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„Justin gibt unserer Familie so viel Schönes zurück“

Eine Pflegemutter erzählt:

Wir möchten Menschlichkeit und Zuwendung an die Menschen zurückgeben, die es nicht so gut getroffen haben. Wir bekommen jeden Tag die Kraft, die es dazu braucht.

Was für ein Glück, dass Justin von Familie Großmann aufgenommen wurde. Justin, der bald Geburtstag hat und zehn Jahre alt wird, ist ein besonderes Kind. Er kam 2008 als Frühchen auf die Welt. Es war eine Risikoschwangerschaft. Eine geistige Behinderung blieb zurück. Das brachte unter anderem mit sich, dass er voller Bewegungsdrang ist, manchmal etwas ungestüm. Schreiben, lesen und rechnen wird er nie können. Nach der Geburt war ein Verbleib bei seiner leiblichen Mutter auf Dauer nicht möglich. Seit 2013 lebt er nun bei seiner Pflegefamilie in Annaberg-Buchholz. Ein echter Glücksfall nicht nur für Justin.

Für Familie Großmann war die Entscheidung, ein Pflegekind aufzunehmen, am Ende naheliegend. „Wir haben selbst erfahren,

Beate Großmann möchte Menschlichkeit und Zuwendung an die Menschen zurückgeben, dies es nicht so gut getroffen haben. Sie ist Pflegemutter mit Leib und Seele und ganzem Herzen. Das Bild zeigt sie mit Justin (11), Nico (19) und ihrem Mann James Schreiter. © Hoffnungstaler Stiftung Lobetal

wie schwierig es im Leben werden kann, und wie gut es tut, Hilfe zu erfahren. Wir sind dankbar für alles, was wir an Gutem erlebt haben. Wir möchten deshalb Menschlichkeit und Zuwendung an die Menschen zurückgeben, die es nicht so gut getroffen haben. Deshalb haben wir vor fünf Jahren beschlossen, ein Pflegekind anzunehmen.“ Frau Großmann ist zutiefst bewegt, wenn sie davon spricht, warum sich die Familie für Justin entschieden hat.

Gott sei Dank habe ich mich für Nico entschieden. Er hat Down-Syndrom.

Beate Großmann selbst wurde mit 24 Jahren Vollwaise. Sie war das zweitältestes Geschwisterkind von insgesamt acht Geschwistern; der jüngste Bruder gerade damals erst fünf Jahre alt. Weitere Geschwister folgten im Alter von acht, elf und vierzehn Jahren. Beate Großmann konnte nicht anders. Sie fühlte sich für ihre Geschwister verantwortlich und war entschlossen, die Personenfürsorge trotz mancher Widerstände zu erkämpfen. Es gelang ihr.

Während dieser Zeit Im gleichen Jahr kam ihr Sohn Nico auf die Welt. Es war für sie ein Schock, als sie erfuhr, dass er das Down-Syndrom hatte. Wie sollte es nun weitergehen? Die Krankenschwester und ihr Umfeld machten ihr Mut, Nico anzunehmen. Bald spürte sie, wie die Liebe gegenüber Nico immer stärker wurde. Sie entschied sich, für ihn da zu sein, egal was komme. Gott sei Dank. Heute ist sie froh darüber.  Stolz berichtet sie: „Er ist inzwischen 19 Jahre alt und arbeitet in einer Wäscherei.“

„Ich habe viel gelernt. Vor allem, auf mich zu vertrauen und zu spüren: Man kann über sich selbst hinauswachsen. Ich habe jeden Tag die Kraft dazu bekommen“, berichtet Frau Großmann über diese schwierige Zeit. Mit der Zeit brauchte es eine größere Wohnung. Familie Großmann beschloss deshalb, zu bauen. Ein Zimmer mehr als benötigt war möglich. Und damit ist auch die Entscheidung gefallen: Wir nehmen ein Pflegekind auf. Es sollte ein Kind mit Behinderung sein.

