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Die Polizeiinspektion Barnim

Die Polizeiinspektion Barnim gehörte in den vergangenen Tagen zu den ersten Institutionen, bei denen Barnims Landrat Daniel Kurth seinen Antrittsbesuch absolviert hat. Der neueLeiter der Kreisverwaltung unterstreicht damit, dass Themen wie öffentliche Ordnung und Sicherheit einen hohen Stellenwert haben. „Die Menschen in unserem Landkreis sollen sich sicher fühlen. Neben den kommunalen Ordnungsbehörden leisten dazu die Beamten der Polizei einen wichtigen Beitrag“, sagt er.

„Daniel Kurth zeigt mit diesem sehr frühzeitigen Besuch deutlich, dass ihm die Polizei im Landkreis am Herzen liegt und er für Sicherheit und Ordnung steht“, erklärt Jens Starigk, Leiter Polizeiinspektion Barnim. Er hoffe, dass man Kurths „Affinität zu den ,Blaulichtorganisationen‘“ künftig in der Zusammenarbeit spüren könne.

allgemeine Ordnung

In einem ersten zweistündigen Gespräch tauschten sich die beide gleich zu einigen wichtigen Themen aus. So ging es etwa um die allgemeine Ordnung und gegenseitigen Unterstützungsleistungen. Aber auch über die Verkehrsunfalllage im Landkreis wurde gesprochen. Hierzu wurde unter anderem diskutiert, ob eine Ausweitung der Verkehrs- und Geschwindigkeitskontrollen ein geeignetes Mittel sein könnten, um die Zahl schwerer Verkehrsunfälle weiter zu reduzieren. Auch ein „kurzer Draht“ bei außergewöhnlichen Ereignissen wurde vereinbart.

Beide Chefs zeigten sich nach dem Gespräch optimistisch und hoben das bereits bestehende partnerschaftliche Verhältnis, welches zwischen dem Landkreis und der Polizeiinspektion besteht, hervor. Man freue sich auf die bevorstehende Zusammenarbeit, hieß es von beiden Seiten unisono.

Die Kreisverwaltung mit Hauptsitz in Eberswalde ist für eine Vielzahl von Aufgaben zuständig. Dazu zählen unter anderem Bauaufsicht, Kommunalaufsicht, Schulverwaltung, Jugendamt, Grundsicherung, Bodenschutz, Gesundheitsamt, Strukturentwicklung und Katasteramt.

Darüber hinaus hat sich der Landkreis zahlreiche freiwillige Aufgaben gegeben. So werden seit Jahren die Nachhaltigkeitsstrategie „Die Zukunft ist erneuer:bar“ und die Bildungsinitiative Barnim verfolgt

 

Quelle: LK Barnim, Foto: PI Barnim

Schulbeginn bringt Kinder auf den Weg

Mit einer Schwerpunktaktion an Schulen und Schulwegen beteiligt sich der Landkreis Barnim auch in diesem Jahr wieder an der Erhöhung der Verkehrssicherheit. Im Zeitraum von zwei Wochen wird dazu ab Schulbeginn verstärkt Verkehrsüberwachung in besonders gefährdeten Bereichen vorgenommen.

Bernauer Ortsteil Waldfrieden

Dazu zählt beispielsweise der Bernauer Ortsteil Waldfrieden. Dort müssen viele Schüler, die mit dem Fahrrad zur Schule fahren, die stark befahrene Landesstraße 304 überqueren. „Es gibt eine Mittelinsel, um die Straße sicher zu überqueren. Für Radfahrer ist dies aber ein kleiner Umweg, der nur sehr ungern in Kauf genommen wird“, weiß Marcel Kerlikofky, Leiter der Barnimer Verkehrsbehörde. Das Problem: Geschwindigkeitskontrollen haben ergeben, dass die bestehende Geschwindigkeitsregelung regelmäßig überschritten wird. Das Unfallpotenzial ist dem entsprechend hoch.

Auch vor der Grundschule Grüntal an der Landesstraße 29 wird häufig die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h, die während der Schulbetriebs- und Hortzeiten gilt, überschritten. Auch auf dieser sensiblen Strecke, die von den Grundschülern und Hortkindern zu überqueren ist, werden deshalb in den kommenden Tagen Messungen durchgeführt.

