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Theater, Theater: Kleists Kohlhaas zum Saisonstart

 

Die Gastspielsaison 2018 startet am 20. April 2018 mit einer Doppelbearbeitung von Kleists Kohlhaas.

Anatomie eines Aufstands vom Kanaltheater wird wieder aufgenommen und Grotest Maru inszenieren Michael Kohlhaas als open Air Stationentheater zwischen Museum Eberswalde und Maria Magdalenen Kirche.

Der Startpunkt ist gut gewählt: die Doppelproduktion soll die Aufmerksamkeit auch auf die noch laufende Ausstellung zur Reformation richten. Entsprechend ist der Eintritt in die Sonderausstellung ab 17 Uhr im Eberswalder Museum frei.

Bei der Inszenierung von Grotest Maru folgt die Theatergruppe dem Weg von Michael Kohlhaas, dessen Geschichte ihn von einer Privatperson, einem Unternehmer zu einer öffentlichen Person werden lässt, der die Macht, die Mächtigen im Namen eines Ideals herausfordert. Seine Hingabe an die Familie verwandelt sich in einen wütenden Angriff auf alle und alles, das

Foto_Andreas_Kermann

seiner Vorstellung von Gerechtigkeit entgegensteht. Grotest Maru setzt Kleists Kohlhaas als inspirierendes und zugängliches Stationentheater zwischen Museum und Maria Magdalenen Kirche um.

Machen Sie sich mit auf den Weg – und auf die Suche nach der Antwort auf die Frage: „Wie lang ist Widerstand gerecht?“

Bei der Inszenierung des Kanaltheaters will Kohlhaas nur sein Recht. Als all seine vernünftigen Bemühungen scheitern, entfesselt er einen Sturm der Rechtlosen gegen die Ungerechtigkeit in der Welt. Als Anführer der Rechtlosen wird aus dem tugendhaften Vorbild der „entsetzlichste“ Mensch seiner Zeit. Von seinen Anhängern verehrt, wird er zum gejagten der Staatsgewalt.

Ein Interview basiertes Stück über das Verhältnis von Recht und Gerechtigkeit, das Gewaltmonopol des Staates und das Recht auf Widerstand.

Theater, Theater ist der Name der Gastspielsaison des Eberswalder Kulturamtes unter anderem in Kooperation mit den Uckermärkischen Bühnen Schwedt, die insgesamt vier Stücke in Eberswalde aufführen werden. Die Eberswalderinnen und Eberswalder können sich auf „Max und Moritz“, „Die Räuber“, „Tschick“ und „Fisch zu viert“ freuen. „Aber auch die anderen Theateraufführungen während des gesamten Jahres versprechen Facettenreichtum“, so Eberswaldes Kulturamtsleiter Dr. Stefan Neubacher. Mehr als 20 Theateraufführungen sind in diesem Jahr in der Stadt zu erleben. „Eberswalde hat zwar kein großes Theaterhaus, dafür aber vielfältige Angebote der darstellenden Kunst. Auch in diesem Jahr können sich die Eberswalderinnen und Eberswalder auf einen Mix aus Familientheater, Improvisationstheater und klassischem Theater freuen. Vor allem wollen wir das Bürgerbildungszentrum Amadeu Antonio stärker als Theaterort in den Fokus rücken. Ein Spielzeitheft über alle Theaterangebote 2018 wird in Kürze erscheinen“, so der Kulturamtsleiter.

Ein Großteil des Theaterprogramms wird vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg gefördert.

 

Das Programm am 20. April 2018

17 Uhr: Reformationsausstellung im Museum Eberswalde (Eintritt frei)

18 Uhr: Michael Kohlhaas, Innenhof Museum Eberswalde (Eintritt frei)

20 Uhr: Kohlhaas – Anatomie eines Aufstands. Halle 33 Kranbau, Zugang über Boltstraße. (Eintritt 15€ / ermäßigt10€)

Gemeinsame Pressemitteilung

 

Kompetenzzentrum Wald und Holz soll nach Eberswalde

 

Berlin / Eberswalde – Das im Koalitionsvertrag festgeschriebene Kompetenzzentrum für Wald und Holz soll seinen Standort in Eberswalde bekommen. Das forderte Forstminister Jörg Vogelsänger. Unterstützung bekommt er nun aus der Region.

