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Wir waren die Tage beim Bürgermeister von Bernau eingeladen. Er zeigte auf, wie sich die Stadt bis 2022 planmäßig entwickeln wird. Viele Aufgaben liegen vor den Mandatsträgern.

Eins ist für André Stahl klar, neue Wohngebiete auf der sogenannten „grünen Wiese“ werden nicht mehr entstehen. Wohl aber, werden vorhande Bauprojekte zu Ende und die Lückenbebauung weiter geführt. So entspricht er auch einem Wunsch der Bernauer Bürger, deren Anzahl sich seit der Wende, durch Eingemeindung und Zuzug, verdoppelt hat.

Gesund wachsen – gesund leben

Die Entwicklung der Stadt wird weiter in geordneten Bahnen erfolgen. Noch vor der erfolgreichen Fertigstellung der Wohnungsbauvorhaben wird der Fokus auf den verstärkten Ausbau der Infrastruktur gelegt.
So z.B. Verkehr, Soziales, Grün/Natur
Die Lebensqualität für die Bewohner Bernaus soll erhalten und weiter ausgebaut werden.
So haben die Stadtverordneten in der mittelfristigen Planung beschlossen:

  • Ausbau der Verkehrsinfrastruktur
  • Ausbau der sozialen Infrastruktur
  • Aufwertung der Grünflächen
  • Aufwertung der naturnahen Areale
  • Qualifizierung des Wirtschafts- und Gesundheitsstandortes
  • Anpassung der Daseinsfürsorge
  • und vieles mehr

konkrete Maßnahmen bis 2022 – Verkehrsinfrastruktur – Strassen, Rad- u. Gehwege

  • Bau der Ladestraße
  • Ausbau der Kriemhildstrasse
  • Bau einer Verbindung vom Schönfelder Weg zur Albrechtshofer Chaussee
  • Errichtung Innenstadtring mit Öffnung der Eberswalder Strasse
  • Ausbau der August Bebel Strasse
  • Errichtung eines Kreisverkehrs Rüdnitzer Chaussee/Jahnstr/Eberswalder Strasse/Pankstrasse
  • Errichtung von 2000 Parkplätzen in Parkhäusern
  • Sanierung von Gewehgen
  • Fertigstellung des Radweges an der L200
  • Bau eins Geh-/Radweges an der Zepernicker Chaussee
  • Radwegverbingung Birkholzaue-Birkenhöhe-Bernau
  • Radweg L 30 (Schönow-Bernau)
  • und vieles andere mehr.


konkrete Maßnahmen bis 2022 – Verkehrsinfrastruktur – ÖPNV

  • Verdreifachung der Nahverkehrsleistungen
  • Verdopplung der Stadtbuslinien und deren Ausweitung
  • Sanierung Bahnhofsgebäude
  • Verdichtung RE und RB-Linien
  • Elternhaltestellen
  • bessere Verfügbahrkeit von Taxis und vieles weitere mehr


konkrete Maßnahmen bis 2022 – Verkehrsinfrastruktur – Wirtschaft/Gewerbe

  • Umfassende Bebauung der Gewerbegebiete in Schönow und Albertshofer Chaussee
  • An den Autobahnausfahrten Bernau Süd und Nord Ausweisung neuer Gewerbeflächen
  • Ausweitung der Handelsflächen der Bahnhofspassage und Edeka im Forum
  • Erweiterung/Neubau Aldi (Schönow) Norma (Zepernicker Ch,)
  • Entwicklung des ehem. GAN Geländes an der Schwanebecker Chaussee
  • Gastronomie im neuen und alten Rathaus
  • und vieles weiteres mehr

