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Gestern hat die Landesregierung für Brandenburg weitere Lockerungen der bestehenden Anti-Corona-Auflagen angekündigt. Begründet wurde dies mit dem aktuell moderaten Infektionsgeschehen im Land. Das trifft auch für die Stadt Bernau bei Berlin zu: Seit dem Wochenende gibt es hier nur zwei neue positiv laborbestätigte Coronavirus-Fälle. Bürgermeister André Stahl hat vor dem Hintergrund dieser Entwicklungen heute die Brandenburgklinik besucht, um sich persönlich ein Bild von den Entwicklungen vor Ort zu machen. Die Einrichtung in der Waldsiedlung hatte in den vergangenen Wochen mit Abstand die meisten bestätigten Infektionsfälle im Landkreis zu verzeichnen. Auch waren mehrere Todesfälle zu beklagen.

Botschafter für Bernau - Barnim-plus

Als sich vor gut einem Monat bestätigte, dass sich in der Bernauer Rehaklinik Patienten und Angestellte mit dem neuen Coronavirus infiziert hatten, musste die Klinikleitung sofort handeln. „Vom ersten Tag an haben wir auf absolute Transparenz und ein sofortiges Gegensteuern gesetzt, um ein Ausbreiten des Virus zu verhindern. Von Anfang an ist das kreisliche Gesundheitsamt in die Maßnahmen und Schritte eingebunden. Täglich übermitteln wir seit Anfang April alle zur Verfügung stehenden Daten und Zahlen“, so Geschäftsführer Kai-Uwe Michels.

Konzept zur Corona-Prävention und zum Corona-Management

In enger Absprache mit dem Gesundheitsamt hat der Lenkungsausschuss der Reha mit Unterstützung der Universität Münster ein Konzept zur Corona-Prävention und zum Corona-Management in der Brandenburgklinik erarbeitet, das jetzt dem Gesundheitsamt des Landkreises vorliegt. Darin festgehalten sind umfassende Maßnahmen, um die Gesundheit der Patienten und Mitarbeiter zu schützen. „In jeder einzelnen Station der Brandenburgklinik wurde eine Aufnahmestation eingerichtet, wo die neu ankommenden Patienten zunächst getestet und vorsorglich isoliert werden. Liegt ein negatives Testergebnis vor, kommt der Patient auf die eigentliche Station. Bei positivem Befund wird der Patient in häusliche Quarantäne oder auf die Isolierstation verlegt“, erklärt der Klinik-Geschäftsführer.

17 Seiten umfasst das Konzept zur Prävention. Dazu gehört auch die Einrichtung eines Fahrdienstes zum Labor, wodurch sich die Zeiten reduzieren. „Wenn wir die Tests bis 13 Uhr liefern, erhalten wir noch am gleichen Tag um 18 Uhr die Ergebnisse“, erklärt Kai-Uwe Michels. Die umfangreichen Präventivmaßnahmen werden seinen Informationen nach von allen Mitarbeitern gemeinsam getragen. „Aber sie sind für das gesamte Personal eine enorme Herausforderung. Aber ich bin froh über das Engagement aller Mitarbeiter“, so der Geschäftsführer. Bewusst habe sich die Geschäftsleitung gegen Kurzarbeit entschieden, obwohl von den 850 Betten infolge des Ausbruchsgeschehens nur noch 300 Betten belegt sind. „Wir sind zuversichtlich, dass wir demnächst den Betrieb wieder hochfahren können“, so Michels. Bernaus Bürgermeister André Stahl ist ebenso zuversichtlich: „Die eingeleiteten Maßnahmen sind vorbildlich und vor allem nachhaltig. Die weitere Ausbreitung konnte aufgrund der tiefgreifenden Maßnahmen gestoppt werden.“

Während der gesamten Zeit hat die Klinikleitung um Geschäftsführer Kai-Uwe Michels einen sehr engen Kontakt zu den zuständigen Behörden von Bund, Land und Landkreis gehalten, um alle Schritte abzustimmen. Auch mit Bernaus Bürgermeister war er in regelmäßigem Austausch. „Die vergangenen Wochen waren eine große Herausforderung für die gesamte Belegschaft. Alle haben ihr Möglichstes gegeben. Seit dem Ausbruchsgeschehen am 4. April haben wir insgesamt 2024 Testungen vorgenommen. Von den insgesamt 1364 Mitarbeitern waren insgesamt 81 positiv getestet, am heutigen Tag sind es nur noch 26 Mitarbeiter, die noch positiv getestet sind. Von den Patienten waren über den gesamten Zeitraum hinweg insgesamt 96 positiv getestet, mit dem heutigen Tag sind es nur noch 13. Wir sind sehr froh, dass die Zahl der Genesenen weiter steigt. Das spricht für die getroffenen Maßnahmen und die Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt“, so Kai-Uwe Michels.

Mit dem stringenten Konzept will die Brandenburgklinik das Coronavirus aus der Einrichtung schnellstmöglich komplett verbannen. Die Abstimmungen dazu erfolgen mit dem Brandenburger Gesundheitsministerium und dem Gesundheitsamt des Landkreises Barnim. Die Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt läuft nach Einschätzung der Geschäftsführung der Klinik sehr gut.

„Die Situation war ernst und wir haben geholfen, wo wir konnten. Ich habe mir heute noch einmal direkt einen Einblick verschafft, dass die Klinikleitung auf dem richtigen Weg ist, um das Coronavirus nachhaltig zu bekämpfen. Ich danke der Familie Michels und den Mitarbeitern, dass sie uns in den vergangenen Wochen stets transparent ihr Handeln erklärt hat. Dem ist es auch zu verdanken, dass die Lage nun deutlich besser ist“, so der Bürgermeister.

Bei den Anwohnern der Brandenburgklinik hoffen Stadt und Klinik auf Verständnis für die vielen neuen Hinweisschilder. „Die Schilder dienen der Information und erinnern jeden Einzelnen an das richtige Verhalten in dieser Zeit“, so Kai-Uwe Michels.

Hintergrund
Am 4. April wurde der erste Coronafall in der Brandenburgklinik bekannt. Von insgesamt 1364 Mitarbeitern hatten sich 81 infiziert, von 850 Patienten insgesamt 96. Jetzt sind nur noch 26 Mitarbeiter und 13 Patienten betroffen.
Mit einer Aufnahmekapazität von insgesamt 850 Betten ist die Brandenburgklinik in der Waldsiedlung das größte Haus im Unternehmensverbund der Michels Kliniken.

