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Am Fahrradweg Berlin-Usedom werden zur Zeit Erlen gepflanzt. Für Fahrradfahrer und Fussgänger wird dies in wenigen Jahren ein sehr schöner Weg entlang der Panke werden. Freuen wir uns drauf, auch schon diesen Sommer diesen schönen Weg zu nutzen. Die Bäume sind recht groß und werden schon dieses Jahr ein wunderbares Bild abgeben.

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Herbstbaum

Bernau kümmert sich um mehr Grün. Deshalb sollen in diesem und im nächsten Jahr 1.000 Bäume an Straßen und Feldwegen gepflanzt werden. In der letzten Woche startete die Ausschreibung für die erste Pflanzaktion.

Die Bäume sollen in mehrwöchigen Aktionen gepflanzt werden. So ist die erste für den Spätherbst dieses Jahres geplant, weitere folgen dann mit Jahresbeginn bei entsprechender Witterung. Die Vergabe der Baumpflanzungen wird daher gebietsbezogen und abschnittweise vorgenommen. Die Lieferung von 1.000 Bäumen kann eine Herausforderung für Baumschulen werden, weshalb die Stadtverwaltung sich für die abschnittsweise Umsetzung entschieden hat.

Bei diesem Projekt sollen hauptsächlich heimische Laubgehölze, wie Linde, Eiche und Ahorn zum Einsatz kommen. Geplant ist auch, diese in der Regel entlang von Straßen und Wegen, auch Feldwegen zu pflanzen. Insbesondere der Bernauer Süden – also die Ortsteile, die einen Baum bereits im Namen tragen, wie Birkenhöhe, Birkholz und Birkholzaue, aber auch Börnicke – kommen als Standorte bevorzugt in Frage.Die  Ortsbeiräte wurden bei der Planung  miteinbezogen.

Bernau hat sich bewusst für dieses Programm entschieden, denn Bäume sind wertvolle Ökosysteme – sie bieten Brutmöglichkeiten für Vögel und wichtige Kleintiere und phasenweise auch Blütenweiden für Bienen und andere Insekten. Ganze Baumreihen, Alleen und Baumgruppen haben biotopverbindenen Charakter durch den Anschluss weiterer Lebensräume. Bäume an Feldrändern verhindern die Bodenerosion und binden Staub, sie prägen das Ortsbild und sind ein willkommener Schattenspender im Hochsommer. Nebenbei liefert die Maßnahme auch einen Beitrag zum Klimaschutz und hilft, die Folgen des Klimawandels abzumildern, denn die Bäume speichern CO2 und Wasser.

Das Projekt wird zu drei Vierteln gefördert aus Mitteln der Stiftung NaturSchutzFonds Brandenburg: Rund 412.000 Euro stammen aus diesem Finanztopf – 137.000 Euro steuert die Stadt Bernau bei.

Quelle: Stadt Bernau

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Herbstbaum

Landkreis fördert Baumpflanzungen

Kreistag beschließt neue Richtlinie

Der Barnimer Kreistag hat in seiner jüngsten Sitzung eine neue Zuwendungsrichtlinie für Baumpflanzungen und Sondermaßnahmen zur Baumpflege verabschiedet. „Damit soll ein aktiver Baumschutz im Landkreis gefördert werden“, erklärt Landrat Bodo Ihrke. Ganz konkret geht es darum, den Baumbestand nachhaltig zu entwickeln und so den ökologischen Wert und die Wohlfahrtsfunktionen zu erhöhen. Zudem solle mit der neuen Richtlinie angeregt werden, öffentliche Grünflächen zu gestalten und pflegebedürftige Bäume zu erhalten. „Auch die Eigeninitiative, Bäume zu pflanzen, gehört zu den Förderzielen“, so der Landrat weiter.

Priorität hat dabei die Anlage sowie die Ergänzung von Alleen. Aber auch die Pflanzung von einzelnen Laubbäumen (vorzugsweise Bienenweide) ist förderfähig. Zudem können Anträge gestellt werden für den Ersatz von Bäumen, die durch Biber beschädigt wurden, beziehungsweise für Schutzmaßnahmen zur Vermeidung von Baumschäden durch Biber. Auch die Anlage und Ergänzung von Streuobstbeständen (Hochstämme alter Sorten) sind förderfähig. In der Richtlinie werden aber auch „baumerhaltende Maßnahmen über das übliche Maß hinaus, einschließlich Gutachten, Schnittmaßnahmen zur Kopfweidenpflege in der freien Landschaft sowie die Revitalisierung alter Streuobstbestände“ berücksichtigt.

Einen Antrag stellen kann im Prinzip jeder. Bedingung ist dabei nur, dass es sich um eine freiwillige Maßnahme handelt und diese im Bereich der Barnimer Baumschutzverordnung durchgeführt wird. Zudem soll die Maßnahme naturschutzfachlich sinnvoll sein. Die Pflege und der Erhalt der Pflanzung sollen mindestens 25 Jahre gewährleistet werden. Kommunen und gemeinnützige Einrichtungen werden bei der Antragsstellung bevorzugt berücksichtigt.

Übernommen werden grundsätzlich die für die Pflanzungen tatsächlich entstandenen Kosten (Zuwendungssätze als Höchstbetrag 40 Euro je Obstbaum (Hochstamm), 200 Euro je Laubbaum). Für die Pflege von Bäumen sind derzeit noch keine festen Zuwendungssätze festgelegt, bezahlt werden deshalb 80 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten. Allerdings sind auch Abweichungen vom Zuwendungssatz in begründeten Fällen möglich – etwa, wenn es um Pflanzungen im öffentlichen Bereich oder mit erhöhtem technischen Aufwand geht.

Die Antragstellung für die erste Förderperiode hat bis zum 31. Dezember 2015 zu erfolgen. Die vollständigen Anträge sind an die untere Naturschutzbehörde (UNB) des Landkreises Barnim, Paul-Wunderlich-Haus, Am Markt 1, 16225 Eberswalde zu richten. Die UNB erarbeitet im Anschluss eine Vorschlagsliste, die dem Naturschutzbeirat vorlgelegt wird. Dieser spricht dann eine Empfehlung aus. Die Ausgabe der Mittel erfolgt dann in der Regel innerhalb eines Monats.

Neue Anträge können im kommenden Jahr bis 31. Juli 2016 gestellt werden.

wir danken der pressestelle@kvbarnim.de