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Foto: Lutz Weigelt für www.barnim-plus.de / der Finowkanal

Mitteilung der KAG Finowkanal:

Informationsveranstaltung zur zukünftigen Betreibung des Finowkanals

 

Auf Einladung der Kommunalen Arbeitsgemeinschaft Region Finowkanal haben sich am Montagabend die Stadtverordneten und Gemeindevertreter der zehn Mitgliedskommunen der KAG Finowkanal getroffen. Sie alle sprachen über das Angebot des Bundes, zukünftig den Finowkanal in Eigenregie zu führen.

Im November des vergangenen Jahres unterbreitete der Bund sein Angebot. Für 75 Millionen Euro würde er die Betreibung des Finowkanals an die Kommunen übergeben. Was genau dieses Angebot bedeutet, welche Chancen und Risiken sich dahinter verbergen, das war das Ziel der Informationsveranstaltung am 11. Januar 2016 im Bürgerbildungszentrum Amadeu Antonio in Eberswalde. Dessen Bürgermeister und zugleich KAG-Vorstandsvorsitzender Friedhelm Boginski sprach gleich zu Beginn der Veranstaltung von einem interessanten Angebot: „Bei dieser Diskussion wünsche ich uns ein heißes Herz und einen kühlen Verstand, denn wir entscheiden hier nicht für die nächsten 20 oder 40 Jahre, sondern für immer. Am Ende müssen wir uns alle einig sein.“

Zunächst stellte der Leiter des Eberswalder Amtes für Wirtschaftsförderung und Tourismus und zugleich Volkswirt Dr. Jan König das Angebot des Bundes vor. Anschließend schätzte Matthias Wedepohl die Kommunalisierung des Finowkanals ein. Seine Firma Projekt M hatte im Auftrag der KAG Finowkanal die Übertragung der Betreibung in einen Zweckverband untersucht. Im Anschluss standen Die Vortragenden, der Vorstand der KAG Finowkanal und Friedrich Peter Münch von der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes den Fragen der Kommunalpolitiker Rede und Antwort.

„Die Veranstaltung hat gezeigt, dass es noch mehr Fragen als Antworten gibt. Eine Entscheidung gibt es zum jetzigen Zeitpunkt nicht. Nun müssen die Stadtverordnetenversammlungen und Gemeindevertretungen beraten und für sich entscheiden, ob die Verhandlungen mit dem Bund weiter geführt werden sollen“, so der Vorstandsvorsitzende der KAG Finowkanal. Die kommunalen Vertreter müssen abwägen, ob sie in die Verhandlungen einsteigen und die Betreibung des Finowkanals übernehmen wollen. Für den Schleusenbetrieb, wodurch der Kanal durchgängig mit motorgetriebenen Fahrzeugen befahrbar bleibt, würde der Bund einen einmaligen Finanzierungsbeitrag von 75 Millionen Euro leisten. Gewässerbett und Ufer würden in diesem Fall durch den kommunalen Betreiber in einem verkehrstechnischen Zustand erhalten werden.

Die Alternative würde bedeuten, die Betreibung des Finowkanals bliebe beim Bund, wobei die Schleusen außer Betrieb genommen würden. In diesem Fall würde der Kanal nur noch mit muskelbetriebenen Fahrzeugen befahren werden

können. Gewässerbett und Ufer würden durch die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung in einem verkehrstechnischen Zustand erhalten werden.

Zur KAG Finowkanal gehören die Anrainerkommunen Stadt Liebenwalde, Gemeinde Marienwerder, Gemeinde Wandlitz, Gemeinde Schorfheide, Stadt Eberswalde, Gemeinde Niederfinow, Stadt Oderberg, Gemeinde Liepe und Hohensaaten, Stadtteil von Bad Freienwalde.

Am 26. Januar 2016 findet ein erneutes Gespräch zur Zukunft des Finowkanals mit dem Bund statt.

Diese Woche trafen sich der SPD-Landtagsfraktionschef Klaus Ness, die Landtagsabgeordnete des Barnim Britta Müller zu einem Gespräch mit Volkmar Ritter von der KAG (Kommunale Arbeitsgemeinschaft Finowkanal, Hans Frodl vom Wasser-und Schiffahrtsamt und Prof. Hartmut Ginnow-Merkert von der Initiative -Unser Finowkanal- in Zerpenschleuse.

