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Das Baugeschehen an der Bernauer Straße in Panketal ist schon seit Ende vergangenen Jahres zu beobachten. Dort entsteht derzeit eine Kindertagesstätte für 100 Kinder.

Die Bauarbeiten schreiten zügig voran und am 2. März 2020 feierte die Gemeinde Panketal als Bauherrin und Trägerin der Einrichtung mit Handwerkern, Planern sowie Vertretern und Vertreterinnen der Gemeindevertretung Grundsteinlegung. Dabei wurde eine so genannte Zeitkapsel ins Fundament eingemauert.

Bürgermeister Maximilian Wonke (l.), Architekt Thomas Näther und Fachbereichsleiterin Cassandra Lehnert beförderten die Zeitkapsel ins Fundament der neuen Kita.
Foto: Gemeinde Panketal

Bevor Panketals Bürgermeister Maximilian Wonke, Cassandra Lehnert, Fachbereichsleiterin für Soziales, und Architekt Thomas Näther zur Putzkelle griffen, befüllten sie die Kupferhülse mit dem aktuellen Panketalboten, der Tageszeitung, Planungen für den Bau sowie einem Glückscent.

Maximilian Wonke wies in seiner kurzen Ansprache auf die Wichtigkeit des Bauvorhabens hin: „Wir haben einen hohen Bedarf an Kita-Plätzen in unserer Gemeinde, dem mit der neuen Kita nachkommen.“ Darüber hinaus hob der Bürgermeister die Nähe zur Natur hervor, denn die Kita wird an einen Park grenzen, wo sich Spielmöglichkeiten für die größeren Kinder befinden werden. Die Krippenkinder werden einen separaten Spielbereich im südwestlichen Bereich des Grundstücks bekommen. In der westlichen Ecke ist ein Naschgarten vorgesehen.

Maximilian Wonke dankte allen Beteiligten für die bisher geleistete Arbeit und wünschte auch weiterhin gutes Gelingen. Wenn alles weiter nach Plan verläuft, soll die Kita im Sommer 2021 den Betrieb aufnehmen. Die Gesamtkosten belaufen sich auf ca. 4,5 Millionen Euro.

Das Gebäude wird zwei- bis dreigeschossig errichtet. Im Erdgeschoss sollen die Gruppen- und Schlafräume für die Krippenkinder sowie eine Vollküche und die Haustechnik untergebracht werden. Das erste Obergeschoss ist für die Gruppenräume der 70 Kinder zwischen drei und sechs Jahren sowie eine Caféteria gedacht. Im zweiten Obergeschoss sollen Mehrzweckraum, Mensa und Förderraum zu finden sein. Zudem ist von dort aus ein direkter Zugang auf die Dachterrasse geplant.

Wie die Kita heißen soll, ist noch offen. Derzeit läuft ein Namenswettbewerb, an dem sich Bürgerinnen und Bürger beteiligen können. Auf dem Rathausfest am 25. April 2020 können sie dann für ihren Favoriten stimmen. Wer mitmachen möchte, kann den Namensvorschlag für die Kita bis 31. März 2020 unter dem Stichwort „Kita-Name“ an die E-Mail-Adresse f.wollgast@panketal.de schicken.

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ANKOMMEN bauen wohnen leben

Eine Retrospektive im Museum Steintor

 

Im Steintor des Bernauer Heimatmuseums ist derzeit die Retrospektive des Projekts ANKOMMEN bauen wohnen leben zu sehen. Die Ausstellung kann noch bis zur Winterpause im Oktober besucht werden und für den gesamten Juli ist der Eintritt frei.

Das Heimatmuseum der Stadt Bernau bei Berlin verließ mit der Kunstprojektreihe ANKOMMEN bauen wohnen leben seine eigenen vier Wände und machte sich für zwei Jahre auf den Weg, das menschliche Miteinander der Bernauer Bürger*innen in Bezug zu ihrer Architektur aus dem 20. und 21. Jahrhundert zu erforschen. Zusammen mit den Künstlerinnen Janina Janke und Julie Rüter wurden neue Ausstellungs- und Präsentationsformate entworfen sowie Allianzen mit lokalen Kooperationspartnern und Protagonisten geschmiedet.

Das Heimatmuseum präsentiert in einer Retrospektive noch einmal alle vier Stationen der Kunstprojektreihe ANKOMMEN bauen wohnen leben. (Foto: Manuel Kinzer)

Gemeinsam wurden „Heimkino“ über das Stadtsanierungs-Modellprojekt der DDR im Kantorhaus gezeigt, Gustav Lilienthals „zerlegbare Häuser“ und die „Brüder der Landstraße“ in Lobetal entdeckt, sich an einem „Klangkollektiv“ im Bauhaus Denkmal Bundesschule versucht sowie Bernauer „Traumstadt“-Utopien in Baucontainern entwickelt. In der abschließenden Ausstellung im Steintor werden alle Stationen und Partner noch einmal in Wort, Bild und Ton präsentiert.

Parallel zur Ausstellung ist eine reich bebilderte Publikation zum Gesamtprojekt erschienen, in der Partner, Mitwirkende sowie Experten zu Wort kommen. Während Katharina Sebold über die „Bernauer neue Mitte. Geschichte der experimentellen Umgestaltung von Altstadtkernen in der DDR“ schreibt, beleuchtet Jan Cantow das Thema „Hoffnungstal und Lobetal. Wohnen im paradiesischen Wiesental“. „Das Bauhaus Denkmal Bundesschule Bernau. Eine Schule des Lebens“ bringt Friedemann Seeger den Besuchern näher. Der Komponist Bill Dietz veranschaulicht seine persönlichen Erfahrungen mit dem Klangkollektiv im Bauhaus Denkmal und der Bürgermeister André Stahl beschreibt seine Visionen vom zukünftigen Leben in Bernau. Die Publikation ist kostenlos im Heimatmuseum sowie im Kulturamt der Stadt Bernau erhältlich.

Die Retrospektive der Kunstprojektreihe „ANKOMMEN bauen wohnen leben“ kann im Heimatmuseum (Standort Steintor), Berliner Straße, 16321 Bernau, dienstags bis freitags von 9 bis 12 Uhr und von 14 bis 17 Uhr sowie samstags, sonntags und an Feiertagen von 12 bis 13 Uhr und von 14 bis 17 Uhr besucht werden. Der Eintritt ist im Juli frei, ab August kostet er 2 Euro, ermäßigt 1 Euro.

ANKOMMEN bauen wohnen leben ist ein Projekt vom Heimatmuseum Bernau bei Berlin, gefördert im Fonds Stadtgefährten der Kulturstiftung des Bundes. Projektträger ist die Stadt Bernau bei Berlin und die Projektleitung obliegt Janina Janke und Julie Rüter.

Weitere Informationen unter: www.stadtgefaehrten-bernau.de

 

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