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Übergabe der Paul-Trenn-Straße

 

Am 6. Dezember 2018 wurde die Paul-Trenn-Straße nach dem Abschluss der Ausbaumaßnahme übergeben. „Manchmal ist der Start etwas holprig, aber jetzt haben wir ein gutes Ende in der Paul-Trenn-Straße und einen Anfang des Straßenausbaus in Ostend“, so Eberswaldes Bürgermeister Friedhelm Boginski.

Die Anwohner zeigten sich sichtlich froh über die Fertigstellung ihrer Straße. „Dreck und Schmutz gehören zu einer Baustelle dazu. Ich bin glücklich, dass ich jetzt keine Gummistiefel mehr brauche, wenn es mal geregnet hat“, meint Siegrid Reinecke, die seit 1935 in der Straße wohnt. Vertreter des zuständigen Planungsbüros waren ebenfalls vor Ort und erklärten den Anwohnern, weshalb sich die Baumaßnahme zeitlich in die Länge gezogen hatte. „Die Baufirma musste viele der Pflastersteine manuell herstellen, auch waren die zunächst verlegten Muldensteine mangelhaft. Zur Sicherstellung der Qualität mussten diese ersetzt werden“, erklärte Stefan Grohs vom zuständigen Planungsbüro, ibe Ingenieurbüro für Bauplanung in Eberswalde.

Die Fahrbahn der etwa 240 Meter langen Straße mit einer Ausbaubreite von ca. 5,35 Metern wurde aus Betonsteinpflastersteinen hergestellt und die Seitenbereiche zu den Grundstücken mit Natursteinmaterial ausgepflastert.

Für das anfallende Niederschlagswasser wurde ein etwa 180 Meter langer neuer Regenkanal mit Straßenabläufen gebaut, welcher an den Tiefpunkten in zwei neu errichtete Füllkörperrigolen einleitet. Im Zuge des Straßenausbaus wurde die alte Beleuchtungsanlage durch acht neue LED-Lichtpunkte ersetzt.

Die Bauausführung für die Verkehrsanlage und die Regenwasserableitung erfolgte durch die Firma Galabau Jens Kosemund aus Falkenberg. Die Straßenbeleuchtungsanlage wurde von der Eberswalder Elektroanlagen Freier & Küter GmbH errichtet. Als Planungsbüro Straßenbeleuchtung wirkte zusätzlich das Ingenieurbüro Schirrmeister aus Finowfurt.

Die Gesamtkosten des Ausbaus der Paul-Trenn-Straße betrugen rund 325.000 Euro. Die Paul-Trenn-Straße ist eine Anliegerstraße, daher wurden entsprechend der städtischen Erschließungsbeitragssatzung 60 Prozent des beitragsfähigen Aufwandes von den Anliegern und 40 Prozent des beitragsfähigen Aufwandes von der Stadt Eberswalde getragen.

 

 

Quelle: Stadt Eberswalde

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Eberswalde für Europäisches Klimaschutzprojekt ausgewählt

 

Mit der erfolgreichen Bewerbung für das Projekt „Bridging European and Local Climate Action (BEACON)“ werden die Stadt Eberswalde und die Grundschule Finow

in den nächsten zwei Jahren in den Austausch mit europäischen Kommunen treten und aktiv zum Klimaschutz vor Ort, aber insbesondere auch in Europa beitragen.

Bis 2021 wird Eberswalde, gemeinsam mit 33 weiteren Städten aus Polen, der Tschechischen Republik, Rumänien, Griechenland, Portugal und Deutschland an dem Dialogprojekt BEACON der Europäischen Klimaschutzinitiative (EUKI) teilnehmen. Der Wissens- sowie Erfahrungsaustausch wird in Deutschland durch das Beratungsinstitut „adelphi“ koordiniert. Auf regionalen Workshops und Fachkonferenzen wird die Stadt Eberswalde ihr Engagement auf europäischer Ebene präsentieren und Strategien und Ansatzpunkte für den Klimaschutz diskutieren. So können neue Impulse, z.B. in den Bereichen Luftreinhaltung, nachhaltige Mobilität oder Energieeffizienz und Nutzung erneuerbarer Energien  gesetzt

werden.

An dem Projekt wird als lokaler Akteur die Grundschule Finow teilnehmen. Im Austausch mit tschechischen, bulgarischen und rumänischen Schulen möchte sie ihren eigenen Energieverbrauch reduzieren sowie Bildungsarbeit für eine klimafreundliche Zukunft leisten. Neben der Grundschule Finow sind unter anderem Schulen aus Berlin, Potsdam, Halle, Hannover und Arnsberg vertreten.

„Dank unseres bisherigen Engagements in Sachen Klimaschutz waren wir mit unserer Bewerbung für das BEACON Projekt erfolgreich  Insbesondere der integrierte Ansatz unserer Klimaschutzprojekte hat die Jury überzeugt. Jetzt nutzen wir die Gelegenheit, unsere Erfahrungen zu reflektieren und erfolgreiche Ideen  nach Europa zu tragen. Vor allem ist ein solcher Austausch auch eine gute Inspirationsquelle für unsere Arbeit hier vor Ort“, so Eberswaldes Baudezernentin Anne Fellner.

