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NamenswettbewerbLogo Linke

Die Linksfraktion beantragt, einen öffentlichen Wettbewerb ins Leben zu rufen, mit dem Namen für die neuen Wohngebiete am Schönfelder Weg und an der Schwanebecker Chaussee gefunden werden.

Begründung:

Die Planung für die neuen Wohngebiete auf dem Gelände des ehemaligen Heeresbekleidungsnebenamtes am Schönfelder Weg und des ehemaligen Heeresbekleidungshauptamtes an der Schwanebecker Chaussee ist bereits erfreulich weit vorangeschritten.

Künftig werden hier sehr viele Menschen eine neue Heimat finden. Diese sollte aber auch einen ansprechenden Namen haben.

Möglichst viele Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt sollten an der Namensfindung teilhaben. Dazu eignet sich am besten ein öffentlicher Wettbewerb.

Beschlussvorschlag:

Die Stadtverwaltung wird aufgefordert, einen öffentlichen Wettbewerb ins Leben zu rufen, mit dem Namen für die neuen Wohngebiete am Schönfelder Weg und an der Schwanebecker Chaussee gefunden werden.

Der Antrag wurde am 31. März 2016 eingereicht und wird in den Gremien im April 2016 beraten.

REGES INTERESSE AN PLANUNG FR „WOHNEN AM PANKE-PARK“

LINKSFRAKTION LUD ZUM VOR-ORT-TREFFEN

Großes Interesse fand der Vor-Ort-Treff der Linksfraktion am Donnerstagabend auf dem Gelände der ehemaligen Militärliegenschaft am Schönfelder Weg. Die Fraktionsvorsitzende Dr. Dagmar Enkelmann konnte rund 100 interessierte Bernauerinnen und Bernauer aber auch angereiste Berliner begrüßen.

Sie dankte dem Verein Panke-Park Kulturkonvent e. V. mit seinem Vereinsvorsitzenden Michael Junghans und dem Spiritus Rector Prof. Kaltenborn, die seit Jahren die Entwicklung des Gebietes forderten und förderten. Sie hätten den Vor-Ort-Termin erst ermöglicht und engagiert mit vorbereitet.

Bürgermeister Stahl (DIE LINKE) stand danach Rede und Antwort. Er informierte darüber, dass ein privater Investor das 14 Hektar große Areal entwickeln wolle. Die Stadt Bernau unterstütze dieses Vorhaben und habe den Entwurf eines Bebauungsplanes vorgelegt, der die Planungsziele der Stadt wie folgt definiere: Entwicklung eines allgemeinen Wohngebietes für ca. 500 Wohnungen, Entwicklung eines Mischgebietes, wo Wohnen und stilles Gewerbe erlaubt sind und eines eingeschränkten Gewerbegebietes im Norden des Gebiets.

Der Bebauungsplanentwurf sichere auch eine Fläche für den öffentlichen Wohnfolgebedarf, wie z. B. den Bau einer Kita, erklärte Stahl.

Die Erschließung des Gebietes solle durch den Anschluss an den Schönfelder Weg und die Vorbereitung der Anbindung an die Albertshofer Chaussee gesichert werden.

Die Entwicklung des Gebietes, das seit 20 Jahren leer steht, fand die die ungeteilte Zustimmung der Besucher. Kritisch gesehen wurde allerdings – vor allem von den Anliegern der benachbarten Wohnsiedlungen- die Haupt-Erschließung über den Schönfelder Weg, der schon heute, vor allem vom Schwerlastverkehr in das dahinter liegende Gewerbegebiet, zu stark belastet sei. Hier sein eine zweite Anbindung an die Albertshofer Chaussee zwingend erforderlich. Auch empfahl man die schnellst mögliche Umsetzung der geplanten Parkanlage um den Teufelspfuhl zur Ergänzung des neuen Wohngebietes. Angefragt wurde auch, ob die Stadt die notwendigen Kita-, Schul- und Hortplätze sichern könne. Zum derzeitigen Zeitpunkt sieht Stahl dafür noch keine Notwendigkeit, bei wachsendem Bedarf werde die Stadt aber die nötigen Erweiterungen planen und vornehmen.

Er verwies weiterhin darauf, dass der Entwurf des Bebauungsplanes „Wohnen am Panke-Park“, bestehend aus Planzeichnung und rund 100 Seiten textlichen Festsetzungen, sowohl auf der Home-Page der Stadt Bernau b. Berlin unter der Rubrik Planen und Bauen/Bürgerbeteiligung, als auch im Rathaus (1. Etage) vor dem Ratssaal zu den allgemeinen Öffnungszeiten (Mo., Mi. und Do. von 7.00-16.30, Die. von 7 bis 18.30 und Fr. von 7 bis 13.30 Uhr) öffentlich ausliegen und eingesehen werden können.

Anregungen, Kritiken und Änderungsvorschläge zum Bebauungsplan können bis zum 11. Mai 2015 im Rathaus der Stadt Bernau b. Berlin auch formlos, schriftlich oder zur Niederschrift eingereicht werden. Diese würden dann in einem Abwägungsverfahren im Stadtentwicklungsausschuss und in der Stadtverordnetenversammlung vor Beschuss der Satzung des B-Planes beraten.

Die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger an der Bauleitplanung sei vorgesehen und ausdrücklich erwünscht, versicherte Stahl.

