Beiträge


Gestern hat die Landesregierung für Brandenburg weitere Lockerungen der bestehenden Anti-Corona-Auflagen angekündigt. Begründet wurde dies mit dem aktuell moderaten Infektionsgeschehen im Land. Das trifft auch für die Stadt Bernau bei Berlin zu: Seit dem Wochenende gibt es hier nur zwei neue positiv laborbestätigte Coronavirus-Fälle. Bürgermeister André Stahl hat vor dem Hintergrund dieser Entwicklungen heute die Brandenburgklinik besucht, um sich persönlich ein Bild von den Entwicklungen vor Ort zu machen. Die Einrichtung in der Waldsiedlung hatte in den vergangenen Wochen mit Abstand die meisten bestätigten Infektionsfälle im Landkreis zu verzeichnen. Auch waren mehrere Todesfälle zu beklagen.

Botschafter für Bernau - Barnim-plus

Als sich vor gut einem Monat bestätigte, dass sich in der Bernauer Rehaklinik Patienten und Angestellte mit dem neuen Coronavirus infiziert hatten, musste die Klinikleitung sofort handeln. „Vom ersten Tag an haben wir auf absolute Transparenz und ein sofortiges Gegensteuern gesetzt, um ein Ausbreiten des Virus zu verhindern. Von Anfang an ist das kreisliche Gesundheitsamt in die Maßnahmen und Schritte eingebunden. Täglich übermitteln wir seit Anfang April alle zur Verfügung stehenden Daten und Zahlen“, so Geschäftsführer Kai-Uwe Michels.

Konzept zur Corona-Prävention und zum Corona-Management

In enger Absprache mit dem Gesundheitsamt hat der Lenkungsausschuss der Reha mit Unterstützung der Universität Münster ein Konzept zur Corona-Prävention und zum Corona-Management in der Brandenburgklinik erarbeitet, das jetzt dem Gesundheitsamt des Landkreises vorliegt. Darin festgehalten sind umfassende Maßnahmen, um die Gesundheit der Patienten und Mitarbeiter zu schützen. „In jeder einzelnen Station der Brandenburgklinik wurde eine Aufnahmestation eingerichtet, wo die neu ankommenden Patienten zunächst getestet und vorsorglich isoliert werden. Liegt ein negatives Testergebnis vor, kommt der Patient auf die eigentliche Station. Bei positivem Befund wird der Patient in häusliche Quarantäne oder auf die Isolierstation verlegt“, erklärt der Klinik-Geschäftsführer.

17 Seiten umfasst das Konzept zur Prävention. Dazu gehört auch die Einrichtung eines Fahrdienstes zum Labor, wodurch sich die Zeiten reduzieren. „Wenn wir die Tests bis 13 Uhr liefern, erhalten wir noch am gleichen Tag um 18 Uhr die Ergebnisse“, erklärt Kai-Uwe Michels. Die umfangreichen Präventivmaßnahmen werden seinen Informationen nach von allen Mitarbeitern gemeinsam getragen. „Aber sie sind für das gesamte Personal eine enorme Herausforderung. Aber ich bin froh über das Engagement aller Mitarbeiter“, so der Geschäftsführer. Bewusst habe sich die Geschäftsleitung gegen Kurzarbeit entschieden, obwohl von den 850 Betten infolge des Ausbruchsgeschehens nur noch 300 Betten belegt sind. „Wir sind zuversichtlich, dass wir demnächst den Betrieb wieder hochfahren können“, so Michels. Bernaus Bürgermeister André Stahl ist ebenso zuversichtlich: „Die eingeleiteten Maßnahmen sind vorbildlich und vor allem nachhaltig. Die weitere Ausbreitung konnte aufgrund der tiefgreifenden Maßnahmen gestoppt werden.“

Während der gesamten Zeit hat die Klinikleitung um Geschäftsführer Kai-Uwe Michels einen sehr engen Kontakt zu den zuständigen Behörden von Bund, Land und Landkreis gehalten, um alle Schritte abzustimmen. Auch mit Bernaus Bürgermeister war er in regelmäßigem Austausch. „Die vergangenen Wochen waren eine große Herausforderung für die gesamte Belegschaft. Alle haben ihr Möglichstes gegeben. Seit dem Ausbruchsgeschehen am 4. April haben wir insgesamt 2024 Testungen vorgenommen. Von den insgesamt 1364 Mitarbeitern waren insgesamt 81 positiv getestet, am heutigen Tag sind es nur noch 26 Mitarbeiter, die noch positiv getestet sind. Von den Patienten waren über den gesamten Zeitraum hinweg insgesamt 96 positiv getestet, mit dem heutigen Tag sind es nur noch 13. Wir sind sehr froh, dass die Zahl der Genesenen weiter steigt. Das spricht für die getroffenen Maßnahmen und die Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt“, so Kai-Uwe Michels.

