Beiträge

Von Bürgermeister zu Neu-Bürgermeister

Am vergangenen Sonntag wurde Maximilian Wonke (SPD) zum Bürgermeister von Panketal gewählt und heute hatte er seinen Antrittsbesuch im Rathaus Bernau. Bürgermeister André Stahl ließ es sich nicht nehmen, seinen 31-jährigen Amtskollegen aus der Nachbargemeinde persönlich zu empfangen und ihm zur gewonnen Stichwahl zu beglückwünschen. In einem lockeren Gesprächsrahmen tauschten sich die beiden Politiker über ihre Erfahrungen aus und gehen für die Zukunft von einer guten und vertrauensvollen Zusammenarbeit aus.

BU Antrittsbesuch_Maximilian-Wonke: Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft: Bürgermeister André Stahl gratuliert dem Neu-Bürgermeister von Panketal, Maximilian Wonke, zur gewonnenen Stichwahl. (Bildnachweis: Pressestelle Stadt Bernau)

 

Der 100 000 Besucher war die Familie Shenia, Fabienne, Denny und Levi Gräben aus Berlin. Sie  wollten  den Eberswalder Zoo besuchen und wurde an Eingang überrascht.  Zoodirektor Bernd Hensch und der Eberswaldes Bürgermeister Friedhelm Boginski nahmen sie in  Empfang und gratulierten ihnen. Überreicht wurde ihnen eine  Familienjahreskarte für den Eberswalder Zoo.

Diesen Zoo finden sie wundervoll, nicht so weitläufig und viele viele Angebote für Kinder.

Ein Tipp für viele Familien im Umland !

Freibad Waldfrieden

9. Juli: Auftakt zum Kitaschwimmen

Schwimmkurse für Vorschulkinder

Mit dem Beginn der Sommerferien starten auch wieder die Schwimmkurse für Vorschulkinder im Freibad Bernau-Waldfrieden. In diesem Jahr beginnen die Kurse am Montag, dem 9. Juli und enden am Freitag, dem 17. August. Das Kitaschwimmen findet bereits zum 13. Mal statt.

Stadt unterstützt das Kitaschwimmen

Die Stadt Bernau hat zur Durchführung des Kitaschwimmens eine Vereinbarung mit dem DRK Kreisverband Niederbarnim e. V. geschlossen. Die Stadt unterstützt das Kitaschwimmen mit ca. 4.000 Euro und von den Eltern ist ein Beitrag in Höhe von 40 Euro pro Kind an das DRK zu zahlen.

43 Kurse

13 Kitaeinrichtungen nehmen an insgesamt 43 Kursen teil. Die Anzahl der Kurse ist in diesem Jahr so hoch wie noch nie. Jeder Kurs besteht aus zehn Unterrichtsstunden. In den folgenden Wochen werden rund 265 Kinder von 13 Schwimmlehrern auf die Seepferdchenprüfung vorbereitet. Hierbei müssen die Kinder 25 Meter weit schwimmen, einen Ring aus schultertiefem Wasser heraufholen und einen Sprung ins Schwimmerbecken wagen. Zum Abschluss der Kurse findet am 17. August das traditionelle Neptunfest statt.

große Nachfrage

Aufgrund der großen Nachfrage werden die Schwimmkurse in den ersten beiden Ferienwochen, vom 9. Juli bis 20. Juli, von 9.00 bis 13.00 Uhr durchgeführt.

Aus diesem Grund öffnet das Freibad in dieser Zeit für Besucher erst ab 13.00 Uhr.

Ab dem 23. Juli bis zum 17. August finden die Kurse in der Zeit von 9.00 bis 12.00 Uhr statt – der öffentliche Badebetrieb beginnt in dieser Zeit erst ab 12 Uhr.

 

 

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Bernauer Schülerinnen und Schüler ausgezeichnet

Es ist zu einer schönen Tradition geworden, dass die Stadt Bernau am letzten Schultag vor den Sommerferien Schülerinnen und Schüler für ihre schulischen und außerschulischen Leistungen auszeichnet.

So standen heute 13 Mädchen und sieben Jungen im Mittelpunkt, die von Dr. Hildegard Bossmann, der Vorsitzenden der Stadtverordnetenversammlung, mit viel Lob für ihre Einsatzbereitschaft gewürdigt wurden.

