Beiträge

Zum vierten Mal vergibt die Stadt beim Frühlingsempfang das Ehrenzeichen an Menschen, die auf kulturellem, sportlichem oder sozialen Gebiet verdient gemacht haben. Geehrt werden heute folgende Personen:

  • Bodo Baumbach – Tanzclub Bernau (Sport und Gesundheit)
  • Christa Bauer – Volkssolidarität Barnim
  • Ute Hentschel – Urania Barnim
  • Urkunde für Carmen Zwirz – 1. Ju-Jutsu-Verein Bernau e. V.
  • Urkunde für Burghard Dietloff – Brieftaubenliebhaberverein Blitz Bernau
  • Urkunde für Heinz Krauß – Bernauer Sänger
  • Adelheid Reimann – Ortsvorsteherin Schönow (Politik)
  • Urkunde für Sigrid Thiel – Selbsthilfeverein Mimose
  • Urkunde für Andreas Kolberg-Schwerdt – Netzwerk Gesunde Kinder
  • Urkunde für Mario Röhl – Christlich-Missionarische Gemeinschaft
  • Urkunde für Simone Völkel – bauhaus bundesschule bernau
  • Urkunde für Ioannis Stefanidis – TTV TopSpin Bernau
  • Jörg Düring – SSV Lok Bernau (Sport und Gesundheit)
  • Urkunde für Gudrun Jebens – Kreisvolkshochschule Barnim
  • Urkunde für Doris Dockhorn – Bernauer Tafel
  • Urkunde für Torsten Stein – Tierschutzverein Niederbarnim
  • Urkunde für Mirko Hannemann – 1. Ju-Jutsu-Verein Bernau
  • Urkunde für Marcus Eccarius – Bernauer Briganten

Bodo Baumbach – Tanzclub Bernau (Sport und Gesundheit)

Herr Baumbach – als Vorsitzender des Tanzclubs Bernau e. V. setzen Sie sich seit Jahren mit großem Engagement für Ihren Verein ein.
Dadurch hat sich der Tanzclub in den vergangenen 16 Jahren sehr gut entwickelt: von einem anfänglichen Hobbyverein mit wenigen Mitgliedern ist er inzwischen auf mehr als 300 Mitglieder angewachsen. Ihre Standardformation unter Leitung von Trainerin Melanie Ahl-Jende tanzt auf Wettbewerben und in der ersten Bundesliga außerordentlich erfolgreich. Seit einigen Jahren ist der Tanzclub Bernau dort vertreten und hat sich etabliert. Das Bundesligaturniert, zu dem Sie am Anfang des Jahres einladen, verströmt eine Atmosphäre der Anmut und Eleganz. In der Welt von Walzer, Tango und Foxtrott ist Bernau deutschlandweit ein Begriff – auch dank Ihres Einsatzes! Mit dem Tanz ist es aber wie mit vielen Dingen, die einen faszinieren: Was so leicht aussieht, ist hart erarbeitet. Und die Erfolge des Tanzclubs sind die Früchte unermüdlicher Vereinsarbeit, einer glücklichen Hand bei der Wahl der Trainer und beharrlichen Übens. Für diesen großen Einsatz danken wir Ihnen sehr und verleihen Ihnen hiermit das Ehrenzeichen der Stadt Bernau bei Berlin!

Urkunde für Christa Bauer – Volkssolidarität Barnim

Seit rund 25 Jahren leiten Sie ehrenamtlich die Ortsgruppe Bernau-West der Volkssolidarität mit großem persönlichen Einsatz. Sie sorgen für ein abwechslungsreiches soziokulturelles Angebot, engagieren sich in der Nachbarschaftshilfe und bei Krankenbesuchen und vertreten die Interessen der älteren Bürgerinnen und Bürger. Engagiert und einfallsreich schaffen Sie ein interessantes und aktives Vereinsleben und damit ein Gemeinschaftsgefühl für derzeit rund 65 Seniorinnen und Senioren. Mit Ihrer beherzten Unterstützung der Kita „Melodie“ in Bernau-Süd bringen Sie außerdem Jung und Alt zusammen.

Urkunde für Ute Hentschel – Urania Barnim

Sie engagieren sich seit Langem im Verein Urania Barnim. Dort leisten Sie als Referentin Bildungsarbeit und begeistern Jung und Alt mit naturwissenschaftlich und ökologisch fundierten Beiträgen. Besonderes Augenmerk richten Sie zudem auf ein gutes Zusammenleben von Deutschen, Migranten und Flüchtlingen.Als organisatorisches Allround-Talent sind Sie im Vorstand und bei Veranstaltungen überaus aktiv und im Verein hoch geschätzt. Bitte bereichern Sie den Verein und Bernau auch weiterhin mit Ihrem Engagement!

Urkunde für Carmen Zwirz – im Vorstand des Fördervereins der Freiwilligen Feuerwehr Schönow.

