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Hervorragend erhaltener Bunker des Organisations- und Rechenzentrums der NVA in Garzau an diesem Wochenende zu besichtigen

 

Garzau.  Bei den Wanderungen unter der Mark Brandenburg gibt es an diesem Wochenende (8./9. April) den hervorragend erhaltenen Bunker des Organisations- und Rechenzentrums der NVA in Garzau zu sehen. Die Führungen finden zwischen 9 und 16 Uhr statt. Vor dem Gang durch die Anlage gibt es für jede Besuchergruppe eine Einweisung zur Geschichte und Technik. Die Besucher sollten festes Schuhwerk, warme Kleidung (Temperaturen im Bauwerk bei etwa 8 C) und bei Bedarf eine Taschenlampe mitbringen. Im Bunker ist Licht vorhanden. Ein Imbiss wird angeboten. Die Führung ist auch für Kinder in Begleitung geeignet. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Kosten: 10 Euro/ Kinder 5 Euro.  Anfahrt: 15345 Garzau , Gladowshöher Str. 3, Nähe Paintball-Anlage

Infos: www.ddr-bunker.de.  / 0177-3282521

Für Heute und Morgen hatten wir ja die vorerst letzten Führungen durch den MdI-Bunker gemeldet. Da wollten wir natürlich dabei sein. Die Zufahrt war sehr gut ausgeschildert. Man brauchte am Ende nur den Autos folgen die den Wegrand säumten. Die Besichtigung war sehr gut vorbereitet. Selbst deftiges Essen und was zu Trinken gab es nach/vor der Führung. Mit sehr viel Sachverstand wurde die Führung vorbereitet. Unterlagen waren angebracht. So konnte sich der Besucher ein Bild von der Gesamtanlage machen. Auch Vergleiche zur BRD konnten gezogen werden. Karten von den Bunkern nahe Bonn waren vorhanden. Fast eine Stunde ging es mit Erklärung dann durch unterirdischen Gänge. Immer wieder unterbrochen von Erklärungen oder Antworten auf die Fragen. Über 200 Meter lang ist schon der Zugang zum Bunker. Das Alter, die Nichtpflege sieht man ihm an. Fast alles was nicht Niet und Nagelfest ist wurde weggetragen, die Tapeten fallen von den Wänden, noch vorhandene Möbel, technische Einrichtungen haben eine dicke Schicht Schimmel angesetzt.

Da es vorgesehen ist, in den oberirdischen Häusern Flüchtlinge unterzubringen, hat der neue Besitzer ab Januar 2016 das Betreten der Bunkeranlagen verboten. Wer also nochmals den Bunker besichtigen will

 

Morgen am 11.10. ist letztmalig Gelegenheit dazu.

Zum MdI-Bunker: Innerhalb der Ortschaft 16259 Freudenberg, Landkreis Märkisch-Oderland, ist die Zufahrt ausgeschildert. (Ins Navi bitte 16259 oder Beiersdorf-Freudenberg eingeben.)

Anmeldung ist nicht erforderlich. Wir haben ein paar Fotos mitgebracht, die natürlich das Erleben unter der Erde nicht ausdrücken können. DAS kann man nur selbst erleben

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(Bitte informieren sie sich kurz vor der Veranstaltung noch einmal denn wir können für Inhalte und Richtigkeit der Informationen im  Veranstaltungskalender  keine Gewähr übernehmen)

Fotos: NeueMedienBecker für Barnim-plus.de

Am 28. März nahmen 2 Barnim-Plus.de Leser, mit Freikarten, an einer Besichtigung des Führungsbunkers des Ministeriums des Logo_BP- 8cm - KALENDERInnern teil.

Freundlicher Weise hat uns Jagoda Dernbach Eindrücke übermittelt und NeueMedienBecker hat Fotos dazu gemacht.

Hier nun der Bericht und die Fotos:

 

Die Bunker Besichtigung ist eine Reise in die Vergangenheit. Die Reise beginnt damit, dass man einen sehr authentischen Einblick erhält wie der Führungsbunkers des Ministeriums des Innern entstanden ist.

Es werden alle Themen die einen interessieren angesprochen, ausführlich und anschaulich erklärt. Die sehr lebhaft erklärte Geschichte des Bunkers gibt einem Informationen über die Planung und wie diese umgesetzt worden ist. Die Einführung wird von einem Zeitzeugen übernommen, was das Verständnis der Geschichte greifbarer machen lässt. Es ist Geschichte die zum Anfassen einlädt.

Die Führung selber durch den Bunker wird mit zahlreichen Fakten, die man zuvor gehört hat, nochmals detailliert erklärt Schritt für Schritt und Raum für Raum. Es werden sämtliche Fragen beantwortet soweit dieses möglich ist. An den Bunkerräumen hat zwar schon der Zahn der Zeit genagt, aber es bleibt spannend, gerade dann, wenn man alte Dokumente findet in denen Schaltkreise oder Arbeitsanweisungen vermerkt sind. Die Zeit vergeht wie im Fluge es bleibt bis ans Ende spannend und man möchte mehr erfahren. Nach der Besichtigung konnte man sich noch eine Stärkung an der Gulaschkanone holen, die sehr schmackhaftes Essen verkauft.

 

 

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