Bridging European and Local Climate Action ist ein Vorhaben zur Förderung von Klimaschutz durch den Austausch zwischen nationalen Regierungen sowie Kommunen und Schulen in Europa. Ziel ist, durch einen bi- und multilateralen Dialog zu einer gestärkten europäischen Integration beizutragen und den Verpflichtungen des Pariser Klimaabkommens gerecht zu werden. Das Vorhaben wird von insgesamt elf Partnerorganisationen durchgeführt.

 

 

Quelle: Stadt Eberswalde

 


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Berlin und Barnim rücken enger zusammen Neues Buskonzept

Fahrplanwechsel der Barnimer Busgesellschaft

Der nächste große Fahrplanwechsel in Deutschland steht an. Am 09. Dezember 2018 werden auch die Fahrpläne der Barnimer Busgesellschaft in den drei Betriebsbereichen Bad Freienwalde, Bernau und Eberswalde angepasst.

Neue Stadtlinie ab 09.12.2018:

Bernau, Carl-Friedrich-Benz-Straße • Bernau, Busbahnhof

Eine neue Stadtlinie verstärkt in Bernau künftig das Angebot. Die neue Stadtlinie verkehrt unter der Liniennummer 870 von der Haltestelle „Carl-Friedrich-Benz-Straße“ bis zum Bernauer Busbahnhof. Die Haltestelle „Carl-Friedrich-Benz-Straße“ wird hierzu neu eingerichtet.

Mit der neuen Stadtlinie verbessert sich die Erschließung der neuen Wohngebiete entlang der Schönower Chaussee.

 

 

Linie 891: Bernau • Wandlitz • Zühlsdorf • Basdorf • Schönerlinde • S Zepernick • Bernau

  • Schüler aus Schönwalde, Hobrechtsfelde, Gorinsee können nun den Schulstandort Mühlenbeck (Landkreis Oberhavel) täglich mit 2 Fahrten erreichen. Schüler aus Schönerlinde müssen allerdings noch in Schönwalde umsteigen.
  • Ab 09. Dezember 2018 wird das Fahrplanangebot zwischen Schönwalde und Zepernick insgesamt verbessert. Der bisher eingesetzte Kleinbus wird durch ein 12m-Fahrzeug ersetzt, das künftig auch die Haltestelle „Bernau, Abzweig Wohnsiedlung“ anfährt. In diesem Zusammenhang werden die Haltestellen „S Zepernick“ und „Zepernick, Poststraße“ allerdings nicht mehr bedient und durch die neu eingerichtete Haltestelle „Zepernick, Schule“ ersetzt.
  • Fahrgäste aus dem Bereich Eichwerder können ab Haltestelle „Bernau, Abzweig Wohnsiedlung“ den 20-Minuten-Takt der Stadtlinie 868 in Richtung Bernau nutzen.

 

 

Linie 892: Bernau • Bernau-Lindow • Schwanebeck • Birkholz • Birkenhöhe • Bernau-Lindow • Bernau

  • Aufgrund mangelnder Nachfrage und zur Verbesserung der Pünktlichkeit verkehrt die Linie zukünftig nicht mehr stündlich über die Haltestellen „Wilhelm-Weitling-Straße“ und „Karl-Liebknecht-Straße“.
  • Fahrgäste aus dem Wohngebiet in Lindow können die gleichnamige Haltestelle nutzen bzw. die Haltestelle „Blumberger Chaussee“.
  • Die Haltestelle „Bahnhofs-Passage“ wird ab 09. Dezember 2018 neu in den Fahrplan aufgenommen.

 

 

PlusBus-Linie 894: Bernau • Brandenburg-Klinik • Wandlitz • Wandlitzsee • Klosterfelde

  • Aufgrund der geringen Nachfrage an der Haltestelle „Borsig-Straße“, wird diese Haltestelle künftig nicht mehr durch diese Linie bedient. Dadurch kann der Verlauf der PlusBus-Linie 894 im Bereich Rehberge begradigt und die Pünktlichkeit verbessert werden.
  • Die Haltestelle „Borsig-Straße“ wird künftig durch die neu eingerichtete Stadtlinie 870 bedient.
  • Montags bis freitags verkehren die Fahrten vor 06:00 und nach 18:00 Uhr künftig zudem 5 Minuten später ab Bernau, um einen besseren Anschluss von der S-Bahn zu gewährleisten. Am Wochenende fahren alle Fahrten ca. 5 Minuten später.

 

 

Linie 908: Bernau • Börnicke • Willmersdorf • Schönfeld • Weesow • Werneuchen • Werftpfuhl Hirschfelde • Tiefensee • Wegendorf

  • Ab 09. Dezember 2018 wird auch am Wochenende eine Verbindung zwischen Bernau und Werneuchen geschaffen. Es sind 5 Fahrtenpaare vorgesehen, die in Werneuchen auch einen Anschluss zur Regionalbahn 25 (Lichtenberg) ermöglichen.
  • Ergänzend wird eine Spätverbindung von Montag bis Sonntag um 22:18 Uhr ab Bernau eingerichtet.
  • Die Spätverbindung zwischen Bernau und Werneuchen ermöglicht auch die weitere Nutzung in Richtung Ahrensfelde (bis „S Ahrensfelde“) und zurück. Hierzu sind die Fahrpläne der Linien 908, 895 und 901 zu beachten.