Seit vielen Jahren sind Sie im Vorstand des Fördervereins der Freiwilligen Feuerwehr Schönow. Sie engagieren sich ehrenamtlich als Ausbilderin für Brandschutzerziehung im Land Brandenburg, betreuen den Bereich „Kinder in der Feuerwehr“ der Freiwilligen Feuerwehr in Schönow und organisieren erfolgreich die Veranstaltungen von Kameradinnen und Kameraden aller Altersstufen. Bitte leisten Sie weiterhin diesen wichtigen Beitrag für das Gemeinwohl.

Urkunde für Heinz Krauß – Bernauer Sänger

Seit mehreren Jahren engagieren Sie sich ehrenamtlich bei den Bernauer Sängern.

Als unerlässliche, sichere Stimme im Bass, bei der Durchführung von Sonderproben an Probenwochenenden und durch das Erstellen von Übungs-CDs unterstützen Sie den musikalischen Leiter beim Einstudieren und Festigen des Chorrepertoires. Wir würden uns freuen, wenn Sie auch weiterhin Ihren Beitrag zur musikalischen Bereicherung Bernaus leisten.

Urkunde für Burghard Dietloff – Brieftaubenliebhaberverein Blitz Bernau

Seit 40 Jahren engagieren Sie sich im Brieftaubenliebhaberverein Blitz Bernau.In dieser Zeit waren Sie 25 Jahre im Vorstand aktiv, zudem organisierten Sie
Fahrten zu Wettkämpfen und beteiligten sich rege an Werbeveranstaltungen des Vereins. Sie bringen Ihre handwerkliche Fähigkeiten zum Nutzen der Brieftaubenliebhaber ein und halten den Vereinssitz in gutem Zustand. Bitte bringen Sie sich auch weiterhin für die Bewahrung des Brieftaubensports ein.

Urkunde für Heinz Krauß – Bernauer Sänger

Seit mehreren Jahren engagieren Sie sich ehrenamtlich bei den Bernauer Sängern. Als unerlässliche, sichere Stimme im Bass, bei der Durchführung von Sonderproben an Probenwochenenden und durch das Erstellen von Übungs-CDs unterstützen Sie den musikalischen Leiter beim Einstudieren und Festigen des Chorrepertoires. Wir würden uns freuen, wenn Sie auch weiterhin Ihren Beitrag zur musikalischen Bereicherung Bernaus leisten.

Adelheid Reimann – Ortsvorsteherin Schönow (Politik)

Frau Reimann – von 1991 bis 2003 haben Sie als Bürgermeisterin der Gemeinde Schönow und nach der Fusion mit Bernau als Schönower Ortsvorsteherin gewirkt. Nach der politischen Wende brachen für Schönow schwierige Jahre an – gerade in ökonomischer Hinsicht. Das war andernorts in der Region auch so, aber diese Schwierigkeiten mussten erst einmal gemeistert werden. Heute steht der Ortsteil gut da: Er verfügt über ein Gemeindezentrum, eine kleine Bibliothek, einen sehr modernen Grundschulkomplex, einen leistungsfähigen Feuerwehrstandort und gute Freizeiteinrichtungen. Derzeit wird eine Ortsdurchfahrt fertiggebaut, die den Durchgangsverkehr flüssiger gestalten wird. Diese Auswahl an Infrastrukturleistungen hört sich gut an, bedeutet aber auch, dass – gerade bei Baumaßnahmen – immer wieder mit Gegenreaktionen und Beschwerden gerechnet werden muss. Veränderungen, auch die zum Positiven!, verlangen einen langen Atem. Und diesen haben Sie immer wieder bewiesen: Sie haben Veränderungen mitgetragen, die gute Entwicklung dieses Ortsteils im Blick gehabt und dabei stets den sozialen Zusammenhalt in Schönow gefördert – das Heidefest ist nur ein Beispiel dafür – aber eben ein sehr Schönes! Doch Sie haben nicht nur für Ihren Ortsteil gekämpft und sich jahrezehntelang mit voller Kraft für ihn eingesetzt, sondern durch Ihre ausgleichende und vermittelnde Art mit dazu beigetragen, dass Schönower und Bernauer einander näher gekommen sind.
Für diesen unermüdlichen und großen Einsatz danken wir Ihnen sehr und verleihen Ihnen hiermit das Ehrenzeichen der Stadt Bernau bei Berlin!

Urkunde für Sigrid Thiel – Selbsthilfeverein Mimose

Sie engagieren sich seit vielen Jahren für den Selbsthilfeverein Mimose. Zusammen mit nur wenigen Mitstreitern gründeten Sie 1995 diesen Verein und leiten ihn seitdem auf sehr hohem Niveau. Ihre ehrenamtliche Arbeit ist ein wichtiger Beitrag, um psychisch Kranken zu helfen und Ihnen wieder zu einem besseren, selbstbewussteren und selbstbestimmteren Leben zu verhelfen. Bitte bleiben Sie auch weiterhin so engagiert, um verdecktes Leid zu lindern und somit Bernau sozial zu gestalten.

