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Warnmeldungen direkt aufs eigene Smartphone

Landkreis Barnim – 04.03.2019 11:06 CET

Vor dem Hintergrund des jüngsten Stromausfalls in Berlin-Köpenick, bei dem über 30.000 Haushalte betroffen waren, rät Barnims Landrat Daniel Kurth auch allen Barnimer dazu, sich auf solche Ereignisse besser vorzubereiten. „Solche Vorfälle können nicht hundertprozentig ausgeschlossen werden und können weitreichende Folgen für große Teile der Bevölkerung haben“, erklärt er. Um im Ernstfall schnell an Informationen zu gelangen, empfiehlt Kurth deshalb, sich die Warn-App NINA auf sein Telefon zu laden. „Die App wird vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BKK) betreut und liefert schnell seriöse und verlässliche Informationen“, so Kurth weiter. Bei Katastrophenlagen, Havarien, aber auch bei Unwettern oder Hochwasser sei das System auch für unsere Region bereits erprobt, werde dafür mit Informationen aus der Integrierten Regionalleitstelle NordOst versorgt. 

NINA warnt die Bevölkerung deutschlandweit vor aktuellen Gefahren. Seit 2013 ist dafür das Modulare Warnsystem (MoWaS) in Betrieb. Es wurde vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe entwickelt und den Ländern für den Katastrophenschutz zur Verfügung gestellt. MoWaS integriert dabei regionale Warnsysteme in eine bundesweit einheitliche und sichere Lösung zur Auslösung und Übertragung von Warnmeldungen. Gleichzeitig kombiniert das System dabei bedarfsgerecht eine wachsende Zahl verschiedener Warnmittel, um die Bevölkerung gezielt, schnell und wirksam zu erreichen. 

Nutzer von NINA können sich diese Warnmeldungen sowohl deutschlandweit als auch für ihren aktuellen Standort anzeigen lassen oder die Warnungen als Push-Meldung abonnieren. Darüber hinaus bietet die App wichtige Handlungsempfehlungen und Tipps zur persönlichen Notfallvorsorge und dem Handeln in Notsituationen. Die Warn-App NINA ist kostenfrei und steht für die beiden gängigen Betriebssysteme Android und iOS zur Verfügung. Sie wurde deutschlandweit bereits mehr als einen Million Mal heruntergeladen.


Bislang kannten sich Brandenburgs Finanzminister Christian Görke und Barnims Landrat Daniel Kurth nur aus dem Landtag. Nun haben beide Politiker das Gespräch in neuer Konstellation gesucht, Görke kam zum nachgeholten Antrittsbesuch ins Paul-Wunderlich-Haus nach Eberswalde. „Zwischen Land und Kreis gibt es immer viele Berührungspunkte, da ist es wichtig, dass ein guter Draht gepflegt wird“, erklärte der Finanzminister den Grund seines Besuches, bei dem er auch gleich mehrere Gesprächsthemen im Gepäck hatte. So ging es ihm etwa darum, mit dem Landrat über die allgemeine Steuersituation und die Finanzen der Barnimer Kommunen zu sprechen. Bislang seien die Zahlen ordentlich, da sich die Steuereinnahmen des Landes und der Kommunen seit Jahren positiv entwickelt haben. Darüber hinaus stellt das Land den Kommunen über die Erhöhung der sogenannten Verbundquote künftig deutlich mehr Mittel zur Verfügung. Davon wird auch der Landkreis Barnim sowie seine Städte und Gemeinden direkt profitieren. Jedoch sei auch Vorsicht geboten, so der Finanzminister. Die wirtschaftliche Entwicklung sei, auch aufgrund weltpolitischer Verwerfungen, nicht mehr so dynamisch wie in den vergangenen Jahren. Das mache sich dann auch in den Steuereinnahmen der Kommunen irgendwann bemerkbar, sagte er.