127 Verkehrsunfälle mit Kindern in nur drei Jahren

In den vergangenen drei Jahren wurden 127 Verkehrsunfälle mit beteiligten Kindern im Alter zwischen 6 und 14 Jahren polizeilich aufgenommen. Schüler, die ihren Schulweg selbstständig antreten, legen einen Großteil ihrer täglichen Strecke zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurück. Dadurch sind sie gegenüber dem motorisierten Verkehr bedeutend weniger geschützt, weshalb die Unfallfolgen häufig schwer sind. Verletzt wurden bei derartigen Verkehrsunfällen von 2015 bis 2017 125 Kinder.

Unfallursächlich ist häufig unachtsames Betreten der Fahrbahn durch die Kinder, Fehler durch Autofahrer beim Abbiegen und auch das Radfahren auf der falschen Seite.

Das verkehrssichere Kind

Da es das verkehrssichere Kind nicht gibt, muss der Verkehr kindersicher gestaltet und organisiert werden. „Kinder sind aufgrund ihres Alters, ihrer geringen Größe und mangelnden Erfahrungen mit dem Straßenverkehr auf dem Schulweg besonders gefährdet. Sie erleben den Verkehr völlig anders als Erwachsene. Die Kleinen nehmen ihn eher spielerisch und beiläufig wahr, ohne dass ihnen die Gefahren immer bewusst sind“, so Marcel Kerlikfosky weiter.

Der Landkreis Barnim führt aus diesem Grund mit Schülern der 5. und 6. Klassen das Schulwegsicherheitsprojekt „Mit Rücksicht für mehr Sicherheit“ an den Schulen durch. Das Projekt fördert das Bewusstsein der Schüler für den sicheren Schulweg, die Einhaltung von Verkehrsregeln sowie die Reduzierung von Problemstellen in der Infrastruktur. Eingebunden werden dabei sowohl Schüler, Lehrer als auch die Eltern und zuständigen Behörden. Gemäß dem wichtigsten Paragrafen 1 der Straßenverkehrsordnung erfordert die Teilnahme am Straßenverkehr ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksicht. Unter diesem Motto soll auch der Verkehr zum Schuljahresbeginn wieder zu fließen beginnen. Weitere Informationen finden Sie unter www.barnim.de/ruecksicht .

Die Kreisverwaltung mit Hauptsitz in Eberswalde ist für eine Vielzahl von Aufgaben zuständig. Dazu zählen unter anderem Bauaufsicht, Kommunalaufsicht, Schulverwaltung, Jugendamt, Grundsicherung, Bodenschutz, Gesundheitsamt, Strukturentwicklung und Katasteramt.

Darüber hinaus hat sich der Landkreis zahlreiche freiwillige Aufgaben gegeben. So werden seit Jahren die Nachhaltigkeitsstrategie „Die Zukunft ist erneuer:bar“ und die Bildungsinitiative Barnim verfolgt.

 

Quele: Landkreis Barnim – 20.08.2018 15:34 CEST,  Foto: Torsten Stapel
Strassensperrung

Vollsperrung der Heinrich-Heine-Straße

 

Für die Herstellung einer Querungshilfe muss die Heinrich-Heine-Straße im Abschnitt vom Paschenberg bis zur Bernauer Heerstraße von Montag, dem 20. August 2018, bis voraussichtlich Freitag, dem 19. Oktober 2018, voll gesperrt werden. Fußgänger können den einseitigen Gehweg weiter nutzen.

Die Zufahrt zur Bernauer Heerstraße bleibt trotz der Sperrung erhalten. Alle Verkehrsteilnehmer werden gebeten, die Verkehrseinschränkung zu beachten und die Baustelle zu umfahren

2. Hundetag in Eberswalde, Foto: Lutz Weigelt für Barmim-plus

Hundeauslaufplatz entsteht im südlichen Barnimpark

 

Bis zum Herbst entsteht im Brandenburgischen Viertel ein Hundeauslaufplatz: Am 3. Juli 2018 trafen sich mehr als 50 Anwohner, Hundebesitzer, Mitarbeiter des Stadtverwaltung sowie die Quartiersmanagerinnen Patricia Berndt und Ute Truttmann im Brandenburgischen Viertel zu einem Vor-Ort-Termin. Im Rahmen eines Beteiligungsverfahrens sollte mit den Bürgern und Akteuren des Viertels nach einem geeigneten Standort für einen Hundeauslaufplatz gesucht werden.

