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Botschafter für Bernau - Barnim-plus

Am Samstag, dem 17. August lädt das Projekt Bernau.Pro.Klima alle Interessierten zur 1. Bernauer Klima-Fahrradtour „Fit machen für den Klimawandel“ ein. Die Radtour beginnt um 10 Uhr am Steintor und endet gegen 14 Uhr.

Der Klimawandel ist in vollem Gange. Extremwetter beeinträchtigen und gefährden die Menschen in Form von Hitzewellen, Dürreperioden oder Starkregen und Stürmen. Auch Bernau bleibt von diesen Veränderungen nicht unberührt. Das zeigte uns erst in der vergangenen Woche das Starkregenereignis, das die Innenstadt in Teilen unter Wasser setzte. Das Projekt Bernau.Pro.Klima, der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde, entwickelt in enger Kooperation mit der Stadt Bernau eine Klimaanpassungsstrategie, mit deren Hilfe sich Bernau für den Klimawandel wappnen möchte.

Daher ist das Ziel der Klima-Fahrradtour, die lokalen Auswirkungen des Klimawandels sichtbar zu machen. Es soll aufgezeigt werden, wie eine naturbasierte Anpassung an den Klimawandel in Bernau aussehen kann. An insgesamt acht Stationen werden die Themen „klimarobuste Stadt“, „klimarobustes Offenland“, „klimarobuster Wald“ und „klimarobuste Gewässer“ behandelt. Dabei stellen auch lokale Nachhaltigkeitsinitiativen sich und ihre Arbeit vor. Die Route führt vom Steintor über Bernau-Süd bis nach Börnicke und von dort aus über die Börnicker Chaussee wieder zurück in die Stadt. Die Gesamtstrecke beträgt etwa zehn Kilometer und ist für Jung und Alt geeignet. Die Teilnehmenden werden gebeten, an ausreichend Trinkwasser und Sonnenschutz zu denken.

Um eine Voranmeldung per E-Mail an klimaanpassung@bernau-bei-berlin.de wird gebeten. Weitere Informationen unter: Bernau.Pro.Klima, Maren Michaelsen, Tel: (03338) 365 212 oder (03334) 657 284 sowie im Internet unter www.natuerlich-barnim.de/bernau-pro-klima/

Quelle: Stadt Bernau

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https://www.bestattungshaus-bernau.de/
unser Bernauer Partner

Gewässer in Bernau – Herausforderungen und Chancen für eine klimarobuste Stadtentwicklung

Wasser ist ein wertvolles und in Zeiten des Klimawandels ein immer knapper werdendes Gut. Ändert sich das Klima, hat dies auch direkte Auswirkungen auf den Wasserhaushalt sowie die Qualität und Ökologie von Gewässern. Starkregen und Hochwasser, niedrige Wasserstände und Austrocknung sowie Sauerstoffmangel und Versauerung von Gewässern gehören zu den Folgen. Mögliche Änderungen in der Grundwasserneubildung können zu Engpässen in der Trinkwasserversorgung führen. Mit der Renaturierung von Fließgewässern kann ein wichtiger Beitrag zur Anpassung an den Klimawandel geleistet werden, denn naturnahe Flüsse können vor Hochwasser schützen, den Wasserhaushalt regulieren und zur Kühlung des Stadtklimas beitragen.

Die Panke, das größte und wichtigste Fließgewässer in Bernau, ist in ihrer Funktionsfähigkeit gestört. Das soll sich durch die schrittweise Umsetzung der europäischen Wasserrahmenrichtlinie in Form des Gewässerentwicklungskonzepts Panke ändern. Ziel dabei ist es, die Panke möglichst im gesamten Stadtgebiet zu einem mäandrierenden Gewässer zu entwickeln.

In diesem Zusammenhang lädt das Projektteam Bernau.Pro.Klima am Montag, den 18.02.2019, um 18 Uhr in die Rotunde der Grundschule am Blumenhag, Zepernicker Chaussee 24,16321 Bernau bei Berlin ein. Ziel der Veranstaltung ist der Austausch über den Zustand, die Rolle und das Potenzial der Gewässer in Bernau für eine klimarobuste Stadtentwicklung.