Quelle: Stadt Bernau

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von Thomas Lenz und Team Erfahren Sie in diesem Buch mehr über die regionalen Köstlichkeiten der Schorfheide, die in über 150 Rezepten liebevoll von den Köchen des VCH-Hotels "Haus Chorin" zusammengestellt wurden. Als traditionelles Jagdgebiet bekannt, hat die Schorfheide nämlich viel mehr zu bieten als ausschließlich Wildgerichte. Rund 20 kleine Geschichten, Anekdoten und historische Erzählungen lassen den Leser in diese wunderschöne Gegend eintauchen und dieses Kochbuch zu mehr als einem kulinarischen Erlebnis werden. Rund 220 Farbfotografien präsentieren dazu eindrucksvoll die Schönheit und Vielfalt dieser einzigartigen, herrlichen Landschaft. Lernen Sie die Schorfheide kennen und schmecken! Edition Limosa GmbH, 1. Auflage 2014 192 Seiten, Gebundene Ausgabe, 19,90 € ISBN: 978-3-86037-557-0 Erhältlich in der Schorfheide-Info Joachimsthal.

Ab dem kommenden Montag, dem 4. Mai 2020, wird die Stadtbibliothek Bernau wieder zu den gewohnten Öffnungszeiten ihre Türen für den Publikumsverkehr öffnen. Um in der Corona-Krise die Nutzerinnen und Nutzer sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtbibliothek bestmöglich zu schützen, geht die Wiedereröffnung der Stadtbibliothek mit bestimmten Schutzmaßnahmen und Bestimmungen einher:

  •   Das Betreten der Stadtbibliothek Bernau ist maximal 10 Personen gleichzeitig gestattet und erfolgt nach Aufforderung und mit Medienkörben, die nach jedem Gebrauch desinfiziert werden.
  •   Die Besucher der Stadtbibliothek werden gebeten, nach Möglichkeit allein zu kommen, was bedeutet, dass Familien- und Gruppenbesuche möglichst vermieden werden.
  •   Der Besuch der Stadtbibliothek sollte maximal 20 Minuten in Anspruch nehmen, so dass so viele Nutzer wie möglich Eintritt erhalten können.
  •   Um einen reibungslosen Ablauf in der Bibliothek zu ermöglichen, erfolgt die Rückgabe und Ausleihe der Medien zum Schluss des Besuches an der Haupttheke. Die Nutzer werden gebeten, dafür den Bibliotheksausweis bereitzuhalten und nach Möglichkeit bargeldlos zu bezahlen.
  •   Der Mindestabstand von 1,50 Meter ist bitte zu anderen Bibliotheksbesuchern und Mitarbeitern einzuhalten. Auch Abstandsmarkierungen sind bitte zu beachten, zum Beispiel bei der Rückgabe bzw. Entleihung der Medien.
  •   Lernen, Recherchieren, Kopieren, Surfen usw. sind derzeit nicht möglich. Alle unsere Sitzgelegenheiten, Computer und Kopierer stehen Ihnen leider nicht zur Verfügung.

 Die Besucher der Bibliothek werden gebeten, bei Ihrem Besuch der Einrichtung eine Gesichtsmaske oder einen Schal oder ein Tuch über Mund und Nase zu tragen.

Die Bernauer können sich gern vor dem Besuch in der Stadtbibliothek Bernau online unter https://stadtbibliothekbernau-bei- berlin.internetopac.de über den Bestand und die Wunschmedien informieren.

Die Zweigstelle im Ortsteil Schönow bleibt noch krankheitsbedingt geschlossen. Die Nutzer der Zweigstelle werden gebeten, sich mit ihren Anliegen an die Hauptbibliothek zu wenden.

Die Öffnungszeiten der Stadtbibliothek sind: Montag 10-18 Uhr
Dienstag 10-19 Uhr
Mittwoch geschlossen

Donnerstag 10-18 Uhr Freitag 10-16 Uhr Samstag 10-12 Uhr

Für Fragen ist das Team der Stadtbibliothek unter der Telefonnummer 03338/763520 oder per E-Mail unter stadtbibliothek@bernau-bei-berlin erreichbar. Das Bibliotheksteam dankt allen Nutzerinnen und Nutzern für ihr Verständnis und bittet um eine verantwortungsvolle Planung des nächsten Bibliotheksbesuchs.

.Quelle: Öffentlichkeitsarbeit Pressestelle Bernau

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Barnim-plus, Herbstleuchten, Wandlitz, Foto: Lutz Weigelt

www.brandenburghelfen.de

Die WITO Barnim unterstützt Barnimer Unternehmer

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Unternehmerinnen und Unternehmer,

die brandenburgische Tourismuswirtschaft und viele andere Branchen, die noch vor wenigen Wochen optimistisch in die kommende Saison geschaut haben, sind jetzt zunehmend auf Hilfe angewiesen.

Wir als WITO Barnim unterstützen die Tourismus Marketing Brandenburg GmbH (TMB) bei der kostenfreien Aktion: www.brandenburghelfen.de.
Wir wollen gemeinsam etwas für unsere Unternehmen im Barnim tun, damit die vielen Lieblingsorte der Barnimer und unserer Gäste erhalten bleiben!

Diese Orte gibt es in jeder Branche. Auf brandenburghelfen.de sind sie alle willkommen! Geschäfte, Sportclubs, Frisöre, Zoo, Museen, Theater, Bäcker, Freizeiteinrichtungen usw.

Sie sind betroffene Unternehmer/innen?

Dann registrieren Sie sich ab sofort auf www.brandenburghelfen.de
Ihre Kunden und Stammgäste können Sie über diese Plattform mit dem Kauf eines Gutscheins, der nach der Covid-Krise eingelöst werden kann, unterstützen. Die Teilnahme ist komplett kostenfrei. Der gesamte Betrag geht an Sie und soll helfen, diese herausfordernde Zeit zu überstehen.
Darüber hinaus gibt es ebenfalls auf der Seite eine Übersicht von Unternehmen, die Lieferungen/Abholmöglichkeiten oder eigene Online-Shops anbieten. Auch hier sind alle Branchen gefragt. Vom Hofladen bis zum Buchladen. Viele von Ihnen haben so kreative Ideen in dieser Zeit, lassen Sie uns möglichst viele Ihrer Kunden/Gäste darüber informieren. Diese Informationen über Lieferdienste usw. werden wie beschrieben auf der o.g. Seite www.brandenburghelfen.de ausgespielt, aber auch auf der Ihnen bekannten Seite der TMB www.reiseland-brandenburg.de und natürlich dann auch auf unserer regionalen Homepage www.barnimerland.de.

