt.

Viele Faktoren spielen da ineinander, seien es zu schwere Schultaschen oder Bewegungsmangel. Die Schüler der unteren Klassen tragen die Schultasche noch auf beiden Schultern. Bei den Größeren ist das unschick und so werden Umhängetaschen genutzt die nur auf einer Schulter getragen werden. Dies kann auf Dauer zu einem Schulterschiefstand führen. Bedingt durch unser „Computerzeitalter“ verbringen viele Kid´s ihre Freizeit vor dem PC. „Soziale“ Netzwerke übernehmen die früheren Besuche und ersetzen somit oftmals die realen sozialen Kontakte.

Häufig werden auch auf den Fragebögen zur Anamnese Neurodermitis, Asthma bronchiale und diverse Allergien angegeben.

Bei den Untersuchungen werden die Schüler darauf aufmerksam gemacht, diese Krankheiten bei der Berufswahl zu beachten, da eine Leichtfertigkeit später zu einer Berufsunfähigkeit führen kann.

„ Die Gesundheit der Jugendlichen hat für den Kinder- und Jugendgesundheitsdienst (KJGD) eine große Bedeutung. Wir sind davon überzeugt, dass viel Bewegung, eine ausgewogenen Ernährung und eine gesundheitliche Beratung zur Berufswahl, besonders bei bereits bestehenden gesundheitlichen Beeinträchtigungen, ein langes und glückliches Arbeitsleben sichert.“