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Berlin und Barnim rücken enger zusammen Neues Buskonzept

Nach dem großen Fahrplanwechsel am 09. Dezember 2018 nimmt die Barnimer Busgesellschaft minimale Korrekturen an den Fahrplänen vor.

Änderungen im Betriebsbereich Eberswalde

Zum 11. Februar 2019 werden im Betriebsbereich Eberswalde auf den Regionallinien 910 (Eberswalde • Finowfurt) und 913 (Eberswalde • Biesenthal) die Fahrzeiten angepasst.

Durch neu eingerichtete Fahrten entsteht auf der Linie 920 (Ringenwalde • Angermünde) montags bis freitags zwischen 8:45 Uhr und 10:30 Uhr ein zusätzliches ÖPNV-Angebot zwischen Joachimsthal und Angermünde. Dabei werden auch die Anschlüsse zur Regionalbahnlinie 63 in Joachimsthal und zum Regionalexpress 3 in Angermünde beachtet.

Um den Anschluss für Schüler der Linie 918 (Fahrt 117) zur Linie 922 (Fahrt 19) an der Haltestelle „Eberswalde, Grabowstraße“ zu sichern, beginnen die Fahrten 18, 19, 20, 21, 23 und 27 jeweils drei Minuten später.

Änderungen im Betriebsbereich Bernau

Im Betriebsbereich Bernau erfolgen insbesondere Anpassungen auf der Linie 891 (Bernau • Wandlitz • S Buch • S Zepernick). Bisher hielt Fahrt 655 nur operativ an der Haltestelle „Schönow, Stern“. Um allerdings Hortkinder nach Schmetzdorf befördern zu können, wird diese Haltestelle nun grundsätzlich in den Fahrplan aufgenommen.

Fahrt 34 der Linie 891 verkehrt künftig 4 Minuten früher, um die Schüler pünktlich zum Unterrichtsbeginn am Paulus Praetorius Gymnasium zu bringen.

Die Fahrt 27 der Linie 892 (Bernau • Schwanebeck • Birkholz • Birkenhöhe) fährt künftig an Schultagen als Fahrt 43. Das Angebot auf dieser Linie wird damit erweitert, da ein zusätzlicher Stopp an den Haltestellen „Schwanebecker Chaussee“, „Blumberger Chaussee“, „Wilhelm-Weitling-Str.“ und „Karl-Liebknecht-Str.“ erfolgt.

Die neuen Fahrpläne und detaillierte Informationen finden Fahrgäste auf der Internetseite der Barnimer Busgesellschaft unter www.bbg-eberswalde.de.

Quelle: Barnimer Busgesellschaft mbH

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http://www.kanzlei-bernau.de/
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Radzählungen für Nutzungskonzept Fahrräder

 

Forschungsprojekt mit konkreten Ergebnissen

Die Barnimer Busgesellschaft (BBG) ermöglicht ab sofort die Mitnahme von Fahrrädern in den Obussen in Eberswalde. Das ist das Ergebnis eines Forschungsprojektes zwischen Kreisverwaltung, BBG und der Technischen Universität Berlin (Fachgebiet Straßenplanung und -betrieb). „Wir haben dazu in einer einjährigen Konzeptphase die Verknüpfungspotentiale zwischen dem Rad- und Busverkehr im Landkreis Barnim untersucht“, erklärt Matthias Conrad, zuständiger Mitarbeiter für die Planung des Fahrradverkehrs in der Barnimer Kreisverwaltung. Dabei seien umfangreiche Untersuchungen zu möglichen Nachfragegruppen bei der Kombination der beiden Verkehrsmittel durchgeführt worden. „Zudem wurden Mitarbeiterbefragungen in verschiedenen Verwaltungen und Unternehmen und Experteninterviews durchgeführt.  Auch Fahrgäste an Bushaltestellen wurden befragt“, so Matthias Conrad weiter.

Als Nutzungsmotive für die Fahrradmitnahme haben die Experten beispielsweise zu lange Fußwege von und zu den Haltestellen oder die Nutzung des Fahrrads beispielsweise auf dem Hin- und des Busses auf dem Rückweg ausgemacht. Aber auch bei Fahrradpannen, schlechten Witterungsbedingungen oder körperlichen Einschränkungen kann die Fahrradmitnahme eine gute Alternative bieten.

Neben der Fahrradmitnahme im Bus wurde auch die Verknüpfung der beiden Verkehrsmittel mittels Fahrradabstellanlagen an Haltestellen untersucht und potentielle Standorte identifiziert. An der Haltestelle „Kleiner Stern“ wurden im Zuge des Forschungsprojekts etwa weitere Fahrradbügel errichtet.

Um Interessenskonflikte mit Nutzern von Rollstühlen, Kinderwagen oder Rollatoren möglichst zu vermeiden, ist die Mitnahme von Fahrrädern zunächst lediglich vor 6 Uhr morgens und nach 18 Uhr abends möglich. Maßgeblich ist dabei der Zeitpunkt des Zustiegs.

Nutzer von Rollstühlen, Kinderwagen oder Rollatoren haben nach wie vor Vorrang. Einzelfahrschein für die Mitnahme des Fahrrades kostet 1,20 €. Es gilt der VBB-Tarif.

Das Projekt wird durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur mit Bundesmitteln zur Umsetzung des Nationalen Radverkehrsplans (NRVP) gefördert.

 

pressestelle@kvbarnim.de