 

 

Linien 895/898

  • Im Schulverkehr erfolgt die Frühanbindung von Krummensee nach Werneuchen und Bernau nicht mehr durch die Linie 898 sondern durch die Linie 895.

 

 

Linien 895/901

  • Ab 09. Dezember 2018 wird auf beiden Linien eine Spätverbindung von Montag bis Sonntag, etwa eine Stunde nach der letzten RB25 zwischen Werneuchen und S Ahrensfelde, eingerichtet.

 

Ausblick 2019: Weitere Änderungen schon Anfang des Jahres erwartet

Voraussichtlich zum 28.01.2019 werden sich in Panketal/Bernau kurz nach dem Fahrplanwechsel weitere, baustellenbedingte Änderungen ergeben, die zum Zeitpunkt des Fahrplanwechsels nicht berücksichtigt werden konnten.

 

Im Bereich des S-Bahnhofes Zepernick beginnen unter Vollsperrung der Schönower Straße umfangreiche Baumaßnahmen am Brückenbauwerk. Hierzu werden die Linien 868, 901, 891, 893, 867, 900 umgeleitet und fahren dann über die Buchenallee. Entsprechende Vorbereitungen laufen bereits.

 

 

 

Alle neuen Fahrpläne stehen für unsere Fahrgäste im Internet unter www.bbg-eberswalde.de als Download bereit.

 

Quelle: Barnimer Busgesellschaft mbH

 


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Stadt Eberswalde und Gemeinde Schorfheide schließen Kooperationsvereinbarung

Die Stadt Eberswalde und die Gemeinde Schorfheide (Barnim) werden künftig noch enger zusammenarbeiten. Dazu haben der Eberswalder Bürgermeister Friedhelm Boginksi und der Schorfheider Bürgermeister Uwe Schoknecht sowie ihre jeweiligen Stellvertreterinnen Anne Fellner und Angela Braun am 23. November 2018 eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Die künftige interkommunale Zusammenarbeit steht unter dem Leitsatz „Gemeinsam neue Wege gehen zur Gestaltung der Zukunft – zum Wohle der Einwohnerinnen und Einwohner in der Region“. Dem Abschluss der Vereinbarung hatten zuvor die Eberswalder Stadtverordnetenversammlung und die Schorfheider Gemeindevertretung mit großer Mehrheit zugestimmt.
Die Nachbarkommunen wollen mögliche Strategien für die Zukunft und Handlungsoptionen beleuchten sowie als Impulsgeber für die strategische Zusammenarbeit in der Region auftreten. Dabei geht es unter anderem um die Bereiche demographischer Wandel, Breitbandausbau, Infrastrukturdefizite, Digitalisierung und Energiewende.

projektbezogene Übereinkünfte

Die Vereinbarung geht bereits mit verschiedenen projektbezogenen Übereinkünften einher. So enthält sie eine gemeinschaftlich verabredete Lösung zur weiteren Entwicklung des Fachmarktzentrums im Schorfheider Ortsteil Finowfurt, ohne die Belange des Einzelhandels im Mittelzentrum Eberswalde zu beeinträchtigen. Damit wurde den Wünschen der Einwohnerinnen und Einwohner beider Kommunen entsprochen. Beide Vertragspartner wollen sich zudem mit aller Kraft für den Bau der B 167 Ortsumfahrung Finowfurt/Eberswalde einsetzen und betonen die Wichtigkeit des Erhalts der Schiffbarkeit des Finowkanals in Verantwortung des Bundes oder des Landes. Die Stadt Eberswalde und die Gemeinde Schorfheide werden außerdem bei Aktivitäten zur Verbesserung der Nahverkehrsanbindung an den Metropolraum Berlin
bei der Schaffung künftiger Rad-, Straßen-, Schienen- und Wasserwegenetze als gemeinsame Partner auftreten.
„Die Kooperationsvereinbarung verdeutlicht, wie wichtig verlässliche Nachbarn und Partner sind. Um die Herausforderungen der Zukunft bewältigen zu können, gilt es, gemeinsam zu agieren, auch wenn dafür der eine oder andere Kompromiss notwendig ist. Eberswalde als Mittelzentrum der Region trägt dabei als Anker im Raum eine
besondere Bedeutung. Und es ist gut, dass unsere Nachbargemeinde Schorfheide an unserer Seite steht“, so Eberswaldes Bürgermeister Friedhelm Boginksi.
Schorfheides Bürgermeister Uwe Schoknecht betont: „Für uns ist es gleich ein doppelter Startschuss, zum einen für eine engere Zusammenarbeit mit Eberswalde in vielen Bereichen. Zum anderen können wir in Finowfurt nun die weitere Entwicklung unseres Fachmarktzentrums mit zwei zusätzlichen Handelsflächen und weiteren
Gewerbeflächen konkret in Angriff nehmen.“
Zur Umsetzung der gemeinsamen Ziele und Abstimmungen während der nächsten zehn Jahre haben sich beide Kommunen zu einer vertrauensvollen Zusammenarbeit und gegenseitigen Rücksichtnahme verpflichtet. Für die Fortschreibung der Vereinbarung sollen rechtzeitig vor Ablauf mögliche Verlängerungsmodalitäten geklärt werden und die bis dahin gewonnenen Erfahrungen einfließen.
Gemeinsam haben sich beide Verwaltungen dahingehend verständigt, dass sie sich im ersten Quartal des neuen Jahres zu einer gemeinsamen Klausur treffen, um gemeinsame Arbeitsschwerpunkte im Detail anzugehen.