Was müssen Sie tun?

1) Für die Gutscheinaktion registrieren Sie sich direkt auf www.brandenburghelfen.de Sie werden von Mitarbeitern der TMB kontaktiert um alle Details für Ihren Eintrag und die Abwicklung zu besprechen. Es wäre toll, wenn Sie uns parallel dazu informieren, dass Sie sich registriert haben (Email an info@barnimerland.de), damit wir Sie nicht doppelt kontaktieren.

2) Sie haben einen Liefer-/Abholservice bzw. einen Onlineshop?
Dann melden Sie sich bitte direkt mit einer formlosen Email bei der WITO Barnim unter info@barnimerland.de oder telefonisch unter (0 33 34) 59 100.
Lassen Sie uns Ihre Liefer-/abholkonditionen (Zeiten? Preise? Telefonisch/per Mail? sonstige wichtige Infos für den Kunden) wissen bzw. teilen Sie uns den Link zu Ihrem Onlineshop mit. Wir pflegen die Daten dann für Sie ein.
Leiten Sie dieses Schreiben gern auch an andere Unternehmen im Barnim weiter.
Es geht nicht ausschließlich um die Tourismusbranche, sondern auch um alle, die für uns als Barnimer und für Touristen relevant sein können.

Bei allen Fragen rund ums Thema können Sie sich gern bei uns melden. Wir freuen uns darauf unsere Barnimer Unternehmen auf diesem Wege unterstützen zu können.

Bleiben Sie gesund!!!
Ihr Tourismus-Team der WITO Barnim

Die Schließung von Kindertagesstätten und Schulen wegen des Corona-Virus wird für viele Familien zur Belastungsprobe. „Das familiäre Leben reduziert sich zu großen Teilen auf das häusliche Umfeld. Für viele Eltern bedeutet das, Homeoffice, Haushalt, Homeschooling für die Schulkinder und die Kinderbetreuung in ungewohnter und ungeübter Art und Weise unter einen Hut zu bringen“, kann Barnims Sozialdezernentin Yvonne Dankert berichten. Dazu kämen die Gesundheit der Familie oder Angst um die finanzielle Zukunft. „Das kann schnell zu Problemen und Konflikten innerhalb der Familie führen“, so die Sozialdezernentin weiter. 

Wenn die Situation zu Hause sie überfordert und sie selbst oder andere in Not geraten können sich deshalb Kinder und Jugendliche, Eltern, Frauen wie Männer an verschiedene Not-Telefone wenden:
Bundesweite Rufnummern
 „Nummer gegen Kummer“ 
Für Kinder und Jugendliche: 116 111
 Elterntelefon: 0800 111 0550
 Pflegetelefon: 030 2017 9131
 Hilfetelefon „Schwangere in Not“: 0800 404 0020
 Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“: 0800 011 6016
Regionale Telefonnummern bei Problemen und Konflikten zu Hause
 Erziehungs- und Familienberatungsstelle Eberswalde (KJHB) 03334 289164 
 Erziehungs- und Familienberatungsstelle Bernau
(AWO Bernau) 03338 3919-31
 Erziehungs- und Familienberatungsstelle Bernau
(AWO Bernau) 03338 3919-23
 Erziehungs- und Familienberatungsstelle Bernau
(AWO Bernau) 03338 3919-21

Die Kreisverwaltung mit Hauptsitz in Eberswalde ist für eine Vielzahl von Aufgaben zuständig. Dazu zählen unter anderem Bauaufsicht, Kommunalaufsicht, Schulverwaltung, Jugendamt, Grundsicherung, Bodenschutz, Gesundheitsamt, Strukturentwicklung und Katasteramt. 

Darüber hinaus hat sich der Landkreis zahlreiche freiwillige Aufgaben gegeben. So werden seit Jahren die Nachhaltigkeitsstrategie „Die Zukunft ist erneuer:bar“ und die Bildungsinitiative Barnim verfolgt.

Quelle: Landkreis Barnim, Foto: pixabay.com

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Pressemitteilung: Panketaler Corona-Hilfe aktiv

In Abstimmung mit der Panketaler Verwaltung ist seit diesem Wochenende eine 24/7 gültige Hotline erreichbar, welche Hilfsangebote erfasst und Anfragen entgegennimmt.
Die Telefonnummer lautet: 01577 / 36 46 787
Per Mail ist die ehrenamtliche Anlaufstelle unter kontakt@coronahilfepanketal.de erreichbar.

Hier können Mitbürger ihre Hilfsangebote wie Einkaufen, Hunde ausführen, Kinderbetreuung etc. anbieten. Hilfebedürftige Panketaler können hier solche Unterstützung anfragen.

Außerhalb der Sprechzeiten der Verwaltung werden die ehrenamtlichen Helfer versuchen, in ggf. eintretenden kritischen Situationen Hilfestellung zu leisten.

Die Schließung der Kindertagesbetreuungsangebote im gesamten Bundesgebiet hat auch Auswirkungen auf das Leben vieler Barnimer Familien. Diese sind vielerorts auf eine private Betreuung angewiesen, oder sie verzichten auf ihr Arbeitsentgelt. Seit Mittwoch ist laut Allgemeinverfügung nun auch die Betreuung von Kindern bei einer Tagesmutter untersagt. „Der Kreisverwaltung ist bewusst, dass dadurch zum Teil starke existenzielle Einschränkungen bei den Eltern auftreten können“, sagt Barnims Sozialdezernentin Yvonne Dankert. Zudem sei noch nicht absehbar, wann die Öffnung der Kindertagesbetreuungsangebote wieder erfolgen könne. „Nach heutigem Kenntnisstand kann die Dauer der Schließung auch nach dem 19. April 2020 weiter Bestand haben“, so die Dezernentin weiter. 