Sie stieß bei ihrer Internetrecherche auf den Heilpädagogischen Pflegekinderdienst der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel. Bethel hat gemeinsam mit der Hoffnungstaler Stiftung Lobetal 2012 dazu ein neues Angebot aufgebaut: Die Vermittlung von Kindern mit Behinderung oder chronischer Erkrankung in Pflegefamilien, um auch Kindern mit schwerer Behinderung die Chance auf ein Leben in einer Familie zu geben. Frau Großmann wurde schließlich an die Berliner Vermittlungsstelle verwiesen und traf auf Albrecht Schönborn, den Leiter dieser Stelle. Dieser wusste von Justin. Und so nahm alles seinen Anfang.

Justin ist ein besonderes Kind. Manchmal anstrengend, aber schön. Er zeigt uns, dass wir alle glücklich sein können.

Justin besucht heute eine Schule für Köperbehinderte in Chemnitz. Das bedeutet täglich zwei Stunden Fahrt. Begleitet wird er dabei von einem Integrationshelfer. Er lebt ganz normal mit den anderen Geschwistern, spielt mit ihnen und seinen zahlreichen Cousins und Cousinen. „Es ist ein Kind mit besonderen Bedürfnissen. Aber hat das nicht jedes Kind auf irgendeine Art?“, fragt Frau Großmann.  Natürlich sei es anstrengend, wenn Justin durch die ganze Wohnung klettert, durch den Garten robbt, mit seinem Gehtrainer unterwegs ist und alles unsicher macht. „Er braucht halt viel Gespür an seinen Händen und Füßen. Darüber nimmt er seine Umwelt wahr. Aber das ist kein Problem, wenn man sich darauf einstellt.“ Und er ist ein fröhliches Kind. „Er gibt unserer Familie und der Umwelt so viel Schönes zurück. Justin zeigt uns, dass wir alle glücklich sein können. Das ist eine Schule für das Leben, für uns und für die Nachbarn.“ Aber auch für Justins Vater, mit dem sich die Familie hin und wieder trifft.

Mit einem Pflegekind wird das Leben reich und wertvoll

Frau Großmann tut es in der Seele weh, dass viele Kinder wie Justin in einem Heim leben müssen, weil es mit dem Elternhaus nicht oder nicht mehr funktioniert. Deshalb möchte sie den Eltern Mut machen, ein Pflegekind aufzunehmen. „Ich hätte auch nicht gedacht, dass ich dies alles bewältige. Aber man bekommt die Kraft dazu. Und es macht das Leben reich und wertvoll. Etwas Sinnvolleres und Schöneres kann es für unsere Familie nicht geben.“

Die Hoffnungstaler Stiftung begleitet Pflegefamilien

Begleitet wird die Familie durch den Heilpädagogischen Pflegekinderdienst der Hoffnungstaler Stiftung Lobetal. „Ich besuche die Familie einmal im Monat, helfe beim Schriftverkehr und organisatorischen Dingen und stehe mit Rat und Tat zu Seite“, informiert der Lobetaler Mitarbeiter Albrecht Schönborn. Diese Betreuung schätzt Beate Großmann. „Es ist gut zu wissen, wenn man einen Partner an der Seite hat, auf den man sich verlassen kann.“ Auch das Jugendamt weiß um den Wert dieser verbindliche Zusammenarbeit. „Wir sind sozusagen das Bindeglied zwischen Jugendamt und Pflegefamilie. Verlässlichkeit steht bei uns an oberster Stelle“, erklärt Schönborn.

„Laut Statistischem Bundesamt lebten 2016 74120 Kinder in einer Pflegefamilie Und es werden immer neue Familien gesucht.“ Auch die Hoffnungstaler Stiftung Lobetal sucht regelmäßig eine Heimat für behinderte oder chronisch erkrankte Kinder. „Wir bieten eine intensive Vorbereitung der Pflegefamilien, betreuen die Erstkontakte, geben fachliche Unterstützung bei pädagogischen, pflegerischen und therapeutischen Fragestellungen, begleiten bei Krisen und sind für Fragen ständig erreichbar.“

Die Voraussetzung für eine Pflegefamilie? Gut sei, wenn eine pflegerische, medizinische, pädagogische oder psychologische Ausbildung vorhanden ist oder es Vorerfahrungen in diesem Bereich gibt. Hilfreich sei auch die Bereitschaft, sich selbst zu reflektieren und dazuzulernen. Albrecht Schönborn versteht sich als Begleiter, Unterstützer und Berater für Pflegefamilien.