Die ausgezeichneten Sechst- und Zehntklässler werden sowohl für ihre guten Leistungen als auch für ihr soziales Engagement und ihre Hilfsbereitschaft von den Mitschülern geschätzt. Mehrere sind als Klassensprecher oder Streitschlichter aktiv, haben Spendenaktionen organisiert oder ihre Schulen bei Sportwettbewerben vertreten. Nach jeder Laudatio gab es großen Applaus von den anwesenden Eltern, Großeltern und Geschwistern. Zur Ehrung vorgeschlagen wurden sie von ihren Schulen, die sich in städtischer Trägerschaft befinden.

„Ich bin stolz darauf, dass wir die Schülerehrungen bereits zum 12. Mal ermöglichen können. Bis heute durften wir 178 Mädchen und Jungen auszeichnen, die das Miteinander in der Klasse fördern und sich für andere einsetzen“, sagt Dr. Hildegard Bossmann.

Geehrt wurden Emely Haß, Luis Nikolai Bethge, Nikolaos Dimoulas und Lilli Linsenbarth von der Grundschule am Blumenhag; Luisa Eberst, Rosanna Dierschke, Jolina Marie Wizner und Anna-Lena Sophie Kintzelt von der Georg-Rollenhagen Grundschule; Sultan Sulaiman, Sarah Michelle Rohloff und Sandy Liesegang von der Grundschule an der Hasenheide; Patrizia Wolf, Malte Kleinod und Henry Blank von der Grundschule Schönow; Michelle Rosentreter, Celine Becker, Florian Gregor Rathmann und Nicol Bibiane Grund von der Tobias-Seiler-Oberschule sowie Vivien Grafe und Veljko Tomic von der Oberschule am Rollberg.

Zusammen mit Marina Timmermann, der Leiterin der Schulverwaltung, überreichte ihnen Dr. Hildegard Bossmann neben einer Glückwunschkarte auch eine Sonnenblume sowie einen Büchergutschein und eine Zehnerkarte für das Freibad in Bernau-Waldfrieden – passende Geschenke, um die Ferienzeit abwechslungsreich zu gestalten.

 

 

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Landkreis will Blumberger Grundschulstandort übernehmen

Landkreis Barnim – 29.06.2018 13:31 CEST

Landrat und Bürgermeister unterzeichnen öffentlich-rechtliche Vereinbarung

Der Landkreis Barnim und die Gemeinde Ahrensfelde haben eine öffentlich-rechtliche Vereinbarung zur Übernahme der Blumberger Grundschulstandort durch den Landkreis geschlossen. Landrat Bodo Ihrke und Bürgermeister Wilfried Gehrke unterzeichneten die Vereinbarung am Freitag im Beisein von Schulleiterin Patricia Franke.

„Die Gemeinde Ahrensfelde liegt am Berliner Rand und gehört dadurch zu den dynamischsten Kommunen in unserem Landkreis“, weiß Landrat Bodo Ihrke. Um mit dieser Dynamik Schritt halten zu können, müsse die kommunale Infrastruktur weiterentwickelt werden. „Das Thema Bildung liegt uns dabei am Herzen. Das haben wir bereits an anderer Stelle bewiesen und diesen Beweis werden wir auch hier antreten“, so der Landrat weiter.

Ähnlich sieht das auch Ahrensfeldes Bürgermeister Wilfried Gehrke: Unsere Gemeinde hat sich in den letzten Jahren stark entwickelt. Diese Entwicklung muss sich auch in der Schullandschaft widerspiegeln. Wir haben lange für die Oberstufe in Ahrensfelde gekämpft und sind froh, gemeinsam eine Lösung gefunden zu haben.“

Mit dem Vertrag kommt der Landkreis seiner Verpflichtung aus dem brandenburgischen Schulgesetz zur Trägerschaft weiterführender Schulen nach. Der Kreistag hatte in einem Grundsatzbeschluss ebenfalls noch einmal bekräftigt, alle weiterführenden Schulen im Landkreis aus kommunaler Hand übernehmen zu wollen.