 


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Kanzlei Bernau – Partner von Barnim-plus

Einladung zur zweiten Nacht der Jugend

Zum zweiten Mal lädt die Stadt Eberswalde zur Nacht der Jugend ein. Am Freitag, dem 7. Dezember 2018, sind alle interessierten Jugendlichen eingeladen, sich mit den Themen Rassismus und dem Gedenken an Amadeu Antonio auseinander zu setzen.
Der Anschlag auf Amadeu Antonio vor 28 Jahren hat Eberswalde verändert. Der angolanische Vertragsarbeiter war das erste Opfer rassistischer Gewalt nach der deutschen Wiedervereinigung. Seitdem wurde der Fall aufgearbeitet, die Stadt hat sich zur Erinnerungskultur verpflichtet, ein Haus wurde nach ihm benannt. Die Stadt ist weltoffener und toleranter geworden und hat sich ihrer Geschichte gestellt. „Dazu gehört auch ein spannendes Bildungsangebot für Jugendliche.
Im vergangenen Jahr gab es die Premiere. Da haben wir erste Erfahrungen sammeln können und entschieden, ein solches Angebot bewusst zum Wochenende zu unterbreiten. Deshalb finden das Gedenken an Amadeu Antonio und die Nacht der Jugend an zwei aufeinanderfolgenden Tagen statt“, so Prof. Dr. Jan König, der Sozialdezernent der Stadt.
Im Rahmen der Nacht der Jugend können sich Jugendliche mit verschiedenen Ideen und Projekten von Breakdance bis zur thematischen Auseinandersetzung mit Hassrede im Internet befassen. Die Nacht der Jugend wird federführend durch den Koordinator für Toleranz und gegen Fremdenfeindlichkeit, Kai Jahnz, und der Jugendkoordinatorin Josephine Atlas in Kooperation mit der Amadeu Antonio Stiftung organisiert.
Die zweite Nacht der Jugend startet am 7. Dezember 2018 um 16 Uhr im Bürgerbildungszentrum Amadeu Antonio. Unter fachkundiger Anleitung können sich die Jugendlichen mit dem Thema Rassismus auseinander setzen.

Anmeldung für einen Workshop:

Email: jugend@buergerstiftung-barnim-uckermark.de
Info: www.nachtderjugend.blog

Programm:

16 Uhr Begrüßung
Workshops:
Who killed Szomna Gransca?
Erinnerung an Amadeu Antonio – Auseinandersetzung mit Rassismus anhand von Bildungsmaterialien
European Balcony Projekt – eine spielerische Auseinandersetzung mit Europa
Gemeinsam Kochen – das Zusammengehen der verschiedenen Einflüsse von vielen geschmackvollen Gerichten
Tanzen und Breakdance
Girls Action Space
Add your Heroine
Aktiv gegen Hassrede im Netz
Ab 19.00 Uhr gibt es für alle Essen und Disco

Quelle: Stadt Eberswalde

 


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gute Entwicklung der Region

Die Landesregierung und der Landkreis Barnim wollen die gute Entwicklung der Region im Nordosten Brandenburgs durch mehr und bessere Mobilitäts-angebote und die Ausweisung neuer Entwicklungsachsen vorantreiben. Das machten Ministerpräsident Dietmar Woidke und Landrat Daniel Kurth heute im Wandlitzer Ortsteil Lanke nach der fünften Sitzung in der Reihe „Kabinett vor Ort“ deutlich. Am Abend stellt sich Ministerpräsident Woidke in Ebers-walde in einem weiteren Bürgerdialog „Zur Sache, Brandenburg“ den Fragen der Bürgerinnen und Bürger des Barnim.

starke Entwicklung unseres Landes

Woidke: „Die starke Entwicklung unseres Landes zeigt sich im Barnim wie im Brennglas. Die aktuelle Arbeitslosenquote von 4,9 Prozent beweist, dass der Landkreis boomt. Das erfordert, dass wir die richtigen Rahmenbedingungen setzen, damit es so weiter gehen kann. Mobilität und bezahlbares Wohnen sind dafür Schlüsselbegriffe.“

Landrat Kurth sagte nach den Beratungen: „Es ist richtig, dass das Kabinett regelmäßig außerhalb tagt. Für mich ist es eine Gelegenheit, unsere Sorgen und Nöte vorzutragen. Natürlich spielten hier die Wachstumsschmerzen eine Rolle. Ich bin dankbar, dass in diesem Zusammenhang über konkrete Schritte gesprochen wurde, um das ÖPNV-Angebot auszubauen. Auch die verbesserte Finanzausstattung der Kommunen und Landkreise hilft uns dabei, wichtige eigene Vorhaben zu finanzieren, um eine gleichmäßige Entwicklung im gesamten Landkreis zu ermöglichen.“

traditionsreiche Heidekrautbahn

Woidke sieht insbesondere die traditionsreiche Heidekrautbahn und hier die Reaktivierung der durch den Mauerbau eingestellten Stammstrecke als wichtigen Impulsgeber für den Landkreis. Woidke: „Im Rahmen des Infrastrukturprojektes i 2030 soll die Heidekrautbahn auf ihrer Stammstrecke über Wilhelmsruh bis Mitte der 20er Jahre wieder in Betrieb gehen. Schon jetzt ist das Angebot verbessert worden. Von Basdorf aus verkehren sechs Züge pro Tag bis Berlin-Gesundbrunnen. Geplant ist auch ein Forschungs- und Entwicklungsvorhaben, bei dem Züge mit Wasserstoffantrieben auf der Linie zum Einsatz kommen sollen. “