Andreas Krone, Geschäftsführer des Wasser- und Bodenverbands Finowfließ, wird zu Beginn der Veranstaltung über den Zustand der Gewässer in Bernau und den aktuellen Stand der Umsetzung des Gewässerentwicklungskonzepts informieren. Im Anschluss haben alle Teilnehmenden die Möglichkeit, ihre Ideen, Bedenken und Wünsche für Maßnahmen zur Klimaanpassung in Bernau – wie die geplante Renaturierung der Panke im gesamten Gemeindegebiet – einzubringen. Die Ergebnisse des Workshops fließen in eine Klimaanpassungs-Strategie für Bernau und die geplanten Renaturierungsvorhaben des Wasser- und Bodenverbands mit ein.  

Foto: Pressestelle Bernau

Im Rahmen des Projektes Bernau.Pro.Klima entwickelt die Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Bernau eine Strategie zur Anpassung an den Klimawandel in Bernau. Dabei setzt das Projektteam auf eine möglichst breite Beteiligung der Öffentlichkeit. Die Veranstaltungsreihe „Klimavorsorge für Bernau“ soll der Auftakt eines breiten Beteiligungsprozesses sein. Der Workshop „Gewässer in Bernau – Herausforderungen und Chancen für eine klimarobuste Stadtentwicklung“ ist dabei die vierte und letzte Veranstaltung dieser Workshop-Reihe. Die Ergebnisse aller Workshops fließen in die Strategieentwicklung zur Klimaanpassung in Bernau mit ein.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen:

Reden, planen und gestalten Sie mit!

Kontakt und Informationen:

Ansprechpartnerin: Maren Michaelsen (Beteiligung & Kommunikation)

E-Mail: klimaanpassung@bernau-bei-berlin.de

Telefon: 03338/365-212 oder 03334/657-284

www.natuerlich-barnim.de/bernau-pro-klima/

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Bernau auf dem Weg in Botschafter für Bernau - Barnim-plusdie Heißzeit?

Zu einem Vortrag mit anschließendem Workshop lädt das Projektteam Bernau.Pro.Klima am Dienstag, dem 20. November ab 18 Uhr in die Rotunde der Grundschule am Blumenhag in der Zepernicker Chaussee 24. Ziel der Veranstaltung ist es, Folgen des Klimawandels in Bernau zu verorten und Vorschläge für Gegenmaßnahmen zu erarbeiten.

 

In seinem Eingangsvortrag wird Steffen Kriewald vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung zunächst seine Ergebnisse anhand einer so genannten Thermo-Karte vorstellen. Diese zeigt, welche Flächen sich in Bernau in den vergangenen Sommermonaten am stärksten erhitzt haben und wo es am Kühlsten war. Die Karte ist eine wichtige Grundlage, um Zukunftsentscheidungen für eine an den Klimawandel angepasste Stadtentwicklung treffen zu können. Die Diskussion zum Vortrag wird Professor Pierre Ibisch von der Hochschule für Nachhaltige Entwicklung Eberswalde moderieren.

 

An den Vortrag schließt sich ab 19 Uhr ein Workshop an, dessen Ergebnisse in eine Strategie zur Anpassung an den Klimawandel fließen sollen, die das Projektteam Bernau.Pro.Klima für Bernau erarbeitet. Unter dem Titel „Herausforderungen und Potenziale von Siedlungsflächen für eine robuste Stadtentwicklung“ wird dabei versucht, auf einer Karte genau zu lokalisieren, wo sich der Klimawandel in Bernau bemerkbar gemacht hat und erste Maßnahmenvorschläge zu erarbeiten.

 

Alle interessierten Bernauerinnen und Bernauer sind herzlich eingeladen.

 

quelle: Stadt Bernau

 

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