Entscheidend ist die Freude, dauerhaft für ein Kind da zu sein

„Am Wichtigsten ist, dass das Herz am rechten Fleck und die Freude da ist, dauerhaft ein Kind zu begleiten über Höhen und Tiefen des Lebens hinweg, ihm ein Zuhause zu geben.“ Beate Großmann spricht aus langer Erfahrung. Eine stabile Beziehung in der Partnerschaft gibt den Rahmen für die gute Begleitung des Pflegekindes. „Unsere Familie ist für einander da. Wir entlasten uns gegenseitig und achten aufeinander.“

Der größte Wunsch: Eine Delphintherapie
Und was wünscht sich Justin am Allermeisten? „Eine Delphintherapie, das wäre etwas ganz Wunderbares. Es ist so unheimlich wohltuend für die Seele, es schenkt so viele schöne Bilder, warme Gefühle und wunderbare Erlebnisse sind damit verbunden“, weiß Beate Großmann, die für Nico in einer schwierigen Zeit solch eine Therapie erhalten hat. „Wissen Sie“, sagt sie: „Jeder Tag ist für Justin ein großer, aber auch anstrengender Tag. Immer wieder braucht es Therapien, immer wieder muss er sich sehr anstrengen beim Bewegen, beim sich Mitteilen.“ Frau Großmann hofft, dass sie bald einen Sponsor findet, der diese Therapie für Justin ermöglicht. Mehrere Tausend Euro sind dafür notwendig. Aber sie weiß, dass es irgendwo einen Menschen gibt, der dies möglich machen wird. Bis dahin wird sie unermüdlich dafür kämpfen. Und nicht nur dafür. Sie wiederholt es am Ende noch einmal: „Es gibt so viele heimatlose Kinder, die darauf hoffen, ein neues Zuhause zu bekommen. Wir bekommen jeden Tag die Kraft, die es dazu braucht!“
Information und Hintergrund:

Die Zahl junger Menschen mit einer „wesentlichen“ Behinderung bzw. einer ernsten chronischen Erkrankung ist trotz des demographischen Wandels in der Bundesrepublik Deutschland nach wie vor hoch und weiter steigend. Viele betroffene Kinder und Jugendliche werden in ihren Familien mit entsprechender Unterstützung durch Kinderärzte, Frühförderstellen, Sozialpädiatrische Zentren etc. gefördert und betreut.

Manchmal ist ein Verbleib in der Herkunftsfamilie aber nicht möglich, und es wird die Aufnahme in ein Heim angefragt. Die Hoffnungstaler Stiftung Lobetal eröffnet mit dem Fachdienst „Familie leben – Heilpädagogischer Pflegekinderdienst“ diesen betroffenen Kindern und Jugendlichen die Alternative einer Vermittlung in eine Pflegefamilie und damit die Möglichkeit, weiterhin in familiärer Geborgenheit aufzuwachsen und sich in diesem natürlichen und vielfältigen Umfeld gut entwickeln zu können.

Für dieses Angebot werden ständig Menschen (Familien, Paare, Einzelpersonen) gesucht, die zur Aufnahme eines Kindes bzw. Jugendlichen bereit sind, diesem einen verlässlichen familiären Lebensort bieten wollen, möglichst über eine pflegerische, medizinische, pädagogische oder psychologische Qualifikation oder entsprechende Vorerfahrungen verfügen und ihr pädagogisches Handeln regelmäßig reflektieren wollen.

Die Hoffnungstaler Stiftung Lobetal bereitet die aufnahmebereiten Menschen intensiv auf die Herausforderungen der neuen Aufgabe vor, berät kompetent in pädagogischen, pflegerischen, therapeutischen, finanziellen und rechtlichen Angelegenheiten, fördert den Austausch mit anderen Pflegefamilien und steht den Pflegefamilien in kritischen Situationen „rund um die Uhr“ begleitend und entlastend zur Seite.