Bürgerinnen und Bürger des Viertels hatten sich einen solchen Platz mehrfach in den Bürgerforen zur Zukunft des Brandenburgischen Viertel gewünscht, um ihren Hunden artgerechten und geschützten, freien Auslauf bieten zu können. Auf Grundlage des Stadtteilentwicklungskonzepts soll der Platz jetzt realisiert werden und wird es eine Erprobungsphase geben. „Uns sind die Hinweise und Anregungen aus der Bürgerschaft sehr wichtig. Deshalb hatten wir im Nachgang des letzten Bürgerforums im Brandenburgischen Viertel den Hundeauslaufplatz in Fürstenwalde besucht und uns dort mit den Verwaltungsmitarbeitern über deren Erfahrungen ausgetauscht“, so Eberswaldes Baudezernentin Anne Fellner.

Die Stadtverwaltung hatte im Vorfeld zwei Standorte vorgeschlagen, wobei es sich mit den Flächen westlich der Grundschule Schwärzesee und südlich im Barnimpark um Grundstücke im Eigentum der Stadt handelt. „Gleich zu Beginn des Treffens ging es in  den Barnimpark. Und von Anfang an waren alle Teilnehmer von der Fläche überzeugt, so dass eine Besichtigung der zweiten Variante gar nicht mehr nötig war“, so Gunther Wolf. Der mehr als 8000 Quadratmeter große Platz, geprägt von Gras, Büschen, Bäumen und kleineren Sandflächen, bietet mit seiner Topographie Hunden und Hundehaltern vielfältige Möglichkeiten zum Auslaufen, Herumtollen, Spielen oder einfach zum Erholen. Die Vegetation des Platzes schafft ausreichend Schattenplätze im Hochsommer und hat genügend Freiflächen für den Genuss der ersten oder letzten Sonnenstrahlen des Tages.

Bei diesem ersten Treffen wurde von den Anwohnern vorgeschlagen, auch Sitzbänke aufzustellen. Eine Einzäunung des Geländes wurde ebenfalls angesprochen. Die Gestaltung des Platzes für Mensch, Hund sowie die Nutzungsbedingungen und Regeln sollen im Rahmen eines nächsten Treffens am Dienstag, dem 17. Juli 2018, um 17 Uhr, besprochen werden. „Wieder sind alle interessierten Anwohner und Akteure des Viertel herzlich eingeladen. Wir hoffen natürlich, dass die Beteiligung dann genauso intensiv sein wird. Bereits jetzt kann verraten werden, dass noch im Herbst die Umzäunung der Fläche erfolgen wird. Eine Nutzung des Hundeauslaufplatzes streben wir ab Oktober an“, so Baudezernentin Anne Fellner.

 

Quelle: Stadt Eberswalde

Strassensperrung

Vollsperrung der Straße Rosenberg von der Promenade bis zum Asternweg
Für den grundhaften Straßenausbau der Straße Rosenberg, wird der Abschnitt von der Promenade bis zum Asternweg von Montag, dem 23. Juli 2018 bis voraussichtlich Freitag, dem 12. Oktober 2018 für den Fahrzeugverkehr gesperrt.
Wir bitten alle Verkehrsteilnehmer die Verkehrseinschränkung zu beachten und die Baustelle zu umfahren.

 

Quelle: Stadt Eberswalde

BeachWarriors und Berliner Luftys gewinnen

Offene Brandenburgische Landesmeisterschaft im Beachhandball 2018
Bereits zum dritten Mal in Folge luden die Zonenboys Eberswalde e. V. zur Brandenburgischen Landesmeisterschaft im Beachhandball ein. Sechs Herren- und vier Damenteams folgten hierbei der Einladung des Eberswalder Beachhandballvereins, welcher das Turnier in Kooperation mit dem Handballverband Brandenburg durchführte, wobei die Damen in einer Gruppe im Modus jeder gegen jeden mit Hin- und Rückspiel um den Landesmeistertitel kämpften und die Herren in zwei Dreiergruppen mit anschließender KO-Phase.

