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Die Gespräche zum Übergabeprozess des Finowkanals beziehungsweise seiner Schleusen in die kommunale Trägerschaft münden in die finale Phase. Seit zwei Jahren befindet sich die Region, die Kommunale Arbeitsgemeinschaft (KAG) Finowkanal, in Gesprächen mit dem Bund, um die angedachte Schließung der Schleusen zu verhindern. Mit der Übernahme des Gewässers in kommunale Regie geht aber auch eine hohe Verantwortung und Verpflichtung sowohl gegenüber dem Finowkanal als auch den einzelnen Gemeinden einher. „Diese Verantwortung ist allen am Verhandlungsprozess Beteiligten sehr bewusst“, so Eberswaldes Bürgermeister Friedhelm Boginski, der als KAG-Vorsitzender mit den Verhandlungen beauftragt ist.

Damit fundierte Entscheidungen zu den Angeboten des Bundes zum Wohle der Region getroffen werden können, ist eine Vielzahl offener Fragen zu klären.

Friedhelm Boginski | Foto Barnim-plus

Hierunter zählen nicht nur die finanziellen, sondern auch die umwelt- und verkehrsrechtlichen Aspekte. Aus diesen Gründen gab es am 18. Januar 2017 ein Gespräch zwischen der kommunalen Ebene mit der Landesregierung, vertreten durch Herrn Kurt Augustin vom Ministerium für ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft, Herrn Egbert Neumann vom Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft und Herrn Gerhard Ringmann vom Ministerium für Wirtschaft und Energie.

„In einer absolut offenen und konstruktiven Atmosphäre konnten wir unsere Fragen zur Klassifizierung und Widmung der Wasserstraße erörtern. Außerdem haben wir klare und hilfreiche Aussagen für unser weiteres Handeln erhalten. Allerdings zeigte die konzentrierte fachliche Erörterung nochmals deutlich die Größe der Herausforderung“, so Friedhelm Boginski. Er ist froh, dass sich das Land einbringt und mit seinem Fachwissen unterstützt. Immerhin handelt es sich um einen Präzedenzfall.

Die neuen Erkenntnisse und die angesprochenen Themen werden in den weiteren Gesprächen mit dem Bund berücksichtigt und entsprechend gemeinsam beraten. Zugleich haben alle drei Ministerien deutlich signalisiert, die Region auch weiterhin durch den fachlichen Austausch zu begleiten.

 

Quelle; Stadt Eberswalde, Foto Barnim-plus

Der Countdown läuft – besonderer Auftakt für Heidi Hetzers Weltreise in Eberswalde

 

Britz/Eberswalde. Alles ist startklar für Heidi Hetzers Weltumrundung. Die 77-jährige Rallyefahrerin aus Berlin und ihr Beifahrer haben nach erfolgreicher Probefahrt mit dem Hudson Great Eight (Bj. 1930) auf dem Marktplatz in der Stadt Eberswalde Halt gemacht. Hintergrund für den Zwischenstopp mit dem Oldtimer, den Heidi Hetzer liebevoll „Hudo“ getauft hat, ist die Partnerschaft mit der EWG Eberswalder Wurst GmbH. Das Traditionsunternehmen ist finanzieller Unterstützer der „Welttournee“ und wird mit der „Grand Dame“ aus Berlin Spenden für karitative Zwecke sammeln.

„Drücken Sie mir bitte alle die Daumen. Ich möchte in so vielen Ländern wie möglich für unsere Region Berlin/Brandenburg Werbung machen. Dass ich dabei Eberswalder Würstchen und die guten Wünsche ihres Bürgermeisters im Gepäck habe, freut mich besonders“, zeigte sich Heidi Hetzer überwältigt von dem Empfang auf dem Marktplatz in der Stadt Eberswalde. Vor dem offiziellen Empfang durch Bürgermeister Friedhelm Boginski stattete die passionierte Rallyefahrerin der Produktion des Familienunternehmens und seinen Mitarbeiter in Britz bei Eberswalde einen Besuch ab. Bei ihrem Rundgang durch die Produktionsräume zeigte sie sich sichtlich beeindruckt: „Es ist schon faszinierend wie die Würstchen hier im Sekundentakt durch die Maschinen laufen. Es ist sehr wichtig, dass es solche Arbeitgeber noch gibt in unserer Region.“

Botschafterin für die Hauptstadtregion

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Foto: Presseservice: Agrifood Consulting

In der offiziellen Begrüßung der Stadt Eberswalde vor rund einhundert Schaulustigen betonte Bürgermeister Friedhelm Boginski die Einzigartigkeit des Weltumrundungsprojektes: „Wir haben großen Respekt vor ihrer Tatkraft, Frau Hetzer. Mit Ihrer Vitalität, Ihrer Abenteuerlust und Ihrer Liebe zu Berlin und Brandenburg tragen sie den Namen „Eberswalde“ in die Welt und werden zur Botschafterin unserer Stadt und auch der Region. Dass Sie sich dazu mit dem Unternehmen Eberswalder für das soziale Miteinander engagieren, verdient unser aller Anerkennung.“ Für jedes durchfahrene Land spendet die EWG Eberswalder Wurst GmbH tausend Würstchen, die auf Wohltätigkeitsveranstaltungen verkauft werden sollen. Im besten Fall soll so ein Betrag von über 100.000 Euro in den kommenden zwei Jahren eingefahren werden. „ Die Partnerschaft ist uns eine Herzensangelegenheit. Schon bei unserem ersten Treffen ist der Funke übergesprungen. Wir sind sehr froh unser soziales Engagement mit einer Persönlichkeit wie Heidi Hetzer verbinden zu können“, freut sich Sebastian Kühn, Geschäftsführer des Familienunternehmens, über das Projekt. Heidi Hetzer startet ihre lange Reise am 27. Juli um 11:00 Uhr am Kurfürstendamm. Hier hat dann auch die Berliner Bevölkerung Gelegenheit der mutigen Dame und ihrem Hudo einen schönen Abschied zu bereiten.