Nach Aussage des Brandenburgischen Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport wird derzeit an einer landesweiten Regelung zum Erlass der Kitabeiträge gearbeitet. Bis zur rechtlichen Klärung, ob das Land für die Kommunen und Eltern eine finanzielle Entlastung schaffen kann, wird der Landkreis Barnim die Elternbeiträge für Kinder in Tagespflege im Landkreis sowie für die Kinderbetreuung im Land Berlin für die Dauer der angeordneten Schließzeit vorläufig aussetzen. Dazu wird die Fälligkeit der Kostenbeiträge für die Monate April und Mai 2020 auf den 15. Mai 2020 für beide Monate festgelegt. Bis dahin soll es eine landeseinheitliche Regelung geben. 

Die Festlegung betrifft die Beitragspflicht für alle zu diesem Zeitpunkt abgeschlossenen Betreuungsverträge, auch für die Eltern, die eine Notbetreuung in Anspruch nehmen. Eltern aus systemkritischen Berufsgruppen, die ein Kind bei einer Tagesmutter haben, können nun einen Antrag auf Notbetreuung über eine Kita oder direkt beim Jugendamt stellen. 

Bislang wurden im Landkreis 1.409 Anträge auf Notbetreuung bewilligt. Insgesamt 350 Anträge mussten abgelehnt werden.

Die Kreisverwaltung mit Hauptsitz in Eberswalde ist für eine Vielzahl von Aufgaben zuständig. Dazu zählen unter anderem Bauaufsicht, Kommunalaufsicht, Schulverwaltung, Jugendamt, Grundsicherung, Bodenschutz, Gesundheitsamt, Strukturentwicklung und Katasteramt. 

Darüber hinaus hat sich der Landkreis zahlreiche freiwillige Aufgaben gegeben. So werden seit Jahren die Nachhaltigkeitsstrategie „Die Zukunft ist erneuer:bar“ und die Bildungsinitiative Barnim verfolgt.
Quelle: Landkreis Barnim, Foto: pixabay.com

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Botschafter für Bernau - Barnim-plus

So ungewohnt der Umgang mit der Corona-Epidemie im Alltag auch ist – Solidarität zeigt sich momentan durch weitgehenden Verzicht auf zwischenmenschliche Kontakte. Die vier Teams des städtischen Ordnungsamts werden daher in den nächsten Tagen bis in die Abendstunden hinein unterwegs sein, um Spaziergänger zu informieren, zu sensibilisieren und die Einhaltung der neuen brandenburgischen Verordnung zu kontrollieren.

Spaziergänge sind an sich weiterhin erlaubt, allerdings nur alleine oder mit einer weiteren Person aus demselben Haushalt, zu der mindestens eineinhalb Meter Abstand zu halten ist. Die Eineinhalb-Meter-Regel gilt auch für zufällige Begegnungen zu anderen Spaziergängern oder Freizeitsportlern im öffentlichen Raum. Nicht erlaubt sind der neuen Regelung zufolge aber Gruppenansammlungen von drei und mehr Personen, es sei denn, es handelt sich um Familien, die in Einem Haushalt leben. Gruppenansammlungen wurden in den vergangenen Tagen wiederholt am Liepnitzsee und in dessen Umgebung beobachtet, weshalb die Teams des Ordnungsamtes am Wochenende auch dort Informations- und Kontrollgänge vornehmen werden.

Die spezielle Situation wird durch einen weiteren Umstand nicht gerade einfacher: bereits jetzt – Ende März – herrscht in ganz Brandenburg die Waldbrandgefahrenstufe 4 (Stand: 25. März). Um Waldbrände zu verhindern, sind Erholungssuchende aufgefordert, im Wald und in Waldnähe kein offenes Feuer zu entfachen, nicht zu rauchen, keine Fahrzeuge in Waldrandnähe und auf Waldwegen abzustellen und auch die Zufahrten zu den Waldwegen freizuhalten. Dies gilt generell in brandenburgischen Forstgebieten und natürlich auch an beliebten Ausflugszielen in Bernau, unter anderem am Liepnitzsee.

Wer sich ausgebremst fühlt, aber dennoch etwas für die Gemeinschaft tun möchte, kann sich beispielsweise zur Blutspende bei der DRK melden oder ehrenamtlich bei der Freiwilligenagentur tätig werden: Nächsten Freitag, am 3. April, besteht von 15 bis 18.30 Uhr die Möglichkeit, in der DRK-Geschäftsstelle (Börnicker Chaussee 1, Bahnhofspassage, Büroturm) Blut zu spenden. Weitere Informationen unter Telefon (03338) 7 53 86 oder unter www.drk-niederbarnim.de. Die Bernauer Freiwilligenagentur ist per Mail unter info@ehrenamt-barnim.de sowie telefonisch unter (03338) 3603137 zu erreichen.

.Quelle: Stadt Bernau

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Gemeinde Finowfurt

Schorfheide, 25.03.2020

Die Gemeindeverwaltung Schorfheide hat eine Koordinierungsstelle für Nachbarschaftshilfe aufgrund der Corona-Pandemie eingerichtet. Sowohl Menschen, die freiwillig Hilfe leisten wollen als auch Hilfesuchende können sich ab sofort unter der Telefonnummer 03335/45 34 49 melden.

Dabei geht es um Unterstützung bei Einkäufen, dem Einlösen von Rezepten in der Apotheke oder weitere praktische Unterstützung vor allem für ältere Menschen und chronisch Kranke.

Das Hilfe-Telefon ist montags bis freitags von 9 bis 12 Uhr sowie dienstags von 13 bis 18 Uhr und donnerstags von 13 bis 16 Uhr zu erreichen. Darüber hinaus besteht eine Kontaktmöglichkeit über die E-Mail-Adresse nachbarschaftshilfe@gemeinde-schorfheide.de.

„Gerade im ländlichen Raum sind die Wege für die Betroffenen oft weiter und beschwerlicher. Deshalb wollen wir nicht nur Helfer und Hilfesuchende zusammenführen, sondern auch über direkte Kontaktmöglichkeiten zu Ansprechpartnern in den Ortsteilen informieren “, erklärt Bürgermeister Wilhelm Westerkamp.

