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Auch in diesem Jahr geht es in Bernau weiter mit der sogenannten „erweiterten Straßenunterhaltung“. Vorgesehen ist, unbefestigte Straßen vor allem im Ortsteil Schönow zu befestigen.
Folgende Straßen sollen dafür mit einem rund zehn Zentimeter dicken Asphaltband versehen werden:
An der Panke, im Abschnitt zwischen Hans-Sachs-Straße und Kavelweg
Schillerstraße
Lessingstraße
Mittelstraße
Bergstraße
Eichenweg, bis zum befestigten Teil der Basdorfer Straße in Schmetzdorf
Gerhard-Hauptmann-Straße
Schulweg in Schmetzdorf bis zur Gasreglerstation
Kavelgrenzweg, im Abschnitt zwischen Goethe- und Schillerstraße
der Zufahrtsbereich des Handwerkerhofs an der Helmut-Schmidt-Allee
Die erweiterte Straßenunterhaltung unterscheidet sich in der Weise von einem grundhaften Straßenausbau, als das sie für die Grundstückseigentümer nicht beitragspflichtig ist. Nicht immer ist ein grundhafter Ausbau erforderlich. Die erweiterte Straßenunterhaltung stelle in manchen Fällen eine gute, kostengünstigere Alternative dar, die seit mehr als vier Jahren in Bernau praktiziert wird. Für das Jahr 2020 stehen insgesamt 950.000 Euro im Haushalt für die erweiterte Straßenunterhaltung im Bernauer Stadtgebiet zur Verfügung.

Quelle: Stadt Bernau / Foto: Barnimplus

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Sie dankte dem Verein Panke-Park Kulturkonvent e. V. mit seinem Vereinsvorsitzenden Michael Junghans und dem Spiritus Rector Prof. Kaltenborn, die seit Jahren die Entwicklung des Gebietes forderten und förderten. Sie hätten den Vor-Ort-Termin erst ermöglicht und engagiert mit vorbereitet. Bürgermeister Stahl (DIE LINKE) stand danach Rede und Antwort. Er informierte darüber, dass ein privater Investor das 14 Hektar große Areal entwickeln wolle. Die Stadt Bernau unterstütze dieses Vorhaben und habe den Entwurf eines Bebauungsplanes vorgelegt, der die Planungsziele der Stadt wie folgt definiere: Entwicklung eines allgemeinen Wohngebietes für ca. 500 Wohnungen, Entwicklung eines Mischgebietes, wo Wohnen und stilles Gewerbe erlaubt sind und eines eingeschränkten Gewerbegebietes im Norden des Gebiets. Der Bebauungsplanentwurf sichere auch eine Fläche für den öffentlichen Wohnfolgebedarf, wie z. B. den Bau einer Kita, erklärte Stahl. Die Erschließung des Gebietes solle durch den Anschluss an den Schönfelder Weg und die Vorbereitung der Anbindung an die Albertshofer Chaussee gesichert werden. Die Entwicklung des Gebietes, das seit 20 Jahren leer steht, fand die die ungeteilte Zustimmung der Besucher. Kritisch gesehen wurde allerdings - vor allem von den Anliegern der benachbarten Wohnsiedlungen- die Haupt-Erschließung über den Schönfelder Weg, der schon heute, vor allem vom Schwerlastverkehr in das dahinter liegende Gewerbegebiet, zu stark belastet sei. Hier sein eine zweite Anbindung an die Albertshofer Chaussee zwingend erforderlich. Auch empfahl man die schnellst mögliche Umsetzung der geplanten Parkanlage um den Teufelspfuhl zur Ergänzung des neuen Wohngebietes. Angefragt wurde auch, ob die Stadt die notwendigen Kita-, Schul- und Hortplätze sichern könne. Zum derzeitigen Zeitpunkt sieht Stahl dafür noch keine Notwendigkeit, bei wachsendem Bedarf werde die Stadt aber die nötigen Erweiterungen planen und vornehmen. Er verwies weiterhin darauf, dass der Entwurf des Bebauungsplanes "Wohnen am Panke-Park", bestehend aus Planzeichnung und rund 100 Seiten textlichen Festsetzungen, sowohl auf der Home-Page der Stadt Bernau b. Berlin unter der Rubrik Planen und Bauen/Bürgerbeteiligung, als auch im Rathaus (1. Etage) vor dem Ratssaal zu den allgemeinen Öffnungszeiten (Mo., Mi. und Do. von 7.00-16.30, Die. von 7 bis 18.30 und Fr. von 7 bis 13.30 Uhr) öffentlich ausliegen und eingesehen werden können. Anregungen, Kritiken und Änderungsvorschläge zum Bebauungsplan können bis zum 11. Mai 2015 im Rathaus der Stadt Bernau b. Berlin auch formlos, schriftlich oder zur Niederschrift eingereicht werden. Diese würden dann in einem Abwägungsverfahren im Stadtentwicklungsausschuss und in der Stadtverordnetenversammlung vor Beschuss der Satzung des B-Planes beraten. Die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger an der Bauleitplanung sei vorgesehen und ausdrücklich erwünscht, versicherte Stahl.