Weitere Informationen finden Sie auf www.eberswalder.de und www.heidihetzer.de.

 Unternehmenskontakt:

EWG Eberswalder Wurst GmbH
Sebastian Kühn, Geschäftsführer Vertrieb und Marketing
Tel: 03334 273 – 0    Fax: 03334 273 – 251      s.kuehn@eberswalder.de     www.eberswalder.de

Wir danken dem Presseservice: Agrifood Consulting, Frau Juliane Bötel

Foto: Ihre Wünsche zum Ausbau des Jugendclubs Stino haben Jugendliche an Bürgermeister Friedhelm Boginski (links im Bild) übergeben. Von links nach rechts: Miecéle Hosang, Laura Chantal Büchner, Jan Bonus, Clemens Klikar (Stadt.Menschen.Berlin) und Anne Heimlich. (Foto: Stadt Eberswalde)
PRESSEMITTEILUNG

Eberswalde, 9. Juli 2014. Ihre Wünsche zum Ausbau und der Neugestaltung des Jugendclubs Stino haben Jugendliche an Bürgermeister Friedhelm Boginski übergeben. In Workshops hatten die Jungen und Mädchen sich mit ihren Ideen an der Planung eines neuen Clubs in der Innenstadt beteiligt. Künftig kann das Gebäude an der Heegermühler Straße 2 vollständig als Jugendzentrum genutzt werden.

Foto: Ihre Wünsche zum Ausbau des Jugendclubs Stino haben Jugendliche an Bürgermeister Friedhelm Boginski (links im Bild) übergeben. Von links nach rechts: Miecéle Hosang, Laura Chantal Büchner, Jan Bonus, Clemens Klikar (Stadt.Menschen.Berlin) und Anne Heimlich. (Foto: Stadt Eberswalde)

Foto: Ihre Wünsche zum Ausbau des Jugendclubs Stino haben Jugendliche an Bürgermeister Friedhelm Boginski (links im Bild) übergeben. Von links nach rechts: Miecéle Hosang, Laura Chantal Büchner, Jan Bonus, Clemens Klikar (Stadt.Menschen.Berlin) und Anne Heimlich. (Foto: Stadt Eberswalde)

„Ich freue mich, dass junge Menschen sich für ihren neuen Jugendclub selbst engagieren. Im vergangenen Herbst habe ich mir das Haus mit dem Stino-Club bereits angesehen. Damals ließ der Zustand des Gebäudes schnell erkennen, dass hier umgebaut werden muss, bevor Jugendliche sich in diesen Räumen wieder wohl fühlen können“, so Bürgermeister Friedhelm Boginski.

Im vergangenen Jahr fiel die Entscheidung, den Jugendclub am bisherigen Standort des ehemaligen Busbahnhofs auszubauen. Zuvor hatten Bürgermeister und Vertreter des Kinder- und Jugendparlaments sich gemeinsam nach verschiedenen Alternativen umgesehen. Nachdem die Verbraucherzentrale entschieden hat, in das neue Bürgerbildungszentrum Amadeu Antonio umzuziehen, können sich nun die Jugendlichen in dem gesamten Gebäude entfalten.

Was Architekten bei der Planung des Stino beachten sollten, haben die jungen Leute während zwei Workshops im Mai und Juni 2014 sehr konkret formuliert. Für Billardpartien brauchen sie „Armfreiheit“ rund um den bereits vorhandenen Tisch. Kicker und Tischtennisplatte hätten sie auch gern. Eine Chill-Ecke zum Musikhören und Zurückziehen wünschen sie sich, ebenso Computer mit freiem Internetzugang. In einer Küche soll gemeinsam gekocht werden. Die Lage ohne unmittelbare Nachbarn kommt den Jugendlichen sehr gelegen. So wollen sie Musik im Stino bald selbst proben, aber auch an Wochenenden Partys feiern. Ein attraktiver Treffpunkt ist zudem die ausladende, überdachte Terrasse des Gebäudes.

Wie Eberswalde das Angebot für seine Jugendkultur gestalten wolle, hatte Götz Herrmann am 25. April 2013 in der Stadtverordnetenversammlung gefragt. Bisher hat die die Volkssolidarität den Jugendclub in Kooperation mit der Stadt Eberswalde betrieben. Zur Unterstützung des Angebots vor Ort können sich künftig auch andere Träger der Kinder- und Jugendarbeit einbringen. Das Verfahren zur Beteiligung Jugendlicher haben das Planungsbüro Stadt.Menschen.Berlin und Katrin Forster, Jugendkoordinatorin der Stadt, begleitet.

Wir danken Herrn Leifels von der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für die freundliche Zusammenarbeit

 

In Eberswalde wurde am Samstag durch Brandenburgs Infrastrukturminister Jörg Vogelsänger, Landrat Bodo Ihrke und Bürgermeister Friedhelm Boginski die neue Stadtpromenade eingeweiht. Trotz zeitweisem Regen waren viele Eberswalder und Gäste gekommen. Begleitet von Bläsern der Top Dog Brass Band nahmen viele an einem Spaziergang teil. Die Feuerwehr sorgte für Wasserfontainen.