Auf der Heidekrautbahn-Stammstrecke soll der Praxisbetrieb mit Wasserstoff getestet werden, mit Ökostrom, der in der Region erzeugt wird. Von den deutlich leiseren Zügen profitieren Anwohner der Strecke wie Fahrgäste gleichermaßen. Die Produktion des umweltfreundlichen Wasserstoffs sichert zudem Arbeitsplätze in der Region. Angestrebt werden ein 30-min-Takt und eine Geschwindigkeit von 80 Kilometer pro Stunde. Die jetzt betriebene Strecke über Berlin-Karow soll bei Inbetriebnahme der Stammstrecke weiterhin befahren werden. Auf der S-Bahnlinie 2 zwischen Buch und Bernau soll es einen 10-Minutentakt geben. dazu sind umfangreiche Vorarbeiten für die Planung erforderlich, die noch Zeit brau-chen.

Verbesserungen im derzeitigen Straßen- und Schienenverkehrssystem:

Verbessert werden soll der Regional- und Fernverkehr im Barnim: Bislang sichern RE3 und RB24 zweimal in der Stunde eine Verbindung zwischen Berlin und Eberswalde (RE 3 und RB 24 zum Hauptbahnhof und nach Lichten-berg). Mit Doppelstock-Verstärkung im Sommer und den Halten der RB 66 aus Stettin gibt es zumindest teilweise Verbesserungen. Die RB 24 wird ab Dezember 2022 nach Wünsdorf verlängert. Damit gibt es von Eberswalde aus einen direkten Anschluss an den BER.

Zwischen Joachimsthal und Templin

Zwischen Joachimsthal und Templin soll der Personenverkehr wieder aufgenommen werden, ab dem Fahrplanjahr 2019 zunächst probeweise ein Zweistun-denstakt für drei Jahre. Das Land übernimmt dabei 90 Prozent der Kosten in Höhe von jährlich 1,9 Millionen Euri. Auf der RB25 zwischen Ostkreuz und Werneuchen soll ab 2022 ein Halbstundentakt gelten.

Spätestens ab Dezember 2026 soll eine zusätzliche schnelle Verbindung Berlin-Eberswalde-Angermünde-Stettin eingerichtet werden. Voraussetzung dafür ist der zweigleisige, elektrifizierte Ausbau der Bahnstrecke Angermünde-Stettin. Die entsprechenden Planungen dazu laufen.

Finanzminister Christian Görke hob hervor, dass der Landkreis Barnim einen au-ßerordentlich guten Weg eingeschlagen hat, der auch durch das Land Unterstüt-zung findet. „Mit dem Doppelhaushalt 2019/20, der jetzt im Landtag diskutiert wird, wollen wir die kommunalen Finanzen weiter zu stärken. Für den Kreis Barnim würde das bedeuten, dass 2019 die allgemeinen und investiven Schlüsselzuwei-sungen gegenüber dem Jahr 2018 um rund 2,2 Millionen Euro steigen und dann insgesamt 43,8 Millionen Euro betragen werden. Ebenso positiv entwickeln sich die Zuweisungen an die Kommunen: Sie sollen insgesamt 95,3 Millionen Euro erhalten, das sind effektiv 6,1 Millionen Euro mehr als in diesem Jahr. Allein die Kreisstadt Eberswalde kann 2019 mit Schlüsselzuweisungen in Höhe von rund 27,2 Millionen Euro rechnen.“

Pressestelle LK Barnim/Oliver Köhler

Görke verwies zugleich auf die vielfältige Unterstützung des Landes im Rahmen des kommunalen Infrastrukturprogramms des Landes Brandenburg (KIP). Dabei wurden im Landkreis mit einem Fördervolumen von rund 2,6 Millionen Euro Investitionen in Höhe von über 6 Millionen Euro angeschoben. Darunter befinden sich beispielsweise P+R-Anlagen in Britz und in Chorin, der Ausbau des Bahnhofsvorplatzes in Seefeld, der Umbau und die Sanierung des Feuerwehrgebäudes in Golzow sowie mehrere Sportanlagen in Bernau, Ladeburg, Ahrensfelde und Eberswalde.
Mit Hilfe des Kommunalen Investitionsfördergesetzes (KInvFG) des Bundes wurden im Landkreis Barnim Investitionen in Schulen in Joachimsthal, Oderberg und Eberswalde sowie Straßenbaumaßnahmen in Liepe in Gang gesetzt. Fördermittel in Höhe von rund 2,57 Millionen Euro zogen Investitionen in Höhe von rund 4,8 Millionen Euro nach sich. Ich meine, alles in allem ist das ein sehr gutes Ergebnis für den Landkreis, das sich sehen lassen kann.