Urkunde für Andreas Kolberg-Schwerdt – Netzwerk Gesunde Kinder

Sie engagieren sich seit 2014 ehrenamtlich für das Netzwerk Gesunde Kinder. Als Facharzt für Kinderchirurgie und Psychologe begleiten Sie junge Familien in den ersten drei Jahren eines Kindes. Mit wertvollen Tipps stehen Sie den Hilfesuchenden zur Seite und haben stets ein offenes Ohr für deren Sorgen und Ängste. Müttern in dringenden Notlagen stehen Sie spontan beratend zur Seite und helfen den Betroffenen  kostenfrei und ohne bürokratischen Aufwand. Bitte leisten Sie weiterhin diesen wichtigen Beitrag für das Gemeinwohl!

Urkunde für Mario Röhl – Christlich-Missionarische Gemeinschaft

Sie sind seit Langem Mitglied der Christlich-missionarischen Gemeinschaft. Seit fünzehn Jahren sind Sie im Einsatz, um zusammen mit geschulten Helfern ein Freizeitangebot für Kinder anbieten zu können und sie somit individuell zu fördern. Darüber hinaus unterstützen Sie seit Jahren ehrenamtlich Bedürftige, etwa durch die Verteilung von Lebensmitteln oder in der Suppenküche der Christlich-missionarischen Gemeinschaft. Bitte leisten Sie auch weiterhin diesen wichtigen Beitrag für ein soziales Bernau

Urkunde für Simone Völkel – bauhaus bundesschule bernau

Sie engagieren sich seit ein paar Jahren beim Verein baudenkmal bundesschule bernau.Ausgerüstet mit Interesse an der Bundeschule, großem Wissen über Architektur im Allgemeinen und das Bauhaus im Besonderen, übernehmen Sie seit geraumer Zeit Besucherführungen. Aufgeschlossen und fachkundig vermitteln Sie Ideen und Inhalte dieser Bauhaus-Epoche und sind so zu einer verlässlichen und wertvollen Stütze des Vereins geworden. Bitte bewahren Sie sich diese Motivation und Begeisterungsfähigkeit auch weiterhin.

Urkunde für Ioannis Stefanidis – TTV TopSpin Bernau

Sie sind seit vielen Jahren Mitglied im Tischtennisverein TTV TopSpin Bernau. In dieser Zeit haben Sie sich als Trainer engagiert und sind ein kompetenter Ansprechpartner und Motivator für Spieler aller Leistungsstärken. Besonders liegt Ihnen auch die Förderung des Nachwuchses am Herzen, haben hier Aufbauarbeit geleistet und waren treibende Kraft dafür, dass der TTV TopSpin als einer der ersten Vereine deutschlandweit das Kinderschutzsiegel erhalten hat.

Jörg Düring – SSV Lok Bernau (Sport und Gesundheit)

Herr Düring – Sie sind seit 46 Jahren beim SSV Lok Bernau und haben von 2003 bis 2018, also 15 Jahre lang, den Verein ehrenamtlich geleitet und ihn sportlich sowie personell erheblich entwickelt.
Im deutschen Basketball haben sich Ihre „Gelben Riesen“ einen Namen gemacht und sind somit zu Botschaftern dieser Stadt geworden. Diese Erfolge sind zwar auch der Vorarbeit Anderer zu verdanken – an dieser Stelle wäre Erich Wünsch zu nennen, der den Basketballsport in Bernau erst bekannt und populär gemacht hat. Doch Sie haben auf dieser Vorarbeit aufgebaut und unermüdlich und findig darauf hingearbeitet, dass Lok Bernau heute so gut dasteht – sowohl quantitativ, als auch qualitativ. Die Mitgliederzahl stieg von 300 auf mehr als 500 Mitglieder, der Verein kooperiert mit dem Bundesligisten Alba Berlin und ist in Brandenburg zur Nummer 1 aufgestiegen.
Zugleich ist der Verein auch im Stadtleben selbst sehr aktiv und verwurzelt. Ob beim Hussitenfestumzug, beim „Tag der Vereine“, ob Schul-Arbeitsgemeinschaften oder bei Stadt- und Betriebsfesten ist der SSV Lok Bernau dabei und diese Verwurzelung ist maßgeblich Ihnen zu verdanken.
Für diesen unermüdlichen und großen Einsatz danken wir Ihnen sehr und verleihen Ihnen hiermit das Ehrenzeichen der Stadt Bernau bei Berlin!

Urkunde für Gudrun Jebens – Kreisvolkshochschule Barnim

Sie sind seit vielen Jahren in der Kreisvolkshochschule im Bereich der Erwachsenenbildung tätig und leiten Alphabetisierungskurse für Erwachsene. Sie schaffen es, Ihren Teilnehmern die lange eingeübte Angst vor dem Versagen zu nehmen, sie besonders zu motivieren und vermitteln Ihnen  respektvoll und geduldig Lese- und Schreibkenntnisse – oft auch unentgeltlich und im Einzelunterricht. Mit Ihrer Tätigkeit helfen Sie mit, dass diese Menschen selbstbestimmt am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können. Bitte bewahren Sie sich diese Motivation und Begeisterungsfähigkeit auch weiterhin.