Am heutigen Montag (10. Februar 2020) wird mit bauvorbereitenden Arbeiten im künftigen Panke-Park begonnen. Dazu müssen auf dem 19 Hektar großen Areal zwischen Bahntrasse und Schönfelder Weg entlang des künftigen Wegesystems Bäume gefällt und Sträucher gerodet werden. „Der Wegeverlauf wurde so gewählt, dass erhaltenswerte Bäume auch erhalten bleiben“, informiert Marika Herbert vom Bauamt der Stadt. Bevor die Bäume gefällt werden, werden sie auf mögliche Niststätten untersucht.

Bis Ende Februar sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Die Stadtverwaltung bittet sowohl Einwohner als auch Besucher der Stadt, die abgesperrten Bereiche des künftigen Pankeparks bis dahin nicht zu betreten.

Mit dem Bau des Pankeparks rund um den Teufelspfuhl soll im Juni begonnen werden. Als Ersatz für die gefällten Bäume werden dann auch neue gepflanzt. Der Park wird ein Naherholungsgebiet für die Bernauer sein. Ideal gelegen ist er für die Bewohner des neuen Wohngebietes Pankebogen. Die letzten der 600 neuen Wohnungen dort werden noch in diesem Jahr fertiggestellt. Schon im Frühjahr wird die neu gebaute Kita Pankewichtel eröffnet.

Quelle: Stadt Bernau

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Botschafter für Bernau - Barnim-plus

In Bernau wird an diesem Wochenende die Theaterzeit eingeläutet. In und um Bernau finden in den nächsten Monaten sechs verschiedene Puppentheateraufführungen an sechs verschiedenen Orten statt. Am 26. Januar 2020 startet die neue Reihe um 11 Uhr in der Galerie Bernau mit dem Stück „Die Schneekönigin“.

Die Theateraufführungen finden immer an einem Sonntag in den ersten drei Montane des Jahres sowie den letzten drei Monaten des Jahres statt. Gleichzeitig sind damit sechs verschiedene Ensembles des Puppen- und Figurenspiels nach Bernau eingeladen, um klassische Märchen oder moderne Geschichten für Kinder ab vier Jahren zu erzählen. „Mit der Theaterreihe setzen wir einen Wunsch von Bernauer Bürger um, die im Rahmen des Bürgerhaushalts für dieses Jahr für diesen Vorschlag gestimmt hatten“, so Kulturamtsleiter Christian Schwerdtner. Der Wunsch der Bürger beim Voting-Day im August des vergangenen Jahres lautete: Sonntägliches Puppentheater on Tour von Ort zu Ort. Es sind neben der im Zentrum liegenden Galerie Bernau fünf Bernauer Ortsteile einzubeziehen. „Ich freue mich, dass gleich zu Beginn des Jahres ein Vorschlag aus dem Bürgerhaushalt der Stadt umgesetzt wird. 9.000 Euro kostet die Realisierung des Bürgervorschlags und er wird hoffentlich viele junge Bernauer erreichen“, so Finanzdezernent Klemenz Pfütz.