Bessere Verkehrsverbindungen machen die Städte für Zuzügler attraktiv. Darauf reagieren die beiden größten Städte des Landkreises. In Bernau sind mit Förderung des Landes 53 neue Sozialwohnungen entstanden. Am Bahnhof der Stadt wird mit Geldern aus den europäischen Fonds eine Konversionsbrachfläche sa-niert, mit dem Ziel die ehemaligen Kasernen zu Wohnzwecken auszubauen. Auch in Eberswalde kann mit europäischen Fördermitteln eine Konversionsfläche saniert und zu einer Grünfläche für die Bürgerinnen und Bürger umgestaltet werden. Im Brandenburgischen Viertel werden Gebäude attraktiver gestaltet und so-ziale Einrichtungen unterstützt. Woidke: „Ich finde ich die Eberswalder Aktion „Probewohnung zu verlosen“ großartig. Bundesweit wurde darüber berichtet. Sie macht auf die Stadt und die Region aufmerksam.“

Erörtert wurde auch die besondere Rolle, die der Landkreis Barnim in der wach-senden Hauptstadtregion einnimmt: In den aktuellen 2. Entwurf des Landesentwicklungsplans wurden zwei Siedlungsachsen neu aufgenommen. Beide neuen Arme des Siedlungssterns – Werneuchen und Wandlitz – liegen im Landkreis Barnim. Sie sollen planerisch mit sogenannten Achsenkonzepten bearbeitet wer-den. Berlin und Brandenburg sind dazu mit den betroffenen Gemeinden im Ge-spräch. Vorrangig geht es um die Entwicklung von Wohnstandorten und um moderne Mobilität.

Die Kreisverwaltung mit Hauptsitz in Eberswalde ist für eine Vielzahl von Aufgaben zuständig. Dazu zählen unter anderem Bauaufsicht, Kommunalaufsicht, Schulverwaltung, Jugendamt, Grundsicherung, Bodenschutz, Gesundheitsamt, Strukturentwicklung und Katasteramt.

Darüber hinaus hat sich der Landkreis zahlreiche freiwillige Aufgaben gegeben. So werden seit Jahren die Nachhaltigkeitsstrategie „Die Zukunft ist erneuer:bar“ und die Bildungsinitiative Barnim verfolgt

Radzählungen für Nutzungskonzept Fahrräder

StVV stellt fest, daß das Bürgerbegehren zustandegekommen ist

Die Eberswalder Stadtverordneten haben auf ihrer Sitzung am 22. November
2018 das Zustandekommen unseres Bürgerbegehrens »zur Wiederherstellung
der bis Herbst 2016 geltenden Verkehrsführung in der Heegermühler
Straße« festgestellt. Drei Stadtverordnete bezweifelten die Angaben des
Wahlleiters Robby Segebarth und stimmten mit »Nein«, zwei
Stadtverordnete enthielten sich der Stimme.

Unserer vom Vorsitzenden der Stadtverordnetenversammlung Volker Passoke
vorgetragenen Bitte, die Beschlußfassung in der Tagesordnung
vorzuziehen, stimmten die Stadtverordneten mehrheitlich zu.

Mehrere Mitglieder der Bürgerinitiative »Radwege in Eberswalde« nutzten
die Einwohnerfragestunde, um sich zur Abstimmung zu äußern, Vorschläge
zu machen und eine erste Stellungnahme zu dem kürzlich präsentierten
Verkehrssicherheitsaudit zur Heegermühler Straße abzugeben.
Die Wortbeiträge sind auf unserer Internetseite
(http://radwege.alternative-eberswalde.de/) als PDF und als
MP3-Audio-Datei abrufbar.

Wir danken den Stadtverordneten für ihren mehrheitlich sachlichen Umgang
mit unserem Begehren und hoffen darauf, daß sie sich unser Anliegen zu
eigen machen, um möglichst zügig zu vernünftigen Verkehrslösungen in der
Heegermühler Straße zu kommen.

Aktuell prüft die untere Kommunalaufsicht des Landkreises Barnim die
formale Zulässigkeit des Begehrens. Falls die Stadtverordneten untätig
bleiben, wird es dann zu einem Bürgerentscheid kommen.

Gerd Markmann und Dr. Ulrich Pofahl
(Sprecher der Bürgerinitiative »Radwege in Eberswalde«)

Unfall Wandlitz B273Bernauer Chaussee

Der Landkreis Barnim hat sich in diesem Jahr bereits zum zweiten Mail an der europaweiten Aktion EDWARD (European Day Without A Road Death) „Tag ohne Verkehrstote“ beteiligt. Der Schwerpunkt lag dieses Mal auf Landstraßen und Gefahrenstellen außerhalb geschlossener Ortschaften. „Hier sind die Unfallfolgen auf den Landstraßen deutlich schwerer“, weiß Marcel Kerlikofsky, Leiter der Barnimer Straßenverkehrsbehörde, zu berichten. Fast jeder vierte Verkehrsunfall ereigne sich außerhalb geschlossener Ortschaften, bei jedem dritten Unfall seien Personenschäden zu verzeichnen. „Zwölf der fünfzehn Verkehrstoten im vergangenen Jahr hatten wir bei diesen Unfällen“, so Kerlikofsky weiter.