Während bei den Herren die BeachWarriors aus Gommer (Sachsen Anhalt) bereits favorisiert starteten, boten die Damenteams eine vom ersten bis zum letzten Spiel spanende Konkurrenz, in welcher die Berliner Luftys am Ende mit nur einem Satz Vorsprung die Landesmeisterschaft erringen konnten.

Die gastgebenden Zonenboys belegten nach zwei Penalty-Niederlagen im Halbfinale und im Spiel um Platz drei den vierten Platz. Während der Siegerehrung, welche durch Wolfgang Hartisch, dem Vizepräsidenten für Entwicklung und Breitensport im Handballverband Brandenburg durchgeführt wurde, lobte Hartisch die Arbeit der Zonenboys sowie die sportlichen Leistungen der teilnehmenden Teams.

Darüber hinaus kündigte der HVB Vertreter auch für die kommenden Jahre die Unterstützung des HVB‘s an und wünschte sich für die Zukunft neben der Landesmeisterschaft der Erwachsenen ebenfalls eine Jugendmeisterschaft. Auch der Geschäftsführer der Zonenboys Eberswalde e.V., Mirko Wolfgramm, lobte die teilnehmenden Teams und richtete seinen Dank besonders an den HVB sowie die Stadt Eberswalde, welche die Veranstaltung unterstützen und somit erst möglich machten.

Platzierungen:

Damen:                                            Herren:
1. Berliner Luftys                           1. BeachWarriors
2. Sandperlen                                 2. Not Fast, Just Furious
3. Beachbroilers                             3. Ruppiner Ballerhasen
4. FSV 1912/ Die Schlumpfinen 4. Zonenboys Eberswalde
5. Moabits Beste
6. Don Promillo

 

Quelle: Zonenboys Eberswalde e.V.

Fritz-Weineck-Straße: Komplettausbau ist fertig gestellt

 

Innerhalb eines Jahres wurde die Fritz-Weineck-Straße im Eberswalder Ortsteil Finow grundhaft saniert.

Etwas mehr als 650 Meter Straße wurden komplett ausgebaut, auf 5000 Quadratmetern wurde asphaltiert. Auch 75 Meter des Kopernikusring wurden im Zuge der Maßnahme saniert.

Am 12. Juli 2018 haben Eberswaldes Bürgermeister Friedhelm Bogisnki, Baudezernentin Anne Fellner, Stadtverordneten und Bürger gemeinsam die Fertigstellung dieser Baumaßnahme verkündet und symbolisch das Band durchgeschnitten. Nun kann der Verkehr auf der wichtigen Sammelstraße wieder rollen. „Wir haben heute eines der wichtigsten Bauvorhaben in Finow abgeschlossen.

Hier wird sich der Verkehr nun wieder entspannen. Der grundhafte Ausbau dieser Straße war aus baulichen Gründen notwendig, die Straße war einfach in einem sehr schlechten Zustand. Zudem haben wir im Zuge der Arbeiten die Kreuzung im Bereich Kopernikusring und Fritz-Weineck-Straße für alle Verkehrsteilnehmer eindeutiger gegliedert“, so Baudezernentin Anne Fellner.

 

Insgesamt wurden fast 11.000 Quadratmeter Straße saniert. Bei einem Großteil der Fläche wurde der Regenkanal erneuert, 12 neue Regenschächte wurden eingebaut. „Die Straße wurde für den Begegnungsfall Lkw-Lkw auf 6,50 Meter ausgebaut. Außerdem wurden 2,50 bis 3,20 Meter breite Gehwege sowie 12 Längsparkflächen und 46 Querparkflächen in Natursteingroßpflaster geschaffen“, so Tiefbauamtsleiterin Heike Köhler. Im Bereich der Ringstraßen wurden zwei Aufpflasterungen zur Verkehrsberuhigung installiert und die Beleuchtungsanlage wurde komplett erneuert. Vom Kopernikusring bis zum Kaufland wurden 665 Meter Kabel verlegt, 22 Leuchten inklusive 10 Lichtmasten  wurden erneuert, bei 12 Lichtmasten wurde der Leuchtenkopf getauscht. „Auch das straßenbegleitende Grün wollten wir nicht vernachlässigen. Insgesamt haben wir 25 Bäume und 1.000 Gehölze entlang der Straße gepflanzt“, so die Tiefbauamtsleiterin.

