Beiträge

Stadtwerke Bernau als Grundversorger bestätigt

Aufgabe der Grundsicherung mit Energie für weitere drei Jahre an kommunales Unternehmen übertragen – es genießt das höchste Vertrauen bei Haushalten

BERNAU BEI BERLIN. Die Stadtwerke Bernau beliefern knapp 70 Prozent der Haushaltskunden in der Stadt Bernau und deren Ortsteilen mit Strom und Gas: Damit bleiben sie für weitere drei Jahre Grundversorger. Das hat der Netzbetreiber zum Jahreswechsel festgestellt. Die Aufgabe des sogenannten Grundversorgers hat laut Gesetz immer derjenige Strom- oder Gaslieferant zu übernehmen, der die meisten Haushaltskunden in einem Gebiet unter Vertrag hat. Mit dieser Regelung stellt der Gesetzgeber sicher, dass jedermann stets mit den elementaren Gütern versorgt werden kann. Denn ohne Energie geht nichts in unserer modernen Gesellschaft. „Diese wichtige Aufgabe ist Verpflichtung, freut uns aber auch sehr. Sie zeigt, dass wir uns erneut im scharfen Wettbewerb behaupten konnten“, sagt Bärbel Köhler, Geschäftsführerin der Stadtwerke Bernau. „Wir sind ein kommunales Unternehmen und fühlen uns der Region und den Menschen hier verbunden. Der erneute Status des Grundversorgers ist ein Beleg dafür, dass unsere Arbeit für die Zukunft des Lebens- und Wirtschaftsstandorts Bernau Früchte trägt“, erläutert sie. Die Stadtwerke Bernau haben sich vor 5 Jahren eine Zukunftsstrategie gegeben und setzen diese konsequent um. In der Kernstadt vertrauen nach wie vor gut 80 Prozent der Haushaltskunden auf ihre Stadtwerke; in den Ortsteilen ist die Entscheidung für die Stadtwerke als Grundversorger knapper ausgefallen.

Keiner muss im Dunkeln sitzen
Die Grundversorgungsverordnung des Energiewirtschaftsgesetzes regelt, wie Menschen Zugang zu Strom und Gas erhalten, wenn sie aktuell keinen Vertrag mit einem Lieferanten haben – etwa bei einem Umzug oder wenn ein Lieferant ausfällt, zum Beispiel wegen Insolvenz. „Das kommt bei unseriösen Anbietern leider immer wieder vor. Aber auch dann muss in Deutschland keiner im Dunkeln sitzen“, sagt Bärbel Köhler.

Quelle: Stadtwerke Bernau


————————————————-Anzeige ————————————————-

http://www.kanzlei-bernau.de/
http://www.kanzlei-bernau.de/

Zu Fuß auf Spurensuche

Stadtwerke Bernau prüfen mit Spürgeräten Gasleitungen auf Dichtheit – rund 130 Kilometer werden routinemäßig kontrolliert

 

BERNAU BEI BERLIN. Seit Montag (8. Juni) sind sie im Ortsteil Ladeburg der Stadt Bernau zu Fuß unterwegs: Der Gasspürer Jörg Kosewsky und sein Lotse Chris Kirschner von den Stadtwerken Bernau. Sie prüfen mit einem Spürgerät, ob die Gasleitungen des kommunalen Versorgers auch alle dicht sind. Chris Kirschner geht mit den Plänen entlang der Gasleitungen vorneweg, Jörg Kosewsky mit einer Sonde hinterher. „Es sind Routinekontrollen, die regelmäßig gemacht werden“, erklärt Bärbel Köhler,

Die Mitarbeiter der Stadtwerke Bernau, Jörg Kosewsky und Chris Kirschner, bei der Dichtheitsprüfung der Gasleitungen mit einer Sonde als Spürgerät.

Die Mitarbeiter der Stadtwerke Bernau, Jörg Kosewsky und Chris Kirschner, bei der Dichtheitsprüfung der Gasleitungen mit einer Sonde als Spürgerät.

Geschäftsführerin der Stadtwerke Bernau. Die Dichtheitsprüfungen sind gesetzlich vorgeschrieben, der Turnus richtet sich nach Alter und Material der jeweiligen Leitungen. Bis Ende September will das Gasleck-Suchteam die 110 Kilometer der Mitteldruckleitungen des Unternehmens abgegangen sein; bereits geprüft hat es in diesem Frühjahr die Niederdruckleitungen der Stadtwerke Bernau im Stadtkern und im Puschkinviertel sowie die Hockdruckleitungen von Birkenhöhe bis Nibelungen und von dort bis Friedenstal. Das waren insgesamt gut 20 Kilometer. Pro Tag schaffen Jörg Kosewsky und Chris Kirschner acht bis zehn Kilometer, sofern das Wetter trocken ist. Bei Regen oder feuchter Witterung müssen sie die Kontrolle abbrechen. Da kann das Gerät kein Gas aufspüren. „Gasaustritte sind dank der regelmäßigen Wartung unserer Leitungen und der hochwertigen Materialien sehr selten“, sagt die Geschäftsführerin. Die regelmäßigen Kontrollgänge tragen zusätzlich zur Sicherheit bei.

 

Die hochsensible Sonde, die Jörg Kosewsky dabei hat, kann selbst kleinste Mengen austretenden Erdgases registrieren. „Zehn Teilchen Gas aus einer Million Teilchen Luft kann unser Schnüffelgerät herausschnuppern“, informiert die Geschäftsführerin. Der Apparat saugt die Luft am Boden über der Leitung an, untersucht sie und zeigt Jörg Kosewsky dann an, ob darin Gas enthalten ist. Der erfahrene Gasspürer ist seit fast 25 Jahren bei den Stadtwerken Bernau. Gasspüren darf nur, wer eine spezielle Ausbildung dafür hat. Alle vier Jahre muss Jörg Kosewsky die Prüfung erneut bestehen, die ihn zum Gasspüren legitimiert. Er ist je nach Leitung und Beschaffenheit der Oberflächen mit unterschiedlichen Geräten unterwegs: Die Glockensonde sieht aus wie ein Besenstiel mit einer glockenartigen Saugkappe; die Teppichsonde wie ein zweirädriger Karren mit einem fußmattenähnlichen Plastikteil dazwischen. „Orten wir irgendwo Gas, handeln wir schnell“, erläutert Bärbel Köhler, „Sicherheit ist oberstes Gebot.“ Undichtigkeiten können beispielsweise Folge sein von Korrosion oder beschädigten Isolierungen durch Bauarbeiten oder durch Bewegungen des Untergrunds.

 

Für Grundstückseigentümer, die Erdarbeiten planen, haben die Stadtwerke Bernau noch einen Hinweis: „Auch Privatleute sind verpflichtet, sich vor Beginn von Tiefbauarbeiten zu erkundigen, wo auf ihrem Grundstück Versorgungsleitungen liegen“, teilt Bärbel Köhler mit. Aktuelle Pläne kann man bei den Stadtwerken Bernau einsehen.

Telefon               03338 61390

Fax                        03338 61387

bettina.roemisch@stadtwerke-bernau.de

www.stadtwerke-bernau.de

 

Stadtwerke Bernau GmbH

Breitscheidstraße 45

16321 Bernau bei Berlin

 

Quelle: Stadtwerke Bernau