Sechs Puppentheateraufführungen an sechs Orten bedeutet für die Besucher auch, dass sie verschiedene Aufführungsorte kennenlernen. Für das Puppentheater on Tour haben das Kulturamt der Stadt und das Feuerwehrtheater Börnicke das Programm und die Örtlichkeiten abgestimmt. Den Anfang macht eine Aufführung der Theaterimkerei Sanne Weber. Aufgeführt wird der Märchenklassiker „Die Schneekönigin“. Der Eintritt kostet 4 Euro, ermäßigt 3 Euro für Inhaber des Sozialpasses.

Puppentheater on Tour – die Termine

  • 26. Januar 2020, 11 Uhr
    Galerie Bernau, Bürgermeisterstraße 4
    Theaterimkerei Sanne Weber
    Die Schneekönigin
  • 23. Februar 2020, 11 Uhr
    Dorfgemeinschaftshaus Birkholz
    Kindertheater Kerstin Ehrlich
  • 22. März 2020, 11 Uhr
    Gemeinschaftszentrum Ladeburg
    TheaterGeist
    „Du hast angefangen! Nein du! oder Krach und Frieden
  • 25. Oktober 2020, 11 Uhr
    Gemeindezentrum Schönow
    Hermannshoftheater
    Vom Fischer und seiner Frau
  • 29. November 2020, 11 Uhr
    Feuerwehrhaustheater Börnicke
    Geschichtenreich
    Nussknacker & Mausekönig
  • 20. Dezember 2020, 4. Advent, 16 Uhr
    Fachwerkkirche Lobetal
    Theater des Lachens
    Die Weihnachtsgans Auguste

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Botschafter für Bernau - Barnim-plus

Bernau auf der Grünen Woche
Seit Anfang der Woche lädt die Grüne Woche zum Entdecken, Schlemmen und Inspirieren ein. Am Wochenende wird deshalb auch die Stadt Bernau bei Berlin vor Ort sein und für die Stadt und die Umgebung werden.

Am Samstag, dem 25. Januar 2020, werden sich Briganten, Mägde und Torwächter in der Brandenburghalle am Stand der WITO Barnim präsentieren.

„Wir haben unsere Bernauer Exportschlager dabei – die Briganten und traditionelles Bier und natürlich viele Informationen zu den kulturellen Highlights und Sehenswürdigkeiten der Stadt.

Wir wollen für unser Hussitenfest im Sommer und für das Schwertkämpfertreffen im März werben.

Auch wollen wir uns als Gastgeber für den BRANDENBURG-TAG 2021 präsentieren“, so Monika Müller, die Leiterin der Tourist-Information.

Bauhaus Bernau

Eine neue Ausstellung informiert über die Vergangenheit des Mayer-Wittwer-Baus im Bernauer Ortsteil Waldfrieden.

Unter dem Titel „Schule im Walde – 1928 bis heute“ erzählen zahlreiche Bilder und Dokumente die bewegte Geschichte des Bauhaus Denkmals Bernau.Die Ausstellung gliedert sich in vier Teile: im Hauptraum sind Informationen zum Bau des Ensembles zu sehen, in einem der Nebenräume dokumentieren Bilder und Schriften die Etappen der Nutzungsgeschichte, in der sich die politischen Umbrüche von 1930 bis heute sehr deutlich widerspiegeln. Ebenso gewürdigt wird hier die Arbeit des Vereins „baudenkmal bundesschule bernau“, der in den vergangenen 30 Jahren durch zahlreiche Vorträge, Veröffentlichungen und Führungen das Bewusstsein um diesen kulturellen Schatz am Leben erhielt und wichtige Vorarbeit für die Auszeichnung zum UNESCO-Weltkulturerbe leistete. Eine kleine Bibliothek zum Bauhaus im Allgemeinen und dem Bernauer Bauhaus Denkmal im Besonderen rundet die Ausstellung ab.