Urkunde für Doris Dockhorn – Bernauer Tafel

Sie sind seit vielen Jahren Mitglied bei der Bernauer Tafel.

Seit leiten seit Langem die Ausgabestelle der Tafel in Bernau-Süd, haben stets ein offenes Ohr für Helfer und Bedürftige und bringen stets neue Ideen ein, um das Angebot zu erweitern. Darüber hinaus engagieren Sie sich bei der Organisation und Durchführung zahlreicher Veranstaltungen des Vereins und sind oft mit Ihren Nähkünsten zur Stelle, um anderen unkompliziert und rasch zu helfen.Bitte leisten Sie weiterhin diesen wichtigen Beitrag für ein soziales Bernau!

Urkunde für Torsten Stein – Tierschutzverein Niederbarnim

Sie engagieren sich seit mehr als zehn Jahren für den Tierschutzverein Niederbarnim.In dieser Zeit haben Sie den ehemaligen NVA-Bunker, ein zeitgeschichtliches Objekt auf dem Gelände des Tierschutzvereins, der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Diese ehrenamtliche Tätigkeit umfasst die Sicherung der Ausstellungsstücke, das Sammeln und Bereitstellen von Informationen sowie die Führungen, die Sie Interessierten regelmäßig anbieten. Bitte leisten Sie weiterhin diesen Beitrag zur Erschließung des historischen Erbes Bernaus.

Urkunde für Mirko Hannemann – 1. Ju-Jutsu-Verein Bernau

Sie engagieren sich seit ein paar Jahren im 1. Ju-Jutsu-Verein Bernau. In dieser Zeit haben Sie sich zunächst als Elternvertreter engagiert und sind seit einiger Zeit verantwortlich für die Veranstaltungen des Vereins. Durch Ihre Tätigkeit sind diese von einem attraktiven Rahmenprogramm geprägt und sorgen so bei Sportlern und Gästen für ein positives Erlebnis. Bitte leisten Sie weiterhin diesen wichtigen Beitrag für ein gesundes, sportbegeistertes Bernau.

Urkunde für Marcus Eccarius – Bernauer Briganten

Sie engagieren sich seit vielen Jahren bei den Bernauer Briganten. Seit dem Wiederaufleben des Hussitenfestes 1992 sind Sie aktiv bei dessen Gestaltung dabei und halten jedes Jahr sprichwörtlich „Ihre Knochen für Bernau hin“. Auch beim alljährlichen Schwertkämpfertreffen leisten Sie Ihren Beitrag für die Bewahrung historischen Erbes und zur Verständigung verschiedener Nationen und Kulturen. Bitte bewahren Sie sich Ihre Begeisterung und bleiben Sie weiterhin ein Botschafter Bernaus.

Die Stadt Bernau bei Berlin bedankt sich allen genannten sehr herzlich für die geleistete Arbeit

Quelle Stadt Bernau bei Berlin




Eberswalde kauft die Löwenapotheke

Der Hauptausschuss der Stadt Eberswalde hat am 21. Februar 2019 einstimmig entschieden, die Löwenapotheke zu kaufen. Damit befindet sich die gesamte denkmalgeschützte Westfront des Marktplatzes in kommunale Hand. Das Gebäude wurde 1703 für den damaligen Bürgermeister Moises Aureillon errichtet und wurde seit 1738 als Apotheke genutzt. Ab 1836 wurde es als Löwenapotheke bekannt, in Anlehnung an den vergoldeten Löwen über dem Apothekeneingang, der im darauf folgenden Jahr angebracht wurde. Friedrich der Große nutzte das Gebäude bei seinen Besuchen in Eberswalde als Unterkunft. Es ist das älteste Wohnhaus am Markt und gehört zu den wenigen giebelständigen Häusern im Altstadtgebiet.

„Durch den Erwerb der Löwenapotheke sichert die Stadt das Denkmalensemble der historischen Gebäude für Generationen. Gleichzeitig ist es eine kostengünstige Lösung für das Gesamtkonzept der Rathaussanierung“, begründet Baudezernentin Anne Fellner den Vorschlag. Neben dem Erhalt der historischen Substanz ist es vor allem die direkte Nachbarschaft zum Rathaus. Mit Blick auf die Rathaussanierung müssen nun keine zusätzlichen Büro- und Lagerflächen angebaut werden. Der Ankauf kostet weniger als der ursprünglich geplante Anbau. Die Eberswalder Stadtverwaltung wächst mit ihren Aufgaben und damit ergibt sich auch zunehmender Bedarf an Arbeitsplätzen in einer modernen Arbeitsumgebung.

Foto: Stadt Eberswalde

Die ca. 12-14 geplanten vorhandenen Arbeitsplätze in der Löwenapotheke stellen somit eine Verbesserung für die Stadtverwaltung und damit für das Dienstleistungsangebot für die Bürgerschaft dar. Bei der Vereinigung der Grundstücke Rathaus und Löwenapotheke können in die derzeitige Grenzwand des Bürgerbüros großzügige Fenster eingebaut werden. Damit wären erstmals eine natürliche Belichtung und Belüftung dieses viel frequentierten Bereichs des Rathauses möglich. Auch kann mit dem Ankauf der Löwenapotheke erstmals eine funktionierende Flucht und Rettungswegesituation für die über dem Bürgeramt gelegenen Büroräume hergestellt werden.