 

Quelle: Linksfraktion Bernau
Fotos: Barnim-plus

 

Bernauer Linksfraktion 22.04.2015

Bernauer Geschichte ->Heeresbekleidungsnebenamt

Foto: Barnim-plus.de – Heeresbekleidungsnebenamt

 

Wohnen am Panke-Park – was ist geplant?  Terminhinweis für den 30. April 2015, 17 – 18:30 Uhr

Das Kasernengelände am Schönfelder Weg in Bernau soll endlich aus dem Dornröschenschlaf erweckt werden. Ein Investor plant, das Gelände zu einem Wohnpark mit 500 Wohnungen und Ansiedlung von Gewerbe zu entwickeln. Zu diesem bisher größten Sanierungsprojekt hat die Stadt Bernau den Entwurf eines Bebauungsplanes vorgelegt. In diesem werden Art und Maß der Bebauung sowie die Verkehrserschließung geregelt. Die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger an der Bauleitplanung ist ausdrücklich erwünscht.

Deshalb lädt die Linksfraktion Bernau zu einem „Vor-Ort-Treff“ auf das bislang verschlossene Gelände ein. Am Donnerstag, dem 30. April 2015, von 17:00 bis 18:30 Uhr können sich alle Interessenten direkt vor Ort informieren. Bürgermeister André Stahl (DIE LINKE) wird zum Entwurf des Bebauungsplanes Rede und Antwort stehen. Der Treffpunkt ist um 17 Uhr das Eingangstor zum ehemaligen Kasernengelände am Schönfelder Weg.

Hintergrundinformation: Der Entwurf des Bebauungsplans „Wohnen am Panke-Park“, bestehend aus Planzeichnung und textlichen Festsetzungen liegt zur allgemeinen Einsichtnahme bis Montag, den 11.05.2015 im Rathaus der Stadt Bernau bei Berlin, Marktplatz 2, (1. Etage vor dem Eingang in den Ratssaal) aus. Während der Dienstzeiten Montag, Mittwoch und Donnerstag von 7.00–16.30 Uhr, Dienstag von 7.00–18.30 Uhr und Freitag von 7.00–13.30 Uhr können Vorschläge, Kritiken und Einwände zum Planentwurf schriftlich geltend gemacht werden.

 

Quelle: Bernauer Linksfraktion

Unser beliebter Wochenrückblick mit vielen Berichten und Fotos von der Woche und vom Wochenende

 

 Führung durch Bernauer Geschichte

Der Verein Panke-Park e.V. hatte am Samstag die Stadtverordneten und interessierte Bürger zu einer Führung durch das Heeresbekleidungsnebenamt am Schönfelder Weg eingeladen. Der Vorsitzende vom Verein Dipl.-Ing. Michael Junghans leitete die Führung und informierte über die Geschichte die hinter dem Objekt steckt.

Gebaut wurde dieses militärisch genutzte Gelände von ca. 1939 – 1942. Es erstreckt sich über eine Fläche von 21 Hektar und die 8 Gebäude haben eine Nutzfläche von insgesamt ca. 65.000m².

Von 1945 bis 1994 diente es als Kaserne für die sowjetische Besatzungsmacht. Auch zu dieser Zeit wurde es für die Ausstattung der Soldaten genutzt. Daraus entstand ein recht großes Umweltproblem. Aus einer Wäscherei auf dem Gelände ist eine uns unbekannte Menge Reinigungsmittel in das Grundwasser geraten. Trotzdem es mittlerweile einige Jahrzehnte her ist, sind einige Flächen noch immer kontaminiert.

Die Reinigung der Kontaminierungsherde liegt in der Hand des Bodenschutzamtes im Landkreis und wird sich auch noch mehrere Jahre hinziehen..

Die Gebäude und eine Grundfläche um die Gebäude herum übernimmt ein Investor und wird in den bestehenden Gebäuden 600 Wohnungen herrichten.

Michael Junghans wollte die Stadtverordneten dafür sensibilisieren, welches Potential in den restlichen Flächen liegt. Vor einigen Jahren wurde ein Konzept für den Panke-Park entwickelt und vorgestellt. Ein Park in dem sich nicht nur die Bernauer erholen könnten. Alle Flächen außerhalb der Kontaminierung könnten bereits jetzt von der Stadt übernommen, beräumt und kultiviert werden.

Alle Teilnehmer an der Führung waren sehr erstaunt über das Potential und hatten viele Fragen die Michael Junghans bis ins kleinste Detail beantworten konnte.

 

Bernauer Altstadt-Kurier unterwegs für Barnim+

 

Wer Fragen zu diesem Thema hat, kann sich gern an uns wenden. Wir werden versuchen sie zu klären.

 

Fotos und Bericht Bernauer Altstadt-Kurier

Heute (11.03.2014) ging es um 18:00 Uhr im Ratssaal der Stadt Bernau bei Berlin um das Thema
Wohnen am Panke-Park.
Es ist ein Teil des Geländes des ehemaligen Heeresbekleidungs Nebenamts. Dort sollen, so sieht es der Investor vor, ca. 600 Eigentumswohnungen in den vorhandenen Gebäuden entstehen.
Wer den Standort nicht kennt: Es sind die Bauten zwischen dem Teufelspfuhl und dem Gewerbegebiet am Schönfelder Weg.

– Was ist geplant?
— Sanierung der vorhandenen Bausubstanz, Schaffung von Planungsrecht für Wohnen, Sicherung der Erschliessung des Gesamtgebietes, Paralleländerung des Flächennutzungsplanes. Es wurde der Verfahrensablauf erläutert.

Wohnen am pankepark

Wohnen am pankepark


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