Daniel Kurth indes sprach die Themen Polizei und Finowkanal an. Bei beiden Themen sieht der Landrat Handlungsbedarf, die eine enge Abstimmung mit dem Land voraussetzten. Bei der Polizei macht er sich für den Ausbau der Wachen stark, beim Finowkanal will er zeitnah wieder alle Verhandlungspartner an einen Tisch bekommen. „Wir müssen hier gemeinsam an Lösungen arbeiten. Nur so kommen wir voran“, machte er deutlich. 

Ein für beide Politiker wichtiges Thema ist der öffentliche Personennahverkehr – auf der Straße und auf der Schiene. Hierzu erklärten beide, dass sie sich für einen weiteren Ausbau in der Region stark machen. Eine erste Maßnahme ist die Reaktivierung der RB 63 auf der Strecke Eberswalde-Joachimsthal-Templin Ende des vergangenen Jahres. Um sich ein besseres Bild davon machen zu können, wie wichtig diese Strecke für die bessere Erschließung des ländlichen Raumes ist, testete Finanzminister Christian Görke im Anschluss an das Treffen die Strecke nach Templin gleich selbst.

Quelle, Foto: Pressestelle LK Barnim/Oliver Köhler

Zu mehr als 2300 Einsätzen mussten die Kameradinnen und Kameraden der Barnimer Feuerwehren und des Kreisfeuerwehrverbandes in diesem Jahr ausrücken – eine stolze Bilanz. Für die ehrenamtlichen Helfer vor Ort sind diese Einsätze nicht selten ungefährlich. Barnims Landrat Daniel Kurth hat nun die Gelegenheit genutzt und sich in einer Feierstunde bei den Hilfsorganisationen für 40, 50, 60 oder 70 Jahre treue Dienste bedankt. „Sie leisten eine tolle und wichtige Arbeit, aus der nicht selten ein Lebenswerk wird“, sagte er am Sonnabend mit Blick vor rund 130 Gästen.

Dabei erinnerte der Landrat auch an einige besondere Einsätze wie etwa die Waldbrände in Beelitz, Fichtenwalde oder Treuenbrietzen, die es in diesem Jahr zu überstehen galt und die den Einsatzkräften viel abverlangten. Insgesamt teilten sich die Einsätze in 1.575 Hilfeleistungseinsätze, 662 Brandeinsätze sowie 101 sonstige Einsätze (Stand: 30. November 2018)

Bereits vor der Ehrung hatte sich Kurth mit den Stadt-, Amts- und Gemeindewehrführern sowie Vertretern von Rettungsdienst, dem Kreisverbindungskommando der Bundeswehr, dem Veterinäramt, dem Technischen Hilfswerk, der Johanniter-Unfallhilfe, dem Deutschen Roten Kreuz, der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft sowie dem Kriseninterventionsdienst getroffen und ihnen die Pläne für das neue multifunktionale Zentrum für Brand- und Katastrophenschutz erläutert. „Dies soll ein Standort werden, in dem das Ehrenamt eine Heimat hat“, sagte er in der Runde. Frank Wruck, Geschäftsführer der Barnimer Busgesellschaft und Bauherr, konnte die Erteilung der Baugenehmigung verkünden. Er verwies darauf, dass man im Barnim gute Erfahrungen damit gemacht habe, wenn der Landkreis mit seinen kreiseigenen Gesellschaften kooperiere.

Quelle: LK Barnim, Foto: T. Stapel

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Die Polizeiinspektion Barnim

Die Polizeiinspektion Barnim gehörte in den vergangenen Tagen zu den ersten Institutionen, bei denen Barnims Landrat Daniel Kurth seinen Antrittsbesuch absolviert hat. Der neueLeiter der Kreisverwaltung unterstreicht damit, dass Themen wie öffentliche Ordnung und Sicherheit einen hohen Stellenwert haben. „Die Menschen in unserem Landkreis sollen sich sicher fühlen. Neben den kommunalen Ordnungsbehörden leisten dazu die Beamten der Polizei einen wichtigen Beitrag“, sagt er.