Die ersten Besucher der neuen Ausstellung zum Bauhaus Denkmal Bernau. (Foto: Pressestelle)

Diese ist von jetzt an bis zur Fertigstellung des geplanten Besucherzentrums 2021 immer donnerstags und sonntags von 10 bis 16 Uhr im Lehrerhaus (Hannes-Meyer-Campus 9) zu sehen. Der Eintritt ist frei.

Die Ausstellung, konzipiert von Natalie Obert und Julia Herfurth, ist ein Gemeinschaftsprojekt des Vereins „baudenkmal bundesschule bernau“, der Bernauer Stadtmarketing GmbH und der Stadt Bernau.



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Ein Leitbild für die Gestaltung der Landschaft zwischen Stadt und Land

Blumberg, Ahrensfelde – Die Landschaft in der Barnimer Feldmark verändert sich rasant. Zwischen den Städten Bernau und Strausberg sowie den Berliner Bezirken Lichtenberg und Marzahn-Hellersdorf entstehen seit Jahren neue Siedlungsgebiete und Windkraftanlagen. Auch die Verkehrsbelastung nimmt immer weiter zu. Dabei werden landschaftliche und naturnahe Freiräume zerschnitten, überprägt oder unzugänglich für Erholungssuchende. Jetzt veröffentlicht der Dachverband der Regionalparks in Berlin und Brandenburg e.V. ein Leitbild für die Landschaftsgestaltung in der Barnimer Feldmark. Es soll künftig politischen Entscheidungsträgern, Landeigentümern, Landnutzern und den Bewohnern der Feldmark Anregungen geben, die Themen Freiraumerhalt und Erlebbarkeit bei der Gestaltung ihrer Region mitzudenken.

Kernstück des Leitbildes ist die grafische und textliche Darstellung verschiedener Handlungsfelder für die Barnimer Feldmark. So wird z.B. angeregt, die Vielfalt von Gehölzstrukturen in der ausgeräumten Agrarlandschaft um den Ortsteil Willmersdorf in Werneuchen zu erhöhen. Kleingewässer wie Feldsölle sollen um das Dorf Börnicke auf dem Gebiet der Stadt Bernau erhalten und wiederhergestellt werden. „Oberste Priorität für die Landschaftsgestaltung hat die Erhaltung, Aufwertung und Schaffung von verbindenden Strukturen“ ist der Kernsatz  des Leitbildes, das gemeinsam mit regionalen Akteuren aus der kommunalen Planung, ortsansässigen Land- und Forstwirten, lokalen Verbänden und dem Regionalpark Barnimer Feldmark e.V. entwickelt wurde. Zusätzlich  sind in der Broschüre konkrete Maßnahmenvorschläge zu finden, so z.B. eine Ortsrandgestaltung mit Gehölzen in Neu Lindenberg, Ortsteil der Gemeinde Ahrensfelde. „Die entwickelten Handlungsfelder, Leitsätze und Maßnahmenempfehlungen sind dazu gedacht, den Austausch zur Landschaftsentwicklung über Verwaltungsgrenzen hinweg zu fördern“ so Sibylle Lösch, Projektverantwortliche und Mitarbeiterin beim Dachverband der Regionalparks.

„Erlebbarer Freiraum und Zugang zu Grünzügen sind für die Menschen in unserer Region die Grundlage für Teilhabe, für Erholung, Anteilnahme an der Landschaftsentwicklung und somit letztlich auch ein Beitrag zu sozialer Gerechtigkeit.“ Mit diesen Worten unterstreicht Torsten Jeran, Vorsitzender des Vereins, die Bedeutung des Themas für ein gutes Leben in der Feldmark. Interessierte lädt er zudem auf den diesjährigen Landschaftstag des Regionalpark Barnimer Feldmark e.V. ein. Dort wird das Leitbild erstmals öffentlich vorgestellt. Die Broschüre zum Leitbild sowie näheres zum Landschaftstag sind bereits im Vorfeld der Veranstaltung unter www.feldmaerker.de zu finden.