konkrete Maßnahmen bis 2022 – soziale Infrastruktur – Jugend/Sport/Schulen/Kitas

  • Neubau einer 4-zügigen Grundschule und 4-zügigen Oberschule am Rollberg mit Hort
  • Kapazitätserweiterung der Grundschule Schönow
  • Neubau evangelische Grundschule
  • Neubau Kitas „Pankewichtel“ und „Sternekiecker“
  • wird das Wohngebiet an der Schwanebecker Chaussee realisiert, DANN Neubau einer 4-Zügigen Grundschule mit Sporthalle, Neubau von 2 Kitas, Anlegen eines Bolzsportplatzes
  • Neubau des Jugendclubs „Frischluft“
  • Erweiterung des Sozialgebäudes Sportplatz Rehberge
  • Neue Beleuchtung, Sanierung des Kunstrasens, Neuerrichung eines Sozial-/Vereinsgebäudes Sportplatz am Wasserturm
  • Neubau einer Sport/Veranstaltungshalle am Ladenburger Dreieck
  • Sanierung der alten Brennerei in Börnicke
  • Errichtung eines Dorfgemeinschaftshauses in Birkholzaue
  • Neubau von Seniorenheimen in der Waldsiedlung und „An der Tränke“
  • Nutzung der Gebäude Güterbahn/Lockschuppen
  • und weites mehr


konkrete Maßnahmen bis 2022 – soziale Infrastruktur – Grünflächen

  • Bau des Pankeparks (19 ha)
  • weitere Entwicklung der Panke als mäandrierendes Gewässers als „Grüne Lebensader durch die Stadt“
  • Bau des Parks im Venusbogen
  • Aufwertung und Pflege bestehender Grünanlagen
  • Durchführung des Projektes „1000 Bäume für Bernau“
  • und weiteres mehr

Dies sind die Grundgedanken die der Bürgermeister der Stadt Bernau bei Berlin, André Stahl, vorgetragen hat. Es ist zu erkennen, das er sich viel Gedanken gemacht hat und auf die Bedenken und Vorschläge der Bürger eingegangen ist. Viel Arbeit liegt an.

Die öffentliche Fraktionssitzung der Bernauer Linksfraktion am 17. Juni erfreute sich regen Zuspruchs. Diskutiert wurde über die Vergabe von Fördermitteln in den Bereichen Jugend und Soziales sowie Kultur und Kunst.

„Die Verwaltung hat neue Entwürfe für Förderrichtlinien vorgelegt. Es ist dringend notwendig, die über zehn Jahre bestehenden Richtlinien zur Fördermittelvergabe zu verbessern. Unsere erste Veranstaltung zur Richtlinie im Bereich Sport hat gezeigt, dass die Bernauer Vereine den Austausch und Dialog suchen. Wir sind bereit, ihnen dafür eine Bühne zu geben und gemeinsam ins Gespräch zu kommen“, erklärte Dominik Rabe zur Begrüßung.

Rund 50 Gäste aus Bernauer Vereinen folgten der Einladung in die

Stadtbibliothek: Von der Arbeiterwohlfahrt über den Kulturbund, die Bernauer Sänger, Bildungs-, Freidenkerverband, den Kulturbund, die zahlreichen Fördervereine für Kunst und Kultur und die Volkssolidarität.

Ein breites Spektrum engagierter Leute, die die Vielfalt der sozialen und kulturellen Angebote der Stadt ausmachen, war vertreten.

Es gibt rund 150 Vereine in Bernau, die sich in ihrer Mehrheit ehrenamtlich für die Förderung der Jugend, Bildung, der Kultur und Kunst sowie die Betreuung von Kranken und Senioren engagieren. Die Fraktionsvorsitzende, Dr. Dagmar Enkelmann und der neue Vorsitzende des Ausschusses für Bildung, Jugend, Kultur, Soziales und Sport, Dominik Rabe, lobten dieses Engagement.

Die Stadt wisse dieses Engagement zu schätzen und habe es seit Jahren mit rund 250.000 Euro Fördermitteln aus der Stadtkasse unterstützt. „Das wollen wir auch weiterhin tun“, so die Stadtverordneten der Linksfraktion. Zum Glück sei die Stadt finanziell so gut aufgestellt, dass man dies auch könne, fügten sie hinzu.

