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Licht. Laden. Freies W-LAN. 

Kreiswerke Barnim investieren in Oderberg

Im letzten halben Jahr hat sich in den Oderberger Straßen einiges getan. „Vor allem ist es heller geworden“, ist dem Barnimer Landrat Daniel Kurth bei einer abendlichen Fahrt durch Oderberg bereits aufgefallen. Doch nicht nur das: am 28. August trafen sich Vertreter der Landkreisverwaltung, des Amtes Britz-Chorin-Oderberg und der Kreiswerke Barnim in der Hermann-Seidel-Straße in Oderberg, um eine öffentliche  Ladesäule in Betrieb zu nehmen und den Bürger*innen und Besucher*innen der Stadt einen freien W-LAN-Zugang am Standort zu präsentieren. Direkt gegenüber des Binnenschifffahrtsmuseums ist es unter Berücksichtigung denkmalschutzrechtlicher Belange gelungen, einen Ort mit Aufenthaltsqualität zu schaffen und das vorhandene Ladeangebot, das sich bisher an E-Bike-Fahrer richtet, zu ergänzen.

„Es ist ein großes Pfund für unseren Landkreis mit den Kreiswerken Barnim eine kommunale Gesellschaft zu haben, die  Aufgaben der Daseinsvorsorge und der infrastrukturellen Entwicklung übernehmen kann, die für manche Ämter und Gemeinden allein nicht zu stemmen wären“,  unterstreicht Kurth die Aufgabe der Kreiswerke.

Oderberg entwickelt sich weiter. Die Ladesäule für Elektrofahrzeuge ist bereits installiert, ein BARshare-Auto zur Nutzung für die Bürger ist im Gespräch.
v.l. Amtsdirektor Jörg Matthes, Geschäftsführer KWB Christian Mehnert, Daniel Lorenz (Elektrohandwerk Lorenz), Vorsitzender des Fördervereins Binnenschifffahrtsmuseum Oderberg e.V. Hartmut Zepp, Landrat Daniel Kurth, Bürgermeisterin Martina Hähnel (Foto: KWB)

Insgesamt wurden in Oderberg im letzten halben Jahr ca. 511.000 EUR investiert. Eine Investition, die sich lohnt, sind sich alle Anwesenden einig.

„Eine Sanierung der Straßenbeleuchtung in der Stadt Oderberg war aufgrund des überwiegend veralteten und technisch schlechten Zustandes großer Anlagenbereiche unbedingt erforderlich. 25% der Lichtpunkte waren defekt. Teilweise waren Wohnbereiche aufgrund fehlender oder standsicherheitsbedingt zurückgebauter Lichtpunkte nicht ausgeleuchtet. Das hat nun glücklicherweise ein Ende!“, freut sich Jörg Matthes, Amtsdirektor von Britz-Chorin-Oderberg.

Die Kreiswerke Barnim haben 2018 die Verantwortung für Wartung, Instandhaltung und Modernisierung der Straßenbeleuchtung vom Amt Britz-Chorin-Oderberg übernommen. Im Frühjahr 2019 konnte mit der Modernisierung der Beleuchtung im besonders sanierungsbedürftigen Bereich Friedenshain begonnen werden.

Aktuell sind über 300 von insgesamt etwa 400 Lichtpunkten in der Stadt Oderberg auf moderne LED-Leuchtmittel umgerüstet oder neu installiert worden. Die letzten großen Maßnahmen sind die Eberswalder Chaussee mit 27 und die Schwedter Straße mit 26 Lichtpunkten. Zum Teil müssen hier noch alte Betonmasten demontiert und neue aufgestellt werden. Die neuen Beleuchtungsanlagen werden jährlich ca. 190.000 kWh Strom weniger verbrauchen und der Umwelt damit 100 t CO2 ersparen.

„Dank der guten Zusammenarbeit mit allen Beteiligten können wir diesen Stand hier heute präsentieren und wir können die Umrüstung der Straßenbeleuchtung, wie vertraglich vereinbart, bis Ende September dieses Jahres zum größten Teil abschließen“, bedankt sich Christian Mehnert, Geschäftsführer der Kreiswerke Barnim beim Amt Britz-Chorin-Oderberg, der ehrenamtlichen Bürgermeisterin von Oderberg Martina Hähnel und der ausführenden Elektrofirma Lorenz aus Lunow-Stolzenhagen für die konstruktive Zusammenarbeit der zurückliegenden Monate.

Das Engagement in Oderberg ist damit noch längst nicht beendet, die Stadt ist im Rahmen der Modernisierung der Berliner Straße 3 auch als BARshare-Standort im Gespräch.

Die Kreiswerke Barnim haben bereits die Straßenbeleuchtung der Gemeinde Breydin übernommen und energieeffizient umgerüstet. Zudem geht in Oderberg die nunmehr 9. öffentliche Ladesäule im Ladenetz Barnim in Betrieb. Mit 22 KW kann bspw. ein Renault Zoe innerhalb von drei Stunden geladen werden. Geladen werden kann per Ladekarte oder App, die Ladestartgebühr beträgt 2 EUR und die kWh kostet 32 Cent.

KWB | 29.08.2019

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http://www.kanzlei-bernau.de/
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Ladesäule übergebenBotschafter für Bernau - Barnim-plus

Auf dem Recyclinghof der Barnimer Dienstleistungsgesellschaft mbH (BDG) wurde heute eine Ladesäule übergeben. Ein Grund sind  zwei Elektroautos die seit Ende Januar zum Fuhrpark der BDG gehören. Damit wird die Klimabilanz des Unternehmens verbessert. Fahren doch nun die Mitarbeiter zu den verschiedenen Niederlassungen elektrisch. Getankt wird an der E-Tankstelle. Diese E-Tankstelle kommt von den Bernauer Stadtwerken.

BDG Geschäftsführer Christian Mehnert, Stadtwerke Prokuristin Regina Porschatis und Landrat Bodo Ihrke waren vor Ort und gaben die Ladesäule frei. Nun können die beiden Fahrzeuge gleichzeitig geladen werden, mit Strom von der eigenen Solaranlage.

Umweltauswirkungen verringern

Die BDG sieht sich in der Pflicht die Umweltauswirkungen des eigenen Handelns zu verringern. Leider gibt es für  die 34 Entsorgungsfahrzeuge derzeit keine wirtschaftlich tragfähigen Alternativen in der Antriebstechnik. „So reduzieren wir Emissionen möglichst an anderer Stelle“ so  BDG-Geschäftsführer Mehnert.

Den Anfang machen die 2 neuen Elektroautos von Renault. Sie werden jährlich eine Strecke von 30.000 Km zurücklegen – so die Schätzung. Dies entspräche der Strecke Bernau-Sydney und zurück.

Die Erfahrungen mit den Fahrzeugen sind durchweg positiv. Die Reichweite reicht, das „Tanken“ ist einfach und das Fahren macht Spaß – so berichten die Mitarbeiter.

Stadtwerke zuverlässiger Partner

„Wenn das Angebot stimmt, brauchtg man nicht in die Ferne schweifen. In den Stadtwerken haben wir einen zuverlässigen Partner gefunden, der vor Ort ist und individuell auf unsere Bedürfnisse eingehen kann“ so Christian Mehnert.

 

Wir finden wieder ein richtiger Schritt in die Zunkunft.