„Daniel Kurth zeigt mit diesem sehr frühzeitigen Besuch deutlich, dass ihm die Polizei im Landkreis am Herzen liegt und er für Sicherheit und Ordnung steht“, erklärt Jens Starigk, Leiter Polizeiinspektion Barnim. Er hoffe, dass man Kurths „Affinität zu den ,Blaulichtorganisationen‘“ künftig in der Zusammenarbeit spüren könne.

allgemeine Ordnung

In einem ersten zweistündigen Gespräch tauschten sich die beide gleich zu einigen wichtigen Themen aus. So ging es etwa um die allgemeine Ordnung und gegenseitigen Unterstützungsleistungen. Aber auch über die Verkehrsunfalllage im Landkreis wurde gesprochen. Hierzu wurde unter anderem diskutiert, ob eine Ausweitung der Verkehrs- und Geschwindigkeitskontrollen ein geeignetes Mittel sein könnten, um die Zahl schwerer Verkehrsunfälle weiter zu reduzieren. Auch ein „kurzer Draht“ bei außergewöhnlichen Ereignissen wurde vereinbart.

Beide Chefs zeigten sich nach dem Gespräch optimistisch und hoben das bereits bestehende partnerschaftliche Verhältnis, welches zwischen dem Landkreis und der Polizeiinspektion besteht, hervor. Man freue sich auf die bevorstehende Zusammenarbeit, hieß es von beiden Seiten unisono.

Die Kreisverwaltung mit Hauptsitz in Eberswalde ist für eine Vielzahl von Aufgaben zuständig. Dazu zählen unter anderem Bauaufsicht, Kommunalaufsicht, Schulverwaltung, Jugendamt, Grundsicherung, Bodenschutz, Gesundheitsamt, Strukturentwicklung und Katasteramt.

Darüber hinaus hat sich der Landkreis zahlreiche freiwillige Aufgaben gegeben. So werden seit Jahren die Nachhaltigkeitsstrategie „Die Zukunft ist erneuer:bar“ und die Bildungsinitiative Barnim verfolgt

 

Quelle: LK Barnim, Foto: PI Barnim

Barrierefrei unterwegs auf dem Weg nach Werneuchen

Die Regionalbahnlinie in Richtung Werneuchen ist ab heute bestens für den Pendlerverkehr von und nach Berlin gerüstet. Die vier Haltestellen in Ahrensfelde Nord, Blumberg, Seefeld (Mark) und Werneuchen wurden dafür heute modernisiert und barrierefrei wieder freigeben. „Wir sollten einen Moment inne halten und uns darüber freuen, dass wieder etwas geschafft ist“, sagte Barnims Landrat Daniel Kurth. Die Investitionen zeigten, dass in der Region Potenzial liege. „Allerdings dürfen wir bei allem Wachstum nicht vergessen, auch die Verkehrsprobleme in den Städten und Gemeinden zu lösen“, mahnte er und forderte eine 30-Minuten-Anbindung nach Berlin von Werneuchen aus.

Brandenburgs Ministerin für Infrastruktur und Landesplanung, Kathrin Schneider, freute sich darüber, dass die Züge entlang der Bahntrasse jetzt barrierefrei zu erreichen seien. „Das ist wichtig für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen, für Familien oder Reisende mit schwerem Gepäck.“ „Wir wollen, dass Bahn fahren attraktiv ist, , um noch mehr Menschen zu motivieren, vom Auto auf die Bahn zu steigen“, erklärte sie.

Detlef Bröcker, Geschäftsführer der Niederbarnimer Eisenbahn (NEB), verweist bereits jetzt darauf, dass die Fahrgastzahlen in der Vergangenheit kontinuierlich gestiegen seien. Aus diesem Grund erweitere die NEB daher zu den Hauptverkehrszeiten die Sitzplatzkapazitäten.

Die Bahnsteige entlang der Strecke sind nun einheitlich 76 Zentimeter hoch und mit neuem Bahnsteigbelag und Blindenleitsystem versehen. Die Zugänge wurden angepasst, die Beleuchtung erneuert sowie ein besser Wetterschutz und die Kundeninformation über dynamische Schriftanzeiger geschaffen.

