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Heimniederlage zum Saisonauftakt

Im Duell der Aufsteiger zwischen dem FSV Bernau und SV Grün-Weiß Lübben mussten sich die Hussitenstädter mit einer Heimniederlage begnügen. In seiner ersten Brandenburgliga-Saison wollte der FSV an seine starke Leistung der Vorsaison anknüpfen und den 160 Zuschauern einen schönen Fußballnachmittag präsentieren. Eine neu formierte Mannschaft mit den Neuzugängen Philipp Januschowski, Jean-Pierre Dellerue, Kim Schwager, Richard Bergmann und Mamadou Oury Sylla sahen dabei die die Bernauer Fans. Stammspieler der Vorsaison, Patrick Toepfer und Christian Amuri, nahmen zunächst auf der Auswechselbank Platz. Beide Spieler konnten die Vorbereitung nur bedingt mitmachen. So führte Damir Coric als Mannschaftsführer das Bernauer Team aufs Feld. Der Schiedsrichter Eric Tegge eröffnete um 15:00 Uhr die neue Saison.

Einen Start nach Maß erwischte nicht der Gastgeber sondern die Lausitzer. Antonio de Brito Jr. Fackelte in der 5. Minute nicht lange und versenkte das Spielgerät zur 0-1 Führung. Damit war der Plan der Hussitenstädter, das schnelle Tor daheim zu machen, hinfällig. Lübben war nach der Führung wie entfesselt. In der 12. Minute zog Tony Ziegler einfach mal ab. Nur das Aluminium rettete den FSV. Bernau legte eine Schippe drauf und wurde in der 24. Minute belohnt. Ümit Ejder wurde durch seinen Gegenspieler unsanft im Lübbener Strafraum gelegt. Den fälligen Strafstoß verwandelte Georg Machut zum 1-1. Kurz vor der Halbzeitpause waren die Südbrandenburger wieder am Drücker. Antonio Pereira de Brito Jr. drosch aus kurzer Distanz den Ball in Richtung Bernauer Schlussmann. Der Ball prallte von der Latte nach unten senkrecht in den Strafraum und von dort zurück ins obere rechte Toreck. Ein Wembley-Tor konnte damit ausgeschlossen werden, da das Spielgerät in den Bernauer Maschen zappelte. Mit der Lübbener Führung von 1-2 ging es in die Halbzeitpause. Nach Wiederanpfiff machte Lübben erneut Druck. Romano Linder (53.) verpasste das Bernauer Tor nur um Zentimeter. Die Bernauer um Lenny Canalis Wandel (57.) und den zuvor eingewechselten Lukas Bianchini (58.) nutzen ihre Torchancen nicht. Die nächsten Minuten plätscherten dann vor sich hin. In den letzten 10 Minuten des Spiels kamen Jean-Pierre Dellerue (81.) und erneut Lukas Bianichini (83.) gefährlich vors Tor vom Lausitzer Schlussmann Patrick Michaelis. Bernau warf alles nach vorn. In der Nachspielzeit liefen die Hausherren in einem Kontor, den Romano Lindner zum 1-3 abschloss. Nach Abpfiff meinte der Bernauer Coach Christian Städing, „Leider haben wir heute verdient verloren“. Auf der anderen Seite vergab der Lübbener Trainer Thomas Schmidt Bestnote an seinem Spieler Romano Lindner.

 

Statistik

1.Spieltag, Brandenburgliga-Saison, 19.08.2017, 15:00 Uhr

 

FSV Bernau

Niendorf – Coric, Heidrich, Bemmann (46. Bianchini), Januschowski, Canalis Wandel, Machut (67. Sylla), Bergmann, Ejder, Dellerue, Schwager

 

SV Grün-Weiß Lübben

Michaelis – Guttke, Rattei, Alves Ferreira (73. Menzlow), Herms, Müller, Leschnik, Ziegler (75. Köhler), A. Zelder. Lindner, Pereira de Brito Jr. (88. B. Zelder)

 

Tore:

0-1 Pereira de Brito Junior (5.), 1-1 Machut (24./FE), 1-2 Pereira de Brito Junior (40.), 1-3 Lindner (90.+2.)

 

 

Quelle: Marco Ritzki

Das schönste Unentschieden der Saison

FSV Bernau steigt in die Brandenburgliga auf

Am gestrigen Samstag kam es bei sommerlichen Wetter zum Gipfeltreffen in der Landesliga Nord. Der Tabellenführer musste zum Verfolger nach Stahnsdorf. Bereits in der Hinrunde zeigte die RSV Eintracht 1949, dass sie mitspielen und gegen den FSV Bernau kämpfen können. Nach der beeindruckenden Serie mit 7 siegreichen Spielen ohne Gegentor, wollte die Mannschaft um Trainer Christian Städing am 28. Spieltag daran anknüpfen. Der Bernauer Trainer musste auf den verletzten Robert Bemmann und den beruflich verhinderten Georg Machut verzichten. Stattdessen spielten Hares Bosharat und Victor John von Beginn an. Pünktlich um 15:00 Uhr ließ der Schiedsrichter Andreas Donhauser vor 98 Zuschauern den Ball rollen. Die erste sehenswerte Aktion hatten die Gastgeber. Nach knapp 4 Minuten teste Julian Rauch die Bernauer Abwehr. Dann gab es erste Sorgenfalten beim Bernauer Trainer. Hares Bosharat verletzte sich beim Zweikampf und musste ausgewechselt werden. Samuelt Troschke kam ins Spiel. Bernau wachte dann auf und hatte mit einem Freistoß durch Patrick Toepfer (8.) und Lukas Bianchini (9.) nach einem weiten Abschlag vom FSV Keeper Eric Niendorf die ersten Chancen. Knapp 120 Sekunden später waren die Hausherren am Drücker.