Der Landkreis Barnim führte Geschwindigkeitsmessungen an der L238, AS Werbellin, an der L220, Seerandstraße, Höhe Schullandheim und an der L291 zwischen Eberswalde und Liepe durch. Dabei wurden insgesamt: 529 Fahrzeuge gemessen. Bei 63 wurde eine Geschwindigkeitsüberschreitung festgestellt, 56 im Verwarngeldbereich, 7 sogar im Bußgeldbereich. Die größten Überschreitungen gab es in zwei Fällen. Ein Autofahrer fuhr an der Anschlussstelle Werbellin 83 km/h statt der erlaubten 50 km/h. An der Klosterbrücke war zudem ein Autofahrer mit 113 km/h statt der erlaubten 80 km/h unterwegs.

Bei der Verkehrsüberwachung geht es in erster Linie um die Verkehrsunfallprävention. Überhöhte oder nicht angepasste Geschwindigkeit wirkt sich erheblich auf die Unfallschwere aus. Die Gefahren auf Landstraßen belaufen sich in der Regel auf Baumunfälle und Unfälle unter Beteiligung von Kradfahrern. Wobei die Anzahl der Verkehrsunfälle mit Kradfahrern unter Betrachtung des Gesamtunfallgeschehens verhältnismäßig gering ist, so ist die Unfallschwere erheblich.

Die Baumunfälle hatten im vergangenen Jahr einen Anteil von 2,3 % am Gesamtunfallgeschehen. Allerdings sind 9 % aller Verletzten und 40 % der Verkehrstoten durch den Aufprall am Baum zu Schaden beziehungsweise. ums Leben gekommen.

Die Verkehrsunfallkommission des Landkreises Barnim zum Ziel gesetzt, die Zahl der schweren Verkehrsunfälle zu reduzieren. Dabei ist das Sicherheitsniveau der Straße ein wesentlicher Faktor, den man im Auge haben muss. Das komplexe System Straßenverkehr ist in seiner weiterhin wachsenden Bedeutung und Komplexität nur mit Hilfe aller Beteiligten beherrschbar. Neben der Straße ist der Faktor Mensch von besonderer Bedeutung. Die Fahrzeugführenden können den wirksamsten Beitrag zur Verkehrssicherheit leisten und zwar durch Aufmerksamkeit, Rücksichtnahme und eine angemessene Geschwindigkeit.

Der Europäische Tag ohne Verkehrstote ist eine Initiative des europäischen Polizeinetzwerkes TISPOL, welches die Verkehrsteilnehmer/innen für die Risiken im Straßenverkehr sensibilisieren möchte.

Die Kreisverwaltung mit Hauptsitz in Eberswalde ist für eine Vielzahl von Aufgaben zuständig. Dazu zählen unter anderem Bauaufsicht, Kommunalaufsicht, Schulverwaltung, Jugendamt, Grundsicherung, Bodenschutz, Gesundheitsamt, Strukturentwicklung und Katasteramt.

Darüber hinaus hat sich der Landkreis zahlreiche freiwillige Aufgaben gegeben. So werden seit Jahren die Nachhaltigkeitsstrategie „Die Zukunft ist erneuer:bar“ und die Bildungsinitiative Barnim verfolgt.

Quelle KV Barnim

Landkreis Barnim

Barnimer Führungsriege wieder komplett

Landkreis Barnim – 13.09.2018 16:05 CEST

Landrat Daniel Kurth (l.) gratuliert Holger Lampe zur Wahl. Foto: Pressestelle LK Barnim/Oliver Köhler

Der Tramper Holger Lampe (Bauernverband Barnim) wird neuer 1. Beigeordneter im Landkreis Barnim. Der Kreistag wählte den 60-Jährigen auf seiner Sitzung mit großer Mehrheit. Lampe folgt damit auf Carsten Bockhardt (CDU), der aus gesundheitlichen Gründen Ende des vergangenen Jahres sein Amt aufgeben musste. „Ich nehme die Herausforderung an“, sagte Holger Lampe nach der Wahl und bedankte sich bei seinem Vorgänger Carsten Bockhardt sowie Dr. Wilhelm Benfer, der während der vergangenen Monate Bockhardts Dezernat kommissarisch geleitet hatte, für die geleistete Arbeit.

Nach seiner Ernennung soll Lampe bereits Anfang Oktober sein neues Amt antreten. Er ist dann 1. Beigeordneter des Landrates und damit auch sein erster Stellvertreter. Zudem wird Lampe das Dezernat III für Umwelt, nachhaltige Entwicklung und Bauwesen leiten. Der Neuzuschnitt des Dezernates, in dem jetzt auch das Bodenschutzamt und das Landwirtschaftsamt verankert sind, wurde ebenfalls in der Sitzung bekannt gegeben.