Doch die Wünsche nach Förderung sind meist umfangreicher, als die vorhandenen Mittel. Daher hat die Stadtverwaltung den Entwurf einer neuen Richtlinie vorgelegt, die eine abgewogene und zeitnahe Vergabe der Förderung ermöglichen soll, ergänzte die Amtsleiterin für Kultur- und Jugendangelegenheiten, Marina Timmermann.

Um den Entwurf dieser neuen Richtlinien entwickelte sich eine rege Diskussion mit den Vereinen. Während die Stadtverwaltung die Frist zur Abgabe der Förderanträge von November auf Juni bis September vorverlegen möchte, um die Bearbeitungszeit zu verkürzen und eine frühere Auszahlung zu Beginn des Jahres zu ermöglichen, sahen sich viele Vereine nicht in der Lage, so langfristige Planungen vorzunehmen. Auch die Verwaltungssprache der Richtlinie sei für sie oft schwierig zu verstehen. Frau Jitschin, die zuständige Sachbearbeiterin im Dezernat III, erklärte ihre Bereitschaft, die Vereine bei der Antragstellung jederzeit zu beraten und zu unterstützen. Einvernehmen bestand darin, dass auch Klein- und künstlerische Einzelprojekte weiterhin gefördert werden sollen.

Dr. Hildegard Bossmann, neues Mitglied der Linksfraktion im Fach-Ausschuss und Vorsteherin der Stadtverordnetenversammlung stellte zum Abschluss der Debatte fest, dass die Stadtpolitik bei der Förderung auch inhaltliche Schwerpunkte setzen solle, die für die Stadt als Ganzes wichtig wären.

Die Vergabe der Fördermittel nach dem „Windhund-Verfahren“ lehnte auch sie ab. Eine gründliche Debatte im Fachausschuss sei ihrer Meinung nach nötig, bei der die vorgebrachten Vorschläge berücksichtigt werden.

Pressemitteilung 9, 19.06.2015

Pressemitteilung 6, 29.04.2015

 

Dominik Rabe wird neuer Vorsitzender im Sozialausschuss

Dominik Rabe wird der neue Vorsitzende des Ausschuss für Bildung, Jugend, Kultur, Soziales und Sport (A4). Der 22-jährige 2015-04-29 - dominik-8103Lehramtsstudent tritt damit die Nachfolge von Christine Poppitz an, die kürzlich von ihrem Amt zurückgetreten ist.

„Herr Rabe ist seit vielen Jahren Mitglied in diesem Ausschuss. Die Linksfraktion ist froh, dass sie einem trotz seiner Jugend so erfahrenen und engagierten Stadtverordneten den Vorsitz des A4 anvertrauen kann“, erklärt die Fraktionsvorsitzende Dr. Dagmar Enkelmann. Sie hoffe auf eine sachliche Zusammenarbeit mit den anderen Fraktionen und freue sich über das große Vertrauen, dass die Linksfraktion Herrn Rabe entgegen gebracht habe.

Neues Mitglied im A4 ist darüber hinaus die Stadtverordnete Dr.

2015-04-29-Donimik-klHildegard Bossmann. Sie wird sich vor Allem um das Thema Kunst und Kultur kümmern. Dritte im Bunde bleibt Michelle Petroll. Irene Köppe und Benno Schwigon bleiben dem A4 als sachkundige Einwohner erhalten. Die Neu- und Umbesetzungen werden erst nach der nächsten Sitzung der Stadtverordnetenversammlung am 4. Juni 2015 wirksam.

Die Linksfraktion freut sich, dass der Stadtverordnete Sören-Ole Gemski am Mittwoch zum Vorstands-Vorsitzenden des WAV Panke-Finow gewählt wurde.

Quelle: Fraktion DIE LINKE. Bernau

 

Von uns noch ein paar pers. Worte. Dominik wir gratulieren dir zur Wahl!

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