Mit dem stringenten Konzept will die Brandenburgklinik das Coronavirus aus der Einrichtung schnellstmöglich komplett verbannen. Die Abstimmungen dazu erfolgen mit dem Brandenburger Gesundheitsministerium und dem Gesundheitsamt des Landkreises Barnim. Die Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt läuft nach Einschätzung der Geschäftsführung der Klinik sehr gut.

„Die Situation war ernst und wir haben geholfen, wo wir konnten. Ich habe mir heute noch einmal direkt einen Einblick verschafft, dass die Klinikleitung auf dem richtigen Weg ist, um das Coronavirus nachhaltig zu bekämpfen. Ich danke der Familie Michels und den Mitarbeitern, dass sie uns in den vergangenen Wochen stets transparent ihr Handeln erklärt hat. Dem ist es auch zu verdanken, dass die Lage nun deutlich besser ist“, so der Bürgermeister.

Bei den Anwohnern der Brandenburgklinik hoffen Stadt und Klinik auf Verständnis für die vielen neuen Hinweisschilder. „Die Schilder dienen der Information und erinnern jeden Einzelnen an das richtige Verhalten in dieser Zeit“, so Kai-Uwe Michels.

Hintergrund
Am 4. April wurde der erste Coronafall in der Brandenburgklinik bekannt. Von insgesamt 1364 Mitarbeitern hatten sich 81 infiziert, von 850 Patienten insgesamt 96. Jetzt sind nur noch 26 Mitarbeiter und 13 Patienten betroffen.
Mit einer Aufnahmekapazität von insgesamt 850 Betten ist die Brandenburgklinik in der Waldsiedlung das größte Haus im Unternehmensverbund der Michels Kliniken.

Quelle: Stadt Bernau

.

.

.

 
Ihr Plus für den Barnim

Zahlungsprogramme werden umgestellt

Landkreis Barnim – 10.10.2018 17:25 CEST

neue Software für Zahlungsverkehr

Das Grundsicherungsamt und das Verbraucherschutz- und Gesundheitsamt, Sachgebiet Gesundheits- und Sozialdienst, in der Kreisverwaltung Barnim erhalten eine neue Software, um den Zahlungsverkehr mit Bürgern abzuwickeln. „Der Aufwand der Mitarbeiter für den Zahlungsverkehr verringert sich erheblich“, erklärt Ines Vandrey, die für die Projektabwicklung innerhalb der Kreisverwaltung zuständig ist.

Vorbereitungsarbeiten nötig

Um dieses Ziel zu erreichen, sind jedoch einige Vorbereitungsarbeiten nötig. So werden alle Mitarbeiter der beiden Ämter in der Woche vom 16. bis 19. Oktober 2018 geschult. In der Zeit vom 22. Oktober bis 2. November 2018 müssen dann alle Hilfefälle mit den erforderlichen Daten neu in die Software eingegeben werden. In dieser Zeit sollen die Mitarbeiter nur die Dateneingabe vornehmen.

Notfälle

Für Notfälle werden während dessen am Counter Mitarbeiter eingeteilt, die die Anliegen der Bürger entgegennehmen. Eine Sprechzeit der eingebenden Mitarbeiter in dieser Zeit ist nicht vorgesehen. Ab dem 5. November 2018 werden die Mitarbeiter dann wieder wie gewohnt für den Bürgerverkehr zur Verfügung stehen.

Bis zur endgültigen Umstellung im Januar 2019 wird das System schließlich getestet.

Die Kreisverwaltung mit Hauptsitz in Eberswalde ist für eine Vielzahl von Aufgaben zuständig. Dazu zählen unter anderem Bauaufsicht, Kommunalaufsicht, Schulverwaltung, Jugendamt, Grundsicherung, Bodenschutz, Gesundheitsamt, Strukturentwicklung und Katasteramt.

Darüber hinaus hat sich der Landkreis zahlreiche freiwillige Aufgaben gegeben. So werden seit Jahren die Nachhaltigkeitsstrategie „Die Zukunft ist erneuer:bar“ und die Bildungsinitiative Barnim verfolgt.