Der Bund stellte dafür 2016 im Rahmen des Zukunftsinvestitionsprogrammes „Barrierefreiheit“ insgesamt 160 Millionen Euro bereit, um Qualität und Service an 108 kleineren Bahnhöfen zu verbessern. Die Länder beteiligen sich zur Hälfte an den Kosten. Die Kofinanzierung in Brandenburg wird durch das kommunale Investitionsprogramm gesichert.

Die Kreisverwaltung mit Hauptsitz in Eberswalde ist für eine Vielzahl von Aufgaben zuständig. Dazu zählen unter anderem Bauaufsicht, Kommunalaufsicht, Schulverwaltung, Jugendamt, Grundsicherung, Bodenschutz, Gesundheitsamt, Strukturentwicklung und Katasteramt.

Darüber hinaus hat sich der Landkreis zahlreiche freiwillige Aufgaben gegeben. So werden seit Jahren die Nachhaltigkeitsstrategie „Die Zukunft ist erneuer:bar“ und die Bildungsinitiative Barnim verfolgt.

Quelle: Landkreis Barnim – 20.08.2018 16:19 CEST, Foto: Oliver Köhler

Der Eberswalder Daniel Kurth im ersten Wahlgang gewählt

Der neue Landrat im Landkreis Barnim heißt Daniel Kurth (SPD). Insgesamt 33 der 57 Kreistagsmitglieder sprachen sich bereits im ersten Wahlgang für den 44-Jährigen aus. Kurth folgt damit auf Bodo Ihrke (SPD), der nach 28 Jahren im Amt nicht mehr zur Wahl antrat.

Foto: Oliver Köhler

„Es ist wichtig, dass wir die kleine Delle, die dieser Wahlkampf bei allen Beteiligten hinterlassen hat, schnell wieder beseitigen, um uns gemeinsam auf die Projekte und Herausforderungen konzentrieren zu können, die vor uns liegen“, sagte Daniel Kurth direkt nach seiner Wahl. Er bedankte sich bei dieser Gelegenheit bei all denjenigen, die ihn im Wahlkampf unterstützt hatten.

Die Wahl durch den Kreistag war nötig, weil keiner der ursprünglich fünf Bewerber das nötige Quorum bei der Direktwahl durch die Barnimer Bürger erreichen konnte. Im darauf folgenden Stellenbesetzungsverfahren wurden von den wiederum fünf Bewerbern neben Daniel Kurth noch Ottmar Nickel (CDU) durch den Kreistag für die Abstimmung nominiert.

Der neue Landrat muss nun noch durch den Vorsitzenden des Kreistages, Prof. Dr. Alfred Schultz, ernannt und vereidigt werden. Seinen Dienst tritt er dann am 31. Juli an.

Daniel Kurth wurde 1973 in Eberswalde-Finow geboren und wuchs auch dort auf. Heute wohnt er mit seiner Frau und seinen Kindern am Stadtrand von Eberswalde in einem alten Forsthaus. Zuletzt war er als direkt gewählter Abgeordneter für Eberswalde, Schorfheide und Joachismthal im Brandenburger Landtag tätig. Davor war er Mitarbeiter der Barnimer Kreisverwaltung und in dieser Funktion unter anderem persönlicher Referent des scheidenden Landrates.

Politisch engagiert sich Daniel Kurth bereits seit 1989. Zunächst trat er der neu gegründeten Partei „Die Grünen“ bei, bevor er 1996 zur SPD wechselte. Seit 2010 ist er Vorsitzenden des SPD-Unterbezirks Barnim, seit 2014 zudem Stadtverordneter der Stadt Eberswalde und stellvertretender Vorsitzender der Stadtverordnetenversammlung.

Ehrenamtlich ist der neue Landrat seit 1996 aktiv. Vor allem das Thema Katastrophenschutz hat es ihm dabei angetan. So beteiligte er sich an zahlreichen Hilfstransporten nach Weißrussland und engagiert sich seit vielen Jahren im Technischen Hilfswerk (THW).

