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Strassensperrung

17. Mai: Ausbau der Straße ‚Finkenschlag‘ in Ladeburg beginnt

Am kommenden Dienstag beginnen in Ladeburg die Bauarbeiten im „Finkenschlag“. Auf der gesamten Länge wird die Siedlungsstraße in den kommenden drei Monaten grundhaft ausgebaut. Aufgrund der umfangreichen Arbeiten wird sie daher in dieser Zeit voll gesperrt sein.
Im Vorfeld werden bereits neue Gas- und Trinkwasserleitungen verlegt. Nach Pfingsten beginnen dann die Bauarbeiten im großen Stil: Nicht nur die Fahrbahn wird von Grund auf neu gemacht, auch ein Gehweg mit moderner LED-Beleuchtung gehört zur Neugestaltung. Die Straßenbauarbeiten werden von der Firma Diamant Verkehrsbau aus Neustadt/Dosse durchgeführt. Um die 14 aufzustellenden Laternen kümmert sich die Firma Elektro Schmidt aus Fürstenwalde.
Im 420 Meter langen „Finkenschlag“ wird einiges verbaut: „In den Untergrund kommen insgesamt rund 250 Meter Rohre. 2.500 Quadratmeter Asphaltdecke, 1.100 Quadratmeter Betonsteinpflaster und 1.300 Meter Bordanlagen runden die Materialliste ab“, so Torsten Balk vom Bauamt. Im Herbst werden noch abschließend Bäume gepflanzt, als Ersatz für die Bäume, die im Vorfeld der Bauarbeiten weichen mussten.
Die Stadt investiert rund 450.000 Euro in den Ausbau. Die Anlieger werden mittels Beitragszahlungen daran beteiligt und sind wie üblich im Rahmen von zwei Anliegerversammlungen über die Planung und den Bauablauf informiert worden.
Die Stadtverwaltung bittet schon im Voraus um Verständnis für die Einschränkungen und Behinderungen, die im Zuge der Arbeiten entstehen werden.

Quelle: Pressestelle Bernau

Aus einem kleinen Pfuhl in Ladeburg wurde ein schöner Teich          

 Nach sechs Wochen Bauzeit und einigen Restarbeiten ist die Sanierung des kleinen Pfuhls am Ende der Straße Finkenschlag in Ladeburg jetzt abgeschlossen. Aus dem völlig zugewachsenen, vermüllten und zeitweise mit Wasser gefüllten Pfuhl in Höhe der Kreuzung Kirschgarten und Zepernicker Landstraße ist ein schöner Teich geworden – sogar mit Insel.

„Aufgrund des erheblichen Niederschlagsdefizits in den zurückliegenden drei Jahren stellt sich allerdings erst langsam wieder ein normaler Wasserstand ein“, informiert Jürgen Brinckmann vom Bernauer Bauamt. Er weist darauf hin, dass der bereits angelegte Notüberlauf nach dem Bau der Straße am Finkenschlag im kommenden Jahr an einen Regenkanal angeschlossen wird. Damit soll verhindert werden, dass der Teich wieder benachbarte Grundstücke oder die Straße überschwemmt.

Um ausreichend Platz für den Straßenbau zu haben, wurde das Gewässer in Richtung Süden verlagert. Bleibt zu hoffen, dass es künftig immer einen Restwasserstand behält, die notwendige Tondichtung dafür ist vorhanden. In extrem trockenen Jahren kann der Teich aber auch gelegentlich austrocknen. Da er überwiegend als Amphibien-Laichgewässer dienen soll, wäre das unproblematisch. Kröten und Frösche könnten auf das umliegende Grün ausweichen.
„In diesem Zusammenhang noch eine Bitte: Keine Fische und Pflanzen, gleich welcher Art, in dem Teich aussetzen! Das würde dem Amphibienschutz zuwiderlaufen“, so Jürgen Brinckmann. Um zu verhindern, dass Kröten und Frösche durch den Straßenverkehr getötet werden, wurde im Übrigen auch eine Schutzschwelle eingebaut. Etwa 100.000 Euro hat die Stadt in die Teichsanierung investiert.


Text: Pressestelle Stadt Bernau Fotos: Bauamt/Jürgen Brinckmann