 

„Eberswalde ist der perfekte Standort für das Kompetenzzentrum Wald und Holz. Wir haben mit dem Wald-Campus und der HNEE die fachliche und wissenschaftliche Kompetenz vor Ort, eine hervorragende Infrastruktur auch im Bereich der Mobilität und eine motivierte Hochschule, die sich ständig weiterentwickeln möchte“, erklärt der Wahlkreisabgeordnete Stefan Zierke (SPD).

 

Auch der Landtagsabgeordnete und Landratskandidat für den Barnim, Daniel Kurth (SPD), unterstützt das Vorhaben: „Wir sind uns einig, dass wir mehr Behörden und Institute in Ostdeutschland ansiedeln wollen. Eberswalde ist auch durch die Insolvenz des Bahnwerkes vom Strukturwandel betroffen. Deswegen unterstützen wir die Stadt. Das Kompetenzzentrum ist bestens geeignet, vor Ort mehr Wissenschaft und Wertschöpfung zu schaffen.“

 

Präsident Prof. Dr. Wilhelm-Günther Vahrson freut sich über die prominente Unterstützung: „Wir, und da spreche ich für die geballte Forst und Holzkompetenz in Eberswalde, wollen das Zentrum in Eberswalde und hätten auch geeignete Flächen dafür. Mit dem Thünen-Institut für Waldökologie, dem Landeskompetenzzentrum Forst Eberswalde und nicht zuletzt der Hochschule für nachhaltigen Entwicklung Eberswalde mit ihren Fachbereichen für Wald und Umwelt und Holzingenieurwesen sind exzellente Einrichtungen mit hoher Reputation in Lehre und Forschung vorhanden. Der Standort Eberswalde bietet mit seinem hochaktuellen Fachwissen, leistungsstarken Partnern und seiner unschlagbare Lage mit der Nähe zu Berlin die besten Voraussetzungen.“

 

 

Quelle: gemeinsame Pressemeldung von Stefan Zierke, Daniel Kurth und Prof. Wilhelm-Günther Vahrson

 

 

Eingeschränkter Betrieb

Aus betrieblichen Gründen bleiben die Wertstoffhöfe in Wandlitz und Werneuchen am Freitag, 20. April geschlossen.

Der Recyclinghof in Bernau schließt bereits um 13:00 Uhr und der Hof in Eberswalde um 14:00 Uhr.

Ab Samstag gelten auf allen Höfen die regulären Öffnungszeiten.

 

Seit 1. April gelten folgende Sommeröffnungszeiten:

Recyclinghof Bernau

Mo-Fr              08:00 bis 18:00 Uhr

Sa                   08:00 bis 16:00 Uhr

 

Recyclinghof Eberswalde

Mo, Di             09:00 bis 18:00 Uhr

Mi                    geschlossen

Do, Fr             08:00 bis 18:00 Uhr

Sa                   08:00 bis 16:00 Uhr

 

Wertstoffhof Althüttendorf

Mo, Do            10:00 bis 18:00 Uhr

Sa*                  08:00 bis 16:00 Uhr

*nur jeden 1. Sa im Monat

 

Wertstoffhof Wandlitz

Mo, Fr             10:00 bis 18:00 Uhr

Sa                   08:00 bis 16:00 Uhr

 

Wertstoffhof Werneuchen

Di, Mi, Fr         10:00 bis 18:00 Uhr

 

Detaillierte Informationen zu den Entsorgungsstellen im Landkreis Barnim stehen unter www.kw-bdg-barnim.de zur Verfügung.