Kontakt für Interessierte

Albrecht Schönborn
Bernauer Str. 115-118
13355 Berlin
Tel.: 030-46705231

Die Hoffnungstaler Stiftung Lobetal im Verbund der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel verfügt über Angebote der Altenhilfe, der Eingliederungshilfe, der Ausbildung in sozialen Berufen, der Migration, der Beschäftigung von Menschen mit Behinderung, der Medizinischen Versorgung, der Suchthilfe sowie der Kinder- Jugendhilfe mit Standorten in Berlin, Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt.

Für das Spiel von Hertha BSC am 21.12.14 im Berliner Olympiastadion gegen die TSG 1899 Hoffenheim konnte der Hertha Botschafter für die Stadt Bernau bei Berlin, Manfred Kerkhofer, erneut 300 Freikarten für die Kinder, Lehrer und Eltern der Grundschule Schönow besorgen. Viele Eltern fuhren auch mit den beiden von ihm gecharterten „Bundesliga Expressbussen“ ins Stadion. Für einige Kinder war es ein ganz besonderes Erlebnis, denn Herr Kerkhofer hatte mit Hertha BSC vereinbaren können, dass neun Grundschulkinder auch als Auflaufkinder agieren konnten. Vor den Eltern und den Klassenkameraden mit den Profis in das Berliner Olympiastadion auflaufen zu können, war schon etwas Tolles. Außerdem hatte Herr Kerkhofer noch 50 Freikarten für die Bewohner und Betreuer der Hoffnungstaler Stiftung Lobetal besorgen können, was bei den Beteiligten natürlich große Freude hervorbrachte. Außerdem räumte Hertha BSC dem Botschafter zum 3. Mal ein, im VIP-Atrium die Stadt Bernau bei Berlin präsentieren zu können. Die Bernauer Stadtmarketing GmbH(BeSt) und die Tourismusinformation Bernau unterstützten ihn bei der Aktion, die vor allem aufgrund der selbstgebackenen Plätzchen der BeSt und des Broschürenangebots gut ankam. Rundum waren es tolle Aktionen, für die Herr Kerkhofer auch Hertha BSC dankbar ist. Das letzte Weihnachtsgeschenk machten dann die Hertha Profis den Hoffenheimern, da man 0:5 das Spiel verloren gab.

 

Wir danken Herrn Kerkhofer für Text und Foto
Rettungshunde der DLRG Barnim erfüllen Herzenswunsch, am Freitag den 24. Oktober war es soweit; die Rettungshunde der DLRG Barnim trafen sich mit hundeliebhaberin Margitta an einem vereinbarten Ort, um sich kennen zu lernen und die Arbeit der Lebensretter vorzustellen. Margitta ist körperlich behindert und sitzt im Rollstuhl, sie arbeitet in einer Baumschulde der Hoffnungstaler Werkstätten. Ihre Liebe zu Hunden brachte sie nicht drum herum nach einer ortsansässigen Rettungshundestaffel zu suchen, um sich deren Arbeit erklären und veranschaulichen zu lassen. Als Ansprechpartner für den Barnim hat sie die Hundeführer und Hunde der DLRG ausfindig machen können. Zu Beginn des Treffens wurde sich herzlich begrüßt und die Hunde und deren Hundeführer stellten sich vor. Es folgte eine kleine Einsicht in die Gehorsamkeitsarbeit der DLRG-Hunde. Die Staffel, die mittlerweile schon über 60 Einsätze in Berlin und Brandenburg für die Polizei absolviert hat und mehrere Menschenleben retten konnte, erklärte anhand ihrer Hunde, die unterschiedlichen Einsatzsparten zur Vermisstensuche. Als Margitta sich für die Hunde im anliegenden Wald verstecken durfte, zeigten die Hunde worauf es auch im Realfall ankommt. Sie erlebte Hautnah, wie Hunde sie aufspürten und bellend bei ihr verharrten bis die menschlichen Retter zur Hilfe eilten. Froh über so viel tierisches Engagement bekam auch jeder der Vierbeiner ein Leckerli oder sein Lieblingsspielzeug. Als besonderes Erlebnis konnte Margitta auch selbst einen der Rettungshunde an der Leine führen und anschließend bei dem kleinen Spaziergang alle Hunde beim Spielen und Toben beobachten. Bei der Gelegenheit konnten die Hundeführer noch viel über ihre Arbeit mit den Hunden, der Ausbildung und den weiteren Besonderheiten im Leben eines Rettungshundes der DLRG kundtun. Die Rettungshundestaffel der DLRG Barnim engagiert sich weiterhin beispielsweise in Schulen oder Kindertagesstätten rund um das Thema Hund. Wer Interesse an der Rettungshundestaffel der DLRG Barnim hat und Sie und ihre ehrenamtliche Arbeit kennenlernen möchte, der kann sich gerne unter folgenden Kontaktdaten melden: Staffelleiter DLRG Rettungshunde: André Winkler Tel.: 0172 42 84 632 Mail: andre.winkler@rettungshundestaffel-barnim.de