Foto: Marco Ritzki

Eine Ecke schlossen die Stahnsdorfer zu unpräzise ab. Dann kam der Favorit zum Zuge. In der 13. Minute holte Lukas Bianchini, bester Bernauer Spieler an diesem Spieltag, eine Ecke heraus. Patrick Toepfer zuständig für den ruhenden Ball, fand Lukas Bianchini, der den Ball nicht richtig traf und somit zur Vorlage für Victor John wurde. Aus der zweiten Reihe aus knapp 25 Meter zog der Bernauer Spieler einfach ab. Ein Schuss der Marke Sonntagstreffer ließ das Spielgerät im Stahnsdorfer Kasten zappeln. Nach der Führung schlichen sich Fehler in der Bernauer Hintermannschaft ein. In der 21. Minute nutzte Julian Rauch die Unkonzentriertheit vom Bernauer Mannschaftskapitän Patrick Toepfer. Der Stahnsdorfer spitzelte dem Verteidiger den Ball nach einem Zuspiel vom Fuß und schloss mit einem Flachschuss aus spitzen Winkel zum 1-1 ab. Dann gab es in der 33. Minute die nächsten Sorgenfalten für den Bernauer Erfolgscoach. Christian Amuri blieb im Rasen hängen und verletzte sich. Für ihn kam das Bernauer Eigengewächs Tassilo Mahnke ins Spiel. Nach dem Ausgleich bekam der Tabellenzweite Selbstvertrauen und teste den Bernauer Keeper in der 31. Minute. Kurz vor der Halbzeitpause hatten die Hausherren erneut die nächste Möglichkeit. Der Ball rollte jedoch durch den Bernauer Strafraum, ohne dass Niendorf eingreifen musste. Die zweite Halbzeit verlor an Attraktivität. Die Kräfte ließen auf beiden Seiten nach und waren von vielen Foulspielen geprägt. Damir Coric (53.) und Lukas Bianchini (60.) hatten die besten Chancen für eine Bernauer Führung auf dem Fuß. Der Stahnsdorfer Trainer Frank Schwager reagierte und wechselte in der 50. Minute. Für Schöffel kam Fitzlaff. Den größten Aufreger gab es in der 82. Minute. Ein Handspiel vom Bernauer Damir Coric wenige Zentimeter vor dem Bernauer Strafraum brachte den Tabellenzweiten noch einmal gefährlich vors Bernauer Tor. Der konsequente Freistoß blieb jedoch in der Bernauer Abwehr hängen. Der Wechsel auf Stahnsdorfer Seite, Kühn für Bensch, zeigte keine Wirkung. Kurz vor Feierabend schickte Christian Städing noch Nikola Vujicic für Lukas Bianchini ins Spiel. Um 16:47 Uhr pfiff der Schiedsrichter das Spitzenspiel ab. Für die Bernauer Spieler, Funktionäre, Fans und Zuschauer brachen die Dämme. Jeder jubelte. Alle lagen sich in den Armen und feierten den Aufstieg in die Brandenburgliga. Der Treffer durch Victor John war für den Bernauer Spieler etwas Besonderes, denn er meinte „Ich wollte mit dem Tor meinen Beitrag für den Aufstieg in die Brandenburgliga leisten“. Der Aufstieg bedeutet für den FSV Bernau den größten Erfolg in der Vereinsgeschichte. Nach den Jubelauftritten freuen sich alle schon heute auf kommende Saison. Dann blicken die Bernauer wieder auf zahlreiche Derbys, wenn die Gegner aus der umliegenden Region auf Rehberge zu Gast sind.

Statistik

  1. Spieltag, Landesliga Nord, 27.05.2017, 15:00 Uhr

RSV Eintracht 1949

Ring – Bensch (83. Kühn), Schönfuß, Rauch, Schöffel (50. Fitzlaff), Mühl, Kaiser, Kranz, Thomas, Böttcher, Vogler

FSV Bernau

Niendorf – Amuri (33. Mahnke), Toepfer, Coric, Heidrich, Bosharat (8. Troschke), John, Ejder, Canalis Wandel, Savkovic, Bianchini (91. Vujicic)

Tore

0-1 John (13.), 1-1 Rauch (21.)

 

Unser Dank gilt Marco Ritzki für Text und Bild

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Vor dem Abschlusstraining am Freitag den 02.09.2016 übereichte der Hertha-Botschafter der Stadt Bernau Manfred Kerkhofer  20 Freikarten für das Bundesligaspiel  Hertha BSC gegen Schalke 04, das am 18.09.2016 um 17.30 Uhr stattfindet.
Manfred Kerkhofer beglückwünschte die 1. Mannschaft im Namen der Hertha nochmals nachträglich zum Aufstieg in die Brandenburgliga und wünschte viel Erfolg in der neuen Spielklasse. Als Dankeschön und Würdigung für die gezeigten Leistungen in den letzten Jahren übergab er  dem Trainer Nico Thomaschewski  die Freikarten und freut sich, die Mannschaft am 18.09.2016 im Olympiastadion begrüßen zu dürfen.
„Es war eine gelungene Überraschung“, äußerte sich Nico Thomaschewski  und bedankte sich bei Herrn Manfred Kerkhofer mit der Bitte, dies auch an die Verantwortlichen bei  Hertha BSC weiterzuleiten.

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