Landrat Daniel Kurth (SPD), der Lampe für den Posten vorgeschlagen hatte, begründete seine Wahl wie folgt: „Holger Lampe genießt nicht nur mein höchstpersönliches uneingeschränktes Vertrauen, er vermochte auch im Vergleich deutlich von seiner persönlichen und fachlichen Qualifikation zu überzeugen.“ Als langjähriger Vorstandsvorsitzender einer Agrargenossenschaft sei er nicht nur in Sachen Mitarbeiterführung und -pflege sattelfest, sondern auch mit den Belangen, Bedürfnissen und Sorgen der Wirtschaft, der Landwirtschaft und des Natur- und Umweltschutzes bestens vertraut, so der Landrat weiter. „Er verfügt über mehr als 20 Jahre kommunalpolitische Erfahrung und ist in allen wichtigen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens breit vernetzt.“

Holger Lampe gehörte im Barnimer Kreistag für den Bauernverband Barnim der Fraktion DIE LINKE. an und stand dem Ausschuss für Landwirtschaft, Umweltschutz und Abfallwirtschaft vor.

Die Kreisverwaltung mit Hauptsitz in Eberswalde ist für eine Vielzahl von Aufgaben zuständig. Dazu zählen unter anderem Bauaufsicht, Kommunalaufsicht, Schulverwaltung, Jugendamt, Grundsicherung, Bodenschutz, Gesundheitsamt, Strukturentwicklung und Katasteramt.

Darüber hinaus hat sich der Landkreis zahlreiche freiwillige Aufgaben gegeben. So werden seit Jahren die Nachhaltigkeitsstrategie „Die Zukunft ist erneuer:bar“ und die Bildungsinitiative Barnim verfolgt.

Kat-Schutz-Einheit auf dem Eberswalder Marktplatz Foto:Pressestelle/Oliver Köhler

Kat-Schutz-Einheit auf dem Eberswalder Marktplatz

Heute morgen (24.8.2018), 5 Uhr, verabschiedete der Barnimer Landrat, Daniel Kurth, Einsatzkräfte des Barnims, zur Unterstützung der Kameradinnen und Kameraden bei der Waldbrandbekämpfung in Treuenbrietzen.

Dem voraus ging eine entsprechende Anforderung des Brandenburgischen Innenministeriums zur Führungs-, Versorgungs- und Betreuungsunterstützung.

In den Einsatz gingen Kräfte der Freiwilligen Feuerwehren, der Johanniter sowie der DLRG.

Daniel Kurth erklärte in den Morgenstunden: „Ich bin stolz auf die Einsatzbereitschaft unserer Männer und Frauen, die sich nun auf den Weg machen, um mit den Einsatzkräften vor Ort Hand in Hand gegen die Flammen vorzugehen und Schaden von Hab und Gut der betroffenen Menschen abzuwenden.“

Gleichzeitig bat er alle Arbeitgeber um Verständnis, wenn ehrenamtliche Feuerwehrangehörige und Angehörige der Hilfsorganisationen heute nicht ihrer regulären Tätigkeit nachgehen können.

Kat-Schutz-Einheit auf dem Eberswalder Marktplatz Foto:Pressestelle/Oliver Köhler

Kat-Schutz-Einheit auf dem Eberswalder Marktplatz Foto:Pressestelle/Oliver Köhler

Fakten
Die SEG-Führungsunterstützung mit 6 Personen und die SEG-Betreuung sind um ca. 7 Uhr morgens mit insgesamt 15 Kameraden am Einsatzort eingetroffen.

Die SEG-Betreuung ist in der Stadthalle Treuenbrietzen zur Betreuung der evakuierten Personen eingesetzt.

Die SEG-Verpflegung unterstützt mit 5 Personen ab 12 Uhr in der Stadthalle Treuenbrietzen die Verpflegung für 520 Personen (Betroffene / Evakuierte Anwohner).

Die SEG-Führungsunterstützung wurde im Laufe des Vormittags durch den Führungsstab des Landkreises Barnim erweitert. Zur Unterstützung der Einsatzleitung in Potsdam-Mittelmark sind vor Ort: der Kreisbrandmeister zusammen mit der Gemeindewehrführerin Wandlitz (Kameradin Anke Müller) dem Gemeindewehrführer Panketal (Kameraden Thomas Bielicke) dem Kameraden Steffen Gerigk (Feuerwehr Werneuchen / SG BevS) sowie dem Einsatzleitwagen 2 der SEG-Führungsunterstützung (Kamerad Nils Rohde FF Eberswalde/SG Bevölkerungsschutz). (SEG = Sondereinsatzgruppe)

Am Nachmittag wurde zusätzlich auch die Brandschutzeinheiten der Landkreise Barnim und Uckermark angefordert wurden. Diese Einheiten sind ab 22 Uhr vor Ort im Einsatz.

Die Kreisverwaltung mit Hauptsitz in Eberswalde ist für eine Vielzahl von Aufgaben zuständig. Dazu zählen unter anderem Bauaufsicht, Kommunalaufsicht, Schulverwaltung, Jugendamt, Grundsicherung, Bodenschutz, Gesundheitsamt, Strukturentwicklung und Katasteramt.

Darüber hinaus hat sich der Landkreis zahlreiche freiwillige Aufgaben gegeben. So werden seit Jahren die Nachhaltigkeitsstrategie „Die Zukunft ist erneuer:bar“ und die Bildungsinitiative Barnim verfolgt.

Quelle:Lankreis Barnim

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