Nichtraucher-Aktionstag kommt bei Barnimer Schülern gut an

Gesundheitsamt und AG „Sucht- und Drogenprävention“ organisieren Vortrag

Das Gesundheitsamt des Landkreises Barnim hat gemeinsam mit Mitgliedern der Arbeitsgemeinschaft „Sucht- und Drogenprävention im Landkreis Barnim“ einen Aktionstag zum Thema Rauchen organisiert. Rund 200 Schüler der 7. Und 8. Klassen folgten der Einladung ins Paul-Wunderlich-Haus und erlebten mit Anne Wilkening eine Referentin, die in sehr eindringlicher Sprache aus ihren Erfahrungen berichten konnte. So berichtete sie etwa darüber, dass die Wahrscheinlichkeit an Hodenkrebs zu erkranken um über 80 Prozent steige, wenn man als Jugendlicher kiffe. Aber auch von anderen Dingen, die Jugendlichen versuchten zu rauchen, wusste sie zu berichten. „Ist es gefährlich Schokoriegel zu rauchen?“, war meine Lieblingsfrage im vergangenen Jahr, erzählte sie. Ihre Antwort: „Ja, es ist gefährlich, weil bei der Verbrennung jede Menge gefährlicher Stoffe freigesetzt werden.“

Referentin Anne Wilkening erklärt Barnimer Schülern, wie gefährlich Rauchen ist. Foto: Oliver Köhler

Die Veranstaltung wurde darüber hinaus auch dafür genutzt, um Gewinnerklassen des Be-smart-Wettbewerbs, einem bundesweiten Wettbewerb zum Thema Raucher-Prävention, auszuzeichnen. Der Wettbewerb „Be Smart – Don’t Start“ ist ein Programm zum Nichtrauchen für sechste bis achte Schulklassen. Um daran teilzunehmen müssen sich mindestens 90 Prozent der Schüler einer Klasse dafür entscheiden, am Wettbewerb teilzunehmen. Die teilnehmenden Klassen verpflichten sich, ein halbes Jahr lang nicht zu rauchen. Wenn mehr als zehn Prozent der Schüler in einer Klasse rauchen, scheidet die Klasse aus dem Wettbewerb aus. Die Schulklassen, die ein halbes Jahr lang rauchfrei waren, nehmen an einer Lotterie teil, bei der Geld- und Sachpreise verlost werden.

Der Wettbewerb zum Nichtrauchen „Be Smart – Don’t Start“ wird gefördert durch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, die Deutsche Krebshilfe und die AOK sowie durch weitere öffentliche und private Institutionen.

Im Schuljahr 2016/2017 fand der Wettbewerb zum Nichtrauchen zum 20. Mal in Deutschland statt – mit insgesamt rund 200.000 Schülern.

 

Besuch des -Biorama Projekt- in Joachimsthal Eine Fahrradtour am Werbellinsee, kann gut mit einem Besuch des Biorama-Projekt in Joachimsthal enden oder anfangen. Ein umgenutzter historischer Wasserturm, der sich nun in Privatbesitz befindet, erwartet mit freundlichen Gastgebern seine Besucher. Der Name Biorama leitet sich von Biosphärenreservat und Panorama ab. das Weisse Haus Neben dem Wasserturm befindet sich das Weisse Haus mit verschiedenen Ausstellungen. Dazu später. der Wasserturm Auf den Wasserturm kommt der sportlich geübte, mittels einer Wendeltreppe, für den gemächlicheren Besucher wartet ein Fahrstuhl. Oben angekommen ergibt sich ein herrlicher Blick. Hinfahren und selbst schauen ist hier die Devise. Ob der schönen Aussicht haben wir vergessen die Stufen zu zählen, aber das kann ja jeder selbst bei seinem Besuch machen. Für das NAVI: Am Wasserturm 1, 16247 Joachimsthal - Foto: Barnim-plus.de Lutz Weigelt

Barnimer Gesundheitsamt benennt offizielle Badestellen

Saison beginnt in diesem Jahr am 15. Mai

Die diesjährige Badesaison beginnt entsprechend der Brandenburgischen Badegewässerverordnung in diesem Jahr am 15. Mai. Im Barnim kann dann an insgesamt 19 offiziellen Badestellen gebadet werden. Diese Badestellen muss das Barnimer Gesundheitsamt gemäß § 3 der Verordnung der obersten Landesbehörde bis zum 31. März eines Jahres mitteilen. Die ersten Proben wurden bereits in der vergangenen Woche genommen. Alle Werte waren ohne Beanstandungenen, die Sichttiefen waren überall sehr gut. Die Wassertemperaturen lagen z.B. bei 13-16°C am Werbellinsee, 16°C am Wandlitzse oder 17°C am Üdersee.