Die Kreisverwaltung mit Hauptsitz in Eberswalde ist für eine Vielzahl von Aufgaben zuständig. Dazu zählen unter anderem Bauaufsicht, Kommunalaufsicht, Schulverwaltung, Jugendamt, Grundsicherung, Bodenschutz, Gesundheitsamt, Strukturentwicklung und Katasteramt.

Darüber hinaus hat sich der Landkreis zahlreiche freiwillige Aufgaben gegeben. So werden seit Jahren die Nachhaltigkeitsstrategie „Die Zukunft ist erneuer:bar“ und die Bildungsinitiative Barnim verfolgt.

Landrat lobt Tierschutzpreis aus

Aufgerufen sind alle Barnimer Bürger und Bürgerinnen

Der Barnimer Landrat des Landkreises Barnim lobt auch in diesem Jahr wieder einen Tierschutzpreis aus. Das Preisgeld von 300 Euro soll an Barnimer Bürger oder Organisationen gehen, die besondere ehrenamtliche Leistungen für den Tierschutz erbracht haben.

 

Vorschlagsberechtigt sind alle Barnimer Bürgerinnen und Bürger, sowie alle Vereine, Verbände, Behörden oder Einrichtungen, die sich mit Tierschutzthemen befassen. Selbstvorschläge sind nicht möglich. Die formlosen Vorschläge für den Tierschutzpreis müssen Angaben zur Person oder Institution enthalten und die Art des besonderen Einsatzes beschreiben.

 

Vorschläge können bis zum 31. Dezember 2017 beim Landkreis Barnim, Bereich des Landrates, Am Markt 1 in 16225 Eberswalde oder per E-Mail unter der Adresse landrat@kvbarnim.de eingereicht werden.

 

Landrat und Vorsitzender des Kreistages überreichen Urkunden

Insgesamt zwölf Schüler, die an Barnimer Schulen zur Schule gehen, können sich ein Jahr lang über einen monatlichen Zuschuss des Landkreises in Höhe von 150 Euro freuen. Barnims Landrat Bodo Ihrke und der Vorsitzende des Kreistages, Professor Dr. Alfred Schultz, übergab im Rahmen einer Feierstunde die Urkunden an die Stipendiaten.

„Es gibt eine einfache Regel: Nur die besten Schüler erhalten diese Förderung“, sagte Alfred Schultz in seiner Ansprache. „Die Schüler, die hier sitzen, haben sich diese Stipendien mit harter Arbeit redlich verdient.“ Er hoffe, dass diese Förderung eine Motivation für die Zukunft sein werde.161212-barnim-stipendium-002

Für Bodo Ihrke ist das Barnim-Stipendium vergleichbar mit einem Gütesiegel. „Wir wollen herausragende Leistungen damit würdigen“, sagte er.

Das Barnim-Stipendium wird im Landkreis bereits seit vielen Jahren vergeben. Der Preis wird an Schüler für ihre außergewöhnlich schulischen Leistungen gezahlt. Über die Schulen können sich Schüler der Sekundarstufe II an Gymnasien, Gesamtschulen oder Oberstufenzentrum in zwei Bereichen bewerben – dem mathematisch-naturwissenschaftlich-technischen Bereich und dem sprachlich-künstlerische-musische-gesellschaftlichen Bereich. Die Schüler müssen neben ihren Zeugnissen mit entsprechenden Mindestanforderungen auch Teilnahmebestätigungen von Olympiaden und einen Bewerbungsbogen einreichen. In Letzterem bewerten die Schulen auch Eigenschaften wir Zielorientierung, Selbstständigkeit oder Durchsetzungsvermögen.

Erstmals wurde in diesem Jahr zudem ein Äquivalent-Stipendium über die Schulstiftung der Sparkasse Barnim vergeben. Dieses ging an Chantal Bohn. Sie stammt ursprünglich aus der Uckermark, besucht jedoch das Humboldt-Gymnasium in Eberswalde. Ihre Auszeichnung nahm Uwe Riediger, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Barnim, vor.