 

BDG | 11.04.2018

 

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Quelle: kreiswerke-barnim.de

 

Einweihung Stadtpromenade in Eberswalde

Förderung für Amateur-Chöre und Instrumentalensembles

 

Barnimer Chöre und Musik-Ensembles können sich wieder um finanzielle Unterstützung durch das Land Brandenburg bewerben. Darauf hat die SPD-Landtagsabgeordnete Britta Stark hingewiesen. „Die SPD hat im Landtag die Erhöhung der Mittel für kulturelle Projekte durchgesetzt. Seit 2017 haben schon viele vokale und instrumentale Amateurensembles davon profitiert, dass auch die Kosten für Übungsleiterinnen oder –leiter anteilig übernommen werden können„, erklärt Britta Stark und fügt hinzu. „Jetzt gibt es erneut die Gelegenheit, ihre engagierte Arbeit zu unterstützen. Ich bin sicher, dass auch viele Sängerinnen, Sänger und Musizierende aus unserer Region daran großes Interesse haben.“

Der Zuschuss beträgt bis zur Hälfte des Honorars für eine Chor- oder Ensembleleitung, höchstens 400 Euro im Jahr. Insgesamt stellt das Land Brandenburg in diesem Jahr 100.000 Euro für diesen Zweck zur Verfügung. Anträge können bis zum 31. Mai beim Landesmusikrat gestellt werden, der die Fördermittel bewilligt. Eine Voraussetzung für die Unterstützung ist eine aktive Beteiligung der Chöre und Ensembles am öffentlichen Musikleben.

Mehr Informationen im Internet unter:

www.landesmusikrat-brandenburg.de/index.php/aktuelle-meldungen/items/uebungsleiterpauschale.html

 

Quelle: Britta Stark, MdL

 

2014-05-26 Kreistagswahl 2014 - Wahlzettel

Vertrauensleute für Wahlausschüsse gesucht

Durchführung der Schöffenwahl wird vorbereitet. Der Landkreis Barnim sucht Vertrauensleute für mehrereWahlausschüsse. Diese sollen die Schöffen beziehungsweise, Jugendschöffen für die Amtsgerichte in Bernau und Eberswalde wählen. Jeder Wahlausschuss tritt einmal zur Wahlder Schöffen zusammen.
Die Vertrauensleute müssen die gleichen Kriterien erfüllen wie die zu wählenden Schöffen selbst. Es können sich alle Bürgerinnen und Bürger bewerben, die zwischen 25 und 69 Jahre alt sind, die deutsche Staatsbürgerschaft besitzen und ihren Wohnsitz im jeweiligen Amtsgerichtsbezirk haben.
Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich bis zum
23. April 2018
schriftlich beim
Landkreis Barnim,
Bereich des Landrates,
Am Markt 1,
16225 Eberswalde,
bewerben. Die formlose Bewerbung sollte den Namen des Bewerbers, die Anschrift, das Geburtsdatum, den Geburtsort sowie den erlernten Beruf und die derzeitige Tätigkeit enthalten. Gern kann auch der dafür vorgesehene Personalfragebogen genutzt werden.
Dieser ist auf der Internetseite des Landkreises unter www.barnim.de abrufbar.
Die Wahl der Vertrauensleute erfolgt durch den Kreistag Barnim in seiner Sitzung am 13. Juni 2018. Übersteigt die Bewerberzahl die Zahl der in die Vorschlagsliste aufzunehmenden Personen, so hat der Kreisausschuss im Wege eines Losentscheides die Frauen und Männer zu bestimmen, die in die im Kreistag abzustimmende Liste aufzunehmen sind.
Ein Wahlausschuss setzt sich zusammen aus einem Richter des jeweiligen Amtsgerichtes, einem von der Landesregierung bestimmten Verwaltungsbeamten.
Insgesamt sieben Vertrauensleute fungieren als Beisitzer.
Ansprechpartner
Kreisverwaltung Barnim
Bereich des Landrates
Am Markt 1
16225 Eberswalde
Tel.: 03334 214-1702

 

Quelle KV BARNIM

Wir leiten Euch gern die Pressemittelung der B.B.S.M. Brandenburgische Beratungsgesellschaft für Stadterneuerung undModernisierung mbH  zum Stadtentwicklungstag weiter.

