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Der Eberswalder Daniel Kurth im ersten Wahlgang gewählt

Der neue Landrat im Landkreis Barnim heißt Daniel Kurth (SPD). Insgesamt 33 der 57 Kreistagsmitglieder sprachen sich bereits im ersten Wahlgang für den 44-Jährigen aus. Kurth folgt damit auf Bodo Ihrke (SPD), der nach 28 Jahren im Amt nicht mehr zur Wahl antrat.

Foto: Oliver Köhler

„Es ist wichtig, dass wir die kleine Delle, die dieser Wahlkampf bei allen Beteiligten hinterlassen hat, schnell wieder beseitigen, um uns gemeinsam auf die Projekte und Herausforderungen konzentrieren zu können, die vor uns liegen“, sagte Daniel Kurth direkt nach seiner Wahl. Er bedankte sich bei dieser Gelegenheit bei all denjenigen, die ihn im Wahlkampf unterstützt hatten.

Die Wahl durch den Kreistag war nötig, weil keiner der ursprünglich fünf Bewerber das nötige Quorum bei der Direktwahl durch die Barnimer Bürger erreichen konnte. Im darauf folgenden Stellenbesetzungsverfahren wurden von den wiederum fünf Bewerbern neben Daniel Kurth noch Ottmar Nickel (CDU) durch den Kreistag für die Abstimmung nominiert.

Der neue Landrat muss nun noch durch den Vorsitzenden des Kreistages, Prof. Dr. Alfred Schultz, ernannt und vereidigt werden. Seinen Dienst tritt er dann am 31. Juli an.

Daniel Kurth wurde 1973 in Eberswalde-Finow geboren und wuchs auch dort auf. Heute wohnt er mit seiner Frau und seinen Kindern am Stadtrand von Eberswalde in einem alten Forsthaus. Zuletzt war er als direkt gewählter Abgeordneter für Eberswalde, Schorfheide und Joachismthal im Brandenburger Landtag tätig. Davor war er Mitarbeiter der Barnimer Kreisverwaltung und in dieser Funktion unter anderem persönlicher Referent des scheidenden Landrates.

Politisch engagiert sich Daniel Kurth bereits seit 1989. Zunächst trat er der neu gegründeten Partei „Die Grünen“ bei, bevor er 1996 zur SPD wechselte. Seit 2010 ist er Vorsitzenden des SPD-Unterbezirks Barnim, seit 2014 zudem Stadtverordneter der Stadt Eberswalde und stellvertretender Vorsitzender der Stadtverordnetenversammlung.

Ehrenamtlich ist der neue Landrat seit 1996 aktiv. Vor allem das Thema Katastrophenschutz hat es ihm dabei angetan. So beteiligte er sich an zahlreichen Hilfstransporten nach Weißrussland und engagiert sich seit vielen Jahren im Technischen Hilfswerk (THW).

Die Kreisverwaltung mit Hauptsitz in Eberswalde ist für eine Vielzahl von Aufgaben zuständig. Dazu zählen unter anderem Bauaufsicht, Kommunalaufsicht, Schulverwaltung, Jugendamt, Grundsicherung, Bodenschutz, Gesundheitsamt, Strukturentwicklung und Katasteramt.

Darüber hinaus hat sich der Landkreis zahlreiche freiwillige Aufgaben gegeben. So werden seit Jahren die Nachhaltigkeitsstrategie „Die Zukunft ist erneuer:bar“ und die Bildungsinitiative Barnim verfolgt.

Landrat lobt Tierschutzpreis aus

Aufgerufen sind alle Barnimer Bürger und Bürgerinnen

Der Barnimer Landrat des Landkreises Barnim lobt auch in diesem Jahr wieder einen Tierschutzpreis aus. Das Preisgeld von 300 Euro soll an Barnimer Bürger oder Organisationen gehen, die besondere ehrenamtliche Leistungen für den Tierschutz erbracht haben.