Der Anbau an das alte Rathaus (Barockhaus) hätte ca. 512.000 Euro gekostet. Der Ankauf der Löwenapotheke kostet inklusive aller Nebenkosten rund 437.000 Euro.


Quelle: Stadt Eberswalde

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Die Künstlerin Britta Bastian stellt ihre Werke in der Kanzlei von Carsten Schmidt aus. Der kunstbegeisterte Rechtsanwalt führt regelmäßig Ausstellungen durch. Diesmal stellt Britta Bastian, die ihre „Hof-Galerie“ im kleinen Dörfchen Bebersee im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin hat, aus.

Die Ausstellung „Märkische Landschaften“ wird in der Kanzlei noch mehrere Wochen zu sehen sein. Der Besucher wird sich an wunderschönen Landschaften erfreuen. Die Bilder in der Kanzlei sind nur ein Teil ihrer Werke. Wer mehr sehen möchte kann, besucht die Galerie in Bebersdorf, die von Anfang Mai bis Ende September jeden Sonntag geöffnet hat.

Begleitet wurde die Eröffnung von 2 wundervollen Musikern. Sie bereicherten die Eröffnung der Ausstellung.

Die CDU-Fraktion blickt auf erfolgreiche Jahre zurück. Für die Zukunft wünschen sie sich mehr Wähler. So wollen sie mehr Einfluss auf die Stadtgeschicke nehmen.

Rainer Genilke, verkehrspolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Brandenburger Landtag hält dann mehr eine politische Rede. Daniel Sauer stellt den „Berni“ vor. Ein Wal der die Wahl unterstützen soll. Es waren wieder Mitglieder der verschiedenen Parteien vor Ort zu einem regen Meinungsaustausch. Rainer Genilke bekam von Daniel Sauer als Präsent ein „Kästchen“ Bernauer Bier überreicht.

LIONS Club Wandlitz spendet 1.000 Euro für die Kindernachsorgeklinik
Traditionelle Weihnachtslesung war ein voller Erfolg

Die Weihnachtslesung des LIONS Club Wandlitz-Barnimer Land zieht jedes Jahr in der Vorweihnachtszeit viele Besucher an. Unter dem Motto „Alle Jahre wieder…“ erwartete die Gäste am 30. November 2018 im festlich geschmückten Landhaus Schönwalde ein literarisch-musikalisches Weihnachtsprogramm mit dem Schauspieler Thomas Linke und dem Gitarrenduo Karin Leo und Walter Thomas Heyn. Für alle Hungrigen und Durstigen gab es selbst gemachte kleine Snacks und Getränke gegen eine Spende.

Der Erlös der Weihnachtslesung ging zugunsten der Kunsttherapie in der Kindernachsorgeklinik in der Bernauer Waldsiedlung. Im Rahmen der Advents-Charity-Veranstaltung der Klinik erfolgte die Scheckübergabe an die Chefärztin der Kardiologie Frau Ines Konzag. Wer das Projekt und die Arbeit des LIONS-Clubs darüber hinaus unterstützen will, kann auch direkt spenden:

Spendenkonto:

Lions-Club Förderverein Wandlitz-Barnimer Land e.V.

Spendenkonto: 30 000 267 37

BLZ: 170 520 00

Sparkasse Barnim

Kontakt:         LIONS-Club Wandlitz-Barnimer Land

                        Frau Carolina Lebedies

Telefon: 033397 / 60365

E-Mail: lionsclubwandlitz@web.de

Der Lions-Club Wandlitz- Barnimer Land ist Mitglied der weltweiten Vereinigung von Lions International, die 1917 in den USA gegründet wurde. Heute umfasst Lions Clubs International über 44.000 Clubs mit mehr als 1,4 Millionen Mitgliedern in 196 Ländern und Regionen der Welt. Der älteste deutsche Club wurde 1951 in Düsseldorf gegründet. Inzwischen gibt es über 1.300 Clubs mit rund 45.000 Mitgliedern allein in Deutschland. Alle Lions Mitglieder orientieren sich daran, der Gemeinschaft zu dienen, ohne daraus persönlichen materiellen Nutzen zu ziehen sowie Tatkraft und vorbildliche Haltung in allen beruflichen, öffentlichen und persönlichen Bereichen zu entwickeln und zu fördern. Die Schwerpunktthemen für das karitative Engagement sind unter anderem Jugendförderung, Bekämpfung von Drogen und Armut, Hilfe zur Selbsthilfe, Altenbetreuung, Betreuung und Unterstützung für pflegende Familienangehörige.