Oster- und Sommeröffnungszeiten

Ab 1. April gelten auf den Barnimer Recycling- und Wertstoffhöfen die Sommeröffnungszeiten

 

Mit dem sonne- und kraftbringenden Frühling werden erfahrungsgemäß in vielen Haushalten Frühjahrsputzaktivitäten entfaltet. Zudem werden die Tage wieder länger. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Wertstoff- und Recyclinghöfe der Barnimer Dienstleistungsgesellschaft mbH stellen sich auf den höheren Entsorgungsbedarf ein und verlängern ab dem 1. April ihre Öffnungszeiten, die dann bis zum 31. Oktober 2018 gelten.

 

Am Ostersamstag, 31. März, haben die Wertstoff- und Recyclinghöfe in Bernau, Eberswalde und Wandlitz in der Zeit von 09:00 bis 13:00 Uhr geöffnet.

 

Ab 1. April gelten folgende Sommeröffnungszeiten:

Recyclinghof Bernau

Mo-Fr              08:00 bis 18:00 Uhr

Sa                   08:00 bis 16:00 Uhr

 

Recyclinghof Eberswalde

Mo, Di             09:00 bis 18:00 Uhr

Mi                    geschlossen

Do, Fr             08:00 bis 18:00 Uhr

Sa                   08:00 bis 16:00 Uhr

 

Wertstoffhof Althüttendorf

Mo, Do            10:00 bis 18:00 Uhr

Sa*                  08:00 bis 16:00 Uhr

*nur jeden 1. Sa im Monat

 

Wertstoffhof Wandlitz

Mo, Fr             10:00 bis 18:00 Uhr

Sa                   08:00 bis 16:00 Uhr

 

Wertstoffhof Werneuchen

Di, Mi, Fr         10:00 bis 18:00 Uhr

 

Detaillierte Informationen zu den Entsorgungsstellen im Landkreis Barnim stehen unter www.kw-bdg-barnim.de zur Verfügung.

 

Quelle: BDG | 23.03.2018

 

 

Lehmputz im Forsthaus

Wangeliner Workcamp und Stiftung WaldWelten erproben alte Bautechniken im Historischen Forstschreiberhaus

Wangeliner Workcamp

Eberswalde, 01.03.21018: Vom 19.-23. März 2018 findet auf dem Gelände der Stiftung WaldWelten ein Wangeliner Workcamp statt. Unter dem Motto „Dem Original auf der Spur – Ökologische Restaurierung eines alten Hauses“ kooperieren die Stiftung Waldwelten und die Wangeliner Workcamps bei dem Wiederaufbau des Historischen Forstschreiberhauses am Schwappachweg.

Stiftung WaldWelten restauriert

Die Stiftung WaldWelten restauriert das denkmalgeschützte Haus seit 2015 mit Hilfe zahlreicher Förderer. Nach der denkmalschutzgerechten Sanierung des Daches und der Fenster sowie dem Einbau einer Pellets-Heizung steht der Innenausbau an. In Zusammenarbeit mit den Wangeliner Workcamps sollen traditionelle Techniken Anwendung finden. Im Rahmen des Workcamps erlernen junge Erwachsene aus der Region ökologische und traditionelle Techniken bei Arbeiten in dem historischen Fachwerkhaus. Sie führen Lehmputze aus und stellen Lehmoberflächen auf Musterplatten her. Schwerpunkt der Arbeit ist die Restaurierung von Wänden und Decken mit Lehmsteinen, Leichtlehmdämmung und Lehmputzen. Darüber hinaus beschäftigen sich die Teilnehmer*innen mit den Spuren damaliger Lebensweisen und den Erkenntnissen zur Bauweise, zu Naturbaumaterialien und zur Ökologie, die wir heute nutzen können.