Derzeit gibt es in der Gemeinde Schorfheide folgende konkrete Ansprechpersonen:

Organisiert von der Kirchengemeinde Groß Schönebeck:
Pfarrerin Sabine Müller, Tel. 033393-341
Ortsteil Böhmerheide: Astrid Schade, Tel. 033393-693091
Ortsteil Groß Schönebeck: Petra Torge, Tel. 033393-65120 und Jürgen Meier, Tel. 033393-65230 Ortsteil Klandorf: Angelika Gielsdorf, Tel. 0160-93101454 und Angelika Pankratz; Tel. 033393-66270 Ortsteil Eichhorst: Siegfried Sonntag 03335-7129

Organisiert über eine Bürgergruppe aus der Gemeinde: Ortsteil Lichterfelde: Katharina Slanina, Tel. 0151-17211707 Ortsteil Schluft: Andrea Heins, Tel. 0172-6277275
für alle Ortsteile: Katrin Severin, Tel. 0172-3872051

Freiwillige Helfer und Blutspender im Landkreis Barnim gesucht

Um die Ausbreitung des Corona-Virus im Landkreis Barnim weiter zu verlangsamen, werden Freiwillige gesucht, die die Arbeit im Gesundheitssystem oder im Bevölkerungsschutz unterstützen sowie den hilfebedürftigen Bürgerinnen und Bürgern helfen wollen.

„Wir benötigen vor allem Personen mit medizinischen Vorkenntnissen“, macht Barnims Landrat Daniel Kurth deutlich. Dazu zählten beispielsweise Pfleger, Schwestern, Ärzte, aber auch Ärzte im Ruhestand. „Es ist jedoch auch jeder andere Freiwillige willkommen, der helfen will“, so der Landrat weiter.

Ehrenamtliche mit medizinischen Vorkenntnissen können sich unter der E-Mail-Adresse ehrenamt@kvbarnim.de mit Ihrem Namen und den Kontaktdaten melden. 

Ehrenamtliche Helferinnen und Helfer ohne medizinische Vorkenntnisse können sich entsprechend der Wohnorte an die jeweiligen Freiwilligenagenturen wenden.

Bürgerstiftung Barnim-Uckermark

  • Ansprechpartnerin Katja Schmidt

– Telefon: 03334 2594959
– E-Mail: schmidt@buergerstiftung-barnim-uckermark.de
– Internet: www.buergerstiftung-barnim-uckermark.de
– Stadt Eberswalde, Gemeinde Schorfheide,
  Amt Joachimsthal, Amt Britz-Chorin-Oderberg, Amt Biesenthal-Barnim

Agentur Ehrenamt Bernau und Ahrensfelde

  • Ansprechpartner: Lutz Reimann

– Telefon: 03338 3603137 oder 030 9366905314
– E-Mail: info@ehrenamt-barnim.de
– Internet: www.ehrenamt-barnim.de
– Stadt Bernau, Stadt Werneuchen, Gemeinde Wandlitz, Gemeinde Ahrensfelde, Gemeinde Panketal


Zudem werden Barnimer gesucht, ihr Blut zu spenden. Da vom Robert-Koch-Institut die Richtlinien zu Blutspenden verändert wurden, ist zu befürchten, dass es hier zu Engpässen kommt. Nähere Informationen zu den nächsten Terminen im Landkreis sind im Internet unter: https://www.blutspende-nordost.de/blutspendetermine zu finden.

Die Kreisverwaltung mit Hauptsitz in Eberswalde ist für eine Vielzahl von Aufgaben zuständig. Dazu zählen unter anderem Bauaufsicht, Kommunalaufsicht, Schulverwaltung, Jugendamt, Grundsicherung, Bodenschutz, Gesundheitsamt, Strukturentwicklung und Katasteramt. 

Darüber hinaus hat sich der Landkreis zahlreiche freiwillige Aufgaben gegeben. So werden seit Jahren die Nachhaltigkeitsstrategie „Die Zukunft ist erneuer:bar“ und die Bildungsinitiative Barnim verfolgt.

Quelle: Landkreis Barnim / Foto: pixabay.com

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Botschafter für Bernau - Barnim-plus

Mit der Corona-Pandemie stehen die Bernauerinnen und Bernauer in den nächsten Wochen, vermutlich Monaten vor großen Herausforderungen. Die vielen Klein- und mittelständischen Unternehmen und Selbstständige werden eine enorme wirtschaftliche Problemlage zu bewältigen haben. Die Bundes- und Landesregierung haben Hilfen zugesagt, die derzeit erarbeitet werden, um die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie einzudämmen.

Die Stadt Bernau bei Berlin möchte die lokale Wirtschaft in dieser Situation nicht allein lassen. Deshalb stellt sie den Unternehmern, Arbeitgebern und Selbstständigen vor Ort eine Handreichung zur Verfügung, die uns zur Verfügung stehenden Informationen zu Förderprogrammen und Unterstützungsmöglichkeiten enthält.

Die Wirtschaftsförderung der Stadt Bernau bei Berlin ist bemüht, diese Handreichung regelmäßig zu aktualisieren. Hinweise und Informationen können diesbezüglich gern an direkt gegeben werden.

Wirtschaftsförderung
Ansprechpartner: Herr Rebs, Frau Bartnig
Telefon: 03338-365370
E-Mail: wirtschaftsamt@bernau-bei-berlin.de



Sehr geehrte Unternehmerinnen und Unternehmer, sehr geehrte Arbeitgeber und Selbstständige,

mit der Corona-Pandemie stehen wir in den nächsten Wochen, vermutlich Monaten vor großen Herausforderungen. Vor allem Sie werden eine enorme wirtschaftliche Problemlage zu bewältigen haben. Die Bundes- und Landesregierung haben Hilfen zugesagt, die derzeit erarbeitet werden, um die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie einzudämmen.

Wir als Stadt Bernau bei Berlin möchten Sie in dieser Situation nicht allein lassen. Deshalb haben wir mit diesem Schreiben alle uns zur Verfügung stehenden Informationen zu Förderprogrammen und Unterstützungsmöglichkeiten für Sie zusammengetragen.

Wir sind bemüht, diese Handreichung regelmäßig zu aktualisieren. Hinweise und Informationen können Sie diesbezüglich gern an die Wirtschaftsförderung der Stadt Bernau bei Berlin geben.

Bitte bleiben Sie in dieser Situation besonnen, zuversichtlich und gesund!