Gebaut wurde im Zeitraum von Juni 2017 bis Juli 2018. Die Bauplanung verantwortete das IBE Ingenieurbüro für Bauplanung GmbH Eberswalde, für den Baubetrieb war die Firma Gala Tiefbau GmbH aus Schwedt zuständig. Die Beleuchtung wurde vom Planungsbüro Ingenieurbüro Schirrmeister aus Finowfurt geplant und von der Baufirma Helmut Schmidt GmbH Fürstenwalde installiert.

Die Gesamtkosten der Baumaßnahme inklusive der Nebenkosten belaufen sich auf ca. 1,1 Millionen Euro. Die Finanzierung der Straßenbaumaßnahme erfolgte entsprechend der Straßenbaubeitragssatzung zum einen durch die Anlieger und zum anderen durch die Stadt. Der Anteil der Stadt wurde zu zwei Dritteln aus Mitteln der Städtebauförderung unterstützt

 

Quelle: Stadt Eberswalde

 

Der Eberswalder Daniel Kurth im ersten Wahlgang gewählt

Der neue Landrat im Landkreis Barnim heißt Daniel Kurth (SPD). Insgesamt 33 der 57 Kreistagsmitglieder sprachen sich bereits im ersten Wahlgang für den 44-Jährigen aus. Kurth folgt damit auf Bodo Ihrke (SPD), der nach 28 Jahren im Amt nicht mehr zur Wahl antrat.

Foto: Oliver Köhler

„Es ist wichtig, dass wir die kleine Delle, die dieser Wahlkampf bei allen Beteiligten hinterlassen hat, schnell wieder beseitigen, um uns gemeinsam auf die Projekte und Herausforderungen konzentrieren zu können, die vor uns liegen“, sagte Daniel Kurth direkt nach seiner Wahl. Er bedankte sich bei dieser Gelegenheit bei all denjenigen, die ihn im Wahlkampf unterstützt hatten.

Die Wahl durch den Kreistag war nötig, weil keiner der ursprünglich fünf Bewerber das nötige Quorum bei der Direktwahl durch die Barnimer Bürger erreichen konnte. Im darauf folgenden Stellenbesetzungsverfahren wurden von den wiederum fünf Bewerbern neben Daniel Kurth noch Ottmar Nickel (CDU) durch den Kreistag für die Abstimmung nominiert.

Der neue Landrat muss nun noch durch den Vorsitzenden des Kreistages, Prof. Dr. Alfred Schultz, ernannt und vereidigt werden. Seinen Dienst tritt er dann am 31. Juli an.

Daniel Kurth wurde 1973 in Eberswalde-Finow geboren und wuchs auch dort auf. Heute wohnt er mit seiner Frau und seinen Kindern am Stadtrand von Eberswalde in einem alten Forsthaus. Zuletzt war er als direkt gewählter Abgeordneter für Eberswalde, Schorfheide und Joachismthal im Brandenburger Landtag tätig. Davor war er Mitarbeiter der Barnimer Kreisverwaltung und in dieser Funktion unter anderem persönlicher Referent des scheidenden Landrates.

Politisch engagiert sich Daniel Kurth bereits seit 1989. Zunächst trat er der neu gegründeten Partei „Die Grünen“ bei, bevor er 1996 zur SPD wechselte. Seit 2010 ist er Vorsitzenden des SPD-Unterbezirks Barnim, seit 2014 zudem Stadtverordneter der Stadt Eberswalde und stellvertretender Vorsitzender der Stadtverordnetenversammlung.

Ehrenamtlich ist der neue Landrat seit 1996 aktiv. Vor allem das Thema Katastrophenschutz hat es ihm dabei angetan. So beteiligte er sich an zahlreichen Hilfstransporten nach Weißrussland und engagiert sich seit vielen Jahren im Technischen Hilfswerk (THW).

Die Kreisverwaltung mit Hauptsitz in Eberswalde ist für eine Vielzahl von Aufgaben zuständig. Dazu zählen unter anderem Bauaufsicht, Kommunalaufsicht, Schulverwaltung, Jugendamt, Grundsicherung, Bodenschutz, Gesundheitsamt, Strukturentwicklung und Katasteramt.