vom Bundesumweltministerium gefördertes Projekt

Die Wangeliner Workcamps sind ein vom Bundesumweltministerium gefördertes Projekt, das zukunftsfähiges Bauen und ökologisches Gärtnern in Workshops erlebbar macht. Junge Menschen können unter Anleitung von Experten verschiedene Berufe aus dem ökologischen Handwerk und Bauen ausprobieren. Die Stiftung WaldWelten ist seit mehreren Jahren in der Berufsorientierung engagiert und ermöglicht mit verschiedenen Projekten für Jugendliche und junge Erwachsene Lernerfahrungen in „grünen Berufen“. Teilnehmer des Projekts „Perspektive Natur“ nehmen am Workcamp teil.

Anmelden:

Interessenten können sich unter info@waldwelten.de melden.

Stiftung WaldWelten

Die Stiftung WaldWelten wurde 2010 als gemeinnützige Stiftung von der Hochschule für nachhaltige Entwicklung und der Stadt Eberswalde ins Leben gerufen. Ihre Schwerpunkte sind die Waldforschung und der Naturschutz, die Umweltbildung und Kulturförderung. Die Stiftung ist offizielles Projekt der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ und der UN-Dekade Biologische Vielfalt.

Daten des Wangeliner Workcamps

Thema:                Lehmputz im Forstschreiberhaus

Zeit:                      19. – 23.3.2018

Ort:                       Historisches Fortschreiberhaus am Schwappachweg

Kosten:                Die Teilnahme ist kostenfrei.

Bedingung:        Die Teilnehmer müssen zwischen 18 und 24 Jahre alt sein.

Anmeldung:      bis 12.3. unter dem http://www.wangeliner-workcamp.de/workcamps/dem-original-auf-der-spur-oekologische-restaurierung-eines-alten-hauses-w012018

Verkehrssicherheit für alle

 sichere Straßen- und Verkehrssituation

Die Stadt Eberswalde strebt eine sichere Straßen- und Verkehrssituation an, um den Bedürfnissen aller Verkehrsteilnehmer, vor allem auch denen der schwächeren Verkehrsteilnehmer gerecht zu werden. Immer wieder werden hinsichtlich der Schaffung eines sicheren Radwegenetzes Anfragen von Einwohnerinnen und Einwohnern sowie politischen Vertretern an die Verwaltung heran getragen. Vor allem am Beispiel der Heegermühler Straße werden die angestrebten oder bereits vorhandenen Radverkehrswege in Teilen in Frage gestellt.

Führungsform des Radverkehrs

Die  Bestimmung der Führungsform des Radverkehrs hat in einer grundlegenden Untersuchung als strategische, gesamtstädtische Planung  und unter besonderer Berücksichtigung der Verkehrssicherheit  zu erfolgen. Dies erfolgte in Eberswalde mit dem im Jahr 2015 beschlossenen Radnutzungskonzept unter reger Beteiligung der Öffentlichkeit. „So verschieden wie die Straßen- und Verkehrssituationen innerhalb einer Stadt sind, so unterschiedlich können auch die gewählten Radverkehrs-Führungsformen für die jeweilige Straße sein“, so Eberswaldes Baudezernentin Anne Fellner. Es ist möglich, verschiedene Führungsformen anzuwenden, es kommt auf die sichere Art der Verknüpfung an.

Schutzstreifen existieren

In Eberswalde existieren seit vielen Jahren Schutzstreifen, die unfallfrei funktionieren. Aber noch ist das Eberswalder Radverkehrsnetz nicht komplett, die kontinuierliche Umsetzung ermöglicht aber die Beseitigung von noch vorhandenen Problembereichen.