Rettungshunde der DLRG Barnim erfüllen Herzenswunsch,

am Freitag den 24. Oktober war es soweit; die Rettungshunde der DLRG Barnim trafen sich mit hundeliebhaberin Margitta an einem vereinbarten Ort, um sich kennen zu lernen und die Arbeit der Lebensretter vorzustellen. Margitta ist körperlich behindert und sitzt im Rollstuhl, sie arbeitet in einer Baumschule der Hoffnungstaler Werkstätten. Ihre Liebe zu Hunden brachte sie nicht drum herum nach einer ortsansässigen Rettungshundestaffel zu suchen, um sich deren Arbeit erklären und veranschaulichen zu lassen. Als Ansprechpartner für den Barnim hat sie die Hundeführer und Hunde der DLRG ausfindig machen können.

Zu Beginn des Treffens wurde sich herzlich begrüßt und die Hunde und deren Hundeführer stellten sich vor. Es folgte eine kleine Einsicht in die Gehorsamkeitsarbeit der DLRG-Hunde. Die Staffel, die mittlerweile schon über 60 Einsätze in Berlin und Brandenburg für die Polizei absolviert hat und mehrere Menschenleben retten konnte, erklärte anhand ihrer Hunde, die unterschiedlichen Einsatzsparten zur Vermisstensuche. Als Margitta sich für die Hunde im anliegenden Wald verstecken durfte, zeigten die Hunde worauf es auch im Realfall ankommt. Sie erlebte Hautnah, wie Hunde sie aufspürten und bellend bei ihr verharrten bis die menschlichen Retter zur Hilfe eilten. Froh über so viel tierisches Engagement bekam auch jeder der Vierbeiner ein Leckerli oder sein Lieblingsspielzeug. Als besonderes Erlebnis konnte Margitta auch selbst einen der Rettungshunde an der Leine führen und anschließend bei dem kleinen Spaziergang alle Hunde beim Spielen und Toben beobachten. Bei der Gelegenheit konnten die Hundeführer noch viel über ihre Arbeit mit den Hunden, der Ausbildung und den weiteren Besonderheiten im Leben eines Rettungshundes der DLRG kundtun.

Die Rettungshundestaffel der DLRG Barnim engagiert sich weiterhin beispielsweise in Schulen oder Kindertagesstätten rund um das Thema Hund.

Wer Interesse an der Rettungshundestaffel der DLRG Barnim hat und Sie und ihre ehrenamtliche Arbeit kennenlernen möchte, der kann sich gerne unter folgenden Kontaktdaten melden:

Staffelleiter DLRG Rettungshunde: André Winkler

Tel.: 0172 42 84 632

Mail: andre.winkler@rettungshundestaffel-barnim.de

 

und hier hat uns Margitta ihre Sicht geschildert:
Was wäre wenn…? Gestern war es nun soweit. Ich bin also um 15.00 am vereinbarten Treffpunkt angekommen und wurde sehr freundlich empfangen. Erstmal hieß es kennen lernen und beschnuppern. Es waren 7 Hunde und Hundeführer da (ich bitte um Verzeihung wenn ich mich verzählt haben sollte) Als alle da waren die Zeit hatten, gingen wir in ein Waldstück dort wurde mir viel gezeigt und erklärt von der Arbeit der Flächensuchhunde. Erst einmal zeigte mir die Staffelführerin den Einsatzwagen mit den Boxen und wir holten zusammen ihre Hunde raus. Ich durfte sogar Opfer sein und wurde gesucht. Dabei erfuhr ich das es zwei Arten der Suche gibt. Die eine Form ist das Anzeigen des Opfers per Laut und das andere durch Witterung aufnehmen und Hilfe holen. Wir übten auch an mir das anzeigen eines Opfers. Dann gingen wir noch mit der Rasselbande spazieren und ich sah wie temperamentvoll die bravsten Hunde sein können. Zum guten Schluss durften alle Hunde noch einmal einzeln zu mir kommen ohne Hundeführer und sich von mir belohnen lassen. Danach waren alle Hunde platt und ich total aufgedreht. Mein Bett sah mich erst so gegen 02.00 Uhr. Denn ich war danach noch auf einer Party und hatte meiner Mama nachts noch so viel zu erzählen. Ich fand diesen Tag so schööööön und würde ihn jeder Zeit wiederholen wollen. Die Hundeführer/innen aus der Staffel bitte ich mal seinen Hund zu fragen wie er es gestern fand und es uns kund zu tun. Dankeschön noch mal an alle.

 

Touristinfo Picknick
 Presse-Info der Bernauer Tourist-Information

 

18. Mai: Picknicken in den Bernauer Ortsteilen     

Tourist info Picknick Radtour durch die Ortsteile

Foto: Tourist-Info

Für Sonntag, den 18. Mai lädt die Bernauer Tourist-Information zu einer geführten Radtour unter dem Motto „Picknicken  in den Bernauer Ortsteilen“ ein. Auf der 38 Kilometer langen Tour werden historische Orte besichtigt und wird Wissenswertes über die angrenzenden Naturräume vermittelt.

Treffpunkt ist um 10 Uhr an der Bernauer Tourist-Information, Bürgermeisterstraße 4. Erstes Ziel ist Börnicke, wo die Teilnehmer am Schlossteich von einem ortskundigen Bürger erwartet werden, der sie über die Entwicklung des Ortsteils informieren wird. Weiter geht es nach Schönow mit einem Halt in der Schönower Heide. Garantiert sind fantastische Landschaftseinblicke verbunden mit Informationen über dieses Naturschutzgebiet. Mit etwas Glück kann sogar scheues Wild an der nahegelegenen Tränke beobachtet werden.

Die Tour führt anschließend nach Bernau-Waldfrieden, wo nach einer kulinarischen Stärkung das Bauhausdenkmal Bundesschule besichtigt werden kann. Nach den vielen Einblicken in

Tourist info Picknick - Radtour durch die Ortsteile

Foto: Tourist-Info

Architektur und Nutzungsgeschichte geht es mit dem Rad nach Lobetal. Dort erfahren die Teilnehmer etwas zur Entstehungsgeschichte des Ortes und zur Gründung der Hoffnungstaler Stiftung. Der letzte Stopp der Rundtour wird in Ladeburg eingelegt. Bei Kaffee und Kuchen erfahren die Radler Interessantes und Kurioses aus dem Dorf.

Auf den Rastplätzen verteilen die Mitarbeiterinnen der Tourist-Information Picknickdecken, dennoch dürfen gern eigene Decken mitgebracht werden. Unterstützt wird die Radtour durch den Verein Regionalpark Barnimer Feldmark e. V. Anmeldungen für die Radtour sind noch bis zum 15. Mai unter Telefon (0 33 38) 76 19 19 möglich.

Im Auftrag
Cornelia Fülling

 

Wir schliessen uns dem an und hoffen viele Bernauer und Gäste begrüßen zu dürfen. Wir werden an verschiedenen Stellen vor Ort sein.