Unter den Augen von Schulleiterin Patricia Franke unterzeichnen Landrat Bodo Ihrke (l.) und Bürgermeister Wilfried Gehrke die Vereinbarung. Foto: Oliver Köhler

In dem nun ausgehandelten Vertrag sind die wichtigsten Vorhaben geregelt. So wird der Landkreis das Gebäude der derzeitigen Grundschule „Friedrich von Canitz“ im Ortsteil Blumberg zum 1. August 2021 übernehmen. Der Kaufpreis wird bei fünf Millionen Euro liegen. Zum Schuljahresbeginn 2021/22 wird der Landkreis dann aus der Grundschule eine Oberschule mit Grundschule machen. Während der Grundschulteil zweizügig statt wie bisher fünfzügig betrieben werden soll, ist für die Oberschule eine Zwei- bis Dreizügigkeit geplant.

Eine Gefährdung derzeit bestehender Schulen ist durch diese Maßnahme ausgeschlossen, da alle Schulstandorte des Planungsbereichs zur Deckung des künftigen Bedarfs erforderlich sind und durch die vorgesehenen Maßnahmen im Planungsbereich keine Überkapazitäten geschaffen werden.

Die Kreisverwaltung mit Hauptsitz in Eberswalde ist für eine Vielzahl von Aufgaben zuständig. Dazu zählen unter anderem Bauaufsicht, Kommunalaufsicht, Schulverwaltung, Jugendamt, Grundsicherung, Bodenschutz, Gesundheitsamt, Strukturentwicklung und Katasteramt.

Darüber hinaus hat sich der Landkreis zahlreiche freiwillige Aufgaben gegeben. So werden seit Jahren die Nachhaltigkeitsstrategie „Die Zukunft ist erneuer:bar“ und die Bildungsinitiative Barnim verfolgt.

 

Berliner Lazarus-Haus der Hoffnungstaler Stiftung Lobetal

Gastgeber für den “Pflege-Schwur” der Bundesregierung

Am 25. Juni trafen sich Familienministerin Franziska Giffey (SPD), Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) und Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) zu einem gemeinsamen Interview mit der „Bild am Sonntag“  (BamS) im Lazarus-Haus in der Bernauer Straße.

Die drei Minister informieren sich über den Pflegealltag im Lazarus – Haus Berlin

Die Minister haben dort einen “Pflege-Schwur” abgegeben, wie die “BamS” am vergangenen Sonntag (1. Juli) berichtete. Giffey erklärte in dem gemeinsamen Interview: „Wir geben hier den Schwur ab. Hier sitzen drei Minister, die gemeinsam gegen den Pflegenotstand vorgehen wollen.“

Die Bundesregierung will binnen eines Jahres ein Maßnahmenpaket zur Beseitigung des Pflegenotstands auf den Weg bringen. Am Dienstag, den 3. Juli, startet die konzertierte “Aktion Pflege” der Bundesregierung offiziell. Im Blick sind Flächentarifvertrag in der Pflege, Steigerung der Attraktivität des Pflegeberufs und der Ausbildung, Gewinnung von Arbeitskräften aus anderen Ländern sowie Verbesserung der Arbeitsbedingungen.

Am Rande des Minstertreffens nutzte Geschäftsführer Martin Wulff die Gelegenheit, eine Einladung der Schülerinnen und Schüler der Lazarus – Schulen zum Gespräch über die Rahmenbedingungen der Altenpflege an Gesundheitsminister Jens Spahn zu übergeben.

Im Lazarus-Haus-Berlin an der Bernauer Straße bietet die Hoffnungstaler Stiftung Lobetal für 184 Bewohnerinnen und Bewohnern im höheren Lebensalter eine breite Palette miteinander vernetzter Angebote. In gesonderten Wohnbereichen ist das Haus auf die Pflege und Betreuung von demenzerkrankten sowie gehörlosen Bewohnerinnen und Bewohnern spezialisiert. Ergänzend stellt das Servicewohnen behindertengerecht ausgestattete zwölf Ein- und Zweizimmer-Apartments für ältere Menschen zur Verfügung.

 

© Hoffnungstaler Stiftung Lobetal

 

 

Herausragende Qualität in der Dorfentwicklung bescheinigt

Groß Schönebeck erfolgreich beim Europäischen Dorferneuerungswettbewerb 2018

Das brandenburgische Groß Schönebeck hat mit einem hervorragendem Ergebnis am diesjährigen Wettbewerb um den Europäischen Dorferneuerungspreis 2018 „Weiter Denken“ teilgenommen. Das hat die Europäische ARGE Landentwicklung und Dorferneuerung mitgeteilt. Neben der Siegergemeinde Hinterstoder (Österreich) schaffte es der Schorfheider Ortsteil Groß Schönebeck in die Kategorie jener Orte, die sich nach Juryeinschätzung durch eine „ganzheitliche, nachhaltige und mottogerechte Dorfentwicklung von herausragender Qualität“ auszeichnen. Von den insgesamt 23 Teilnehmern aus ganz Europa erreichten 14 weitere diese höchste Kategorie.