Entwickelt wurde das Leitbild im Rahmen des Projektes „Netzwerk Regionalparks Brandenburg – Berlin: Landschaftsgestaltung im Umfeld der Metropole Berlin“. Dieses Modellvorhaben der Raumordnung wurde vom Bundesministerium des Inneren, für Bau und Heimat (BMI) gefördert. Innerhalb des gleichen Projektes wurde auch ein Leitbild für den Regionalpark „Das Schöne Feld“ erarbeitet. Näheres dazu ist auf der Website des Dachverbandes der Regionalparks www.regionalparks-brandenburg-berlin.de zu finden.

Fotos: Sibylle Lösch, Regionalpark Barnimer Feldmark e.V.

Neue Krabbelkurse in der Eastside Fun Crew

Botschafter für Bernau - Barnim-plus

Für Eltern mit Kindern im Alter von 3-12 Monaten bietet die Eastside Fun Crew ab dem 12. Februar 2020 wieder Babyspielzeit- bzw. Krabbelkurse an: Die Trainerin Melanie wird Bewegungsspiele für Neugeborene zur Förderung von Fühlen, Sehen, Hören und dem Gleichgewichtssinn zeigen. Hiermit kann nicht nur die Entwicklung des Kindes unterstützt, sondern auch die Eltern-Kind-Beziehung durch gemeinsames Erleben gestärkt werden. Die Kinder kommen zum ersten Mal mit Gleichaltrigen in Kontakt und die Mütter können untereinander Erfahrungen austauschen. Die Bewegungsspiele können auch außerhalb des Kurses angewendet werden.

Quelle: Eastside Fun Crew

Die 8-wöchigen geschlossenen Kurse werden mittwochs (6-9 Monate: 9:30-10:30 Uhr / 3-6 Monate: 11-12 Uhr) und freitags (9-12 Monate: 09:30-10:30 Uhr) in den Räumlichkeiten der Eastside Fun Crew oberhalb des ehemaligen Restaurants „Schwarzer Adler“ stattfinden (Berliner Str. 33, 16321 Bernau / Zugang über den Innenhof). Interessenten können sich per E-Mail (info@eastside-fun-crew.de) anmelden. Die Eastside Fun Crew freut sich auf neue, sowie alte Gesichter und ihren Nachwuchs.

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Botschafter für Bernau - Barnim-plus

Aller guten Dinge sind vier!

Stadtwerke Bernau nehmen viertes Blockheizkraftwerk-Modul in Betrieb ‒ in zwei Jahren Erzeugungskapazitäten vervielfacht ‒ 30 Prozent weniger CO2-Emissionen

BERNAU BEI BERLIN. Am Mittwoch (11. Dezember) haben Bärbel Köhler, Geschäftsführerin der Stadtwerke Bernau, und André Stahl, Bürgermeister von Bernau, gemeinsam das vorerst letzte Startsignal gegeben: Im Heizhaus An der Viehtrift ist damit das vierte Blockheizkraftwerk-Modul (BHKW) in Betrieb gegangen, das die Fernwärme- und Strom-Erzeugung in Bernau verstärkt. „Mit dem heutigen Tag haben wir einen Meilenstein in unserer Unternehmensgeschichte erreicht: Die Wärmeversorgung Bernaus ist nun effizienter, klimaschonender und zukunftsfähiger“, betont die Stadtwerke-Chefin beim Besichtigungstermin. Insgesamt investiert das kommunale Unternehmen im Projekt rund 6,3 Millionen Euro in die sichere Versorgung der Hussitenstadt mit Energie. Mit den vier Modulen halbieren die Stadtwerke den sogenannten Primärenergiefaktor. Dieser Wert gibt an, wie umweltschonend die eingesetzte Energieart ist. Je niedriger der Wert, desto einfacher können Bauherren gesetzliche Vorgaben erfüllen. „Damit machen wir Fernwärme wettbewerbsfähig und für Bauherren und Investoren attraktiv“, betonte Bärbel Köhler mit Blick auf die Strategie 2025 des Unternehmens. Einerseits werde das Fernwärmenetz verdichtet und andererseits – wo wirtschaftlich sinnvoll – weiter ausgebaut.