Worum ging es? Seit langem ist bekannt das einige Schleusen am Finowkanal doch sehr marode sind. Die Frage für die Zukunft stellt sich, wer bezahlt die Reparatur? Der Bund als Eigentümer ziert sich. Grund ist wohl, das der Finowkanal „nur“ Touristisch genutzt wird. Für  Wassertouristik ist aber kein Geld da.

Der Finowkanal, vielen vielen Menschen nicht nur aus dem Barnim bekannt. So kommen Schiffsführer aus der Schweiz, den Niederlanden usw. um sich den Kanal und die umliegenden Gemeinden, Sehenswürdigkeiten anzuschauen regelmäßig hierher zu uns. Wassertouristik, ob mit dem Kanu, dem Paddelboot oder mit Jachten ist eine Einnahmequelle für die Anliegergemeinden. Werden nun die Schleusen nicht repariert, ist es in relativ kurzer Zeit mit der Schiffbarkeit zu Ende. Damit würde eine lange Ära zu Ende gehen.

Seit Jahren wird in vielen Gesprächen versucht das Problem zu lösen. Volkmar Ritter, Prof. Hartmut Ginnow-Merkert sprechen seit Jahren mit Verantwortlichen, organisieren Treffen, schauen wie es in anderen Ländern gemacht wird und unterbreiten Vorschläge. So auch das Gespräch mit Klaus Ness und  Britta Müller.

Es gibt verschiedene Lösungswege die beschritten werden können:

  • der Bund behält die Wasserstraße und Ertüchtigt sie
  • der Bund behält die Wasserstraße und schüttet die Schleusen zu
  • die anliegenden Gemeinden übernehmen den Kanal

Nach vielen Gesprächen ist der Bund nun bereit den Kanal an die umliegenden Gemeinden zu übergeben und sichert zu, 50% (ca. 15 Mio €) der Kosten der Schleusenertüchtigung zu übernehmen.

Gespräche mit der Brandenburger Landesregierung gestalten sich schwierig, so Volkmar Ritter. Sind doch 4 Ministerien für den Finowkanal „zuständig“. Das ist auch ein Hemmnis bei Gesprächen mit dem Bund.

Klaus Ness wurde bei diesem Gespräch darüber aus erster Hand  informiert. Ihn interessiert natürlich, ob den die Kommunen alle mitmachen würden und an einem Strang ziehen. Bei der Antwort auf diese Frage geht es wie immer ums Geld. Denn nicht alle Kommunen können oder wollen riesige Summen investieren. Es kommt also darauf an, wieviel der Kosten der Bund übernimmt.

Klaus Ness sagte seine Unterstützung zu mit den Worten “ Mit heissem Herzen, aber kühlen Verstand“ an die Sache heranzugehen. Beim Bund, bzw. beim Verkehrsminister gibt es momentan Überlegungen die touristischen Wasserstraßen bzw. deren Erhalt und Finanzierung einer Prüfung zu unterziehen.

Nur lange Warten kann der Finowkanal nicht mehr!

Strassensperrung

Vollsperrung Angermünder Straße ab 6. Juli 2015  zwischen Finowkanal und Wolfswinkler Straße

Die Sperrung für den Durchgangsverkehr wird notwendig, weil die Schachtabdeckungen gewechselt  und gleichzeitig Reparaturen an den Schächten vorgenommen werden. Die Sperrung ist geplant vom

6.7. – 10.7.15

 

Foto: Lutz Weigelt für www.barnim-plus.de / der Finowkanal

Eine Fahrt mit dem Biberfloß auf dem Finowkanal ist immer ein Erlebnis. Wir sind im vorigem Jahr auf dem Floß gefahren und waren so begeistert, das wir  es dieses Jahr wieder tun. Wer im Juni Zeit hat, sollte bei diesem Wetter unbedingt eine Fahrt buchen

Der Eigner teilte uns im Gespräch mit, das in diesem Frühjahr Sonderangebote gelten.