 

Vorschlagsberechtigt sind alle Barnimer Bürgerinnen und Bürger, sowie alle Vereine, Verbände, Behörden oder Einrichtungen, die sich mit Tierschutzthemen befassen. Selbstvorschläge sind nicht möglich. Die formlosen Vorschläge für den Tierschutzpreis müssen Angaben zur Person oder Institution enthalten und die Art des besonderen Einsatzes beschreiben.

 

Vorschläge können bis zum 31. Dezember 2017 beim Landkreis Barnim, Bereich des Landrates, Am Markt 1 in 16225 Eberswalde oder per E-Mail unter der Adresse landrat@kvbarnim.de eingereicht werden.

 

Landrat und Vorsitzender des Kreistages überreichen Urkunden

Insgesamt zwölf Schüler, die an Barnimer Schulen zur Schule gehen, können sich ein Jahr lang über einen monatlichen Zuschuss des Landkreises in Höhe von 150 Euro freuen. Barnims Landrat Bodo Ihrke und der Vorsitzende des Kreistages, Professor Dr. Alfred Schultz, übergab im Rahmen einer Feierstunde die Urkunden an die Stipendiaten.

„Es gibt eine einfache Regel: Nur die besten Schüler erhalten diese Förderung“, sagte Alfred Schultz in seiner Ansprache. „Die Schüler, die hier sitzen, haben sich diese Stipendien mit harter Arbeit redlich verdient.“ Er hoffe, dass diese Förderung eine Motivation für die Zukunft sein werde.161212-barnim-stipendium-002

Für Bodo Ihrke ist das Barnim-Stipendium vergleichbar mit einem Gütesiegel. „Wir wollen herausragende Leistungen damit würdigen“, sagte er.

Das Barnim-Stipendium wird im Landkreis bereits seit vielen Jahren vergeben. Der Preis wird an Schüler für ihre außergewöhnlich schulischen Leistungen gezahlt. Über die Schulen können sich Schüler der Sekundarstufe II an Gymnasien, Gesamtschulen oder Oberstufenzentrum in zwei Bereichen bewerben – dem mathematisch-naturwissenschaftlich-technischen Bereich und dem sprachlich-künstlerische-musische-gesellschaftlichen Bereich. Die Schüler müssen neben ihren Zeugnissen mit entsprechenden Mindestanforderungen auch Teilnahmebestätigungen von Olympiaden und einen Bewerbungsbogen einreichen. In Letzterem bewerten die Schulen auch Eigenschaften wir Zielorientierung, Selbstständigkeit oder Durchsetzungsvermögen.

Erstmals wurde in diesem Jahr zudem ein Äquivalent-Stipendium über die Schulstiftung der Sparkasse Barnim vergeben. Dieses ging an Chantal Bohn. Sie stammt ursprünglich aus der Uckermark, besucht jedoch das Humboldt-Gymnasium in Eberswalde. Ihre Auszeichnung nahm Uwe Riediger, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Barnim, vor.

 

Quelle: PRessestelle KVBarnim

: BMBF / Dennis Krischker. An der Preisübergabe nahm neben der Staatssekretärin Cornelia Quennet-Thielen auch Ansgar Wimmer, Stiftungsverbund "Lernen vor Ort" teil. Die Auszeichnung nahm Landrat Bodo Ihrke entgegen.

Staatssekretärin Cornelia Qnennet-Thielen übergibt Preis 

: BMBF / Dennis Krischker. An der Preisübergabe nahm neben der Staatssekretärin Cornelia Quennet-Thielen auch Ansgar Wimmer, Stiftungsverbund "Lernen vor Ort" teil. Die Auszeichnung nahm Landrat Bodo Ihrke entgegen.

Foto: BMBF / Dennis Krischker.
An der Preisübergabe nahm neben der Staatssekretärin Cornelia Quennet-Thielen auch Ansgar Wimmer, Stiftungsverbund „Lernen vor Ort“ teil. Die Auszeichnung nahm Landrat Bodo Ihrke entgegen.