André Stahl, Bärbel Köhler und Daniel Sauer nehmen mit einem kräftigen Druck auf den Startknopf das BHKW An der Viehtrift in Betrieb.

Mehr Strom und Wärme

Weil die hocheffiziente Kraft-Wärme-Kopplung den eingesetzten Brennstoff Erdgas besonders gut ausnutzt, sinkt der Ausstoß von Treibhausgasen. „Gegenüber konventioneller Erzeugung werden 30 Prozent weniger Kohlendioxid-Emissionen freigesetzt“, informierte Bärbel Köhler. Durch das Projekt „Power für Bernauer“ erzeugen die Stadtwerke nun 4 Megawatt mehr Strom und 4,4 Megawatt mehr Wärme als bisher. Dazu ergänzten die Stadtwerke das bestehende BHKW am Schönfelder Weg um zwei Module und errichteten ein neues BHKW für Bernau Süd in der Sonnenallee. Das neue BHKW An der Viehtrift ist ebenfalls mit einem Modul versehen. „Außerdem errichten wir dort einen zusätzlichen Wärmespeicher und haben bereits einen Transformator eingebaut“, erläuterte Jürgen Alscher, Bereichsleiter Technik bei den Stadtwerken Bernau. Die Erweiterungen reichen, um insgesamt zusätzlich 12.000 Haushalte mit Strom und 600 Haushalte mit Wärme zu versorgen. 

Fernwärme in Bernau

Bei den Stadtwerken Bernau hat die Wärmeversorgung seit jeher einen hohen Stellenwert. Seit den 1990er-Jahren – als Bernau noch als „Stadt der Heizhäuser“ bekannt war – haben die Stadtwerke sukzessive die Wärmeversorgung aufgebaut. Das Heizhaus An der Viehtrift ist eines von fünf Erzeugungsanlagen, die von den Stadtwerken über ganz Bernau verteilt betrieben werden. „Diese Dezentralität erhöht auch die Versorgungssicherheit: Kommt es an einem Punkt im Netz zu Problemen, springen die anderen Kapazitäten einfach ein“, erklärte Jürgen Alscher. Erstmals wurde das Gebäude An der Viehtrift, das heute noch der Wohnungs- und Baugesellschaft mbH Bernau (Wobau) gehört, in den 1990er-Jahren als Fernwärme-Standort genutzt und vorübergehend stillgelegt. Mit der Installation des neuen BHKW-Moduls wird die Fernwärmeversorgung an diesem Standort reaktiviert. Damit reagieren die Stadtwerke auf das Wachstum der Stadt und den gestiegenen Ansprüchen an die Energieversorgung und die Netze.

Pressemitteilung der Stadtwerke Bernau

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Seit vier Jahren gibt es in Bernau neben dem grundhaften Straßenausbau auch die erweiterte Straßenunterhaltung. Für die Zukunft wird am Verfahren festgehalten, entsprechende Haushaltsmittel in Höhe von 950.000 Euro wurden von den Stadtverordneten in der Stadtverordnetenversammlung am 28. November 2019 beschlossen.

„Die erweiterte Straßenunterhaltung ist eine Erfolgsstory. Nach anfänglicher Skepsis sind nach vier Jahren die Anliegerstraßen in den Ortsteilen Birkholz, Birkholzaue und Waldfrieden komplett aufgewertet und in Schönow und in Ladeburg wurde mit den ersten Straßen begonnen. Ich denke, die erweiterte Straßenunterhaltung ist ein sinnvolles Instrument, Straßen in Siedlungsgebieten schnell, kostengünstig und effektiv zu sanieren“, so Bernaus Bürgermeister André Stahl.