Das Biberfloß ist ein Angebot des europäischen Regionalen Förderverein e.V. der nicht nur dieses Angebot möglich macht, sondern der Träger der Kommunalen Arbeitsgemeinschaft Region Finowkanal ist und seit 2003 dafür sorgt, dass die Schleusen des Finowkanals in der Saison mit Schleusenwärtern besetzt sind.- Danke

 

Sonderaktion im Juni 2015:

Nur für 4 Stunden bezahlen und den ganzen Tag fahren!

Sie bezahlen nur 80,00 Euro statt 120,00 Euro

 

Dieses Angebot gilt ausschließlich und exklusiv für einen Termin in den folgenden Zeiträumen:

8. – 12. Juni 2015

15. – 19. Juni 2015

22. – 26. Juni 2015

Bis zu 8 Personen haben auf dem Floß Platz. Nach einer kurzen Einweisung schippern Erlebnishungrige dann selbstständig mit 6 PS über den Finowkanal. Die Bedienung ist einfach, so dass jeder Erwachsene ohne Charterschein Kapitän für einen Tag sein darf. 
Der gefüllte Picknickkorb sollte nicht fehlen. Es kann sogar auf dem Floß gegrillt werden. So lässt sich eine Familienfeier oder Ausflugsfahrt der besonderen Art mit Freunden und Kollegen ausrichten. 

Schleusenöffnungszeiten in der Saison 2015: 

Die Saison 2015 am Finowkanal beginnt am 10. April und endet am 11. Oktober. 

Täglich sind die 12 Schleusen am Finowkanal von 9.00 bis 17.00 Uhr mit Personal besetzt. 

 Schleusungen während der Betriebszeiten müssen vorher nicht angemeldet werden. 

 

Ahoi, Freizeitkapitäne! Also ran ans Telefon und frisch gebucht, denn die maritime Saison ist endlich…

 

Bei Buchungsinteresse wird um Voranmeldung gebeten.

 

Informationen bei der Geschäftsstelle der

KAG Region Finowkanal:

 

Tel:   0 33 34 / 38 49 13

Fax:  0 33 34 / 38 49 22

Mail: KAGRegionFinowkanal(at)telta.de

Doris Angelov

 

Sie können auch direkt über unsere Zentrale in Pinnow Kontakt aufnehmen. Wir sind

Montag-Freitag:  7.00 – 16.30 Uhr für sie erreichbar unter Telefon: 033335-42070

Nach den Schließzeiten hinterlassen Sie bitte Ihren Namen, die Telefonnummer und Ihr Anliegen auf dem Anrufbeantworter, wir rufen Sie dann umgehend zurück!

 

Foto: Lutz Weigelt für www.barnim-plus.de / der Finowkanal

Wir erhielten vom Bundestagsabgeordneten Stefan Zierke folgende Mitteilung. Da gerade im Barnim viele Wasserstraßen touristisch genutzt werden möchten wir dieses Schreiben gern veröffentllichen:

„Nutzerfinanzierung als eine mögliche Option“

 Wassertourismuskonzept wird über Zukunft der sonstigen Wasserstraßen entscheiden

 

Berlin – In der aktuellen Diskussion um eine etwaige Sportbootmaut weist der SPD-Bundestagsabgeordnete Stefan Zierke auf die Gefahr der Stilllegung der sonstigen Wasserstraßen hin, sollte das Verkehrsministerium keine weiteren Investitionen bereitstellen. Eine Nutzerfinanzierung ist neben der Stilllegung und der Entwidmung der sonstigen Wasserstraßen nur eine mögliche Option.

 „Das Problem besteht darin, dass das Wassertourismuskonzept auf dem Tisch von Herrn Dobrindt (CSU) liegt. Im Verkehrsministerium interessieren sie sich aber nur für Tonnage und Wirtschaftlichkeit auf den Hauptwasserstraßen. Da die sonstigen und überwiegend touristisch genutzten Wasserstraßen keine Güterverkehrsleistung aufbringen, sind sie aus Sicht des Verkehrsministeriums unattraktiv und erhalten keine weiteren Investitionen.

