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Gemeinde Finowfurt

Schorfheide, 25.03.2020

Die Gemeindeverwaltung Schorfheide hat eine Koordinierungsstelle für Nachbarschaftshilfe aufgrund der Corona-Pandemie eingerichtet. Sowohl Menschen, die freiwillig Hilfe leisten wollen als auch Hilfesuchende können sich ab sofort unter der Telefonnummer 03335/45 34 49 melden.

Dabei geht es um Unterstützung bei Einkäufen, dem Einlösen von Rezepten in der Apotheke oder weitere praktische Unterstützung vor allem für ältere Menschen und chronisch Kranke.

Das Hilfe-Telefon ist montags bis freitags von 9 bis 12 Uhr sowie dienstags von 13 bis 18 Uhr und donnerstags von 13 bis 16 Uhr zu erreichen. Darüber hinaus besteht eine Kontaktmöglichkeit über die E-Mail-Adresse nachbarschaftshilfe@gemeinde-schorfheide.de.

„Gerade im ländlichen Raum sind die Wege für die Betroffenen oft weiter und beschwerlicher. Deshalb wollen wir nicht nur Helfer und Hilfesuchende zusammenführen, sondern auch über direkte Kontaktmöglichkeiten zu Ansprechpartnern in den Ortsteilen informieren “, erklärt Bürgermeister Wilhelm Westerkamp.

Derzeit gibt es in der Gemeinde Schorfheide folgende konkrete Ansprechpersonen:

Organisiert von der Kirchengemeinde Groß Schönebeck:
Pfarrerin Sabine Müller, Tel. 033393-341
Ortsteil Böhmerheide: Astrid Schade, Tel. 033393-693091
Ortsteil Groß Schönebeck: Petra Torge, Tel. 033393-65120 und Jürgen Meier, Tel. 033393-65230 Ortsteil Klandorf: Angelika Gielsdorf, Tel. 0160-93101454 und Angelika Pankratz; Tel. 033393-66270 Ortsteil Eichhorst: Siegfried Sonntag 03335-7129

Organisiert über eine Bürgergruppe aus der Gemeinde: Ortsteil Lichterfelde: Katharina Slanina, Tel. 0151-17211707 Ortsteil Schluft: Andrea Heins, Tel. 0172-6277275
für alle Ortsteile: Katrin Severin, Tel. 0172-3872051

Sicherheitskonferenz in Eberswalde

Im Rahmen einer Sicherheitskonferenz ist heute im Landkreis Barnim eine Koordinierungsstelle gegen Extremismus gegründet worden. Diese Institution ist einzigartig im gesamten Land Brandenburg.

PRESSEMITTEILUNG

Landkreis Barnim als Vorreiter im gesamten Land Brandenburg. Die Sicherheitskonferenz, zu der sich im Landkreis Barnim einmal im Jahr Vertreter von Kreisverwaltung, Polizei, Staatsanwaltschaft
und Kommunen treffen, ist bereits ein Novum im Land Brandenburg. Nun soll der Austausch noch weiter vertieft werden.
Auf der heutigen Konferenz im Eberswalder Paul-Wunderlich-Haus verabredeten die Partner, sich künftig in einer Koordinierungsstelle gegen politischen Extremismus im Landkreis zu organisieren.
„Wir haben mit dieser Art der Zusammenarbeit bereits in der Vergangenheit gute Erfahrungen gemacht“, sagte Barnims Landrat Bodo Ihrke. „Nun soll aus diesen Erfahrung ein Instrument werden,
mit dem auch künftig schnell auf Herausforderungen reagiert werden kann.“
„Dieses Verfahren und das daraus resultierende gemeinsame und konsequente Handeln aller zuständigen Behörden ist beispielgebend für Brandenburg, aber auch darüber hinaus“, ergänzte der Direktor beim Polizeipräsidenten und Leiter der Polizeidirektion Ost, Olaf Fischer.
Die Vereinbarung zwischen den Barnimer Behörden war verabredet worden, nach dem es in jüngerer Vergangenheit immer wieder Veranstaltungsanmeldungen von Rechtsradikalen für ein Grundstück im Ortsteil der Finowfurt der Gemeinde Schorfheide gegeben hatte. Allein im vergangenen Jahr gab es dort fünf Konzerte mit teilweise mehreren hundert Teilnehmern aus der rechten Szene. Die Leitung der Koordinierungsstelle wird Silvia Ulonska, Sozialdezernentin in Kreisverwaltung übernehmen. Die Koordinierungsstelle wird sich in unregelmäßigen Abständen zur Vor- und Nachbereitung von Veranstaltungen treffen.

Wir danken
Oliver Köhler von der
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit