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100 Jahre Bauhaus – Jahresausstellungsprogramm 2019 der GALERIE BERNAU

2019 findet das 100-jährige Gründungsjubiläum des Bauhauses statt. 1919 in Weimar gegründet, 1925 nach Dessau umgezogen und 1933 in Berlin unter dem Druck der Nationalsozialisten geschlossen, bestand die Hochschule nur 14 Jahre.

Die GALERIE BERNAU widmet der einflussreichen Bildungsstätte ihr Jahresprogramm und möchte im Rahmen von bauhaus100 historische Zeugnisse ebenso neu entdecken wie die Bedeutung des Bauhauses für die Gegenwart und Zukunft.

Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bundesschule des Allgemeinen Deutschen Gewerkschaftsbundes (ADGB) in Bernau bei Berlin, die im Juli 2017 in die UNESCO Welterbeliste aufgenommen wurde.

Im Rahmen einer deutschlandweiten Ausschreibung waren Künstler*Innen, die ihre Arbeitsweisen auf Grundgedanken und Formsprache der Lehre am Bauhaus zurückführen genauso aufgerufen sich zu bewerben wie Künstler*innen, deren partizipative, theoretische, visionäre und/oder kritische Stellungnahmen und Projektideen Relevanz und Aktualität des Bauhauses hinterfragen.

Am Montag, 11. Juni tagte die Fachjury, bestehend aus Marie Gerbaulet, EIGEN+ART Lab; Anke Hannemann, Bauhaus-Universität Weimar; Friedemann Seeger, Stiftung Baudenkmal Bundesschule Bernau und baudenkmal bundesschule bernau e.V. sowie Christoph Tannert, Künstlerhaus Bethanien und begründete die Entscheidung wie folgt:

Christa Jeitner / Martin Jahn

Mit Textil-Objekten und raumgreifenden Stoff-Installationen sowie Mixed-Media-Kompositionen hat sich Christa Jeitner (*1935) bereits in den 1970er Jahren einen guten Namen gemacht. Unter DDR-Bedingungen eher dem nicht-offiziellen Kunstspektrum zuzurechnen, immer wach und gegenwartsorientiert, spielerisch und materialbewusst, hat sie eine Vielzahl beeindruckender Werke von hoher Qualität geschaffen, die im Dialog mit weitestgehend unbekannten Werken aus dem Nachlass des hervorragenden Bauhaus-Künstlers Martin Jahn (1898-1981) präsentiert werden sollen, der in seinem Werk Anregungen von Johannes Itten, Paul Klee, László Moholy-Nagy und Lyonel Feininger verarbeitet.
Studierende der Bauhaus-Universität – „The International Style meets Internationality“
Wie übersetzen 12 junge internationale Künstler*innen, die an der Bauhaus-Universität Weimar studieren die Ideale und Grundgedanken der Bauhaustradition in neue, zeitgenössische und kulturelle Fragestellungen? Die Gruppenbewerbung „The International Style meets Internationality“ überzeugte die Jury nicht nur durch ihre offene Experimentierfreudigkeit, sondern auch mit einer Diversität ihrer Medienwahl. Performance und Aktionen im öffentlichen Raum, partizipative Workshop-Formate und Arbeiten im Bereich der künstlerischen, kulturellen Recherche, Interventionen, Zeichnung und Fotografie öffnen den Blick auf ein sehr aktuelles Bauhaus, das jetzt passiert und dessen Schüler*innen gerade ihre eigene künstlerische Identität formen.

Andrea Milde / Roland Schefferski

Die Künstlerin Andrea Milde und der Künstler Roland Schefferski konnten die Jury jeweils in ihren Bewerbungen mit außergewöhnlichen und partizipativ angelegten Projekten überzeugen. Während Andrea Milde sich mit ihrem KUKUmobil, ein zur mobilen Webstation umgebauter Bauwagen neuen Formen des Zusammenlebens und kollektiven Arbeitens stellt, schafft Roland Schefferski eine auf Kleidungsstücken gestickte, ungewöhnliche Portraitreihe des Bernauer Publikums und stellt dieses in den Mittelpunkt seiner künstlerischen Auseinandersetzung. Die Kombination dieser beiden Arbeitsweisen in einer Ausstellung sehen zu können, eröffnet einen zeitgenössischen Diskurs über die Stofflichkeit des Bauhauses.

Alex Lebus / Marten Schech

Die KünstlerInnen Alex Lebus und Marten Schech haben für die Galerie ein
Ausstellungskonzept entwickelt, das auf doppelter Ebene mit den Begriffen „Raum“ und „Haus“ spielt: Zum einen werden für den Galerieraum neue Werke erschaffen, die eine Weiterführung Lebus’ bildnerischer Spiegelarbeiten und Schechs kubisch, architektonischer Skulpturen in einem Zusammenspiel vermuten lassen. Zum anderen reflektieren und verhandeln beide KünstlerInnen in ihrer künstlerischen Praxis auf unterschiedliche Art und Weise, Verhältnisse wie Innen und Außen, psychischer und physischer Raum, Beziehungen im Raum, Identitäten und Funktionalitäten. Aufgrund dieses Spannungsfeldes und Reflexionspotenzials, das im Ausstellungsraum entstehen kann und durch den Einbezug verschiedener Medien hat sich die Jury für Alex Lebus und Marten Schech entschieden.

Carola Bark / Gerd Pilz

Die Bewerbung von Gerd Pilz, sich mit dem Thema Linie, Fläche, Licht und Raum am Beispiel des Bauhaus Denkmals Bundesschule und anderer Bauhausarchitekturen auseinanderzusetzen, hat die Jury überzeugt. Besonders durch das Erlebnis der 3D Architekturfotografie und ihrer gestalterischen Veränderungen wird dem Ausstellungsbesucher das Thema eindrücklich nahegebracht, das nicht zuletzt mit Erstaunen und Vergnügen verbunden sein wird. In der Beurteilung mit weiteren Bewerber*innen gab die Jury die Empfehlung, die Bewerbung von Carola Bark und Gerd Pilz als Gemeinschaftsausstellung zu gestalten. Frau Barks Vorschlag, eine großformatige Wandarbeit auf der Grundlage von architektonischen Elementen des Bauhaus Denkmals Bernau in den Galerieraum zu übersetzen, steht im interessanten Kontrast zu den 3D – Beiträgen von Gerd Pilz.

Die GALERIE BERNAU

bereitet nun gemeinsam mit Künstler*innen die Ausstellungsprojekte vor. Als nicht-kommerzieller und gemeinnütziger Kunstraum erfolgt die Umsetzung der Ausstellungen unter Vorbehalt der Bewilligung von Projektmitteln seitens der Fördergeldgeber wie Stadt, Landkreis, und Land.

Weitere Informationen zur Jury:

Christoph Tannert ist Ausstellungsmacher und Autor. Geboren 1955 in Leipzig, lebt er seit 1976 in Berlin. 1976-1981 studierte er Kunstwissenschaft und Klassische Archäologie an der Humboldt Universität zu Berlin. Seit 2000 ist er Geschäftsführer des Künstlerhauses Bethanien Berlin.
Marie Gerbaulet (*1989) hat Arts and Culture (BA) an der Maastricht University (Niederlande) und Kunstgeschichte im globalen Kontext mit dem Studienschwerpunkt Europa und Amerika (MA) an der Freien Universität Berlin studiert. Seit Anfang 2018 leitet sie das EIGEN + ART Lab, den jungen Projektraum der Galerie EIGEN+ART. Das Lab versteht sich als innovatives Experimentierfeld für zeitgenössische künstlerische Positionen.
Anke Hannemann (*1980) ist Künstlerin und künstlerische Mitarbeiterin der Bauhaus-Universität Weimar. Sie studierte Kunstgeschichte und Englische Literatur an der Technischen Universität Dresden, Freie Kunst an der Bauhaus-Universität Weimar sowie
Sound und Performance Art an der »The School of the Art Institute of Chicago« (USA). Seit 2011 arbeitet Hannemann als künstlerische Mitarbeiterin an der Bauhaus-Universität Weimar und ist als freie Kuratorin und künstlerische Beraterin tätig.
Friedemann Seeger (*1950) hat an der Burg Giebichenstein in Halle studiert. Aufbau des Stadtplanungsamtes in der Stadtverwaltung Bernau und Planungsamtsleiter bis 2012. Er ist Vorstandsmitglied der Stiftung Baudenkmal Bundesschule Bernau und seit 2007 im Vorstand des Vereins baudenkmal bundesschule bernau e.V.
Weitere Informationen über die Galerie Bernau:
Die im Stadtkern gelegene GALERIE BERNAU ist ein nicht-kommerzieller Kunstraum. Die Vermittlung und Förderung zeitgenössischer bildender Kunst mit all ihren Facetten und interdisziplinären Erweiterungsformen steht im Mittelpunkt der Tätigkeit. Wechselnde Ausstellungen pro Jahr, begleitende Veranstaltungen und ein Kunstvermittlungsangebot im hauseigenen Atelier bieten im Sinne der Kunst Freiräume für regionale sowie internationale künstlerische Positionen, Initiativen, Kooperationspartner*innen sowie für die Bürger*innen der Stadt Bernau und andere Interessierte.
Kontakt Rückfragen richten Sie bitte an die Galerieleitung
Ann-Kathrin Rudorf M.A.
galerie@best-bernau.de | 03338-8068

am 16. Juni 2018 hat der Reitverein Integration e.V. in Bernau am Spendenlauf auf dem „Pressefest der kleinen Zeitungen“ teilgenommen. Weit mehr als 50 Läuferinnen und Läufer gingen für den Reitverein Integration an den Start und liefen insgesamt 520 Runden entlang der Stadtmauer durch den Stadtpark mit Schwanenteich und wieder zum Start- und Zielpunkt am Steintor. Das sind insgesamt 218,4 Kilometer! Als verlässlichen Sponsor konnte der Reitverein den Rotary Club Bernau gewinnen, der 1 Euro pro Runde in Aussicht stellte. Somit gehen am Ende stolze 520,00 Euro an den Verein „Eltern helfen Eltern“ für ihre diesjährige Ferienfahrt an den Hölzernen See. Wir wünschen viel Spaß und gute Reise!

 

Fotograf: Johannes Wallbrecht

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Der kleinste Motorradgottesdienst

 

Deutschlands, vermutlich jedenfalls, fand am 24.06.2018 in Bernau statt! Trotz schlechtem Wetter und trotz Fußballweltmeisterschaft kamen 19 Biker, darunter drei Frauen auf 14 Maschinen zu diesem besonderen Gottesdienst in der Christuskirche in Bernau.

Biker- Pastor Ralf Schwieger aus Friedrichswalde hielt eine überragende, motorradbezogene Predigt und alles wurde von einer zündenden, mitreißenden Musik begleitet.

Am Kessel über dem Feuer trafen sich danach die Motorradfahrer, Gäste und Gemeindemitglieder zu einem gemeinsamen Essen zusammen.

Die „Regenfahrt“ mit dem Motorrad hat wieder einmal gezeigt, dass Biker die hart im Nehmen sind, mehr vom Leben haben…….. Die Schutzengel waren mit von der Partie, denn es gab keinen Unfall und keine Panne!

Die wunderbar gedeckte Kaffeetafel mit frisch gebackenen Kuchen entschädigte nach der Rückkehr auch noch reichlich für die Unannehmlichkeiten während der Fahrt.

Für alle Teilnehmer war es ein besonderer Tag und wir hoffen, uns gesund und fröhlich in ca. einem Jahr wieder zu sehen.

Zum Schluss noch ein besonders herzliches Dankeschön an alle Helferinnen und Helfer! Ohne sie wäre dieser herrliche Tag nicht so gut gelungen.

Die Bernauer Baptisten Biker

Nichtraucher-Aktionstag kommt bei Barnimer Schülern gut an

Gesundheitsamt und AG „Sucht- und Drogenprävention“ organisieren Vortrag

Das Gesundheitsamt des Landkreises Barnim hat gemeinsam mit Mitgliedern der Arbeitsgemeinschaft „Sucht- und Drogenprävention im Landkreis Barnim“ einen Aktionstag zum Thema Rauchen organisiert. Rund 200 Schüler der 7. Und 8. Klassen folgten der Einladung ins Paul-Wunderlich-Haus und erlebten mit Anne Wilkening eine Referentin, die in sehr eindringlicher Sprache aus ihren Erfahrungen berichten konnte. So berichtete sie etwa darüber, dass die Wahrscheinlichkeit an Hodenkrebs zu erkranken um über 80 Prozent steige, wenn man als Jugendlicher kiffe. Aber auch von anderen Dingen, die Jugendlichen versuchten zu rauchen, wusste sie zu berichten. „Ist es gefährlich Schokoriegel zu rauchen?“, war meine Lieblingsfrage im vergangenen Jahr, erzählte sie. Ihre Antwort: „Ja, es ist gefährlich, weil bei der Verbrennung jede Menge gefährlicher Stoffe freigesetzt werden.“

Referentin Anne Wilkening erklärt Barnimer Schülern, wie gefährlich Rauchen ist. Foto: Oliver Köhler

Die Veranstaltung wurde darüber hinaus auch dafür genutzt, um Gewinnerklassen des Be-smart-Wettbewerbs, einem bundesweiten Wettbewerb zum Thema Raucher-Prävention, auszuzeichnen. Der Wettbewerb „Be Smart – Don’t Start“ ist ein Programm zum Nichtrauchen für sechste bis achte Schulklassen. Um daran teilzunehmen müssen sich mindestens 90 Prozent der Schüler einer Klasse dafür entscheiden, am Wettbewerb teilzunehmen. Die teilnehmenden Klassen verpflichten sich, ein halbes Jahr lang nicht zu rauchen. Wenn mehr als zehn Prozent der Schüler in einer Klasse rauchen, scheidet die Klasse aus dem Wettbewerb aus. Die Schulklassen, die ein halbes Jahr lang rauchfrei waren, nehmen an einer Lotterie teil, bei der Geld- und Sachpreise verlost werden.

Der Wettbewerb zum Nichtrauchen „Be Smart – Don’t Start“ wird gefördert durch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, die Deutsche Krebshilfe und die AOK sowie durch weitere öffentliche und private Institutionen.

Im Schuljahr 2016/2017 fand der Wettbewerb zum Nichtrauchen zum 20. Mal in Deutschland statt – mit insgesamt rund 200.000 Schülern.

 

24. Juni: Sommerkino Bernau zeigt das ‚Das kalte Herz‘

Am 24. Juni geht das Sommerkino Bernau mit einem Fantasy-Abend in die nächste Runde: Die Neuverfilmung von „Das kalte Herz“ aus dem Jahr 2016 wird um 22 Uhr auf dem Kulturhof, Breitscheidstraße 43, gezeigt.

 

Ein Märchen-Klassiker von Wilhelm Hauff im neuen Gewand: „Das kalte Herz“ erzählt die Geschichte des gutmütigen Peters (Frederick Lau) und der hübschen Lisbeth (Henriette Confurius), die unsterblich ineinander verliebt sind. Ihre gegensätzliche Herkunft steht aber einer gemeinsamen Zukunft im Wege, stammt Peter doch aus ärmlichen Verhältnissen, während Lisbeth einer wohlhabenden Familie angehört. Um zu Reichtum zu gelangen und so mit Lisbeth eine Beziehung führen zu dürfen, fasst Peter einen riskanten Entschluss: Er geht einen Pakt mit dem finsteren Holländer-Michel (Moritz Bleibtreu) ein, der ihm Wohlstand verspricht, dafür jedoch sein Herz einfordert und ihm stattdessen einen Stein in die Brust setzt. So kommt Peter zwar zu Geld, jedoch kann er fortan kein Mitgefühl mehr verspüren. Sein verändertes Wesen verschreckt schließlich auch Lisbeth. Um sie nicht für immer zu verlieren, macht sich Peter daran, sein Herz zurückzubekommen.

 

„Das kalte Herz“ ist sehenswert für Kinder ab 12 Jahren. Der Eintritt kostet 4 Euro, ermäßigt 3 Euro.

 

Wer nicht genug vom Sommerkino Bernau bekommen kann, der sollte sich auch die folgenden Termine vormerken:

 

·      Sonntag, 8. Juli, 22 Uhr auf dem Kulturhof

Komödien-Abend mit dem Film „Mein Blind Date mit dem Leben“ (FSK ab 0 Jahre). Bei Regen findet die Veranstaltung im angrenzenden Treff 23 statt.

·      Samstag, 11. August, 22 Uhr auf dem Kulturhof

Musical-Abend mit dem Film „La La Land“ (FSK ab 0 Jahre). Bei Regen findet die Veranstaltung im angrenzenden Treff 23 statt.

·      Freitag, 7. September, 20.30 Uhr im Külzpark am Steintor (im Rahmen des Kinderfilmfestes)

Abenteuer-Abend mit dem Film „Amelie rennt“ (FSK ab 6 Jahre). Bei Regen findet die Veranstaltung in der nahegelegenen Stadthalle statt.

 

 

Weitere Informationen: Stadt Bernau bei Berlin, Kulturamt, Telefon: 03338-365 310, E-Mail: kulturamt@bernau-bei-berlin.de.

 

Das Sommerkino Bernau 2018 findet in Zusammenarbeit mit Moki Güstrow statt.

Quelle: Stadt Bernau

13. September: Gesundheitsmarkt auf dem Bahnhofsplatz

Einen Gesundheitsmarkt veranstaltet die Stadt Bernau wieder am Donnerstag, dem 13. September, von 14 bis 18 Uhr auf dem Bernauer Bahnhofsplatz.

Kliniken, Krankenkassen, Pflege- und andere medizinische Einrichtungen sowie Gesundheitshandwerker und Selbsthilfegruppen aus Bernau können dort ihre Angebote präsentieren oder über Neuigkeiten informieren. Wie im Vorjahr steht die Gesundheitsvorsorge im Mittelpunkt des Marktes.
Interessenten sollten sich bis 15. August per E-Mail (markt@bernau-bei-berlin.de) in der Bernauer Stadtverwaltung melden. Es wird darum gebeten, zum Gesundheitsmarkt eigene Marktstände mitzubringen. Weitere Informationen gibt es bei Marktleiter Ray Wittenhagen unter Telefon (0151) 17 36 36 15.

 

Wer möchte, kann am Stand des Immanuel Klinikums seinen Blutzuckerwert messen lassen. Foto: Pressestelle/cf

 

Quelle: Stadt Bernau

Parkpalette am Bahnhof am 11. Juli gesperrt

 

Wichtige Info für Autofahrer: Die Parkpalette am Bahnhof kann vom 10. Juli, 20 Uhr an bis zum 12. Juli, 5 Uhr nicht genutzt werden. Grund dafür sind notwendige Reinigungsarbeiten an den Abläufen für die Regenentwässerung.

Die Stadtverwaltung bittet um Verständnis für die vorübergehenden Einschränkungen. Das Fahrradparkhaus am Bahnhof steht die ganze Zeit über zur Verfügung.

Damit die Parkpalette auch weiterhin problemlos genutzt werden kann, müssen die Abflüsse für Regenwasser gereinigt werden.

 

Foto: Pressestelle/cf

 

Quelle: Stadt Bernau

 Friedenstal: Meilenstein für neue Wärmeversorgung

Neues Heizhaus in der Angarastraße nimmt Formen an – Einzug der Kesselanlage steht bevor – 700 Haushalte ohne Wärme wegen abschließender Leitungsarbeiten am Mittwoch

Wir biegen auf die Zielgerade ein!

BERNAU BEI BERLIN. „Wir biegen auf die Zielgerade ein!“, sagt Jürgen Alscher, Leiter Technik der Stadtwerke Bernau, in Hinblick auf den Blockheizkraftwerk-Neubau. In der Angarastraße entsteht die neue Heizzentrale, die Bernau-Friedenstal mit Wärme versorgen wird. Sie tritt an die Stelle der Ersatzversorgung, die nach dem Brand im November 2016 eingerichtet wurde. In den vergangenen Wochen sind die Arbeiten gut vorangekommen: Die komplette Unterkonstruktion – Stahlstützen und Wasserleitungen – für die Montage der Kessel steht. Auch der Fußboden ist verstärkt worden, um das Gewicht der Technik tragen zu können. Die neue Anlage in der Angarastraße besteht aus drei Teilen: den Blockheizkraftwerk-Motoren, dem Wärmespeicher und drei hocheffizienten Niedertemperatur-Kesseln, die mit Erdgas betrieben werden.

 

Fernwärme-Unterbrechung am Mittwoch

Die abschließenden Leitungsarbeiten werden die Stadtwerke Bernau am Mittwoch (13. Juni) beginnen. „An diesem Tag werden wir die Verbindung von Heizzentrale und Friedenstaler Fernwärmenetz herstellen“, erklärt Jürgen Alscher. Dafür werden an der Hauptleitung die Abzweige und Kugelhähne montiert. Auch die Verbindung zwischen Erdgasleitung und der neuen Heizzentrale wird in diesem Zuge hergestellt. „So müssen wir die Fernwärme-Versorgung nur einmal unterbrechen und halten die Auswirkung für die Friedenstaler möglichst gering“, betont der technische Leiter. Denn um die Einbindung durchzuführen, müssen die Stadtwerke Bernau die Wärmeversorgung unterbrechen: Dafür stellen die Stadtwerke am Mittwoch ab 4 Uhr früh die Versorgung mit Wärme ab. In den späten Abendstunden (ca. 21 Uhr) werden die Arbeiten voraussichtlich abgeschlossen sein, dann steht die Wärme wie gewohnt zur Verfügung. Betroffen von der Unterbrechung sind rund 700 Haushalte in der Angara-, Wolchow-, Wolga-, Jenissei-, Newa-, Amur-, Donez-, Bugstraße, Baikalplatz, Zepernicker Chaussee, Elbe-, Main-, Dosse-, Werra-, Isar-, Finow-, Wuhle-, Weserstraße, Spreeallee und Erich-Kästner-Straße. Anwohner in Mehrfamilienhäusern werden von den Stadtwerken über einen Aushang informiert, Hausbesitzer finden eine entsprechende Mitteilung in ihrem Briefkasten.

 

Die Kessel kommen am Donnerstag

Weil Bernau ein starkes Bevölkerungswachstum zu verzeichnen hat, investieren die Stadtwerke langfristig in die eigene Erzeugungstechnik. Die neue Heizzentrale ist deshalb größer dimensioniert als ihr Vorgänger, der den Flammen zum Opfer fiel. Am Donnerstag wird nun die Kesselanlage in Bernau-Friedenstal ankommen und mit einem Spezialkran an ihren Platz gehievt. „Sobald diese Brennwertkessel angeschlossen sind, wird die Ersatzversorgung Geschichte sein!“, kündigt Jürgen Alscher an. In den Sommermonaten reichen die Kessel mit einer thermischen Leistung von jeweils 2.180 Kilowatt, um die angeschlossenen Haushalte mit Wärme zu versorgen. Die BHKW-Module und der Wärmespeicher werden Ende August hinzukommen. Zu Beginn der nächsten Heizperiode werden die Arbeiten abgeschlossen sein.

 

Pressemitteilung der Stadtwerke Bernau

Logo SSV Lok Bernau

Neuer Teammanager bei ProB-Basketballern des SSV LOK BERNAU

 

Dr. Christian Leschke ist neuer Teammanager für die Mannschaft der 2. Basketball-Bundesliga ProB. Er übernimmt damit die Aufgaben von Thomas Schönhoff, der nach elf Jahren in dieser Funktion beim SSV LOK BERNAU im März seinen Rückzug erklärte. Zudem wird Ricardo Steinicke wieder die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit übernehmen.

 

Die Mitgliederversammlung des SSV LOK BERNAU wählte im März einen neuen Vereinsvorstand. Die langjährig Verantwortlichen um Jörg Düring und Thomas Schönhoff erklärten bereits im Vorfeld ihren Verzicht auf eine weitere Legislatur. Sebastian Weege wurde zum neuen Vorstandsvorsitzenden gewählt. Ihm zur Seite stehen Thomas Hirschmann (Stellvertreter), Ulf Winkler (Jugendwart) und Dr. Christian Leschke (Kassenwart).

 

Leschke übernimmt in Personalunion auch die Aufgaben des Teammanagers für die Bernauer ProB-Mannschaft. Der 54-jährige Panketaler und seine Familie sind schon zehn Jahre im Verein engagiert. Seine beiden Kinder haben die Jugendmannschaften von LOK BERNAU durchlaufen. Seine 16-jährige Tochter Isabel ist bereits Trainerin bei den U12-Mädchen sowie Schiedsrichterin. Christian Leschke selbst übernahm vor etwas mehr als drei Jahren die ersten Aufgaben beim SSV im Bereich Sponsoring und Marketing. Der neue Teammanager studierte Chemie, promovierte anschließend in der Pharmazie und arbeitet seit 2003 in einem Biotechnologie-Unternehmen im Norden Berlins.

Neue Zuständigkeit in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Des Weiteren wird sich Ricardo Steinicke ab sofort wieder um die medialen Auftritte von LOK BERNAU in der 2. Basketball-Bundesliga ProB kümmern. Der 36-Jährige wird nach einem Jahr Pause wieder die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit verantworten und die offizielle Funktion des Pressesprechers für das ProB-Team übernehmen. Steinicke war bereits von 2010 bis 2017 in dieser Funktion aktiv.

 

Die Planungen für die neue Saison und den neuen Mannschaftskader sind derweil seit einigen Wochen angelaufen. Erste Entscheidungen werden in Kürze fallen. Fest steht bereits, dass dem Verein für die Spielzeit 2018/19 durch die 2. Basketball-Bundesliga die Lizenz mit rein formalen Auflagen für die ProB erteilt wurde.

 

Sebastian Weege (Vorsitzender SSV LOK BERNAU): „Diese beiden Personalien schließen die Lücke, die durch den Rückzug von Thomas Schönhoff und seinem Sohn Simon entstanden sind. An dieser Stelle bedanke ich mich im Namen des gesamten Vereins nochmals für das Engagement und den Einsatz von Thomas und Simon über all die Jahre!“

 

Quelle: Ricardo Steinicke

 

Wir waren die Woche und am Wochenende mit unserer (Enkel) Jugendfeier beschäftigt. Schön war die Feierstunde, organisiert durch die Freidenker Barnim e.V.. Einige kleine Ausschnitte der Feier haben wir für Euch zusammengestellt.

Danke Liebe Freidenker! dem Enkel, den Eltern, den Großeltern und Besuchern hat es sehr gefallen. Weiter so!!!

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