Groß Schönebeck besteche durch die Bewältigung des radikalen Funktionswandels in der Forstwirtschaft und in der Jagd nach der Wende sowie durch das Annehmen und innovative Weiterentwickeln der neuen Gegebenheiten, die durch die Ausweisung des Biosphärenreservates Schorfheide entstanden seien, heißt es in der Jurybegründung.

Auffällig sei die intensive Auseinandersetzung mit der Geschichte, die unter anderem in der Ausstellung „Jagd und Macht“ ihren Ausdruck finde und als sinnvolle „Nachnutzung der Vergangenheit“ gewertet werden dürfe. Und weiter: „Die Schaffung eines neuen Lebensgefühls durch eine herausragende und durchgängige Offenheit gegenüber Neuem und Andersartigem, die sich in mehreren erfolgreichen Projekten manifestiert, sowie die Entwicklung und konsequente Umsetzung hochwertiger partizipatorischer Prozesse werden dem Motto „we!ter denken“ besonders gerecht.“

In der Gemeinde Schorfheide hat die Nachricht von der Einstufung in die höchste Preiskategorie entsprechende Freude ausgelöst. Bürgermeister Uwe Schoknecht beglückwünschte die Groß Schönebecker und verwies darauf, dass das gemeinsame Bemühen um eine erfolgreiche Dorfentwicklung in Groß Schönebeck nun auch gewürdigt werde.

Groß Schönebecks Ortsvorsteher Hans-Joachim Buhrs erklärte im Namen der Vorbereitungsteams und aller Aktiven: „Wir freuen uns riesig, dass wir die Jury durch unsere guten Bewerbungsunterlagen und auch bei ihrem Besuch Anfang Juni vor Ort offensichtlich überzeugen konnten. Diese Anerkennung gibt unserem Dorf noch einmal einen Schub und wird alle Akteure motivieren, sich weiter einzubringen.“

Fest steht bereits, dass die Groß Schönebecker eine Abordnung zur Preisverleihung entsenden werden. Die Preisverleihung, die den Höhepunkt einer mehrtägigen Veranstaltung mit Exkursionen, Ausstellungen und kulturellen Begegnungen bildet und ein großes europäisches Fest sein wird, findet vom 20. bis 22. September 2018 in der Siegergemeinde des vergangenen Wettbewerbes, nämlich in der Tiroler Gemeinde Fließ, statt.

 

Quelle: Gemeinde Schorfheide

7. Bürgerbudget:

Countdown für die Vorschlagsfrist

 