Darüber hinaus hat sich der Landkreis zahlreiche freiwillige Aufgaben gegeben. So werden seit Jahren die Nachhaltigkeitsstrategie „Die Zukunft ist erneuer:bar“ und die Bildungsinitiative Barnim verfolgt.

7. Bürgerbudget:

Countdown für die Vorschlagsfrist

 

Es sind nur noch wenige Tage. Bis Sonnabend, dem 30. Juni 2018, können Eberswalderinnen und Eberswalder Vorschläge für das siebte Bürgerbudget einreichen. Die Vorschläge können auf den verschiedensten Wegen an die Verwaltung gerichtet werden – schriftlich, per E-Mail, Twitter oder telefonisch.
„Mein Team nimmt Ihre Vorschläge gern an, egal auf welchem Weg sie an uns heran getragen werden“, so Kämmerer Sven Siebert. Per Post können sie an Stadt Eberswalde, Kämmerei, Breite Straße 41-44 geschickt werden. Per EMail können die Vorschläge unter der Adresse buergerbudget@eberswalde eingereicht werden oder direkt über die Homepage der Stadt unter www.eberswalde.de/buergerbudget. Per Twitter können Vorschläge unter @buergerbudgetEW eingereicht werden, telefonisch können sie unter der Nummer 64200 abgegeben werden, gern auch als Ansage auf dem Anrufbeantworter.
65 Vorschläge sind in der Verwaltung bereits eingegangen. Die Vielfalt ist hier wieder groß und betrifft beispielsweise Projekte in Vereinen oder die Verschönerung des Stadtbildes allgemein. „Immer an den allerletzten Tagen ist die Beteiligung der Bürger mit Vorschlägen groß. Da diese letzten Tage angelaufen sind, möchte ich dafür noch einmal werben“, so der Kämmerer.
Sein Amt ist für die Organisation und Durchführung des Bürgerbudgets verantwortlich. „Die Vorbereitungen für das Bürgerbudget 2019 laufen auf Hochtouren, damit Tag der Entscheidung, am 22. September 2018, alles reibungslos läuft und die Eberswalderinnen und Eberswalder neben einer tollen Abstimmung auch ein schönen Nachmittag im Familiengarten verbringen können“, so Sven Siebert.
Von A wie Abfallbehälter bis Z wie Zaun können die Eberswalderinnen und Eberswalder ihre Wünsche einbringen. „Die Vorschläge müssen aber
bestimmte Kriterien erfüllen“, erinnert Sven Siebert, der Kämmerer der Stadt.
„Die Vorschläge müssen durch die Stadtverwaltung umsetzbar sein, von einem Eberswalder beziehungsweise einer Eberswalderin ab 14 Jahren eingebracht werden und dürfen Kosten von 15.000 Euro nicht überschreiten“, so der Kämmerer. Gut kann er sich an sehr kreative Vorschläge aus den Vorjahren erinnern. „Blumenwiesen für Bienen ist mir noch sehr gut in Erinnerung oder die Unterstützung für Bibliotheken. Ich bin gespannt, wie kreativ die Einreicher in diesem Jahr sind“, so der Kämmerer.
Auch in diesem Jahr wird der Tag der Entscheidung im Familiengarten stattfinden. Am 22. September 2018 können die Eberswalder Bürgerinnen und Bürger in der Zeit von 10 bis 18 Uhr insgesamt über 100.000 Euro entscheiden, die im Jahr 2019 für Projekte ausgegeben werden. Doch erst einmal sind

Vorschläge gefragt.

 

P R E S S E M I T T E I L U N G
Der Bürgermeister

Strassensperrung

Sperrung der Eichwerder Straße

 

Für die Reparatur einer Abwasser-Hausanschlussleitung muss die Eichwerder Straße in Höhe der Hausnummer 64, von Einmündung der Grünstraße bis zur Marienstraße, bis voraussichtlich Dienstag, dem 3. Juli 2018, voll gesperrt werden.

Die Eichwerder Straße wird von der Breiten Straße als Sackgasse ohne Wendemöglichkeit für Lkw ausgewiesen. Die Fußgänger können die Baustelle einseitig passieren.

Alle Verkehrsteilnehmer werden gebeten, die Verkehrseinschränkung zu beachten und die Baustelle zu umfahren.

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