 

Bis zum 15. September werden die öffentlichen Badestellen nun durch das Gesundheitsamt überwacht. Dazu werden sie bei der Vor-Ort-Kontrolle inspiziert und die Wasserqualität durch entsprechende Probenahmen und Untersuchungen kontrolliert.  Ergeben sich Anhaltspunkte für eine gesundheitliche Gefährdung, werden entsprechend Maßnahmen eingeleitet, und es erfolgt eine Information der Öffentlichkeit.

Kriterien für die Auswahl eines Badegewässers sind insbesondere:

  • eine große Anzahl von Badenden
  • die Infrastruktur zur Förderung des Badens (z.B. Parkplätze, Zufahrt, Strand)
  • die Ausstattung der Badestelle (z.B. Gastronomie; Sanitäreinrichtungen, Abfallentsorgung; Freizeitaktivitäten)

 

Die Badestellen werden in der Internetbadestellenkarte des Landes Brandenburg geführt. Nähere Informationen, zum Beispiel aktuelle Befunde oder Beschreibung können im Internet unter www.brandenburg.de/badestellen abgerufen werden.

 

Für die Badegewässer erfolgt jeweils nach dem Ablauf von vier Badesaisons eine aktuelle Einstufung der Badegewässerqualität. Berücksichtigt wurden dabei die mikrobiologischen Werte. Alle Gewässer können auch für diese Saison mit  „ausgezeichnet“ eingestuft werden.

Die ausgewiesenen Badestellen sind mit Informationstafeln ausgestattet. Der Badegast kann sich somit vor Ort über die aktuelle Einstufung sowie die Beschreibung des Badegewässers informieren und erhält Hinweise zu besonderen Ereignissen (zum Beispiel kurzzeitige Verschmutzung, Badeverbot, Warnhinweise).

 

Kleinere Gewässer / Badestellen im Landkreis Barnim, die auf Grund der fehlenden Kriterien nicht als öffentliche Badegewässer auszuweisen sind, an denen in den Vorjahren jedoch Badebetrieb zu verzeichnen war, werden auch weiterhin aus Gründen des vorbeugenden Gesundheitsschutzes nach dem Brandenburgischen Gesundheitsdienstgesetz kontrolliert. Dazu zählen zum Beispiel der Weiße See in Böhmerheide, der Mechesee in Lobetal oder der Üdersee am Naturfreundehaus. Die Ergebnisse dieser Untersuchungen werden nicht in der Internetbadestellenbank des Landes Brandenburg geführt, stehen aber im Gesundheitsamt zur Verfügung.

 

Die offiziellen Badestellen sind:

 

  1. Bernsteinsee, Ruhlsdorf
  2. Gamensee, CP „Country-Camping“
  3. Gorinsee, Badewiese am Campingplatz
  4. Grimnitzsee, Joachimsthal, Feriendorf
  5. Grimnitzsee, Joachimsthal, Strandbad
  6. Großer Wukensee, Biesenthal,Strandbad
  7. Liepnitzsee, Lanke, Waldbad
  8. Obersee, Lanke, Badewiese
  9. Parsteiner See, Brodowin/Pehlitz, CP „Pehlitz/Werder“
  10. Parsteiner See, Parstein, CP „Am Parsteiner See“
  11. Stolzenhagener See, Stolzenhagen, Strandbad
  12. Ruhlesee, Ruhlsdorf, Feriendorf „DORADO“
  13. Üdersee, Finowfurt, Ferienpark „Üdersee-Camp“
  14. Wandlitzsee, Wandlitz, Strandbad
  15. Werbellinsee, Eichhorst, BEROLINA Campingparadies
  16. Werbellinsee, Joachimsthal, CP „Am Spring“
  17. Werbellinsee, Joachimsthal, Badewiese am Stein“
  18. Werbellinsee, Joachimsthal, EJB

Quelle: KV Barnim

Pressemitteilung der Stadtwerke Bernau
!! Leitungswasser sprudelnd aufkochen in der ganzen Stadt !!

Bernau: Vorsorglich Leitungswasser abkochen
Nach Verunreinigungen im Trinkwassernetz von Lindow: Stadtwerke Bernau weiten Gebiet aus, in dem Wasser nur abgekocht verwendet werden soll

BERNAU BEI BERLIN. Nach dem Fund von Bakterien im Trinkwassernetz des Bernauer Ortsteil Lindow muss in weiteren Teilen Bernaus das Leitungswasser abgekocht werden. Darauf weisen die Stadtwerke Bernau als Geschäftsbesorger des zuständigen Wasser- und Abwasserverbands „Panke/Finow“ hin. Die Stadtwerke Bernau hatten nach Bekanntwerden der Verunreinigung am Donnerstag umgehend weitere Proben gezogen. Weil diese an einer Druckerhöhungsanlage ebenfalls positiv ausgefallen sind, weitet das Unternehmen die sogenannte Abkochanordnung auf das Stadtgebiet Bernau aus. „Dies ist zunächst eine Vorsichtsmaßnahme, die wir in enger Absprache mit dem Gesundheitsamt getroffen haben“, betont Jürgen Alscher, Technischer Leiter bei den Stadtwerken.