Der Landkreis Barnim ist für sein Engagement in der Bildungspolitik im  Rahmen  der  Initiative  „Lernen  vor  Ort“  ausgezeichnet  worden.  Cornelia Quennet-Thielen, Staatsekretärin im Bundesministerium für  Bildung  und  Forschung  übergab  den  Preis  im  Rahmen  einer Festveranstaltung  im  Hamburger  Bahnhof  in  Berlin.  „Sie  haben bedeutende  Erfolge  bei  der  Entwicklung  eines  datenbasierten Bildungsmanagements   erzielt.   Neben   Bildungsberichten   und thematischen  Analysen  sind  innovative  Modelle  der  Kooperation,
Koordination   und   Steuerung   entstanden“,   hieß   es   bei   der  Preisübergabe.  Damit  seien  neue  Maßstäbe  für  die  Bildungspolitik   vor Ort gesetzt worden.

Barnims  Landrat  Bodo  Ihrke  freute  sich  über  die  Auszeichnung.
„Mit   unserer   Bildungsinitiative   Barnim   sind   wir   bereits   seit  Längerem  dabei,  uns  beim  Thema  Bildung  stärker  zu  engagieren.   Das   wir   mit   unseren   Idee   bei   einer   Initiative   des   Bundes
mitmachen   dürfen   und   damit   zu   den   Vorreitern   in   ganz  Deutschland gehören, ehrt uns ganz besonders.“

Die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und  deutschen Stiftungen ins Leben gerufene Initiative „Lernen vor Ort“   unterstützt   seit   2009   kreisfreie   Städte   und   Landkreise   in   Deutschland  dabei,  ein  datenbasiertes  Bildungsmanagement  zu  entwickeln und umzusetzen. Insgesamt nahmen 35 Kommunen aus   dem gesamten Bundesgebiet daran teil.
Mit   der   Initiative   bringt   das   BMBF   gemeinsam   mit   dem Stiftungsverbund    ein    stimmiges,    integriertes    System    für lebenslanges  Lernen  der  Bürgerinnen  und  Bürger  auf  den  Weg. „Lernen vor Ort“ ist eine in dieser Dimension einzigartige öffentlich-private  Partnerschaft,  die  –  unterstützt  mit  Mitteln  des  BMBF  und des Europäischen Sozialfonds (ESF) – in den kommenden Jahren die Weichen  für  lebenslanges  Lernen  in  den  Kommunen  neu  stellen soll.  In  den  Städten,  Landkreisen  und  Regionen  werden  nicht  nur zahlreiche  bildungspolitische  Entscheidungen  getroffen.    Vielleicht noch bedeutsamer ist, dass hier – vor Ort – Menschen beschließen, welche  Bildungseinrichtungen  sie  besuchen,  welche  Angebote  sie ihren Kindern machen, welche beruflichen Zusatzqualifikationen sie sich aneignen wollen, welche persönlichen Bildungsinteressen und sozialen und fachlichen Kompetenzen sie erweitern möchten. Ihnen gilt  es,  bessere  Zugänge  in  ein  überschaubares,  aufeinander abgestimmtes Bildungssystem zu ermöglichen.