Das greift aus meiner Sicht viel zu kurz: Zum einen darf sich der Bund als Inhaber der Wasserstraßen nicht aus seiner Pflicht nehmen. Zum anderen ist der Wassertourismus für viele Regionen eine wichtige Einnahmequelle. Er sichert die Arbeitsplätze im Gastronomie- und Dienstleistungsgewerbe und erhöht insgesamt die Lebensqualität für alle Menschen vor Ort. Sei es durch neue Badestellen, Bootsanleger oder Restaurants und Cafés.

Wir befinden uns daher im engen Austausch mit der zuständigen Parlamentarischen Staatssekretärin Iris Gleicke aus dem Wirtschaftsministerium, die sich mitberatend auch dafür einsetzt, dass die sonstigen und touristisch genutzten Wasserstraßen nicht stillgelegt werden.

Bislang ist nicht abzusehen, dass wir aus dem Verkehrsministerium zusätzlichen Mittel für die sonstigen Wasserstraßen erhalten. Daher wird das Wassertourismuskonzept verschiedene Betreiber- und Finanzierungsmodelle vorstellen. Dieses Spektrum reicht dann von Stilllegung über Entwidmung bis hin zur Nutzerfinanzierung“, erklärt Zierke.

„Ich werde mich aber mit allen Kräften dafür einsetzen, dass

wir mittelfristig mehr finanziellen Spielraum erhalten, sodass wunderschöne Landstriche wie die Finowkanalregion nicht von der Nutzung guter Wasserstraßenanbindungen ausgeschlossen werden“, so Zierke.

Die Fahrt mit dem Biberfloß ist führerscheinfrei und einfach in der Bedienung. Nach einer Einweisung kann
es auch schon losgehen. Im Angebot sind Halb- und Ganztagesfahrten (vier bzw. acht Std.). An Bord sind eine Toilette, Rettungswesten, ein Anker, Stühle, Tische (variabel stellbar) und ein Grill vorhanden. Maximal acht Personen haben auf dem Floß Platz. Mindestens zwei Personen davon müssen volljährig sein. Eine Halbtagsfahrt kostet (Stand 2014) 70 €, eine Ganztagsfahrt 100 € – Kosten für Treibstoff inklusive.

Mögliche Anlässe für diese Erlebnistour der besonderen Art könnten u.a. eine Familienfeier, ein Ausflug zum Angeln, eine Unternehmung z.B. zum Herrentag, eine Fahrt anlässlich eines Firmenjubiläums oder ganz einfach eine Floßtour für Wasser- und Naturfreunde sein.
Am  12. Oktober 2014 ging die Biberfloß-Saison zu Ende. Mitte April 2015 heißt es dann wieder „Leinen los“. Bericht Karl Lehmann red. bearbeitet von Reikja Priemuth.

Ab 2015 gelten neue Preise für das Biberbloß:

bis 4 Stunden: 80,00 Euro

bis 8 Stunden 120,00 Euro

Aktion im Juni:

Nur für 4 Stunden bezahlen und den ganzen Tag fahren!

Sie bezahlen nur 80,00 Euro statt 120,00 Euro

Dieses Angebot gilt ausschließlich und exklusiv für einen Termin in den folgenden Zeiträumen:

  1. – 12. Juni 2015
  2. – 19. Juni 2015
  3. – 26. Juni 2015

 