Seit 2016 werden in Bernau jährlich fünf Kilometer unbefestigte Straßen asphaltiert. 2019 wurde die Unterhaltung auf acht Kilometer ausgeweitet. Im gesamten Bernauer Stadtgebiet gibt es 257 Kilometer Straße. Die erweiterte Straßenunterhaltung findet ausschließlich in Anliegerstraßen statt und ist für Grundstückseigentümer der betreffenden Straßen beitragsfrei. Die Sandstraßen werden mit einem Asphaltstreifen überzogen und daneben werden Mulden angelegt, um das Niederschlagswasser aufzufangen und vor Ort versickern zu lassen. „Für manche ist es nur ein Provisorium. Für viele Anlieger ist es eine deutliche Verbesserung der Straßensituation, wo vorher nur eine staubige Sandstraße da war. Und manchmal halten Provisorien ja recht lange und sind nicht so schlecht“, so der Bürgermeister. Auch in den neu asphaltierten Straßen gilt die Straßenreinigungs-satzung der Stadt, die zum Inhalt die Pflichten der Anlieger für Straßenreinigung und Winterdienst hat. Für die Straßen, die im Zuge der erweiterten Straßenunterhaltung asphaltiert wurden, gelten die gleichen Einstufungen hinsichtlich der Anliegerpflichten wie zuvor. Zudem werden die Bewohner der Straßen gebeten, die für die Straßenentwässerung geschaffenen Mulden frei zu halten und nicht als Parkflächen zu nutzen. „Durch die Asphaltschicht wurden die Straßen aufgewertet, aber versiegelt. Deshalb sind neben den Straßen selbst Mulden angelegt worden, um das Regenwasser aufzufangen“, so Dunja Marx, die Leiterin des städtischen Infrastrukturamtes. Fragen zur Straßenreinigung und Straßenunterhaltung nimmt das Fachamt unter der Nummer 03338365353 gern entgegen.

Quelle/Foto: Stadt Bernau

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Ein Spitzahorn in der Neubauernsiedlung im Ortsteil Birkholz machte den Anfang: Mit dem ersten gepflanzten Exemplar startete Bürgermeister André Stahl gestern zusammen mit Ortsvorsteher Dieter Geldschläger und etlichen Bürgerinnen und Bürgern die Aktion „Tausend Bäume für Bernau“.

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Mit dieser umfangreichen Maßnahme sollen Biotope verbunden und die ökologische Bedingungen für Kleinlebewesen verbessert werden. Daher werden in den kommenden Monaten mehr als 1.000 Bäume an Straßen und Wegen im Süden der Stadt gepflanzt. Die Gesellschaft für Umweltbau aus Salzwedel hatte den Zuschlag erhalten und wird voraussichtlich bis Mitte April einheimische Baumsorten wie Eiche, Ahorn, Erle, Rotdorn und Vogelkirsche pflanzen.

Dunja Marx, Leiterin des Infrastrukturamts, Bürgermeister André Stahl und Ortsvorsteher Dieter Geldschläger beim Pflanzen des ersten Baumes. Foto: Pressestelle/au

Bürgermeister André Stahl dazu: „Gerade in Birkholz, Birkholzaue und Börnicke haben wir große, landwirtschaftlich genutzte Flächen und brauchen Lebensräume für Kleintiere, Vögel und Insekten. Daher sind die Baumreihen, die hier entstehen, unser Beitrag zum Artenschutz.“ Ein zusätzlicher Nebeneffekt ist auch, dass die Bäume als Wasser- und CO2-Speicher einen kleinen, positiven Einfluss auf das (Mikro-) Klima haben.

Gut 740.000 Euro kostet das Tausend-Bäume-Programm, wovon 412.500 Euro von Seiten der Stiftung NaturSchutzFonds Brandenburg fließen und rund 330.000 Euro aus dem Haushalt der Stadt stammen.

quelle: Pressestelle Bernau

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Veranstaltungen

  • 22. März 2020, 11 Uhr Gemeinschaftszentrum Ladeburg TheaterGeist „Du hast angefangen! Nein du! oder Krach und Frieden
  • 25. Oktober 2020, 11 Uhr Gemeindezentrum Schönow Hermannshoftheater Vom Fischer und seiner Frau
  • 29. November 2020, 11 Uhr Feuerwehrhaustheater Börnicke Geschichtenreich Nussknacker & Mausekönig
  • 20. Dezember 2020, 4. Advent, 16 Uhr Fachwerkkirche Lobetal Theater des Lachens Die Weihnachtsgans Auguste
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