Mehr Informationen unter: www.lernen-vor-ort.info

Wir danken Oliver Köhler für die freundliche Zusammenarbeit


Kreisfeuerwehrverband Barnim hat einen neuen Vorstand gewählt

Kreisfeuerwehrverband Barnim setzt Schwerpunkt auf Nachwuchsarbeit Landrat Bodo Ihrke macht sich für bessere Förderung stark Der Kreisfeuerwehrverbandes Barnim will die Feuerwehren des Landkreises künftig noch stärker bei der Förderung des Nachwuchses unterstützen. Das erklärte der frisch gewählte Vorstandsvorsitzende Rainer Strempel bei seinem Antrittsbesuch im Landratsamt. „Das ist eine Herausforderung, der wir uns aber stellen müssen, um die Feuerwehren auch künftig einsatzfähig zu halten“, sagte er.
Ganz konkret wollen Strempel und seine Mitstreiter dabei den schon in der Vergangenheit begangenen Weg weiter ausbauen und sich auf den jüngeren Nachwuchs konzentrieren. Ihnen gehe es darum, mit den Kindern in Kontakt zu kommen und ihnen zu vermitteln, dass die Arbeit in der Feuerwehr Spaß bedeuten kann und sie dabei auch etwas erleben könnten, so Strempel weiter.
Allerdings ist die Konkurrenz um den Nachwuchs groß. Denn viele Sportvereine haben bereits für die ganz jungen zahlreiche Beschäftigungsmöglichkeiten im Angebot – und können diese so langfristig an sich binden. „Diese Vereine werden bislang auch ganz anders gefördert, verfügen so oft über ganz andere finanzielle und materielle Voraussetzungen, um den Kindern etwas zu bieten“, ist sich Strempel sicher.
Sein Vorschlag, über andere Möglichkeiten der Unterstützung für die Fördervereine der örtlichen Feuerwehren nachzudenken, fand bei Landrat Bodo Ihrke Anklang. „Die Feuerwehren im Landkreis arbeiten fast ausschließlich ehrenamtlich und erfüllen eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe. Dafür gebührt den Kameraden Dank“, sagte Bodo Ihrke. Es müsse darüber hinaus aber auch überlegt werden, wie man sie bei ihrer Arbeit besser unterstützen könne. „Die Vorbereitung auf die Tätigkeit in der Feuerwehr als Vereinsarbeit zu betrachten ist ein kluger Gedanke“, so der Landrat weiter.
Zum Thema Unterstützung diskutierten beide Seiten auch darüber, wie es etwa Arbeitgebern erleichtert werden könne, den Arbeitsausfall von Mitarbeitern bei Einsätzen gegenüber dem Aufgabenträger des Brandschutzes geltend zu machen. Auch über eine bessere Öffentlichkeitsarbeit wurde in diesem Zusammenhang gesprochen.

In diesem Jahr will sich der Vorstand aber zunächst auf die Abarbeitung aktueller Projekte konzentrieren. So stehen derzeit etwa die Vorbereitungen für das Kreisjugendlager und verschiedene Wettkämpfe im Mittelpunkt.

Zum neuen Vorstand gehören:

  •  Vorstandsvorsitzender Rainer Strempel, Ortswehrführer Biesenthal,
  •  1. stellvertretender Vorsitzender Bernd Falkenthal, Ortsfeuerwehr Schönow, Vizepräsident Landesfeuerwehrverbandes Brandenburg
  •  2. Stellvertretender Vorsitzender Michel Görke, Ortsfeuerwehr Lindenberg, Kreisjugendwart Landkreises Barnim
  •  Schatzmeisterin Doreen Gaertner, Ortsfeuerwehr Schwanebeck, stellvertretende Kreisjugendwartin Landkreises Barnim

Der Vorstand ist für drei Jahre ins Amt gewählt.

 

Wir danken Herrn  Oliver Köhler von der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

20 Jahre Barnim eine Fotoschau an der sich über 50 Fotografen beteiligten die über 100 Fotos einreichten. Eröffnet wurde sie am Montagnachmittag durch den Landrat Bodo Ihrke und den Eberswalder Bürgermeister Friedhelm Boginski in der ersten Etage des Eberswalder Rathauses. Es lohnt sich, ins Rathaus zu gehen und sich die Fotos anzuschauen!

20 Jahre Barnim – eine Fotoschau

an der sich über 50 Fotografen beteiligten die über 100 Fotos einreichten. Eröffnet wurde sie am  Montagnachmittag durch den Landrat Bodo Ihrke und den Eberswalder Bürgermeister Friedhelm Boginski in der ersten Etage des Eberswalder Rathauses. Es lohnt sich, ins Rathaus zu gehen und sich die Fotos anzuschauen!

ein Hinweis in eigener Sache

  • Wer gute Fotos vom Landkreis BARIM hat kann sie gern zur Veröffentlichung an uns senden : Kontakt(@)barnim-plus.de,
  • Wer klasse Veranstaltungen kennt – schreibt uns bitte
  • wer Fotos machen möchte und ist sich unsicher oder benötigt Hilfe kann sich ebenfalls gern an uns wenden