Noch bis zum 30. November wird sich die Finowkanal-Region auf der Boot Berlin präsentieren. Gern leiten wir diese Information der Kommunalen Arbeitsgemeinschaft Region Finowkanal (KAG) weiter: Region Finowkanal auf der Messe boot & fun Die Region Finowkanal ist in diesem Jahr zum ersten Mal mit einem eigenen Messestand auf der Bootsmesse boot & fun vertreten. Durch die tatkräftige Unterstützung der MST Touristikflößerei und Marina Oderberg konnte die Messeteilnahme erfolgen. Somit haben die wassertouristischen Anbieter der Region Finowkanal die Möglichkeit, auch ihre vielfältigen Angebote vorzustellen. In der Saison 2015 wird der Lange Trödel, Teilabschnitt des Finowkanals, nach umfangreichen Baumaßnahmen eröffnet. Intensiv wird noch an den Brücken und der neuen Schleuse in Zerpenschleuse gearbeitet. Die durchgehende Befahrbarkeit des Finowkanals für Motorboote von Liebenwalde bis Liepe wird so möglich gemacht und das Wasserwandergebiet um ca. 10 km erweitert. Rechtzeitig zu Messebeginn wurde das Informationsmaterial mit allen neuen Angeboten für die Region Finowkanal, der Wasserwanderführer für den Finow- und Werbellinkanal sowie das Faltblatt Finowkanal, von der Geschäftsstelle der KAG Region Finowkanal erstellt. Das aktualisierte Reisemagazin 2015 der WITO GmbH bietet umfassende Informationen zur Region Barnimer Land. Das steigende Interesse an der Wasserwanderregion Finowkanal belegen die wachsenden Schleusenzahlen, die in der Saison 2014 fast 17 000 Schleusungen erreichten. Das erhoffen sich alle Beteiligten ebenfalls für die Saison 2015. Die Messe boot & fun unter dem Funkturm in Berlin hat sich in den letzten Jahren zu einem beliebten Anziehungspunkt, nicht nur für Wassersportler, entwickelt. Noch bis zum 30. November können sich Besucher über Reiseregionen, wassertouristische Angebote und Aktivitäten und neueste Schiffs- und Bootstechnik sowie schnittige Bootstypen und Neuerungen informieren. Der Stand der KAG Region Finowkanal ist in Halle 3 zu finden. Doris Angelov KAG Region Finowkanal

Noch bis zum 30. November wird sich die Finowkanal-Region auf der Boot Berlin präsentieren. Gern leiten wir diese Information der Kommunalen Arbeitsgemeinschaft Region Finowkanal (KAG) weiter:

 

Region Finowkanal auf der Messe boot & fun

 

Die Region Finowkanal ist in diesem Jahr zum ersten Mal mit einem eigenen Messestand auf der Bootsmesse boot & fun vertreten. Durch die tatkräftige Unterstützung der MST Touristikflößerei und Marina Oderberg konnte die Messeteilnahme erfolgen. Somit haben die wassertouristischen Anbieter der Region Finowkanal die Möglichkeit, auch ihre vielfältigen Angebote vorzustellen.

In der Saison 2015 wird der Lange Trödel, Teilabschnitt des Finowkanals, nach umfangreichen Baumaßnahmen eröffnet. Intensiv wird noch an den Brücken und der neuen Schleuse in Zerpenschleuse gearbeitet. Die durchgehende Befahrbarkeit des Finowkanals für Motorboote von Liebenwalde bis Liepe wird so möglich gemacht und das Wasserwandergebiet um ca. 10 km erweitert. Rechtzeitig zu Messebeginn wurde das Informationsmaterial mit allen neuen Angeboten für die Region Finowkanal, der Wasserwanderführer für den Finow- und Werbellinkanal sowie das Faltblatt Finowkanal, von der Geschäftsstelle der KAG Region Finowkanal erstellt. Das aktualisierte Reisemagazin 2015 der WITO GmbH bietet umfassende Informationen zur Region Barnimer Land. Das steigende Interesse an der Wasserwanderregion Finowkanal belegen die wachsenden Schleusenzahlen, die in der Saison 2014 fast 17 000 Schleusungen erreichten. Das erhoffen sich alle Beteiligten ebenfalls für die Saison 2015.

Die Messe boot & fun unter dem Funkturm in Berlin hat sich in den letzten Jahren zu einem beliebten Anziehungspunkt, nicht nur für Wassersportler, entwickelt. Noch bis zum 30. November können sich Besucher über Reiseregionen, wassertouristische Angebote und Aktivitäten und neueste Schiffs- und Bootstechnik sowie schnittige Bootstypen und Neuerungen informieren.

Der Stand der KAG Region Finowkanal ist in Halle 3 zu finden.