 

Quelle: PRessestelle KVBarnim

: BMBF / Dennis Krischker. An der Preisübergabe nahm neben der Staatssekretärin Cornelia Quennet-Thielen auch Ansgar Wimmer, Stiftungsverbund "Lernen vor Ort" teil. Die Auszeichnung nahm Landrat Bodo Ihrke entgegen.

Staatssekretärin Cornelia Qnennet-Thielen übergibt Preis 

: BMBF / Dennis Krischker. An der Preisübergabe nahm neben der Staatssekretärin Cornelia Quennet-Thielen auch Ansgar Wimmer, Stiftungsverbund "Lernen vor Ort" teil. Die Auszeichnung nahm Landrat Bodo Ihrke entgegen.

Foto: BMBF / Dennis Krischker.
An der Preisübergabe nahm neben der Staatssekretärin Cornelia Quennet-Thielen auch Ansgar Wimmer, Stiftungsverbund „Lernen vor Ort“ teil. Die Auszeichnung nahm Landrat Bodo Ihrke entgegen.

Der Landkreis Barnim ist für sein Engagement in der Bildungspolitik im  Rahmen  der  Initiative  „Lernen  vor  Ort“  ausgezeichnet  worden.  Cornelia Quennet-Thielen, Staatsekretärin im Bundesministerium für  Bildung  und  Forschung  übergab  den  Preis  im  Rahmen  einer Festveranstaltung  im  Hamburger  Bahnhof  in  Berlin.  „Sie  haben bedeutende  Erfolge  bei  der  Entwicklung  eines  datenbasierten Bildungsmanagements   erzielt.   Neben   Bildungsberichten   und thematischen  Analysen  sind  innovative  Modelle  der  Kooperation,
Koordination   und   Steuerung   entstanden“,   hieß   es   bei   der  Preisübergabe.  Damit  seien  neue  Maßstäbe  für  die  Bildungspolitik   vor Ort gesetzt worden.

Barnims  Landrat  Bodo  Ihrke  freute  sich  über  die  Auszeichnung.
„Mit   unserer   Bildungsinitiative   Barnim   sind   wir   bereits   seit  Längerem  dabei,  uns  beim  Thema  Bildung  stärker  zu  engagieren.   Das   wir   mit   unseren   Idee   bei   einer   Initiative   des   Bundes
mitmachen   dürfen   und   damit   zu   den   Vorreitern   in   ganz  Deutschland gehören, ehrt uns ganz besonders.“

Die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und  deutschen Stiftungen ins Leben gerufene Initiative „Lernen vor Ort“   unterstützt   seit   2009   kreisfreie   Städte   und   Landkreise   in   Deutschland  dabei,  ein  datenbasiertes  Bildungsmanagement  zu  entwickeln und umzusetzen. Insgesamt nahmen 35 Kommunen aus   dem gesamten Bundesgebiet daran teil.
Mit   der   Initiative   bringt   das   BMBF   gemeinsam   mit   dem Stiftungsverbund    ein    stimmiges,    integriertes    System    für lebenslanges  Lernen  der  Bürgerinnen  und  Bürger  auf  den  Weg. „Lernen vor Ort“ ist eine in dieser Dimension einzigartige öffentlich-private  Partnerschaft,  die  –  unterstützt  mit  Mitteln  des  BMBF  und des Europäischen Sozialfonds (ESF) – in den kommenden Jahren die Weichen  für  lebenslanges  Lernen  in  den  Kommunen  neu  stellen soll.  In  den  Städten,  Landkreisen  und  Regionen  werden  nicht  nur zahlreiche  bildungspolitische  Entscheidungen  getroffen.    Vielleicht noch bedeutsamer ist, dass hier – vor Ort – Menschen beschließen, welche  Bildungseinrichtungen  sie  besuchen,  welche  Angebote  sie ihren Kindern machen, welche beruflichen Zusatzqualifikationen sie sich aneignen wollen, welche persönlichen Bildungsinteressen und sozialen und fachlichen Kompetenzen sie erweitern möchten. Ihnen gilt  es,  bessere  Zugänge  in  ein  überschaubares,  aufeinander abgestimmtes Bildungssystem zu ermöglichen.

