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Nur kleine Funde beim Bau der Ladestraße

Der Bau der Ladestraße geht trotz Munitionsfunden weiter voran. Ein erster Teilabschnitt von rund 100 Metern Länge ist nun zum Weiterbau freigegeben.

Kleinere Granaten, Handwaffen, Munition – dass beim Bau der Ladestraße entlang der Schienenwege auch nach Sprengmitteln gesucht wird, hat sich bereits jetzt als richtig erwiesen. Größere oder gefährlichere Funde blieben jedoch bislang aus. Um dennoch nicht zu viel Zeit zu verlieren, wurde der Bauablauf noch einmal umstrukturiert. Unweit des ehemaligen Güterschuppens können nun bereits eine Stützwand errichtet und Spundbohlen für den Untergrund eingesetzt werden. Die Entlastungsstrecke zwischen der Weißenseer Straße und der Börnicker Chaussee soll bis zum Brandenburgtag 2021 fertiggestellt sein.

Quelle : Stadt Bernau

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Bau der Ladestraße in Bernau hat begonnen

Botschafter für Bernau - Barnim-plus

Mit der neuen Woche hat auch der Bau der Ladestraße begonnen – aufgrund der aktuellen Situation ohne große Öffentlichkeit. Das für Bernau sehr wichtige Verbindungsstück zwischen der Weißenseer Straße und der Börnicker Chaussee soll künftig den Verkehr im Innenstadtbereich, vor allem in der Breitscheidstraße, reduzieren.

BU: Planmäßig haben heute die Bauarbeiten für die Ladestraße begonnen. (Foto: Pressestelle/au)

Die von der Stadtverordnetenversammlung im Mai 2019 als Entlastungsstrecke beschlossene Ladestraße wird parallel zur Bahnstrecke auf der Trasse der alten Güterbahnhofstraße gebaut. Ab dem Bereich der Eisenbahnüberführung zwischen Bahnhofsvorplatz und Bahnhofspassage entfernt sich der geplante Straßenverlauf von der Eisenbahntrasse und quert den Platz vor der Bahnhofspassage. Die Ladestraße wird dann in einem äußeren Bogen um das Einkaufszentrum herumgeführt bis zum Kreisel an der Börnicker Chaussee, in welchen sie einmündet. Die Fläche zwischen neuer Ladestraße, Bahnhofspassage und Eisenbahntrasse wird aufgeteilt in einen Bereich mit Buswarteplätzen sowie einer öffentlichen Grünfläche. Etwa im Mittelteil der Ladestraße werden rund 100 PKW-Parkplätze in Bahnhofsnähe eingerichtet.
In den vergangenen Monaten wurden bereits Bäume gefällt, diverse Abriss- und Aufräummaßnahmen sowie Abfälle sortiert und untersucht. Diese Altlasten werden nun im großen Stil beseitigt, Kabel und Leitungen verlegt und teilweise Boden ausgetauscht. Zudem wird die Böschung auf rund 100 Metern mit einer Stützwand gesichert, ehe das Bett und die verschiedenen Schichten der Straße nach und nach hergestellt werden. Für den reinen Straßenbau ohne Begleitmaßnahmen betragen die Kosten voraussichtlich 3,3 Millionen Euro. Ziel ist es, die gut einen Kilometer lange Strecke bis zum Brandenburgtag im September 2021 fertigzustellen.

Quelle/Foto: Stadt Bernau

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In letzter Zeit hat es sich auf der sogenannten Ladestraße der Deutschen Bahn in Bernau einiges getan. Zu der Zeit als die Ladestraße noch Bestandteil des Güterbahnhofs von Bernau gewesen ist, war dort ständig reges Treiben zu beobachten. Waren wurden verladen, Baumaterial auf LKW`s umgeladen und sogar Militär-LKW`s und Panzer der sowjetischen Streitkräfte wurden auf Waggons geladen. Nun ist der Güterbahnhof schon lange nicht mehr in Betrieb.

Das Gelände der Ladestraße gehört noch immer der Deutschen Bahn. Viele habe diese Straße genutzt, wenn die Börnicker Straße mal nicht passierbar war. Der Deutschen Bahn hat das natürlich nicht gefallen. Wenn dort etwas passiert ist die Deutsche Bahn betroffen, denn die Gleise sind in unmittelbarer Nähe der Ladestraße. Aus diesem Grund wurde das Nutzen der Straße untersagt. (Schilder)

Seit einiger Zeit wurde das Gelände zugeparkt mit Fahrzeugen von Pendlern. Die Deutsche Bahn als Eigentümer dieses Geländes hat  veranlasst dort Knöllchen zu schreiben.

Aus der Sicht der Deutschen Bahn hat es aber nicht gereicht ihr Gelände wieder frei von Fahrzeugen zu bekommen.

Nun ist es passiert. Die Deutsche Bahn hat Absperrungen aufbauen lassen. Auf einigen Darstellungen kann man nun lesen die Stadt möchte die Pendler in die Parkhäuser treiben. Sicher sind die Parkhäuser der bessere Abstellplatz für die Autos der Pendler, aber darum geht es hier nicht.

Einzig und allein liegen die Gründe dafür bei der Deutschen Bahn. Jeder der ein eigenes privates Grundstück hat würde es nicht dulden, wenn Fremde ihre Autos dort abstellen. Aus diesem Grund wurden die Absperrungen errichtet.

Sicherlich wäre es gut, wenn die Stadt Bernau versuchen würde diese Straße zu erwerben. Vielleicht ist es ja schon in Überlegung? Wir wissen es nicht. Es könnte sich daraus eine Entlastung der Breitscheidstraße ergeben. Das wäre sicherlich hilfreich. Aber das ist eine Angelegenheit die nur die Stadt Bernau mit der Deutschen Bahn klären kann. Solange die Straße im Besitz der Bahn ist, hat die Bahn zu entscheiden was auf dem Gelände passiert. Wenn sie nicht möchte das man dort Parkt, dann kann es erst mal niemand ändern.

 

Text: Bernauer Altstadt-Kurier