André Stahl, Bürgermeister Stadt Bernau bei Berlin

WITO Barnim

Die WITO Barnim – die Wirtschaftsförderung des Landkreises Barnim – bietet beratende Unterstützung im Zusammenhang mit dem Corona-Virus für Unternehmen mit akuten betriebswirtschaftlichen Schwierigkeiten an.
Ansprechpartner:
WITO Barnim
E-Mail: heinrich@wito-barnim.de
Telefon: 03334 59231

Industrie und Handelskammer Ostbrandenburg

Unternehmen, die durch den Corona-Virus in akute betriebswirtschaftliche Schwierigkeiten
geraten, können sich an das Regionalcenter Nord-Ost-Brandenburg der Wirtschaftsförderung Brandenburg (WFBB) wenden:

Regionalcenter Nordost-Brandenburg
(Landkreise Barnim, Uckermark)
E-Mail: Heinz.roth@wfbb.de
Telefon: 03334/818 77-10

Die IHK Ostbrandenburg empfiehlt, sämtliche Ausfälle, Nachteile und Schäden zu dokumentieren. Nur so können zügig mögliche Entschädigungen oder Hilfen erhalten werden. Zudem wird empfohlen, sofort beim zuständigen Finanzamt Anträge auf die Herabsetzung von Vorauszahlungen sowie Billigkeitsmaßnahmen zu stellen.

Gehaltszahlung bei Quarantäne von Mitarbeitenden

Der Verdienstausfall wird von der zuständigen Behörde (z.B. dem Gesundheitsamt) geleistet. Für die Dauer der Entgeltfortzahlung bemisst sich die Entschädigungshöhe nach dem ausgefallenen Entgelt. Der Arbeitgeber muss die Entschädigung auszahlen und erhält sie auf Antrag von der zuständigen Behörde zurück. Ab der siebten Woche erhalten die Betroffenen eine Entschädigung in Höhe des Krankengeldes direkt von der zuständigen Behörde ausgezahlt.
Als Arbeitgeber wenden Sie sich an das Gesundheitsamt des Landkreises:

Landkreis Barnim
Gesundheitsamt
Am Markt 1
16225 Eberswalde
Tel.03334/214-1601

Im Fall einer durch das Gesundheitsamt angeordneten Quarantäne können Unternehmer eine Entschädigung nach dem Infektions-schutzgesetz (IfSG) erhalten. Ein Antrag auf diese Leistung sollte als Vorschuss nach §56 Abs.12 IfSG beim Landesamt für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit (LAVG) erfolgen. Neben dem Antrag werden entsprechende Nachweise wie die BWA vom Vorjahr, ggf. Einkommenssteuernachweise aus dem Vorjahr, die Dokumentation nicht gedeckter Betriebsaufwendungen und Ihre Bankverbindung nötig.

Bundesanstalt für Arbeit (BA) – Kurzarbeitergeld

Der Deutsche Bundestag hat am 13.03.2020 aufgrund der Ausweitung des Corona-Virus im Eilverfahren das „Gesetz zur befristeten Verbesserung der Regelungen für das Kurzarbeitergeld“ beschlossen. Per Rechtsverordnung wird der Zugang zum Kurzarbeitergeld bereits ab 01.03.2020 erleichtert. Darunter fällt auch die vollständige Erstattung der Sozialversicherungsbeiträge durch die Bundesagentur für Arbeit.

Kurzarbeit bedeutet konkret: Mitarbeiter arbeiten vorübergehend weniger und erhalten im Gegenzug ein entsprechend der geringeren Arbeitszeit reduziertes Entgelt, genannt Kurzlohn. Diesen Kurzlohn zahlt der Arbeitgeber als Entgelt weiter. Einen Teil der Einbußen für die Mitarbeiter fängt die Bundesagentur für Arbeit (BA) durch das Kurzarbeitergeld auf. Das Kurzarbeitergeld berechnet der Arbeitgeber und zahlt es anschließend zunächst selbst an die Beschäftigten aus. Anschließend beantragt das Unternehmen eine Erstattung bei der BA. Das Kurzarbeitergeld berechnet sich nach dem Netto-Entgeltausfall. Beschäftigte in Kurzarbeit erhalten grundsätzlich 60 Prozent des pauschalierten Netto-Entgelts. Lebt mindestens ein Kind mit im Haushalt, beträgt das Kurzarbeitergeld 67 Prozent des ausgefallenen pauschalierten Nettoentgelts. Die maximale gesetzliche Bezugsdauer beträgt 12 Monate. Es existieren verschiedene Möglichkeiten, die Reduzierung der Arbeitszeit im Rahmen der Kurzarbeit zu gestalten. Welche das Unternehmen wählt, je nach wirtschaftlicher und betrieblicher Situation, ist entscheidend für die Berechnung des Kurzarbeitergeldes. Denkbar ist die tägliche Reduzierung der Arbeitszeit ebenso wie die Freistellung an vollständigen Tagen. Wird die Arbeitszeit auf diese Weise insgesamt um 50 Prozent gekürzt, zahlt das Unternehmen einen Kurzlohn von 50 Prozent weiter. Den Verdienstausfall der übrigen 50 Prozent fängt die BA durch das Kurzarbeitergeld zu einem großen Teil ab. Erachtet es ein Unternehmen für notwendig, Kurzarbeit einzuführen, muss es im ersten Schritt eine Anzeige der Kurzarbeit bei der BA erstatten. Nach Berechnung und Auszahlung des Kurzarbeitergeldes sind sämtliche Unterlagen, die zur Entscheidung über den Antrag auf Kurzarbeitergeld nötig sind, zusammen mit dem Antrag an die BA zu schicken. Anzeige und Antrag können nur vom Arbeitgeber oder vom Betriebsrat eingereicht werden. Keinesfalls ist der betreffende Mitarbeiter selbst hierzu berechtigt. Die von Kurzarbeit betroffenen Beschäftigten sind zwar Inhaber des Anspruches auf Kurzarbeitergeld, aber nicht legitimiert, den Anspruch gegenüber der BA oder im sozialgerichtlichen Verfahren geltend zu machen. Wichtig: Betriebe, die aufgrund der Auswirkungen der Corona-Pandemie Kurzarbeitergeld beantragen möchten, müssen die Kurzarbeit zuvor bei der zuständigen Agentur für Arbeit melden. Diese prüft dann, ob die Voraussetzungen für die Leistung erfüllt sind.

Agentur für Arbeit, Standort Bernau
Heinersdorfer Straße 45, 16321 Bernau bei Berlin
0800 4 5555-00 (Arbeitnehmer)*
0800 4 5555-20 (Arbeitgeber)* *Dieser Anruf ist für Sie kostenfrei.