Schutzstreifen in der Heegermühler Straße

Hinsichtlich des Schutzstreifens in der Heegermühler Straße gibt es viele Nachfragen. „Ein Zurück zu einstigen Führungsformen kann es hier nicht geben, da sich die Anforderungen an Rad- und Gehwege geändert haben, der notwendige Platz an vielen Stellen nicht vorhanden ist. Zum Schutzstreifen gibt es hier nicht wirklich eine Alternative“, so die Baudezernentin. Auch ist der durch eine Bürgerinitiative angestrebte Wunsch, die Schutzstreifen von der Fahrbahn durch ein Bürgerbegehren entfernen zu lassen, unzulässig. „Bei der Anordnung über die Entfernung eines Schutzstreifens für Radfahrer handelt es sich um eine behördliche Maßnahme, die dem Aufgabenkreis der Pflichtaufgaben zur Erfüllung nach Weisung zuzuordnen ist. Laut Kommunalverfassung ist dagegen ein Bürgerbegehren nicht möglich“, so Robby Segebarth, der Wahlleiter der Stadt Eberswalde.

Kritik wird ernst genommen

Nichtsdestotrotz werden die Sorgen und Kritiken der Bürgerinnen und Bürger ernst genommen. „Gemeinsam mit dem Landesbetrieb für Straßenwesen, in dessen Zuständigkeit die Heegermühler Straße liegt, haben wir ein Verkehrsaudit vereinbart. Dies soll unter anderem aufzeigen, wo es Schwachstellen gibt, was verbessert werden kann“, so Eberswaldes Baudezernentin. Jedoch liegt das Ergebnis des Audits noch nicht vor, weshalb genau diese Punkte noch nicht endgültig analysiert werden konnten“, so die Dezernentin.

In der Vergangenheit fanden bereits Gespräche mit den verschiedensten Interessensvertretern zum Thema statt und auch zukünftig steht die Verwaltung als Ansprechpartner beiseite.

Zudem wird es am 6. Juni 2018 eine Landesradverkehrskonferenz in Eberswalde geben. Unter dem Thema „Kommunikation und Information“ diskutieren Städte und Interessensvertreter auf Einladung des Ministeriums für Infrastruktur und Landesplanung sowie der Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Kommunen Brandenburg.

 

Quelle: Stadt Eberswalde

Freigabe der Oberheide

 

Freigabe des Waldgebietes Oberheide: damit ist nun auch das zweite der ursprünglich drei gesperrten Waldgebiete wieder freigegeben und der Stadtwald ist nun fast wieder für die Öffentlichkeit nutzbar.

Ursprünglich war eine Sperrung der Waldgebiete „Macherslust“, „Die Höllen“ und „Oberheide“ bis zum 30. April 2018 vorgesehen. Grundlage hierfür war eine Allgemeinverfügung des Landesbetriebs Forst Brandenburg als untere Forstbehörde.

Herbststurm „Xavier“

Nötig wurde sie aufgrund des Herbststurms „Xavier“ der am 5. Oktober 2017 sehr deutliche Spuren der Verwüstung im Eberswalder Stadtwald hinterlassen hatte. Die Schadmengen beliefen sich insgesamt auf mehr als 6000 Festmeter Holz. Die Stadt Eberswalde als Waldbesitzer hatte direkt nach dem Sturm zum Schutz der Waldbesucher die Allgemeinverfügung beantragt.

Waldgebiete geräumt

Der Stadtförster, sein Team und die zusätzlich hinzugezogenen Kräfte haben in den letzten fünf Monaten ununterbrochen die Waldgebiete geräumt. „Die Freigabe der Oberförsterei bedeutet aber nicht, dass wir alle Aufräumarbeiten im Wald erledigt haben, nichtsdestotrotz sind wir auf einem Stand, wo die Sperrung nicht mehr nötig ist“, so Stadtförster Mattes Krüger. Er bittet die Bewohner dennoch um Vorsicht, denn Holztransporte und ähnliches finden nach wie vor im Waldgebiet zwischen Lutherplatz und Waldcampus statt.

Waldgebiet „Die Höllen“

Das Waldgebiet „Die Höllen“ ist nach wie vor gesperrt. Hier werden der Stadtförster und sein Team erst tätig, wenn alle Arbeiten in der „Oberheide“ abgeschlossen sind.

 

Quelle: Stadt Eberswalde

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