Das Gebot, Leitungswasser abzukochen, gilt für das gesamte Stadtgebiet Bernau. Es gilt bis auf weiteres. Ausgenommen sind Schönow, Waldfrieden, Ladeburg, Waldsiedlung und Lobetal. Diese Ortsteile werden über einen anderen Versorgungsstrang beliefert. Dort ist das Trinkwasser in Ordnung. „Wir setzen aktuell alle verfügbaren Kräfte ein, um einerseits die Bevölkerung zu informieren und andererseits die Ursache weiter einzugrenzen“, informiert Jürgen Alscher. Die Stadtwerke Bernau spülen derzeit die betroffenen Leitungsabschnitte und entnehmen weitere Proben, um die Verunreinigung einzugrenzen.

Sprudelnd Aufkochen
Das Leitungswasser soll nur abgekocht genutzt werden, das gilt sowohl für die Nahrungszubereitung als auch für das Zähneputzen. Dazu das Wasser einmal für 3 Minuten sprudelnd aufkochen und langsam über mindestens 10 Minuten abkühlen lassen. Zum Duschen, für die Toilettenspülung und zum Wäsche waschen ist das Trinkwasser aus der Leitung ohne Einschränkung nutzbar. Für Fragen steht der Geschäftsbesorger auch unter den Rufnummern 03338 61-350 / 61-360 und 61-370 oder 03338 61-333 zur Verfügung.

Hintergrund
Im Trinkwassernetz von Lindow wurden bei einer Routinekontrolle am Donnerstag (29. Juni) coliforme Bakterien festgestellt. Sie sind ein Hinweis auf organische Stoffspuren. Wie diese Stoffspuren in das Trinkwassernetz gekommen sind, ist noch nicht bekannt.

Presse-Info der Stadtwerke Bernau

Bis April müssen Vorschulkinder beim Kinder- und Jugendgesundheitsdienst vorgestellt werden

Das Barnimer Gesundheitsamt beginnt wieder mit den alljährlichen Schuleingangsuntersuchungen. Alle schulpflichtigen Kinder müssen aus diesem Grund in Vorbereitung auf das kommende Schuljahr zwischen Dezember 2016 und April 2017 beim zuständigen Amtsarzt vorgestellt werden. Schulpflichtig sind alle Kinder, die bis zum 30. September 2016 sechs Jahre alt werden.

Ziel ist die Feststellung der Schulfähigkeit aus medizinischer Sicht. Dabei werden sowohl die körperliche Entwicklung, aber auch motorische und sprachliche Fähigkeiten beurteilt. Zudem prüfen die Ärztinnen des Kinder- und Jugendgesundheitsdienstes die visuelle und die auditiven Wahrnehmung sowie die sozial-emotionalen Reife. Die Ärztinnen sprechen im Anschluss eine Empfehlung zur Einschulung oder Rückstellung aus. Die endgültige Entscheidung treffen jedoch die Schulleiter zusammen mit den Eltern.

Im Schuljahr 2015/2016 wurden insgesamt 1808 Kinder untersucht. Eine Empfehlung zur Rückstellung aus medizinischer Sicht wurde dabei für insgesamt 92 Kinder ausgesprochen. Dem gegenüber stehen 18 Empfehlungen für eine vorzeitige Einschulung von Kindern, die erst nach dem 30.  September 2016 6 Jahre alt geworden sind.

Zur wiederholten Einschulungsuntersuchung wurden 209 Kinder vorgestellt. Diiese Kinder wurden im Schuljahr 2014/15 aus medizinischer und pädagogischer Sicht vom Schulbesuch zurückgestellt. Wesentliche Gründe für Schulrückstellungsempfehlung waren Defizite in der Sprachentwicklung sowie in der emotional-sozialen Reife. Anders als in den vergangenen Jahren werden Kinder, die im vergangenen Jahr vom Schulbesuch zurückgestellt wurden, nicht ein zweites Mal durch das Gesundheitsamt untersucht.

 

Quelle: KVBarnim