Die Kindernachsorgeklinik Berlin-Brandenburg gGmbH in der Bernauer Waldsiedlung ist eine gemeinnützige familienorientierte Rehabilitationsklinik für herz- und krebskranke Kinder und ihre Familien. Sie ist eine von nur fünf Kliniken bundesweit, die nach dem Konzept der Familienorientierten Rehabilitation (FOR) arbeiten – und sie ist die einzige ihrer Art in den neuen Bundesländern. In der Kindernachsorgeklinik erhält die Familie die Möglichkeit, sich innerhalb einer stationären, 4-wöchigen Rehabilitation zu erholen und Kraft zu schöpfen für den Alltag.

Quelle: LIONS-Club Wandlitz-Barnimer Land

Neue Kurse in der Eastside Fun Crew

Zum Start des neuen Jahres bietet die Eastside Fun Crew neue Kurse für alle Altersklassen an. Für die Kleinsten ab 3 Monate beginnen neue Krabbelkurse ab dem 23.Januar 2019. In diesen Kursen wird nicht nur die Entwicklung des Kindes unterstützt, sondern auch die Eltern-Kind-Beziehung durch gemeinsames Erleben gestärkt. Für etwas ältere Kinder ab 3 Jahren bietet die Eastside Fun Crew einen neuen Kindertanz-Kurs mit Anja an. Marvin ist der neue Trainer für alle Breakdance-Begeisterten ab 10 Jahren. Beide Trainer unterrichten die neuen Kurse am Donnerstag im Schönfelder Weg 31.

 Auch die Erwachsenen kommen nicht zu kurz: Neben klassischen Kursen wie Tanz dich fit und Bauch, Beine, Po findet man jetzt auch Yoga und Pilates in dem neuen Kursplan. Auch für Paare, die sich für Gesellschaftstanz interessieren, hält die Eastside Fun Crew Kurse für unterschiedliche Erfahrungslevels bereit.

Wer vom Tanzen nicht genug bekommen kann, hat auch die Möglichkeit an den Akrobatikworkshops, die an unterschiedlichen Terminen im Jahr stattfinden, oder Tanzcamps in den Ferien (Sommer und Herbst) teilzunehmen. Weitere Informationen gibt es auf der Homepage www.eastside-fun-crew.de, telefonisch 03338 3790161 oder per Mail info@eastside-fun-crew.de.

Gründungsaufruf für eine Wählergruppe in Panketal – Kandidaten für Kommunalwahlen gesucht

Gemeinsam in Panketal – sozial, kompetent, überparteilich (kurz GiP)

Wir Bürgerinnen und Bürger Panketals wollen aktiv am gesellschaftlichen, kulturellen und sozialen Leben im Ort mitwirken. Dafür optimale Rahmenbedingungen zu schaffen ist Aufgabe von Gemeindevertretung und Ortsbeiräten. Oft dominieren jedoch parteipolitische Erwägungen, taktische Spielchen oder Einzelinteressen das Handeln in den gewählten Gremien. 

Am 26. Mai finden die Kommunalwahlen statt. Zeit und Gelegenheit, engagierten Bürgerinnen und Bürgern über Parteigrenzen hinweg eine Stimme in der Gemeindevertretung und in den Ortsbeiräten zu geben. Deswegen gründet sich in diesen Tagen die Wählergruppe 

Gemeinsam in Panketal – sozial, kompetent, überparteilich (GiP).

Der gesellschaftliche Wandel macht vor den Gemeindegrenzen nicht halt: Neue Fragen und vor allem innovative Antworten darauf sind nötig. MITEINANDER – so lautet ein Lösungsansatz, den wir vertreten und einbringen wollen. Jung und Alt, Familien und Alleinstehende, Alteingesessene und Zugezogene, Häuslebauer und Mieter*innen – nur gemeinsam wird es uns gelingen, die Lebensqualität im Ort so zu erhalten und so zu gestalten, dass diese für alle gleichermaßen hoch ist und bleibt. Für eine Politik mit Augenmaß und einem trotzdem nötigen Weitblick. Für eine Politik des sozialen Ausgleichs. Für eine Politik der Vernunft über Parteigrenzen hinweg – dafür machen wir uns stark! 

Die vier wesentlichen Felder unserer Politik sind: 

1. Kinder und Jugendliche fördern

2. Familien unterstützen

3. Aktives Altern ermöglichen

4. Inklusion als selbstverständliche Aufgabe und Chance für alle

Generationengerechtigkeit darf kein Schlagwort bleiben. Es muss gelebtes Selbstverständnis werden. Alle größeren Investitionen in Panketal sollen künftig auch unter diesem Aspekt geplant und getätigt werden. Aus diesem Grund steht die Schaffung eines Bürgerhauses für alle Panketalerinnen und Panketaler auf unserer Prioritätenliste ganz oben. Ein Ort der Begegnung, ein Ort für alle Generationen, ein Ort des sozialen und kulturellen Miteinander ist ein wichtiger integrativer Bestandteil einer Gemeinde. Ob Vereinstreff, Schülercafé, Konzertsaal, Freizeittreff oder Sozialberatung – ein Bürgerhaus für Jung und Alt in Panketal deckt zahlreiche Bedürfnisse ab und führt zu mehr Identifikation mit der eigenen Gemeinde. Gemeinsam mit anderen Vereinen, Initiativen oder Gemeindevertretern wollen wir daher die Voraussetzungen für die Errichtung eines Panketaler Bürgerhauses schaffen. Kunst, Kultur, Lernen, Freizeit – diese Aspekte des Gemeindelebens wollen wir insbesondere weiterentwickeln oder ausbauen. Soziales Miteinander über Generationsgrenzen hinweg wollen wir unterstützen. 