Mehr Informationen unter: www.lernen-vor-ort.info

Wir danken Oliver Köhler für die freundliche Zusammenarbeit


Kreisfeuerwehrverband Barnim hat einen neuen Vorstand gewählt

Kreisfeuerwehrverband Barnim setzt Schwerpunkt auf Nachwuchsarbeit Landrat Bodo Ihrke macht sich für bessere Förderung stark Der Kreisfeuerwehrverbandes Barnim will die Feuerwehren des Landkreises künftig noch stärker bei der Förderung des Nachwuchses unterstützen. Das erklärte der frisch gewählte Vorstandsvorsitzende Rainer Strempel bei seinem Antrittsbesuch im Landratsamt. „Das ist eine Herausforderung, der wir uns aber stellen müssen, um die Feuerwehren auch künftig einsatzfähig zu halten“, sagte er.
Ganz konkret wollen Strempel und seine Mitstreiter dabei den schon in der Vergangenheit begangenen Weg weiter ausbauen und sich auf den jüngeren Nachwuchs konzentrieren. Ihnen gehe es darum, mit den Kindern in Kontakt zu kommen und ihnen zu vermitteln, dass die Arbeit in der Feuerwehr Spaß bedeuten kann und sie dabei auch etwas erleben könnten, so Strempel weiter.
Allerdings ist die Konkurrenz um den Nachwuchs groß. Denn viele Sportvereine haben bereits für die ganz jungen zahlreiche Beschäftigungsmöglichkeiten im Angebot – und können diese so langfristig an sich binden. „Diese Vereine werden bislang auch ganz anders gefördert, verfügen so oft über ganz andere finanzielle und materielle Voraussetzungen, um den Kindern etwas zu bieten“, ist sich Strempel sicher.
Sein Vorschlag, über andere Möglichkeiten der Unterstützung für die Fördervereine der örtlichen Feuerwehren nachzudenken, fand bei Landrat Bodo Ihrke Anklang. „Die Feuerwehren im Landkreis arbeiten fast ausschließlich ehrenamtlich und erfüllen eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe. Dafür gebührt den Kameraden Dank“, sagte Bodo Ihrke. Es müsse darüber hinaus aber auch überlegt werden, wie man sie bei ihrer Arbeit besser unterstützen könne. „Die Vorbereitung auf die Tätigkeit in der Feuerwehr als Vereinsarbeit zu betrachten ist ein kluger Gedanke“, so der Landrat weiter.
Zum Thema Unterstützung diskutierten beide Seiten auch darüber, wie es etwa Arbeitgebern erleichtert werden könne, den Arbeitsausfall von Mitarbeitern bei Einsätzen gegenüber dem Aufgabenträger des Brandschutzes geltend zu machen. Auch über eine bessere Öffentlichkeitsarbeit wurde in diesem Zusammenhang gesprochen.

In diesem Jahr will sich der Vorstand aber zunächst auf die Abarbeitung aktueller Projekte konzentrieren. So stehen derzeit etwa die Vorbereitungen für das Kreisjugendlager und verschiedene Wettkämpfe im Mittelpunkt.

Zum neuen Vorstand gehören:

  •  Vorstandsvorsitzender Rainer Strempel, Ortswehrführer Biesenthal,
  •  1. stellvertretender Vorsitzender Bernd Falkenthal, Ortsfeuerwehr Schönow, Vizepräsident Landesfeuerwehrverbandes Brandenburg
  •  2. Stellvertretender Vorsitzender Michel Görke, Ortsfeuerwehr Lindenberg, Kreisjugendwart Landkreises Barnim
  •  Schatzmeisterin Doreen Gaertner, Ortsfeuerwehr Schwanebeck, stellvertretende Kreisjugendwartin Landkreises Barnim

Der Vorstand ist für drei Jahre ins Amt gewählt.

 

Wir danken Herrn  Oliver Köhler von der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit