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Mit 670.000 Euro fördert das Bundesbauministerium die Errichtung eines Besucher- und Begegnungszentrums im Bauhaus-Denkmal Bundesschule in Bernau-Waldfrieden.

Fördermittel für Bernau: Von Bundesbauministerin Dr. Barbara Hendricks (l.) und dem Parlamentarischen Staatssekretär Florian Pronold (r.) erhielten Bürgermeister André Stahl und Planungsamtsleiterin Sylvia Hirschfeld die Bescheide. Quelle: BMUB

Wie das Ministerium mitteilte, wurden gestern 23 „Nationale Projekte des Städtebaus 2017“ ausgezeichnet. Die Schwerpunkte liegen in diesem Jahr auf dem demografiegerechten und barrierefreien Umbau der Städte und Gemeinden, Maßnahmen zur Konversion von Militärflächen und städtebaulichen Kooperationen. Das Bundesbauministerium fördert die 23 Siegerprojekte mit rund 65 Millionen Euro.

Bernau hatte im November einen Antrag auf Fördermittel gestellt, die in voller Höhe gewährt wurden. In der Begründung heißt es: „Anlässlich des Bauhaus-Jubiläumsjahres 2019 erhält das Denkmalensemble Bundesschule Bernau ein Besucherzentrum, das sich sensibel in den historischen Bestand einfügen soll. Es wird seine touristische Erschließung fördern und zugleich als Begegnungsstätte für die Bürger Bernaus fungieren.“

Bernaus Bürgermeister André Stahl freut sich deshalb außerordentlich, dass das Bauhausensemble erneut zu den geförderten Projekten zählt. „Es ist uns gelungen, auf Bundesebene weiter die Wahrnehmung auf dieses nationale Denkmal zu lenken. Mit einem Besucher- und Begegnungszentrum wird das Areal für Gäste attraktiver. Und das wird durchaus nötig sein, vor allem wenn die Bundesschule in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen wird.“

Jetzt kann mit den Planungen, Ausschreibungen und ersten vorbereitenden Arbeiten für den Multifunktionsbau begonnen werden. Die Gesamtkosten für das Projekt belaufen sich nach derzeitigem Stand auf rund eine Million Euro.

 

Weitere Informationen unter www.bmub.bund.de

 

Quelle: Stadt Bernau

 

 

Eberswaldes Baudezernentin Anne Fellner wurde in den Expertenkreis des Einweihung BürgerbildungszentrumBundesbauministeriums berufen.

Eberswaldes Baudezernentin Anne Fellner wurde vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit in einen Expertenkreis zur Gestaltung des Programms Stadtumbau berufen. Die Fachleute beraten die Zusammenlegung der Förderinstrumente Stadtumbau Ost und Stadtumbau West zu einem einheitlichen, inhaltlich aufgewerteten Bundesprogramm. Anne Fellner vertritt dabei als eine von zwei Experten die Interessen der ostdeutschen Kommunen.
„Dabei kommt mir die Aufgabe zu, die besondere Situation der ostdeutschen Städte im Umbau einzubringen. Auch 25 Jahre nach der Wiedervereinigung gibt es in Ostdeutschland als Folge der Deindustrialisierung und des demografischen Wandels eine Sondersituation, die auch in Zukunft in der Gestaltung des Stadtumbauprogrammes Berücksichtigung finden muss. Dafür setze ich mich in dem Expertenkreis ein“, so Anne Fellner, „Es ist eine große Anerkennung und Verantwortung, an zentraler Stelle die zukünftige Gestaltung der Städtebaufördermittel mit gestalten zu können.“
Das Programm Stadtumbau Ost ist das wichtigste Instrument zur Förderung der Stadtentwicklung in den ostdeutschen Bundesländern und mit jährlich 210 Millionen Euro das finanziell größte Programm der Städtebauförderung des Bundes. In Eberswalde wären so wichtige Projekte wie die Sanierung der Messingwerksiedlung, der Kita Sonnenschein, der Grundschule im Brandenburgischen Viertel, der Bau der Kita im Bürgerbildungszentrum Amadeu Antonio oder die Neugestaltung des Luisenplatzes ohne die Förderung durch dieses Programm nicht denkbar gewesen. In diesem Jahr wollen wir die Kita Nesthäkchen in diesem Rahmen sanieren“, so Baudezernentin Fellner.

Quelle: Pressestelle Eberswalde