Wir laden daher alle interessierten Panketalerinnen und Panketaler zu unserer Gründungsversammlung am 16. Januar 2019 ab 18:00 Uhr ins Rathaus Panketal ein. Wenn Sie in der Gemeindevertretung, im Ortsbeirat oder im Kreistag Ihre Erfahrungen und Ihre Kompetenzen einbringen wollen, sind Sie bei uns richtig. Aber auch außerhalb dieser Gremien sind ihre Vorstellungen, ihre kritischen Hinweise wichtig genug, Gehör zu finden. Gestalten wir gemeinsam das Lebensumfeld, in dem wir, unsere Kinder und unsere Enkelkinder, gerne leben wollen! 

Gemeinsam für Panketal! – Gemeinsam in Panketal! 

Hannelore Böhme

Konstantin Börner

Sabine Friehe

Hubert Hayek

Irina Hayek

Dieter Kersten

Edelgard Kersten

Sigrun Pilz

Angelika Radunz

Dietbert Radunz

Ines Schröder

Kay Schröder

Karl Schröder

Kathrin Urban

Thorsten Wirth

V.i.S.d.P. 

„Gemeinsam in Panketal“ – c/o Sigrun Pilz


Bislang kannten sich Brandenburgs Finanzminister Christian Görke und Barnims Landrat Daniel Kurth nur aus dem Landtag. Nun haben beide Politiker das Gespräch in neuer Konstellation gesucht, Görke kam zum nachgeholten Antrittsbesuch ins Paul-Wunderlich-Haus nach Eberswalde. „Zwischen Land und Kreis gibt es immer viele Berührungspunkte, da ist es wichtig, dass ein guter Draht gepflegt wird“, erklärte der Finanzminister den Grund seines Besuches, bei dem er auch gleich mehrere Gesprächsthemen im Gepäck hatte. So ging es ihm etwa darum, mit dem Landrat über die allgemeine Steuersituation und die Finanzen der Barnimer Kommunen zu sprechen. Bislang seien die Zahlen ordentlich, da sich die Steuereinnahmen des Landes und der Kommunen seit Jahren positiv entwickelt haben. Darüber hinaus stellt das Land den Kommunen über die Erhöhung der sogenannten Verbundquote künftig deutlich mehr Mittel zur Verfügung. Davon wird auch der Landkreis Barnim sowie seine Städte und Gemeinden direkt profitieren. Jedoch sei auch Vorsicht geboten, so der Finanzminister. Die wirtschaftliche Entwicklung sei, auch aufgrund weltpolitischer Verwerfungen, nicht mehr so dynamisch wie in den vergangenen Jahren. Das mache sich dann auch in den Steuereinnahmen der Kommunen irgendwann bemerkbar, sagte er.

Daniel Kurth indes sprach die Themen Polizei und Finowkanal an. Bei beiden Themen sieht der Landrat Handlungsbedarf, die eine enge Abstimmung mit dem Land voraussetzten. Bei der Polizei macht er sich für den Ausbau der Wachen stark, beim Finowkanal will er zeitnah wieder alle Verhandlungspartner an einen Tisch bekommen. „Wir müssen hier gemeinsam an Lösungen arbeiten. Nur so kommen wir voran“, machte er deutlich. 

Ein für beide Politiker wichtiges Thema ist der öffentliche Personennahverkehr – auf der Straße und auf der Schiene. Hierzu erklärten beide, dass sie sich für einen weiteren Ausbau in der Region stark machen. Eine erste Maßnahme ist die Reaktivierung der RB 63 auf der Strecke Eberswalde-Joachimsthal-Templin Ende des vergangenen Jahres. Um sich ein besseres Bild davon machen zu können, wie wichtig diese Strecke für die bessere Erschließung des ländlichen Raumes ist, testete Finanzminister Christian Görke im Anschluss an das Treffen die Strecke nach Templin gleich selbst.

Quelle, Foto: Pressestelle LK Barnim/Oliver Köhler

Voll war es gestern bei der Fraktion DIE LINKE in der Bernauer Stadtverordnetenversammlung. Politiker anderer Parteien waren ebenso wie Bürger und Mitglieder der Linken gekommen. Viele hatten Spenden für die Bernauer Tafel mitgebracht. Der Tisch mit Spenden war sehr gut gefüllt. Eine gute Idee finden wir. Wir konnten angeregte Gespräche mitverfolgen, bei denen es um Stadtpolitk, die anstehenden Wahlen und tagesaktuelle Gespräche ging.