Agentur für Arbeit, Standort Eberswalde
Bergerstraße 30, 16225 Eberswalde
0800 4 5555-00 (Arbeitnehmer)*
0800 4 5555-20 (Arbeitgeber)* *Dieser Anruf ist für Sie kostenfrei.
Mo: 8:00 – 12:00 Uhr
Di: 8:00 – 12:00 Uhr
Mi: 8:00 – 12:00 Uhr
Do: 8:00 – 12:00 und 14:30 – 18:00 Uhr
Fr: 8:00 – 12:00 Uhr
sowie nach vorheriger Terminvereinbarung
mehr unter: https://www.bmas.de/SharedDocs/Downloads/DE/kug-faq-kurzarbeit-undqualifizierung.pdf?__blob=publicationFile

Bundesministerium für Finanzen

Folgende Maßnahmen sind geplant, um die Liquidität der Unternehmen zu verbessern.
Die Finanzbehörden werden Stundungen von Steuerschulden gewähren.
Wenn Unternehmen unmittelbar vom Corona-Virus betroffen sind, wird bis Ende des Jahres 2020 auf Vollstreckungsmaßnahmen und Säumniszuschläge verzichtet.
Die Voraussetzungen, um Steuervorauszahlungen anzupassen, werden erleichtert.
Ansprechpartner sind Ihre Sachbearbeiter im für Sie zuständigen lokalen Finanzamt.

Bundesministeriums für Wirtschaft

Kein gesundes Unternehmen soll in die Insolvenz gehen. Dafür ist ein Programm als Schutzschirm für Unternehmen und Beschäftigte aufgelegt.

Telefonische Hotline des Bundesministeriums für Wirtschaft
Unternehmen: 030/18 61 51 515
Bürger und Bürgerinnen 030/18 61 56 187

KfW Programme

Die Bundesregierung hat ein Maßnahmenpaket beschlossen, mit dem Unternehmen bei der Bewältigung der Corona-Krise unterstützt werden. Die KfW erleichtert die kurzfristige Versorgung der Unternehmen mit Liquidität. Die KfW wird dazu die folgenden bestehenden Kreditprogramme auf dem Weg über Ihre Bank nutzen und dort die Zugangsbedingungen und Konditionen für Unternehmen verbessern. Unternehmen, Selbstständige und Freiberufler, die eine Finanzierung aus den nachfolgenden Programmen nutzen möchten, wenden sich bitte an ihre Hausbank bzw. an ihre Finanzierungspartner, die KfW-Kredite durchleiten. Die Sparkasse Barnim hilft mit Unterstützung der KfW und der Förderinstitute der Bundesländer mit Förderkrediten gegen die wirtschaftlichen Folgen des Coronavirus.

Das Wichtigste jeweils in Kürze:

  1. KfW-Unternehmerkredit für Unternehmen, die mehr als 5 Jahre am Markt sind
    Förderkredit ab 1% effektivem Jahreszins
    bis zu 25 Mio. EUR für Investitionen und Betriebsmittel
    für Unternehmen, die mindestens 5 Jahre am Markt sind
    Corona: Die KfW wird die folgenden Konditionen verbessern:
    Risikoübernahme von bis zu 80 % für Betriebsmittelkredite bis 200 Mio. Euro Kreditvolumen
    Öffnung der Haftungsfreistellung auch für Großunternehmen mit einem Jahresumsatz von bis zu 2 Mrd. Euro

Sie beantragen Ihren Kredit nicht direkt bei der KfW, sondern bei Ihrer Hausbank oder Ihrem Finanzierungspartner!

  1. KfW-Kredit für Wachstum
    Der Kredit dient der Digitalisierung und Innovation
    für Investitionen und Betriebsmittel in den Bereichen Innovation und Digitalisierung
    für in- und ausländische Unternehmen mit einem Umsatz bis 2 Mrd. Euro
    leichterer Kreditzugang, da die KfW einen Teil des Risikos trägt

Corona: Die KfW wird die folgenden Konditionen verbessern:
temporäre Erweiterung auf allgemeine Unternehmensfinanzierung inkl. Betriebsmittel im Wege der Konsortialfinanzierung
Erhöhung der Umsatzgrenze für antragsberechtigte Unternehmen auf 5 Mrd. Euro

Erhöhung der anteiligen Risikoübernahme auf bis zu 70%

Sie beantragen Ihren Kredit nicht direkt bei der KfW, sondern bei Ihrer Hausbank oder Ihrem Finanzierungspartner!

  1. ERP-Gründerkredit – Universell
    Zur Finanzierung von Neugründungen und zur Festigung, bis zu 5 Jahre nach Gründung im In- und Ausland
    bis zu 25 Mio. Euro Kreditbetrag
    Existenzgründung und Festigungen bis zu 5 Jahre nach Gründung
    leichter Kreditzugang: KfW übernimmt einen Teil des Kreditrisikos

Corona: Die KfW wird die folgenden Konditionen verbessern:
Risikoübernahme von bis zu 80 % für Betriebsmittelkredite bis 200 Mio. Euro Kreditvolumen
Öffnung der Haftungsfreistellung auch für Großunternehmen mit einem Jahresumsatz von bis zu 2 Mrd. Euro

Sie beantragen Ihren Kredit nicht direkt bei der KfW, sondern bei Ihrer Hausbank oder Ihrem Finanzierungspartner!

Außerdem: KfW-Sonderprogramm für alle entsprechenden Unternehmen

Darüber hinaus wird die KfW je ein Sonderprogramm vorbereiten und schnellstmöglich einführen. Dafür werden die Risikoübernahmen bei Investitionsmitteln (Haftungsfreistellungen) deutlich verbessert und betragen bei Betriebsmitteln bis zu 80 %, bei Investitionen sogar bis zu 90 %. Diese sollen auch von Unternehmen in Anspruch genommen werden können, die krisenbedingt vorübergehend in Finanzierungs-schwierigkeiten (krisenadäquate Erhöhung der Risikotoleranz) geraten sind.
Überdies wird die KfW für diese Unternehmen konsortiale Strukturen anbieten. Das bedeutet, dass im Hintergrund Hausbanken und Finanzierungspartnern übergeordnete Kreditmittel zur Absicherung und Weiterleitung bereitstellt. Diese Sonderprogramme tragen einen Vorbehalt der Genehmigung durch die Europäische Kommission.
Unternehmen, die Bürgschaften für Kredite in Anspruch nehmen möchten, werden gebeten, sich an die Bürgschaftsbank des Landes Brandenburg zu wenden.

  1. Kfw Corona-Soforthilfe für Kleinst- und Soloselbstständige:

Es gibt erheblichen Bedarf für unbürokratische Soforthilfe zugunsten von Kleinstunternehmen aus allen Wirtschaftsbereichen sowie Soloselbständigen und Angehörigen der Freien Berufe, die in der Regel keine Kredite erhalten und über keine Sicherheiten oder weitere Einnahmen verfügen.

Eckpunkte des Soforthilfe-Programms:

Finanzielle Soforthilfe (steuerbare Zuschüsse) für Kleinstunternehmen aus allen Wirtschaftsbereichen sowie Soloselbständige und Angehörige der Freien Berufe bis zu 10 Beschäftigten.

Bis 9.000€ Einmalzahlung für 3 Monate bei bis zu 5 Beschäftigten (Vollzeitäquivalente)

Bis 15.000€ Einmalzahlung für 3 Monate bei bis zu 10 Beschäftigten (Vollzeitäquivalente)

Sofern der Vermieter die Miete um mindestens 20 % reduziert, kann der ggf. nicht ausgeschöpfte Zuschuss auch für zwei weitere Monate eingesetzt werden.
Ziel: Zuschuss zur Sicherung der wirtschaftlichen Existenz der Antragsteller und zur Überbrückung von akuten Liquiditätsengpässen, u.a. durch laufende Betriebskosten wie Mieten, Kredite für Betriebsräume, Leasingraten u.ä (auch komplementär zu den Länderprogrammen)
Voraussetzung: wirtschaftliche Schwierigkeiten in Folge von Corona. Unternehmen darf vor März 2020 nicht in wirtschaftlichen Schwierigkeiten gewesen sein. Schadenseintritt nach dem 11. März 2020.
Antragstellung: möglichst elektronisch; Existenzbedrohung bzw. Liquiditätsengpass bedingt durch Corona sind zu versichern.
Technische Daten: Mittelbereitstellung durch den Bund (Einzelplan 60); Bewirtschaftung durch BMWi, Bewilligung (Bearbeitung der Anträge, Auszahlung und ggfs. Rückforderung der Mittel durch Länder/Kommunen; Rechtsgrundlage: Bundesregelung Kleinbeihilfen 2020. Kumulierung mit anderen Beihilfen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie, aber auch mit bestehenden deminimis-Beihilfen grundsätzlich möglich. Eine Überkompensation ist zurückzuzahlen. Bei der Steuerveranlagung für die Einkommens – oder Körperschaftsteuer im kommenden Jahr wird dieser Zuschuss gewinnwirksam berücksichtigt.

Programmvolumen: bis zu 50 Mrd. € bei maximaler Ausschöpfung von 3 Mio. Selbständigen und Kleinstunternehmen über 3+2 Monate. Nicht verwendete Haushaltsmittel fließen in den Haushalt zurück.

Weitere Infos:
Bürgschaftsbank Brandenburg GmbH
Schwarzschildstr. 94 | 14480 Potsdam
Tel.: +49 331 64963-0
Fax: +49 331 64963-21
E-Mail: info@bb-br.de

Für Künstler und Selbständige der Kreativwirtschaft

Die Mehrheit der obengenannten Punkte gelten auch für Künstler und Selbständige der
Kreativwirtschaft.
Die Finanzbehörden werden Stundungen von Steuerschulden gewähren.
Wenn Unternehmen unmittelbar vom Corona-Virus betroffen sind, wird bis Ende des Jahres 2020 auf Vollstreckungsmaßnahmen und Säumniszuschläge verzichtet.
Die Voraussetzungen, um Steuervorauszahlungen anzupassen, werden erleichtert.
Ansprechpartner sind Ihre Sachbearbeiter im für Sie zuständigen lokalen Finanzamt!
Auch die Regelungen für Kurzarbeitergeld treffen zu.
Unternehmen mit mindestens einem Mitarbeiter können Kurzarbeitergeld beantragen
die Bundesagentur für Arbeit übernimmt 60 Prozent des ausgefallenen Nettolohns im Falle der Kurzarbeit
Sozialbeiträge für ausgefallene Arbeitsstunden werden erstattet
Arbeitgeber können Kurzarbeitergeld beantragen, wenn mindestens 10 Prozent der Belegschaft von einem erheblichen Arbeitsausfall betroffen sind
Achtung: Kurzarbeitergeld gibt es nicht für geringfügig Beschäftigte!

Soforthilfen
Über die Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten mbH (GVL) können Inhaber eines Wahrnehmungsvertrags aus der freien Szene eine einmalige Soforthilfe in Höhe von 250 Euro beantragen, wenn sie durch virusbedingte Veranstaltungsabsagen Honorarausfälle erlitten haben.
Beantragung erfolgt direkt bei der GVL!

Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten mbH
Podbielskiallee 64
14195 Berlin
Telefon 030/48483-600

Ausfallhonorare
Ausfallhonorare sind in den individuellen Vertragsbedingungen geregelt, das gilt auch für mündliche oder SMS/WhatsApp usw. geschlossene Vereinbarungen
staatliche Entschädigungszahlungen gibt es aktuell nicht
erbrachte Teilleistungen können anteilig abgerechnet werden

Fördermittel und laufende Projekte
Für geförderte, jedoch abgesagte Reisen bzw. Projekte gibt es keine allgemeingültigen Regelungen, diese werden jedoch erwartet. Auch hier gilt die Empfehlung der gründlichen Dokumentation!

Quarantäne

Hier greift das Infektionsschutzgesetz. Der Verdienstausfall wird von der zuständigen Behörde (z.B. dem Gesundheitsamt) geleistet. Für die Dauer der Entgeltfortzahlung bemisst sich die Entschädigungshöhe nach dem ausgefallenen Entgelt. Als Arbeitgeber müssen Sie die Entschädigung auszahlen und erhalten sie auf Antrag von der zuständigen Behörde zurück. Entsprechend können Sie als Selbständiger ebenfalls den Verdienstausfall beantragen. Ab der siebten Woche erhalten die Betroffenen eine Entschädigung in Höhe des Krankengeldes direkt von der zuständigen Behörde ausgezahlt.
Weitere Informationen gibt es beim Gesundheitsamt des Landkreises Barnim:

Landkreis Barnim
Gesundheitsamt
Am Markt 1
16225 Eberswalde
Tel. 03334/214-1601

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