Es sind nur noch wenige Tage. Bis Sonnabend, dem 30. Juni 2018, können Eberswalderinnen und Eberswalder Vorschläge für das siebte Bürgerbudget einreichen. Die Vorschläge können auf den verschiedensten Wegen an die Verwaltung gerichtet werden – schriftlich, per E-Mail, Twitter oder telefonisch.
„Mein Team nimmt Ihre Vorschläge gern an, egal auf welchem Weg sie an uns heran getragen werden“, so Kämmerer Sven Siebert. Per Post können sie an Stadt Eberswalde, Kämmerei, Breite Straße 41-44 geschickt werden. Per EMail können die Vorschläge unter der Adresse buergerbudget@eberswalde eingereicht werden oder direkt über die Homepage der Stadt unter www.eberswalde.de/buergerbudget. Per Twitter können Vorschläge unter @buergerbudgetEW eingereicht werden, telefonisch können sie unter der Nummer 64200 abgegeben werden, gern auch als Ansage auf dem Anrufbeantworter.
65 Vorschläge sind in der Verwaltung bereits eingegangen. Die Vielfalt ist hier wieder groß und betrifft beispielsweise Projekte in Vereinen oder die Verschönerung des Stadtbildes allgemein. „Immer an den allerletzten Tagen ist die Beteiligung der Bürger mit Vorschlägen groß. Da diese letzten Tage angelaufen sind, möchte ich dafür noch einmal werben“, so der Kämmerer.
Sein Amt ist für die Organisation und Durchführung des Bürgerbudgets verantwortlich. „Die Vorbereitungen für das Bürgerbudget 2019 laufen auf Hochtouren, damit Tag der Entscheidung, am 22. September 2018, alles reibungslos läuft und die Eberswalderinnen und Eberswalder neben einer tollen Abstimmung auch ein schönen Nachmittag im Familiengarten verbringen können“, so Sven Siebert.
Von A wie Abfallbehälter bis Z wie Zaun können die Eberswalderinnen und Eberswalder ihre Wünsche einbringen. „Die Vorschläge müssen aber
bestimmte Kriterien erfüllen“, erinnert Sven Siebert, der Kämmerer der Stadt.
„Die Vorschläge müssen durch die Stadtverwaltung umsetzbar sein, von einem Eberswalder beziehungsweise einer Eberswalderin ab 14 Jahren eingebracht werden und dürfen Kosten von 15.000 Euro nicht überschreiten“, so der Kämmerer. Gut kann er sich an sehr kreative Vorschläge aus den Vorjahren erinnern. „Blumenwiesen für Bienen ist mir noch sehr gut in Erinnerung oder die Unterstützung für Bibliotheken. Ich bin gespannt, wie kreativ die Einreicher in diesem Jahr sind“, so der Kämmerer.
Auch in diesem Jahr wird der Tag der Entscheidung im Familiengarten stattfinden. Am 22. September 2018 können die Eberswalder Bürgerinnen und Bürger in der Zeit von 10 bis 18 Uhr insgesamt über 100.000 Euro entscheiden, die im Jahr 2019 für Projekte ausgegeben werden. Doch erst einmal sind

Vorschläge gefragt.

 

P R E S S E M I T T E I L U N G
Der Bürgermeister

100 Jahre Bauhaus – Jahresausstellungsprogramm 2019 der GALERIE BERNAU

2019 findet das 100-jährige Gründungsjubiläum des Bauhauses statt. 1919 in Weimar gegründet, 1925 nach Dessau umgezogen und 1933 in Berlin unter dem Druck der Nationalsozialisten geschlossen, bestand die Hochschule nur 14 Jahre.

Die GALERIE BERNAU widmet der einflussreichen Bildungsstätte ihr Jahresprogramm und möchte im Rahmen von bauhaus100 historische Zeugnisse ebenso neu entdecken wie die Bedeutung des Bauhauses für die Gegenwart und Zukunft.

Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bundesschule des Allgemeinen Deutschen Gewerkschaftsbundes (ADGB) in Bernau bei Berlin, die im Juli 2017 in die UNESCO Welterbeliste aufgenommen wurde.

Im Rahmen einer deutschlandweiten Ausschreibung waren Künstler*Innen, die ihre Arbeitsweisen auf Grundgedanken und Formsprache der Lehre am Bauhaus zurückführen genauso aufgerufen sich zu bewerben wie Künstler*innen, deren partizipative, theoretische, visionäre und/oder kritische Stellungnahmen und Projektideen Relevanz und Aktualität des Bauhauses hinterfragen.

Am Montag, 11. Juni tagte die Fachjury, bestehend aus Marie Gerbaulet, EIGEN+ART Lab; Anke Hannemann, Bauhaus-Universität Weimar; Friedemann Seeger, Stiftung Baudenkmal Bundesschule Bernau und baudenkmal bundesschule bernau e.V. sowie Christoph Tannert, Künstlerhaus Bethanien und begründete die Entscheidung wie folgt:

Christa Jeitner / Martin Jahn

Mit Textil-Objekten und raumgreifenden Stoff-Installationen sowie Mixed-Media-Kompositionen hat sich Christa Jeitner (*1935) bereits in den 1970er Jahren einen guten Namen gemacht. Unter DDR-Bedingungen eher dem nicht-offiziellen Kunstspektrum zuzurechnen, immer wach und gegenwartsorientiert, spielerisch und materialbewusst, hat sie eine Vielzahl beeindruckender Werke von hoher Qualität geschaffen, die im Dialog mit weitestgehend unbekannten Werken aus dem Nachlass des hervorragenden Bauhaus-Künstlers Martin Jahn (1898-1981) präsentiert werden sollen, der in seinem Werk Anregungen von Johannes Itten, Paul Klee, László Moholy-Nagy und Lyonel Feininger verarbeitet.
Studierende der Bauhaus-Universität – „The International Style meets Internationality“
Wie übersetzen 12 junge internationale Künstler*innen, die an der Bauhaus-Universität Weimar studieren die Ideale und Grundgedanken der Bauhaustradition in neue, zeitgenössische und kulturelle Fragestellungen? Die Gruppenbewerbung „The International Style meets Internationality“ überzeugte die Jury nicht nur durch ihre offene Experimentierfreudigkeit, sondern auch mit einer Diversität ihrer Medienwahl. Performance und Aktionen im öffentlichen Raum, partizipative Workshop-Formate und Arbeiten im Bereich der künstlerischen, kulturellen Recherche, Interventionen, Zeichnung und Fotografie öffnen den Blick auf ein sehr aktuelles Bauhaus, das jetzt passiert und dessen Schüler*innen gerade ihre eigene künstlerische Identität formen.

Andrea Milde / Roland Schefferski

Die Künstlerin Andrea Milde und der Künstler Roland Schefferski konnten die Jury jeweils in ihren Bewerbungen mit außergewöhnlichen und partizipativ angelegten Projekten überzeugen. Während Andrea Milde sich mit ihrem KUKUmobil, ein zur mobilen Webstation umgebauter Bauwagen neuen Formen des Zusammenlebens und kollektiven Arbeitens stellt, schafft Roland Schefferski eine auf Kleidungsstücken gestickte, ungewöhnliche Portraitreihe des Bernauer Publikums und stellt dieses in den Mittelpunkt seiner künstlerischen Auseinandersetzung. Die Kombination dieser beiden Arbeitsweisen in einer Ausstellung sehen zu können, eröffnet einen zeitgenössischen Diskurs über die Stofflichkeit des Bauhauses.

Alex Lebus / Marten Schech

Die KünstlerInnen Alex Lebus und Marten Schech haben für die Galerie ein
Ausstellungskonzept entwickelt, das auf doppelter Ebene mit den Begriffen „Raum“ und „Haus“ spielt: Zum einen werden für den Galerieraum neue Werke erschaffen, die eine Weiterführung Lebus’ bildnerischer Spiegelarbeiten und Schechs kubisch, architektonischer Skulpturen in einem Zusammenspiel vermuten lassen. Zum anderen reflektieren und verhandeln beide KünstlerInnen in ihrer künstlerischen Praxis auf unterschiedliche Art und Weise, Verhältnisse wie Innen und Außen, psychischer und physischer Raum, Beziehungen im Raum, Identitäten und Funktionalitäten. Aufgrund dieses Spannungsfeldes und Reflexionspotenzials, das im Ausstellungsraum entstehen kann und durch den Einbezug verschiedener Medien hat sich die Jury für Alex Lebus und Marten Schech entschieden.

Carola Bark / Gerd Pilz

Die Bewerbung von Gerd Pilz, sich mit dem Thema Linie, Fläche, Licht und Raum am Beispiel des Bauhaus Denkmals Bundesschule und anderer Bauhausarchitekturen auseinanderzusetzen, hat die Jury überzeugt. Besonders durch das Erlebnis der 3D Architekturfotografie und ihrer gestalterischen Veränderungen wird dem Ausstellungsbesucher das Thema eindrücklich nahegebracht, das nicht zuletzt mit Erstaunen und Vergnügen verbunden sein wird. In der Beurteilung mit weiteren Bewerber*innen gab die Jury die Empfehlung, die Bewerbung von Carola Bark und Gerd Pilz als Gemeinschaftsausstellung zu gestalten. Frau Barks Vorschlag, eine großformatige Wandarbeit auf der Grundlage von architektonischen Elementen des Bauhaus Denkmals Bernau in den Galerieraum zu übersetzen, steht im interessanten Kontrast zu den 3D – Beiträgen von Gerd Pilz.

Die GALERIE BERNAU

bereitet nun gemeinsam mit Künstler*innen die Ausstellungsprojekte vor. Als nicht-kommerzieller und gemeinnütziger Kunstraum erfolgt die Umsetzung der Ausstellungen unter Vorbehalt der Bewilligung von Projektmitteln seitens der Fördergeldgeber wie Stadt, Landkreis, und Land.