 

Doris Angelov

KAG Region Finowkanal

In Eberswalde gibt es viele Industriedenkmale. Als wichtiges Industriedenmal wird die Borsighalle genannt. Viele werden sie schon bei ihrem Besuch im Familiengarten gesehen haben. Sie steht, wenn man vom Parkplatz kommt links. Die Halle hat eine lange Geschichte und einen Weg von Berlin hintersich. Erstmals aufgebaut wurde sie, für die Borsigwerke, in Berlin Moabit. Sie wurde dort als Walzwerkhalle genutzt. 1899 mit Verlegung der Borsigwerke nach Tegel, wurde auch diese Halle abgebaut und in Eberswalde als Erweiterungsbau für die Eisenspalterei wieder aufgebaut und bis 1993 genutzt. Sie hat einen Spannweite von ca. 21 Meter ist 55 m lang und 8,80 m hoch. Sie ist die erste freitragende leichtbau Stahlkonstruktion, modular verlängerbar und gilt als Vorbild aller Bahnhofshallen. Dieser Konstruktionstyp findet sich auch in der Halle des Berliner Hauptbahnhofs wieder. Leider ist die Halle in einem nicht sehr guten Zustand, von Unkraut umwuchert und das Dach löst sich auf. Die Initiative "Unser Finowkanal e.V." hat sich dem Bauwerk angenommen. Als erstes wurde gestern (04.11.2014) eine Infotafel angebracht. an dieser gut 4 m² großen Tafel wird die Geschichte der Borsighalle und der Eisenspalterei in deutsch und englisch dargestellt. Prof. Hartmut Ginnow-Merkert, als Initiator freut sich über den ersten Schritt zur Erhaltung der Halle. So wäre es z.B. möglich die Halle, in den Familiengarten mit einzubeziehen. Ein Durchgang unter der Straße ist schon vorhanden. Es gibt viele Pläne auch dieses Gelände zu erhalten und nutzbar zu machen. Wer mehr darüber wissen möchte, kann gern auf das Buch von Kristin Pilz "Ausser Betrieb" - Industriekultur im Finowkanal lesen. oder kommt am Samstag, 15.11.2014, ab 17:00 Uhr ins Museum wo eine Lesung angekündigt ist.

Ihr Plus für den Barnim Industriedenkmal Borsighalle

In Eberswalde gibt es viele Industriedenkmale. Als wichtiges Industriedenmal wird die Borsighalle genannt. Viele werden sie schon bei ihrem Besuch im Familiengarten gesehen haben. Sie steht, wenn man vom Parkplatz kommt links. Die Halle hat eine lange Geschichte und einen Weg von Berlin hinter sich. Erstmals aufgebaut wurde sie, für die Borsigwerke, in Berlin Moabit. Sie wurde dort als Walzwerkhalle genutzt. 1899 mit Verlegung der Borsigwerke nach Tegel, wurde  auch diese Halle abgebaut und in Eberswalde als Erweiterungsbau für die Eisenspalterei wieder aufgebaut und bis 1993 genutzt.

Sie hat einen Spannweite von ca. 21 Meter ist 55 m lang und 8,80 m hoch. Sie ist die erste freitragende leichtbau Stahlkonstruktion, modular verlängerbar und gilt als Vorbild aller Bahnhofshallen.

Dieser Konstruktionstyp findet sich auch in der Halle des Berliner Hauptbahnhofs wieder. Leider ist die Halle in einem nicht sehr guten Zustand, von Unkraut umwuchert und das Dach löst sich auf.

Die Initiative „Unser Finowkanal e.V.“ hat sich dem Bauwerk angenommen. Als erstes wurde gestern (04.11.2014) eine Infotafel angebracht. Auf dieser gut 4 m² großen Tafel wird die Geschichte der Borsighalle und der Eisenspalterei in deutsch und englisch dargestellt.

Prof. Hartmut Ginnow-Merkert, als Initiator, freut sich über den ersten Schritt zur Erhaltung der Halle. So wäre es z.B. möglich die Halle, in den Familiengarten mit einzubeziehen. Ein Durchgang unter der Straße ist schon vorhanden. Es gibt viele Pläne auch dieses Gelände zu erhalten und nutzbar zu machen.

Wer mehr darüber wissen möchte, kann gern auf das Buch von Kristin Pilz „Ausser Betrieb“ –  Industriekultur am Finowkanal zurückgreifen oder kommt am Samstag, 15.11.2014, ab 17:00 Uhr ins Museum wo eine Lesung angekündigt ist.

 

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