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Saisonbeginn am Finowkanalabschnitt „Langer Trödel“ zwischen Zerpenschleuse und Liebenwalde

Schlamm und Todholz beräumt / Tauchtiefe bei 1,20 Meter

Der diesjährige Saisonstart am Langen Trödel fiel auf den Pfingstsonnabend und wurde in Liebenwalde mit einem großen Hafenfest gefeiert. Jetzt können Sportbootfahrer den 10 Kilometer langen westlichen Teilabschnitt des Finowkanals zwischen Zerpenschleuse und Liebenwalde wieder befahren. Nach  umfangreichen Entschlammungs- und Todholzberäumungsarbeiten ist das Befahren für Boote  wieder durchgängig mit einer Tauchtiefe bis maximal 1,20 Meter möglich.

Mit Eröffnung des Langen Trödels werden auch wieder die Schleuse Zerpenschleuse und die Klapp- beziehungsweise Hubbücken L 100 und Forststraße in Zerpenschleuse sowie L 21 in Liebenwalde im Auftrag des Landkreises Barnim, der Gemeinde Wandlitz und der Stadt Liebenwalde in Betrieb genommen. Den Betrieb bis Saisonende am 27. Oktober sichert die Firma SDL ab, die auch den Stadthafen in Liebenwalde betreibt.

Die Öffnungszeiten der Brücke in Liebenwalde wurden auf Wunsch der Wassertouristen um zusätzliche Zeiten morgens und abends erweitert (Öffnungszeiten unter www.win-brandenburg.de)

 

Der Lange Trödel ist ein Teilprojekt der Wassertourismus Initiative Nordbrandenburg (WIN AG), die es sich zur Aufgabe gemacht hat, ein durchgängig schiffbares länderübergreifendes Wasserstraßenrevier mit einer Gesamtlänge von rund 340 Kilometern zu schaffen. Nach seiner kompletten Fertigstellung wird das Gebiet von der Oberen-Havel-Wasserstraße  bis zur Mecklenburger Seenplatte reichen. Zu den Partnern in der WIN AG zählen neben den Landkreisen Barnim, Oberhavel und Ostprignitz-Ruppin auch die Städte und Gemeinden Eberswalde, Neuruppin, Oranienburg, Templin, Liebenwalde, Wandlitz und Fehrbellin.

 

Die Arbeiten zum Ausbau des Langen Trödel im Auftrag des Wasser- und Bodenverbandes „Schnelle Havel“ waren im vergangenen Jahr beendet worden. Dabei entstanden in Zerpenschleuse unter anderem eine Schleusenanlage, eine Klapp- und eine Hubbrücke, Anlegestellen, eine Slipanlage sowie Einstiegshilfen für Wassersportler. Liebenwalde erhielt ebenfalls eine Klappbrücke. Im Juni 2016 wurde die Wasserstraße dann nach 92 Jahren Dornröschenschlaf wieder eröffnet.

Flyer mit den Öffnungszeiten kann hier Flyer05-2017_4s runter geladen werden

pressestelle@kvbarnim.de

Steganlagen sind genehmigungspflichtig

Anrainer am Langen Trödel werden zur Antragstellung aufgefordert

Am Langen Trödel in Zerpenschleuse haben sich viele Anrainer über die Jahre Steganlagen gebaut. Als Anlagen an einem Gewässer sind diese nach Brandenburgischem Wasserrecht jedoch genehmigungspflichtig. Die untere Wasserbehörde des Landkreises Barnim fordert alle Stegbesitzer deshalb dazu auf, einen entsprechenden Antrag zu stellen. „Der Lange Trödel wird bald als schiffbares Landesgewässer wiedereröffnet“, erklärt Mark Büttner, Sachgebietsleiter der Unteren Wasserbehörde. „Dort werden dann auch größere Sporztboote unterwegs sein.“ Aus diesem Grund sei es nötig, die vorhandenen Stege nachträglich zu genehmigen und mit der geplanten Fahrrinne abzustimmen, so der Fachmann weiter.

 

Formulare zur Antragstellung sind auf der Internetseite des Landkreises unter www.barnim.de zu finden. Für Fragen und weitere Informationen ist die untere Wasserbehörde telefonisch unter 03334 214-1538 zu erreichen.

 

Die Anträge müssen gesandt werden an:

 

Landkreis Barnim

Untere Wasserbehörde

Paul-Wunderlich-Haus

Am Markt 1

16225 Eberswalde

 

Quelle: KVBARNIM