Veranstaltungen

Dieter Bauman im Goldenen Löwen

in Wandlitz

sorgt für Stimmung

 

 

 

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Kanzlei Schmidt

 

Ihr Plus für den Barnim

Frühlingskonzerte der Bernauer Sänger

Unter dem Motto „Jetzt fängt das schöne Frühjahr an“ begrüßen die Bernauer Sänger unter der Leitung von Andreas Wiedermann und begleitet am Klavier von Irina Waldow den Frühling. Mit dem gleichnamigen Lied und weiteren fröhlichen und beschwingten Frühlings- und Liebesliedern wollen sie ihr Publikum begeistern und vielleicht auch zum Mitsingen anregen.

Bernauer Sänger e.V.

www.bernauer-saenger.de

 

Frühlingskonzerte der Bernauer Sänger

„Jetzt fängt das schöne Frühjahr an“

 

Samstag, 06.04.2019, 17 Uhr

Herz-Jesu-Kirche Bernau, Bahnhofstraße

Eintritt frei , um eine Kollekte wird gebetenmm

 

Sonntag, 07.04.2019, 17 Uhr

Mensa der Grundschule Schönow

Eintritt frei, um eine Spende wird gebeten

 

 

 

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Kanzlei Schmidt in Bernau

 

 

 

 

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Unter dem Motto „Jetzt fängt das schöne Frühjahr an“ begrüßen die Bernauer Sänger unter der Leitung von Andreas Wiedermann und begleitet am Klavier von Irina Waldow den Frühling. Mit dem gleichnamigen Lied und weiteren fröhlichen und beschwingten Frühlings- und Liebesliedern wollen sie ihr Publikum begeistern und vielleicht auch zum Mitsingen anregen.

Bernauer Sänger e.V.

www.bernauer-saenger.de

 

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„Jetzt fängt das schöne Frühjahr an“

 

Samstag, 06.04.2019, 17 Uhr

Herz-Jesu-Kirche Bernau, Bahnhofstraße

Eintritt frei , um eine Kollekte wird gebetenmm

 

Sonntag, 07.04.2019, 17 Uhr

Mensa der Grundschule Schönow

Eintritt frei, um eine Spende wird gebeten

 

 

 

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Dienstleistung und Hilfe mit Leib und Seele

 

 

 

 

 

Am Sonntag, dem 31.03.2019 um 15 Uhr haben im Heidekrug die im Rahmen des Jugendfilmprojekts „Flucht ins Grüne“ entstandenen Filme Premiere. Der Eintritt ist frei.

Sechs Monate lang haben insgesamt 17 Jugendliche sich unter Anleitung von Oliver Hohlfeld (Regie, Dramaturgie), Stefan Wachner (Kamera) und Ines Venus (Schauspiel) mit dem Thema Film beschäftigt, haben gelernt Szenen zu entwerfen, mit der Kamera umzugehen, Menschen zu interviewen, zu Schauspielern, auf Licht und Ton zu achten, Filme zu schneiden und vieles andere mehr. Entstanden sind ein kurzer Dokumentar- und ein kurzer Spielfilm zum Thema „Flucht ins Grüne“: Warum leben Menschen auf dem Land und pendeln in die Stadt zur Arbeit, was könnte an ihrem Leben hier besser sein und was würden sie niemals hergeben wollen? Im Spielfilm geht es ebenfalls um Menschen, die auf dem Land „stranden“, dann aber seine Vorzüge entdecken und dort bleiben.

Das Projekt wurde durch den Bundesverband Jugend und Film e.V. im Rahmen des Programms „Kultur macht stark“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gefördert; Bündnispartner waren der Arbeiter-Samariter-Bund, Regionalverband Barnim e.V. und BAFF – „Bands auf festen Füßen“- gegen Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit! Ein Jugendprojekt der evangelischen Kirchengemeinde Joachimsthal.

Am Freitag, dem 29.03.2019 um 19.30 Uhr zeigt der Verein Kulturhaus Heidekrug 2.0 im kommunalen Kino den Film Menashe (USA 2017, jiddisches Original mit Untertiteln). Der Eintritt beträgt 6,00 €. Eine Reservierung ist nicht erforderlich.

Menashe, vor kurzem verwitwet, und sein kleiner Sohn Rieven leben in New York, in der geschlossenen Welt der chassidischen Gemeinde. Hier gelten strenge, fromme Gesetze, die das ganze Leben regeln. Ein alleinerziehender Vater ist da nicht vorgesehen, aber Menashe sperrt sich mit seinem sehr eigenen Witz dagegen.
Regisseur Joshua Z. Weinstein fand in Brooklyn den echten Menashe Lustig, einen unkonventionellen Mann, der sich hier hinreißend selbst spielt. Auch die anderen Darsteller sind Laien. Sie gewähren uns in diesem wunderbaren, sehr warmherzigen Film einen ehrlichen Einblick in ihre kleine, sonst abgeschottete Welt (Länge: 83 Minuten, FSK: 6).