Weitere Informationen zur Jury:

Christoph Tannert ist Ausstellungsmacher und Autor. Geboren 1955 in Leipzig, lebt er seit 1976 in Berlin. 1976-1981 studierte er Kunstwissenschaft und Klassische Archäologie an der Humboldt Universität zu Berlin. Seit 2000 ist er Geschäftsführer des Künstlerhauses Bethanien Berlin.
Marie Gerbaulet (*1989) hat Arts and Culture (BA) an der Maastricht University (Niederlande) und Kunstgeschichte im globalen Kontext mit dem Studienschwerpunkt Europa und Amerika (MA) an der Freien Universität Berlin studiert. Seit Anfang 2018 leitet sie das EIGEN + ART Lab, den jungen Projektraum der Galerie EIGEN+ART. Das Lab versteht sich als innovatives Experimentierfeld für zeitgenössische künstlerische Positionen.
Anke Hannemann (*1980) ist Künstlerin und künstlerische Mitarbeiterin der Bauhaus-Universität Weimar. Sie studierte Kunstgeschichte und Englische Literatur an der Technischen Universität Dresden, Freie Kunst an der Bauhaus-Universität Weimar sowie
Sound und Performance Art an der »The School of the Art Institute of Chicago« (USA). Seit 2011 arbeitet Hannemann als künstlerische Mitarbeiterin an der Bauhaus-Universität Weimar und ist als freie Kuratorin und künstlerische Beraterin tätig.
Friedemann Seeger (*1950) hat an der Burg Giebichenstein in Halle studiert. Aufbau des Stadtplanungsamtes in der Stadtverwaltung Bernau und Planungsamtsleiter bis 2012. Er ist Vorstandsmitglied der Stiftung Baudenkmal Bundesschule Bernau und seit 2007 im Vorstand des Vereins baudenkmal bundesschule bernau e.V.
Weitere Informationen über die Galerie Bernau:
Die im Stadtkern gelegene GALERIE BERNAU ist ein nicht-kommerzieller Kunstraum. Die Vermittlung und Förderung zeitgenössischer bildender Kunst mit all ihren Facetten und interdisziplinären Erweiterungsformen steht im Mittelpunkt der Tätigkeit. Wechselnde Ausstellungen pro Jahr, begleitende Veranstaltungen und ein Kunstvermittlungsangebot im hauseigenen Atelier bieten im Sinne der Kunst Freiräume für regionale sowie internationale künstlerische Positionen, Initiativen, Kooperationspartner*innen sowie für die Bürger*innen der Stadt Bernau und andere Interessierte.
Kontakt Rückfragen richten Sie bitte an die Galerieleitung
Ann-Kathrin Rudorf M.A.
galerie@best-bernau.de | 03338-8068

„Johann – Strauß – Konzert“ – Open Air

am 15. Juli 2018 im Binnenschifffahrtsmuseum Oderberg

Das Salonorchester des Brandenburgischen Konzertorchesters Eberswalde begrüßt am 15. Juli um 15 Uhr im Binnenschifffahrtsmuseum Oderberg se Publikum mit einem beschwingten Potpourri von Polka bis Walzer rund um den Walzerkönig Johann Strauß und seinen Zeitgenossen. Sprühende, zündende Musik, die den Geist belebt und gute Laune verbreitet ist wie Champagner für die Seele: so prickelnd, belebend und im schönsten Sinne des Wortes berauschend.
Das abwechslungsreiche Programm mit Ausschnitten aus „Wiener Blut“, „Der Zigeunerbaron“, „Boccaccio“ und „Der Vogelhändler“ wird das Publikum gleichermaßen begeistern und mitreißen.
Dazu präsentiert sich die charmante Sopranistin Carola Reichenbach als Gesangssolistin mit einem schwungvollen „Grüß dich Gott, du liebes Nester´l“, zeigt viel Gefühl bei „Hab ich nur deine Liebe“ und genießt am Ende den „Feuerstrom der Reben“. Seien Sie dabei, wenn Ihnen das Salonorchester des Brandenburgischen Konzertorchesters Eberswalde mit ausgelassener Spielfreude einen schwungvollen Konzertnachmittag präsentiert!
Karten und weitere Informationen unter:
Binnenschifffahrtsmuseum Oderberg e. V.
Tel. (03 33 69) 470 oder 53 93 21
Eintritt:
10,00 Euro – um Vorbestellung wird gebeten –

 

 

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